Pflege

Aufklärungskampagne „Alltagsschmerzen“:  Frauen leiden anders

Mythen und Fakten zum weiblichen (Kopf-) Schmerz

Köln (12. Juli 2006) - Schmerzen sind mit Abstand die am weitesten verbreiteten Gesundheitsstörungen im Alltag. Allein an Spannungskopfschmerz leiden täglich 2,5 Millionen Deutsche. Besonders häufig trifft es Frauen. In einer bundesweiten Befragung des Robert Koch-Instituts gaben nur sechs Prozent der Frauen an, im vergangenen Jahr keine Schmerzen gehabt zu haben. Bei den Männern waren es doppelt so viele. Das „schwache Geschlecht“ leidet häufiger und stärker unter Schmerzen. Dies bestätigt auch die aktuelle Forschung.

Aufklärungskampagne: Alltagsschmerzen an der Wurzel packen

Gemeinsame Aktion von fünf starken Partnern
Akute Schmerzen ernst nehmen, damit sie nicht chronisch werden

Köln (12. Juli 2006) - Schmerzen gehören zum Alltag der Deutschen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts erleben nur neun Prozent der Bevölkerung ein ganzes Jahr völlig schmerzfrei. Die Rangliste der häufigsten akuten Alltagsschmerzen führt bei Frauen der Kopfschmerz, bei Männern der Rückenschmerz an: Mehr als 36 Prozent der weiblichen Bevölkerung leiden mindestens einmal wöchentlich unter Kopf- und rund 30 Prozent der Männer unter Rückenschmerzen. Obwohl Schmerzen Warnsignale des Körpers sind, werden sie oft nicht ernst genommen. Die Folge: Bei bis zu acht Millionen Deutschen werden sie chronisch. Eine frühzeitige Bekämpfung der Ursachen und eine angemessene Akutbehandlung könnten dies verhindern.

Das Wichtigste ist die Gesundheit

Uwe Seeler kickte für die Diabetes-Aufklärung in Hamburg - „Gesünder unter 7“

 

Hamburg (1. Juni 2006) - Die bundesweite Diabetes-Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ kam am 1. und 2. Juni 2006 nach Hamburg in das Elbe-Einkaufszentrum. Mit dabei waren Hamburgs Ehrenbürger Uwe Seeler sowie die Sportler und Diabetiker Dimo Wache, Torwart beim Fußball-Erstligisten FSV Mainz 05, und Eishockeystürmer Michael Hackert von den Frankfurt Lions. Die von sanofi-aventis und Partnern initiierte Aufklärungsaktion wurde am 23. März 2006 durch Aktionsschirmherr Uwe Seeler in den Potsdamer Platz Arkaden in Berlin eröffnet.

 

Mangelernährung ist eine bei Krebspatienten häufig auftretende Komplikation

 

Berlin (2. Juni 2006) - Bei manchen Krebsarten sind bis zu 85 % der Patienten von einer Mangelernährung betroffen. Eine Mangelernährung beeinträchtigt das Ansprechen der Patienten auf die Therapie, erhöht die Häufigkeit von behandlungsassoziierten Nebenwirkungen und kann zur Verkürzung der Lebensdauer führen. Dabei kann eine möglichst frühzeitige Identifizierung von mangelernährten Patienten oder Patienten bei denen ein Risiko für Mangelernährung besteht und eine rechtzeitige Ernährungstherapie eine klinische Besserung fördern und die Prognose positiv beeinflussen. Eine parenterale Ernährung ist immer dann erforderlich, wenn der Patient auf oralem oder enteralem Weg nicht oder nicht ausreichend ernährt werden kann. Fettemulsionen, insbesondere die neuen Emulsionen mit ω-3 Fettsäuren (wie Lipidem von B. Braun), stellen eine entscheidende Säule in der parenteralen Ernährung von Krebspatienten dar. ω-3 Fettsäuren interferieren mit zahlreichen Mechanismen, die an der Pathogenese der Tumorkachexie beteiligt sind. Eine parenterale Ernährung ist mit All-in-one Systemen (wie Nutriflex Lipid von B. Braun) auch zu Hause einfach und sicher durchzuführen.

Zahngesunde Ernährung in jedem Lebensalter

Gesunde Zähne bis ins hohe Alter - Feste Kost macht feste Zähne

 

Eine ausgewogene, kauaktive Nahrung trägt dazu bei, die Zahn- und Mundgesundheit sowie die allgemeine Gesundheit langfristig zu erhalten. Photo: PhotoDiscMarburg (31. Mai 2006) - „Good Aging“ – dieses Schlagwort drückt gut aus, worum es beim Älterwerden geht: Die Erhaltung von Gesundheit und Fitness trotz steigender Lebensjahre. Eine gute Zahn- und Mundgesundheit trägt Wesentliches dazu bei. Mit konsequenter Zahn- und Mundhygiene und zahngesunder Ernährung kann jeder Mensch dafür selbst eine gute Grundlage schaffen. Der Lohn: Wohlbefinden und hohe Lebensqualität im Alter. Denn nicht das höhere Lebensalter an sich, sondern bestimmte Lebensumstände und Einflüsse schaden der Zahn- und Mundgesundheit. Dazu gehört zum Beispiel eine verminderte Speichelproduktion. Denn der Speichel ist außerordentlich wichtig für die Zähne, er übt verschiedene Schutzfunktionen aus: Er neutralisiert zahnschädigende Säuren, regeneriert die Zahnsubstanz mit Mineralien, transportiert Abwehrstoffe und trägt zur Selbstreinigung des Mundes bei. Im Alter geht die Speichelbildung häufig zurück, ausgelöst zum Beispiel durch Krankheiten wie Diabetes mellitus, Depressionen oder Autoimmun-Erkrankungen. Auch viele Arzneimittel verringern als Nebenwirkung die Produktion des Speichels, beispielsweise Herz-Kreislauf-Medikamente, Abführmittel, Antidepressiva oder entwässernde Mittel. Außerdem lässt oft das Durstempfinden nach, so dass viele ältere Menschen zu wenig trinken – dann steht zu wenig Flüssigkeit für die Speichelproduktion zur Verfügung.