Pflege

Patientensicherheit

GQMG fordert hohe Sprachkompetenz in der Pflege

Köln (1. Juli 2019) -- Forderungen an die Politik und die Arbeitgeber im Gesundheitswesen stellt die AG „Pflege und Qualität“ der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung (GQMG) in einem Positionspapier zur Sprachkompetenz in der Pflege. Kommunikation sei entscheidend im Umgang mit Patienten und für die Patientensicherheit. Zunehmend werden Pflegefachpersonen aus dem Ausland angeworben und leisten Unterstützung gegen den Fachkräftemangel. Ihre Sprachkompetenz sollte in einem bundesweit einheitlichen Verfahren geprüft werden, beispielsweise in Verantwortung der neu eingerichteten Pflegekammern. Die deutsche Sprache einschließlich der fachsprachlichen Anforderungen muss durch zertifizierte Schulen unterrichtet und auf anspruchsvollem Niveau geprüft werden. Kranke und pflegebedürftige Menschen haben ein Anrecht auf eine qualitativ hochwertige und sichere Versorgung.

HoPeEine Studie der Universität Trier zeigt, wie Pflegekräfte Menschen bis in die letzte Lebensphase hinein Kraft geben können

Pflegekräfte können die Hoffnung alter Menschen stärken

Trier (28. Juni 2019) – Hoffnung erweist sich gerade bei älteren Menschen als eine wertvolle Ressource und Kraftquelle. In vorhergehenden Studien wurde ein positiver Zusammenhang zwischen der persönlichen Hoffnung und der empfundenen Lebensqualität nachgewiesen. Doch inwieweit lässt sich dieser Zusammenhang beeinflussen? Dieser Frage ist ein Forschungsteam an der Universität Trier unter Leitung von Professorin Dr. Margit Haas nachgegangen. Ziel ihrer Studie „HoPe – Konzept der Hoffnung in der Pflege alter Menschen“ war es, die Ausprägung der Hoffnung bei alten Menschen zu untersuchen und Pflegekräfte zu befähigen, Hoffnungskonstrukte positiv zu beeinflussen.

Adhärenz in der Therapie der Multiplen Sklerose

Erste Praxiserfahrungen mit dem COPAXONE PEN® 40 mg

Ulm/München (26. Juni 2019) -- Glatirameracetat (GA, COPAXONE®) hat sich seit über 15 Jahren in der Real-Life-Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose bewährt. Seit März 2019 steht mit dem COPAXONE PEN® 40 mg eine neuartige Anwendung als Fertigpen zur Verfügung, der die dreimal wöchentliche subkutane Gabe des bewährten Immunmodulators Glatirameracetat 40 mg/ml wesentlich vereinfacht. Der Fertigpen erlaubt durch seine benutzerfreundliche und diskrete Handhabung eine flexible Anwendung in allen Lebenssituationen.1 PD Dr. med. Antonios Bayas (Augsburg) und MS-Fachberaterin Margit Adam (Regensburg) stellten in einem Teva-Fachpressegespräch die Themen Adhärenz und die Umsetzung in den Praxisalltag bei der Therapie der MS in den Fokus der Diskussion.

Zahnbehandlung cc81e0fbe4„Da ist immer sehr viel Empathie gefragt!“

Menschen mit schwerer Behinderung bekommen eigene Zahnarzt-Ambulanz

Witten (27. Juni 2019) -- Mitarbeiter der Zahnklink der Universität Witten/Herdecke behandeln in einer neuen inklusiven Ambulanz 130 Menschen mit Behinderung aus zwei Spezialpflege-Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die Beteiligten haben ihre Zusammenarbeit am 27. Juni 2019 in Wetter offiziell vorgestellt. „Wir sind stolz auf diese Ambulanz, weil sie unseren Bewohnern deutlich mehr Versorgungsqualität bietet“, betonte Markus Bachmann, Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Davon profitieren die Menschen mit schwerer Behinderung, die im Haus Bethanien und im Hans-Vietor-Haus in Volmarstein wohnen. Standort der Ambulanz ist das Haus Bethanien. Immer dienstags werden die Bewohner dort behandelt.

Teva erwirkt einstweilige Verfügung gegen Glatirameracetat Nachfolgeprodukt

Ulm (25. Juni 2019) -- Der Patentschutz von Copaxone® 40 mg/ml, welches zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) eingesetzt wird, wurde Ende März in einer erstinstanzlichen Entscheidung des Europäischen Patentamts in leicht geänderter Form für rechtsbeständig erachtet und aufrechterhalten. In der aufrechterhaltenen Fassung schützt das Patent  EP 2 949 335 unter anderem die dreimal wöchentliche subkutane Injektion (40 mg/ml Glatirameracetat) für die Behandlung der RMS.