Pflege

ResCure Hydrogel WundgeleForscher des Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. werden mit dem MaterialVital-Preis 2019 der ProMatLeben-Initiative des BMBF ausgezeichnet

MaterialVital Preis 2019 für neuartige Hydrogel-Wundauflagen

Dresden (5. September 2019) – Frau Dr. Passant Atallah, Herr Dr. Lucas Schirmer, Herr Dr. Uwe Freudenberg und Herr Prof. Dr. Carsten Werner vom Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) erhalten den Preis „Beste Entwicklung im Bereich Polymere für den Gesundheitsbereich – größtes Innovationspotential“ der ProMatLeben-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die Entwicklung einer neuartigen Hydrogel-Wundauflage zur Behandlung chronischer Hautwunden. Allein in Deutschland gibt es aktuell über 900.000 Patienten mit chronischen Wundheilungsstörungen, die häufig auch an Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen leiden.

Richtige Reihenfolge der Maßnahmen bei plötzlichem Herztod

AED-Apparate erst dann holen, wenn Herzdruckmassage ausgeführt wird

Nürnberg (5. September 2019) -- AED-Apparate erst dann holen, wenn Herzdruckmassage ausgeführt wird - Notärzte weisen auf die richtige Reihenfolge der Maßnahmen bei plötzlichem Herztod hin - „Woche der Wiederbelebung“ im September Nürnberg. Kompakte gelbe, rote oder grüne Elektroschockgeräte in transparenten Wandkästen sind inzwischen ein bekanntes Bild in Schwimmbädern, Stadtverwaltungen und Flughäfen.

Bad Oeynhausen SchlafSchrittmacherLangzeit-Studie belegt nachhaltige Behandlungsvorteile bei zentraler Schlafapnoe

Schrittmacher-Therapie für Patienten mit Schlafstörungen

Bad Oeynhausen (23. August 2019) -- Die zentrale Schlafapnoe ist eine schwerwiegende Erkrankung, welche vornehmlich als nächtliche Atmungsstörung in Erscheinung tritt und das normale Atmungsmuster während des Schlafs stört, aber dabei auch Herzfunktion und Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen kann. Hier kann ein neuartiger Schrittmacher helfen, der Stimulationsimpulse an den Zwerchfellnerv abgibt und so das Auftreten der Aussetzer der Atemmuskulatur überbrücken kann. Das belegt nun eine weltweit durchgeführte Patientenstudie, in der die Langzeittherapieergebnisse über 36 Monate mit dieser neuartigen Behandlungsmethode des derzeit einzigen implantierbaren Geräts zur Behandlung von zentralen Atmungsstörungen (Typ Remedé, Hersteller Respicardia, USA), unter federführender Mitwirkung der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie/Angiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Volker Rudolph am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, in der Fachzeitschrift SLEEP veröffentlicht wurde. Am HDZ NRW besteht mit dieser Technologie bereits eine jahrelange Erfahrung und zählt weltweit zu den Einrichtungen mit den meisten durchgeführten Implantationen.

Leitlinienprogramm Onkologie publiziert aktualisierte und erweiterte S3-Leitlinie Palliativmedizin

Palliativversorgung bei einer nicht-heilbaren Krebserkrankung

  • Acht neue Themengebiete in S3-Leitlinie aufgenommen

Berlin (28. August 2019) -- Unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V.  (DGP) wurde im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie die aus dem Jahr 2015 stammende S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patient*innen mit einer nicht-heilbaren Krebserkrankung aktualisiert und um acht Kapitel erweitert. Die Leitlinie greift dabei unter anderem den Umgang mit dem Wunsch zu sterben sowie die Versorgung einer tumorbedingten Fatigue und maligner Wunden auf. Ziel der Leitlinie ist es, die Symptomkontrolle und somit auch die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und Ärzten sowie allen an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen evidenzbasierte Handlungs-empfehlungen zu geben.

Stellungnahme der DGIIN zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Rehabilitation und intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung

Berlin (22. August 2019) -- Die DGIIN begrüßt in Übereinstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) ausdrücklich die vom Bundesgesundheitsministerium geplante Verbesserung der außerklinischen Beatmung, der Eindämmung des damit verbundenen Missbrauchspotentials und der Stärkung der Rehabilitation.