Pflege

DBfK

Praktikable Lösungen gegen Defizite beim Entlass-Management von Schmerz-Patienten nötig

Berlin (4. Juni 2019) – Anlässlich des heutigen bundesweiten Aktionstags gegen den Schmerz weist der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) auf riskante Lücken in der Überleitung von Schmerz-Patienten aus dem Krankenhaus in die weitere Betreuung hin. „Vor zwei Jahren schon haben wir mit einer Umfrage gezeigt, wie problematisch Übergänge und Schnittstellen gerade für Schmerz-Patienten sind. Das Risiko von Versorgungsbrüchen ist bei Überleitung zwischen den Sektoren besonders groß und kann gravierende Folgen haben“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel.

DBfK startet neue Online-Umfrage „Teilzeitarbeit in der Pflege"

Berlin (3. Juni 2019) - Seit 1. Juni ist die neue Umfrage des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) zu „Teilzeitarbeit in der Pflege“ online. Zum Mitmachen laden wir alle Pflegefachpersonen ein, die in der direkten Pflege tätig sind und entweder in regulärer Teilzeit oder mit einem „Arbeit auf Abruf Vertragsmodell“ arbeiten.

 

15 Abb System angewendet klDiabetes-Kongress 2019

Autonomes und personalisiertes Typ-1-Diabetes-Management mit dem Hybrid-Closed-Loop-System von Diabeloop

  • Aktuelle Publikation in „The Lancet Digital Health“ zeigt positive Ergebnisse der Diabeloop SP7 Studie mit dem DBLG1TM-System

Paris, Frankreich / Berlin (31. Mai 2019) – Das französische Unternehmen Diabeloop ermöglicht Menschen mit Typ-1-Diabetes durch die Entwicklung eines bahnbrechenden Hybrid-Closed-Loop-Systems Zugang zu einem personalisierten und automatisierten Diabetes-Management. Die Veröffentlichung der SP7-Studienergebnisse1 in „The Lancet Digital Health“ zeigt nun: Das DBLG1™-System verbessert die Blutzuckerkontrolle und reduziert das Risiko von Hypoglykämien im Vergleich zur sensorgestützten Insulinpumpen-Therapie bei Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes deutlich. Damit setzt Diabeloop einen wichtigen Meilenstein für die nächste Generation an Typ-1-Therapie.

Abb.1 Dexcom G6 rtCGMDiabetes-Kongress 2019

Neue Untersuchungen bestätigen: Hypoglykämie-Voralarm des Dexcom G6 rtCGM-Systems und die SHARE-Funktion bilden wichtige Bausteine für optimales Diabetes-Management

Berlin (29. Mai 2019) – Eine Diabetes-Erkrankung ist für die Betroffenen nicht nur eine körperliche, sondern auch eine seelische Belastung. Wird die Erkrankung diagnostiziert, sind Schreck und Verunsicherung erst einmal groß – und das Coping kann vielen Patienten nicht nur direkt nach der Diagnose, sondern häufig ein Leben lang schwerfallen. So wird ein Diabetes häufig durch psychische Beschwerden wie Sorgen, Ängste und Stress begleitet. Dies kann bis hin zu depressiven Verstimmungen führen – etwa jeder zehnte Diabetiker in Deutschland leidet sogar an einer manifesten Depression. Die Prävalenz der psychischen Erkrankung ist bei Diabetikern doppelt so hoch, wie in der gesunden Bevölkerung in Deutschland.(1)

Die Nationale Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ plant eine Registerstudie zur Diagnose und Behandlung der diabetischen Neuropathie

PREDIP Registerstudie

Berlin (29. Mai 2019) -- In 2019 soll die PREDIP-Registerstudie (Prospektive Registerstudie zur Erfassung der Diagnose- und Behandlungspraxis der diabetischen sensomotorischen Polyneuropathie) in Zusammenarbeit mit ersten Arztpraxen im Raum Düsseldorf, Stuttgart und München starten und nach einer zweijährigen Pilotphase deutschlandweit ausgerollt werden.

Diabetes-Kongress 2019

Aktuelles zur diabetischen Neuropathie:
Frühzeitige multikausale Intervention verhindert Leid und Komplikationen!

Berlin (29. Mai 2019) -- Neuropathien zählen zu den häufigsten und schwerwiegendsten Folgeerkrankungen des Diabetes. Trotz des gravierenden Einflusses der Erkrankung auf Morbidität und Mortalität wird sie meist zu spät erkannt und behandelt. Experten appellierten daher bei einer Pressekonferenz der Nationalen Aufklärungsinitiative (NAI) „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ anlässlich des Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG in Berlin, frühzeitig alle diagnostischen und therapeutischen „Register zu ziehen“, um der Nervenschädigung und ihren Folgekomplikationen entgegenzuwirken.

