ZahnPflege

KZBV und GKV-SV stellen ersten gemeinsamen Evaluationsbericht vor

Kooperationen zwischen Zahnärzten und Heimen

Berlin (19. August 2019) -- Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen sind ein echtes Erfolgsmodell für die Verbesserung der Mundgesundheit von gesetzlich versicherten Patienten in Heimen. Das ist ein zentrales Ergebnis des ersten gemeinsamen Evaluationsberichtes von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und GKV-Spitzenverband. Der Auswertung zufolge steht statistisch in jedem 3. Pflegeheim ein Kooperationszahnarzt im Sinne der Rahmenvereinbarung zur Verfügung, die KZBV und GKV-SV bei der Umsetzung der entsprechenden gesetzlichen Regelung im Jahr 2014 unter Mitwirkung der Träger von Heimen und Verbänden der Pflegeberufe getroffen hatten.

csm nachwachsende ZähneTU PR TObias Rosenberg fd32bb8d94Zähne aus körpereigenem Material

Nachwachsende Zähne

Berlin (23. Juli 2019) – Haie können es, Krokodile können es, Nagetiere können es und Menschen – theoretisch – auch. Die Rede ist von nachwachsenden Zähnen. Ein Hai muss sich keine Sorgen um mögliche Zahnlücken machen. Fällt ihm ein Zahn aus, wachsen nahezu beliebig oft Zähne nach. Und wie sieht es beim Menschen aus? Fallen die bleibenden Zähne aus, hilft nur noch ein Implantat oder die sogenannten „Dritten“, um auch künftig herzhaft zubeißen zu können.

Zahnbehandlung cc81e0fbe4„Da ist immer sehr viel Empathie gefragt!“

Menschen mit schwerer Behinderung bekommen eigene Zahnarzt-Ambulanz

Witten (27. Juni 2019) -- Mitarbeiter der Zahnklink der Universität Witten/Herdecke behandeln in einer neuen inklusiven Ambulanz 130 Menschen mit Behinderung aus zwei Spezialpflege-Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die Beteiligten haben ihre Zusammenarbeit am 27. Juni 2019 in Wetter offiziell vorgestellt. „Wir sind stolz auf diese Ambulanz, weil sie unseren Bewohnern deutlich mehr Versorgungsqualität bietet“, betonte Markus Bachmann, Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Davon profitieren die Menschen mit schwerer Behinderung, die im Haus Bethanien und im Hans-Vietor-Haus in Volmarstein wohnen. Standort der Ambulanz ist das Haus Bethanien. Immer dienstags werden die Bewohner dort behandelt.

32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie

Zahnimplantate im Alter:
Expertin fordert anpassungsfähige Versorgungen

Wiesbaden (30. November 2018) - „Eine Versorgung mit Zahnimplantaten muss anpassungsfähig sein, da sich die Erfordernisse bei Patientinnen und Patienten mit zunehmendem Alter ändern“, erklärt Prof. Dr. Frauke Müller von der Abteilung für Gerodontologie und Prothetik der Universität Genf auf dem 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie in Wiesbaden. „Angesichts des demographischen Wandels und der steigenden Zahl von Patienten mit implantatgetragenem Zahnersatz müssen wir die Kriterien des Behandlungserfolges in der Implantologie ergänzen und unsere Planung sowie das langfristige Management von Implantaten anpassen“, fordert die Expertin.

Zahnärzte und Pflege machen sich gemeinsam stark für eine verbesserte Mundgesundheit bei pflegebedürftigen Menschen

Berlin ( 27. August 2018 ) - Um Pflegekräfte bei einer Verbesserung der Mundgesundheit von Pflegebedürftigen zu unterstützen, planen das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), die Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und die Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf (AG ZMB) die gemeinsame Entwicklung eines Expertenstandards zur „Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege“.

Viele Pflegebedürftige sind bei der täglichen Mundhygiene auf Hilfe angewiesen: Der neue ZQP-Ratgeber bietet pflegenden Angehörigen dafür praktische Tipps

Mundgesundheit bei Pflegebedürftigen: Prävention ist das A und O

Berlin (8. März 2018) - Mund- und Zahnpflege sind auch bei älteren pflegebedürftigen Menschen wichtig für die Lebensqualität und die Gesundheit. Aufgrund körperlicher oder kognitiver Beeinträchtigungen bei Pflegebedürftigkeit kann es jedoch sehr schwer sein, zum Beispiel die tägliche Zahn- oder Prothesenpflege selbstständig zu bewältigen. Etwa 30 Prozent der Pflegebedürftigen brauchen dabei Hilfe.

