Pflege

10 Jahre Naropin®:

Mit moderner Regionalanästhesie dem Schmerz den Rücken kehren

 

Hamburg (5. Mai 2007) – Anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Lokalanästhetikums Naropin® zieht Astra-Zeneca positive Bilanz über die rasante Entwicklung moderner perioperativer Anästhesiekonzepte. Vorteile, Möglichkeiten und Chancen der risikoarmen und heilungsfördernden Regionalanästhesie standen im Mittelpunkt der Jubiläums-Pressekonferenz, die im Rahmen des Deutschen Anästhesiekongresses 2007 in Hamburg stattfand.

Infektionsmanagement nach Operationen

Im Klinikbereich sind hochwirksame Antibiotika gefragt – von der Divertikulitis bis hin zur Sepsis

 

München (3. Mai 2007) - Ein effektives Infektionsmanagement setzt bei intraabdominellen Infektionen ein hochwirksames Antibiotikum mit raschem Wirkeintritt und einfachem Handling voraus. Für die Behandlung bietet sich in vielen Bereichen Moxifloxacin an. Der Wirkstoff ist zuverlässig gegen grampositive und gramnegative Erreger sowie gegen Anaerobier wirksam. Er hat sich in klinischen Studien als ebenbürtige Alternative zu den bislang üblicherweise eingesetzten Wirkstoffkombinationen bei intraabdominellen Infektionen erwiesen. Auch bei der Sepsis könnte Moxifloxacin ein wichtiger Stellenwert zukommen, da mehr als 60 Prozent der Infektionen respiratorischen Ursprungs sind.

Sepsis in Deutschland

Aktueller Stand und Perspektiven in Diagnose, Epidemiologie und Therapie der Sepsis

Von Professor Dr. Michael Quintel München

München (3. Mai 2007) - Der Verdacht auf eine Sepsis ist bei Patienten mit einer Körpertemperatur über 38 oder unter 36 Grad Celsius, einer Hypotonie, einer renalen Dysfunktion und einer Verschlechterung der Bewusstseinslage gegeben. Zu den weiteren Kriterien der Sepsis gehört eine Herzfrequenz von über 90 Schlägen pro Minute, eine Atemfrequenz von über 20 sowie eine Leukozytenzahl von über 12.000 oder kleiner 4.000. Sind von diesen Kriterien zwei oder mehr erfüllt, so ist von einer systemischen Entzündungsreaktion des Organismus (SIRS = Systemic Inflammatory Response Syndrome) auszugehen. Eine Sepsis liegt dann vor, wenn neben den genannten Kriterien auch eine Infektionsquelle vermutet oder nachgewiesen ist.

Problem Krankenhausinfektionen

Sinnvolle, übertriebene und unsinnige Maßnahmen

Von Prof. Dr. Petra Gastmeier München

München (3. Mai 2007) - Die Prävention von Wundinfektionen ist ein zentrales Anliegen bei allen chirurgischen und orthopädischen Eingriffen und das nicht nur im Hinblick auf das Wohlergehen des Patienten sondern auch aus wirtschaftlichen Erwägungen. Denn postoperative Wundinfektionen sind ein enormer Kostenfaktor, der sich hochgerechnet auf rund 4 bis 5 Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland summiert.

Frühe Insulintherapie

Blutzucker und Gewicht im Griff

 

Diabetes eine gewichtige Angelegenheit: Etwa 80 Prozent der Menschen mit Typ 2 Diabetes sind übergewichtig und sie nehmen häufig durch die Gabe von Insulin weiter zu. Dabei ergeben schon kleine Gewichtsreduktionen positive Effekte auf die Insulinsensitivität. Ebenso hat die Kontrolle des Gewichts einen erheblichen Einfluss auf das potenzielle Auftreten von Folgeerkrankungen. Ein ausdauerorientiertes Bewegungstraining kann nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern den Blutzuckerspiegel verbessern und präventiv wirken. Photo: Novo Nordisk Pharma

Frankfurt am Main (27. April 2007) - Das moderne, lang wirksame Basisinsulin Insulin­detemir (Levemir®) erleichtert Menschen mit Typ 2 Diabetes den Einstieg in die Insulintherapie. Darin waren sich die Experten im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main im April 2007 einig. Denn mit der nur einmal täglichen Gabe von Insulindetemir im Rahmen einer Kombinationstherapie mit oralen Antidia­betika lässt sich bei einer effektiven Blutzuckerkontrolle eine günstigere Gewichtsentwicklung als unter NPH-Insulin oder Insulin­glargin erreichen.

Adipositas ist einer der wichtigsten Risikofaktoren im Entstehungsprozess für Typ 2 Diabetes. So zeigt die EPIC-Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DifE), dass Übergewicht, das im Alter zwischen 25 und 40 Jahren erworben wird, das Diabetesrisiko im späten Erwachsenen­alter erhöht.


Dies steht in Einklang mit der Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit aller Patienten mit Typ 2 Diabetes übergewichtig sind – mit schwer-wiegenden Folgen für das Herz-Kreislauf-System. Maßnahmen gegen Übergewicht wirken sich dagegen positiv auf die Sterblichkeit aus (1) und verbessern die Stoffwechsellage der Betroffenen, betonte Professor Dr. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen.