Pflege

Empfehlung des BfArM

Risikominimierung möglicher Fehlkonnektion von Beatmungsschläuchen in der Anästhesie

Bonn (12. September 2019) -- Dem BfArM sind Risikomeldungen bekannt geworden, bei denen Patientinnen und Patienten im Rahmen einer Narkoseeinleitung zu Schaden gekommen sind. In einigen Fällen konnten Fehler im Bereich der Konnektion der Beatmungsschläuche als Ursache ermittelt werden, die nicht bzw. zu spät als solche erkannt wurden und eine Beatmung der Patientin / des Patienten verhindert haben. Das BfArM hat diesbezüglich bereits Ende Januar 2019 eine gemeinsame Empfehlung mit der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) veröffentlicht (Gemeinsame Empfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) zu Narkosezwischenfällen durch Fehlkonnektion von Beatmungsschläuchen). Im Folgenden soll die damals getroffene Empfehlung um folgende Aspekte erweitert werden.

WHO Poster Pflegende Hebammen 2019 klDBfK

WHO-Poster zu Rolle und Potenzial von Pflegenden und Hebammen

Berlin (12. September 2019) -- Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Pflege und die weltweite Situation in den Pflegeberufen vorrangig auf ihre Agenda genommen. Ihr Ziel ist es, alles daran zu setzen, dass professionell Pflegende in den jeweiligen Settings ihrer Tätigkeit gestärkt und unterstützt werden, weil sie eine zentrale Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung spielen. Hintergrund dieser WHO-Strategie ist das Rahmenkonzept „Gesundheit 2020“ für die Region Europa der WHO.

Spezielle Verhaltenstherapie Computer und InternetsuchtSTICA-Studie belegt

Spezielle Verhaltenstherapie bei Computerspiel- und Internetsucht erfolgreich

Mainz (11. September 2019) -- Weltweit erste internationale, multizentrische, randomisiert-kontrollierte Behandlungsstudie „Short-term Treatment of Internet- and Computer game Addiction“ (STICA) belegt die nachhaltige Wirksamkeit einer strukturierten kognitiv-verhaltenstherapeutischen Kurzzeitbehandlung von 15 Wochen bei Computerspiel- und Internetsucht. Die Studienergebnisse sind in der hochrangigen internationalen Fachzeitschrift „JAMA Psychiatry“ veröffentlicht.

Physiotherapie

Viele junge Sportlerinnen leiden unter Inkontinenz – das müsste nicht sein

Idstein (11. September 2019) -- Es ist ein in der Gesellschaft weitgehend unbekanntes Phänomen: Viele Leistungssportler leiden unter Inkontinenz. Aufgrund ihrer biologischen Voraussetzungen sind vor allem Frauen betroffen. In manchen Sportarten liegt die Quote der Leidtragenden bei bis zu achtzig Prozent. Scham lässt die meisten jungen Frauen schweigen. Dabei könnte das Problem gut behandelt werden, sagt Prof. Dr. Birgit Schulte-Frei von der Hochschule Fresenius. Vorausgesetzt, Therapeuten und Sportvereine finden Wege der Zusammenarbeit. Bei der Ausbildung von Spezialisten sieht sie Hochschulen in der Pflicht.

Sepsis: Früherkennung rettet Leben

Innsbruck, Österreich (11. September 2019) -- In Europa erkrankt jährlich etwa eine halbe Million Menschen an einer Sepsis, in Österreich gibt es rund 18.000 Fälle pro Jahr, 7.500 sterben daran. Die Sepsis ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Der Welt-Sepsis-Tag am 13. September soll helfen, das Bewusstsein für Sepsis zu erhöhen, um die frühzeitige Erkennung dieser schwerwiegenden Erkrankung zu fördern.