BZÄK und ZQP veröffentlichen 10 Kurzfilme, die vor allem pflegende Angehörige bei der Mundpflege unterstützen sollen

Tipps für die Zahnpflege bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung

Berlin (30. Mai 2016) – Griffverstärkung für die Zahnbürste, Dreikopfzahnbürste oder Mundschleimhaut befeuchten – es gibt zahlreiche wichtige Hinweise, die helfen, die Mundgesundheit von Hochbetagten, Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung zu erhalten. 1,3 Millionen und damit etwa die Hälfte der pflegebedürftigen Menschen werden in Deutschland im eigenen Zuhause ausschließlich von Familienangehörigen oder nahestehenden Personen gepflegt – ohne professionelle Unterstützung. Vor diesem Hintergrund haben die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) gemeinsam die wichtigsten Hinweise zur Mund- und Zahnpflege in zehn Kurzfilmen zusammengefasst, die heute erstmalig auf YouTube zur Verfügung stehen.

3. Gemeinschaftskongress der Zahnmedizinischen Fachgesellschaften zum Deutschen Zahnärztetag 2015

Innovationen und reges Interesse

 

Frankfurt am Main (11. November 2015) - "Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis hat diese Mammutveranstaltung den wichtigen Wissenstransfer von der Hochschule in den zahnmedizinischen Alltag ausgezeichnet geleistet. Mein Dank und Respekt geht an die beteiligten 30 Fachgesellschaften und Arbeitskreise sowie die über 200 Referentinnen, Referenten und Moderatoren, die nicht nur in den Hauptvorträgen, sondern auch in den gut besuchten Workshops und Kurzreferaten ganze und erfolgreiche Arbeit geleistet haben." - Hochzufrieden fasste Prof. Dr. Bärbel Kahl-Nieke, Präsidentin der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde), den Ablauf des 3. Gemeinschaftskongresses der Zahnmedizinischen Fachgesellschaften zum Deutschen Zahnärztetag 2015 im Congress Center Messe Frankfurt a.M. am ersten Novemberwochenende zusammen. 

Besonderer Versorgungsbedarf bestimmter zahnmedizinischer Risikogruppen

Mehr zahnmedizinische Prävention für Kinder, ältere und pflegebedürftige Menschen

 

Berlin (24. September 2014) – Anlässlich des morgigen Tages der Zahngesundheit haben Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) den besonderen Versorgungsbedarf bestimmter zahnmedizinischer Risikogruppen in der Bevölkerung hervorgehoben. Mit Verweis auf entsprechende Versorgungskonzepte sprechen sich beide Organisationen für eine konsequente Ausweitung zahnmedizinisch-präventiver Betreuung für Kinder, Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung aus.

An Zahnimplantaten kann es Komplikationen geben, die auch den Kieferknochen bedrohen. Ein Spezial-Kaugummi soll künftig dabei helfen, dieses Problem frühzeitig zu erkennen: Diagnose-Kaugummi für Implantate. Wenn im Gebiss Zähne fehlen, lassen sie sich durch Implantate ersetzen. Dabei wird eine künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen verschraubt und mit einer Krone versehen. Bis zu einer Million solcher Implantate werden jedes Jahr in Deutschland gesetzt, wie die Deutsche Gesellschaft für Implantologie schätzt.An Zahnimplantaten kann es Komplikationen geben, die auch den Kieferknochen bedrohen. Ein Spezial-Kaugummi soll künftig dabei helfen, dieses Problem frühzeitig zu erkennen

Diagnose-Kaugummi für Implantate

 

Würzburg (25. Februar 2014) - Wenn im Gebiss Zähne fehlen, lassen sie sich durch Implantate ersetzen. Dabei wird eine künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen verschraubt und mit einer Krone versehen. Bis zu einer Million solcher Implantate werden jedes Jahr in Deutschland gesetzt, wie die Deutsche Gesellschaft für Implantologie schätzt.

 

Tag der Zahngesundheit: Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) empfiehlt Praxisratgeber für pflegende Angehörige

Die richtige Zahnpflege bei Pflegebedürftigkeit

 

Berlin (25. September 2013) - Bei vielen Menschen mit Pflegebedarf ist die Zahn- und Mundgesundheit deutlich schlechter als in der Allgemeinbevölkerung - mit zum Teil schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen: Denn Erkrankungen der Zähne und der Mundhöhle können z.B. das Risiko von Herzkreislauferkrankungen und Lungenentzündungen erheblich erhöhen, wenn Bakterien aus dem Mund in den Blutkreislauf gelangen. Umso wichtiger ist es, die richtige und regelmäßige Zahnpflege bei pflegebedürftigen Menschen einzuhalten. Darauf verweist das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) am heutigen Tag der Zahngesundheit.