Pharmakologie

UCB Pharma stellt Zulassungsantrag fuer Lacosamid zur Behandlung von diabetischem neuropathischen Schmerz

 

Monheim (17. August 2007) - Als neue Handelsbezeichnung für Lacosamid wurde Vimpat vorgeschlagen. Der Zulassungsantrag für Vimpat (Lacosamid) zur Behandlung von diabetischem neuropathischen Schmerz wurde bei der europaeischen Aufsichtsbehoerde eingereicht.
UCB hat mitgeteilt, dass sein Tochterunternehmen SCHWARZ PHARMA den Zulassungsantrag für Vimpat (Lacosamid) als Therapie für diabetischen neuropathischen Schmerz bei der Europaeischen Arzneimittelagentur (EMEA) eingereicht hat und dass dieser zur Pruefung angenommen wurde.

Roche baut Führungsposition in der Biotechnologie aus

Einweihung einer hochmodernen Produktionsanlage am deutschen Standort Penzberg für einen Wirkstoff zur Behandlung von Brustkrebs

 

Penzberg (4. Juli 2007) - Der medizinische Erfolg des biotechnologisch hergestellten Wirkstoffs Trastuzumab (Herceptin) zur Behandlung von Brustkrebs, mit dem inzwischen über 400.000 Patientinnen behandelt wurden, führte zur Investition von 290 Millionen Euro in die neue hochmoderne Produktionsanlage Biologics IV. Die Anlage wurde heute im Roche Biotechnologie-Zentrum im bayerischen Penzberg von Dr. Franz B. Humer, Verwaltungsratspräsident und CEO von Roche, gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein eröffnet.

Aliskiren – das erste Hypertonie-Medikament einer neuen Substanzklasse seit mehr als zehn Jahren – erhält erste Zulassung in den USA

 

  • Aliskiren, der erste zugelassene Direkte Renin Inhibitor, kontrolliert das Renin-System, eines der wichtigsten Blutdruck-regulierenden Systeme im Organismus
  • Aliskiren senkt den Blutdruck signifikant über 24 Stunden und darüber hinaus und bietet Sicherheit und Verträglichkeit auf Placebo-Niveau
  • Bei Gabe von Aliskiren in Kombination mit anderen Bluthochdruck-Medikamenten wurde eine deutliche zusätzliche Blutdrucksenkung beobachtet
  • Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Ursachen für kardiovaskuläre Erkrankungen – der Todesursache Nummer eins weltweit

 

Wiesbaden (15. April 2007) – Wie Novartis am 7. März 2007 bekanntgab, hat Aliskiren (Rasilez®/Tekturna®) in den USA die Zulassung zur Behandlung von Bluthochdruck erhalten. Von dieser Erkrankung sind schätzungsweise fast eine Milliarde Menschen weltweit betroffen; nahezu 70 % der Patienten sind nach wie vor nicht adäquat behandelt. Die Vereinigten Staaten sind das erste Land der Welt, in dem die Zulassung des neuartigen Wirkstoffs erfolgte, der die erste neue Substanzklasse (Direkte Renin Inhibitoren / DRI) im Bereich Hypertonie seit mehr als zehn Jahren darstellt.

 

Der Direkte Renin Inhibitor Aliskiren wird einmal täglich oral als Tablette eingenommen und setzt direkt am Aktivierungspunkt des Renin-Systems an. Er hemmt das Enzym Renin, das einen Prozess in Gang setzt, der zur Entstehung von Bluthochdruck beitragen kann. Hypertonie gehört zu den wichtigsten Ursachen für kardiovaskuläre Erkrankungen, weltweit die Todesursache Nummer eins.

Rabattverträge für Arzneimittel:

Erfolg und Nachhaltigkeit überwiegen erwartete Startschwierigkeiten

Frankfurt am Main (25. April 2007) - Trotz der erwarteten anfänglichen Hindernisse bei der Umstellung von AOK-Patienten auf rabattierte Arzneimittel überwiegt die Zufriedenheit nach drei Wochen "Rabattverträge im Praxistest". Der Aufbruch des erstarrten Generika-Marktes und die daraus resultierende, langfristige Stabilisierung der Arzneikosten auf einem niedrigen Niveau sowie die Zuzahlungsbefreiung der Patienten sei höher zu bewerten als z.B. vorübergehende Probleme bei der Lieferung einzelner Arzneimittel. So lautet das Fazit der Sprecher von Bundesregierung, AOK, Kassenärzten und Versicherten sowie beteiligter Hersteller auf einer Pressekonferenz.

AOK-Rabattvereinbarungen: Vorteile für Ärzte, Apotheker und Patienten

Bedeutung des AOK Rabattvertrages mit der AWD pharma

 

Von Karl Appelmann, AWD pharma, Radebeul

 

Berlin (30. März 2007) - AWD.pharma ist ein Dresdner Pharmaunternehmen mit langer Tradition. Im Jahre 1874 gründete Dr. Friedrich von Heyden die „Salicylsäurefabrik Dr. F. v. Heyden" in Dresden, die ein Jahr später nach Radebeul verlegt wurde. Dieses Unternehmen bildet die Wurzel des AWD. Durch den Zusammenschluss dieses Unternehmens mit der Firma Dr. Madaus und Co. sowie der Drogenhandlung Gehe und Co. entstand 1961 der VEB Arzneimittelwerk Dresden. 1990 ging daraus die AWD GmbH hervor, die 1991 von der ASTA Medica übernommen wurde. 2001 erwarb der kroatische Pharmakonzern PLIVA AWD.pharma. 2006 schlossen sich PLIVA und das USamerikanische Unternehmen Barr Pharmaceuticals, Inc. zusammen. Im Februar 2007 wurde der Firmensitz von AWD.pharma nach Radebeul verlegt.