PlasmaDerm DressCINOGY® stellt kalte Plasma-Innovation auf Diabetes Kongress vor

PlasmaDerm®: Eine neue Therapieoption für die effektive Wundbehandlung bei Diabetes

Duderstadt (23. Mai 2019) -- Im Rahmen des Diabetes Kongress 2019 in Berlin präsentierte CINOGY® seine technische Neuheit zur Behandlung chronischer und schlecht heilender Wunden. Die kalte PlasmaTechnologie PlasmaDerm®, die das Duderstädter Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut, der Universitätsmedizin Göttingen und der Ruhr-Uni Bochum entwickelt hat, wird bereits erfolgreich bei einer Vielzahl von Indikationen eingesetzt. In der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie an der Universitätsmedizin Rostock gehört PlasmaDerm®  schon heute zur Routinebehandlung in der multimodalen Wundversorgung. Über die Grundlagen der kalten Plasmamedizin zur Wundheilung informierten während eines Symposiums Prof. Dr. Georg Daeschlein von der Hautklinik der Universitätsmedizin Greifswald, Dr. Thomas Werner vom Diabeteszentrum Bad Lauterberg und Carsten Hampel-Kalthoff, Geschäftsführer von OrgaMed Dortmund.

Diakonie Deutschland und DEKV

Klare Verantwortungen und mehr Praxisanleitung für Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenten

Berlin (21. Mai 2019) - Der Referentenentwurf des Gesetzes über die Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin und zum Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) und über die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin und zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) sieht erstmals eine bundesweit einheitliche und staatlich anerkannte Ausbildung in diesen Berufen vor.

ThoraxMonitoring Fraunhofer IPAIntensivmedizinische Pflege von Frühchen

Sanftere künstliche Beatmung

Mannheim (16. Mai 2019) - Künstliche Beatmung ist häufig das letzte Mittel, um ein Leben zu retten. Leider geht sie oft mit akuten oder chronischen Lungenschädigungen einher – besonders, wenn das Beatmungsgerät gegen den Patienten arbeitet. Forscher der Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie PAMB entwickeln derzeit ein schonenderes Verfahren. Es ist auf der Sensor+Test zu sehen.

Für Argumente pro und kontra fehlen belastbare Studiendaten

Medikamenten-Verblisterung für Pflegeheime: Viel diskutiert, aber kaum erforscht

Köln (14. Mai 2019) - Bei der Verblisterung portioniert und verpackt die Apotheke (oder ein von ihr beauftragter Dienstleister) die verordneten Medikamente einer Patientin oder eines Patienten nach Wochentagen und Tageszeiten sortiert in individuelle durchsichtige Verpackungen (Blister). So sieht man auf einen Blick, wann welche Tabletten zu nehmen sind und ob man an alle Einnahmen gedacht hat. Seit einigen Jahren wird in Deutschland breit und kontrovers diskutiert, ob eine vermehrte Verblisterung für Pflegeheimbewohner geeignet ist, das System der Pflege zu entlasten und die Versorgung der Heimbewohner nachhaltig zu verbessern. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat deshalb das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt zu prüfen, welche Erkenntnisse es dazu unter anderem aus Studien gibt. Der Bericht liegt nun vor.

DBfK

Versorgung sichern durch erweiterte und spezialisierte Rollen der Pflege

Berlin (13. Mai 2019) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat die Fachtagung „Advanced Nursing Practice – erweiterte Pflegepraxis nach internationalem Vorbild etablieren“ durchgeführt. Als roter Faden zog sich hindurch: Was ist erforderlich, damit dies auch im deutschen Gesundheitssystem gelingt? Internationale Studien belegen eine hochwertige Versorgung durch Advanced Nurse Practitioner (APN), die sowohl in Krankenhäusern als auch in der Primärversorgung erweiterte pflegerische Rollen übernehmen. Sie werden auch in Deutschland dringend benötigt, wegen der veränderten Versorgungsbedarfe (z.B. bei chronischen Erkrankungen) oder der Ausdünnung der Hausarztpraxen.

Wuppertaler Studie bestätigt positiven Einfluss von Farbe und Licht auf Intensivstationen

Wuppertal (10. Mai 2019) - Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal hat in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal in einer einjährigen Forschungsstudie die Wirkung von Farbe und Licht auf Patienten und Personal der Intensivstation untersucht. Jetzt wurden erste signifikante Ergebnisse vorgestellt. Die weltweit größte Forschungsstudie des Helios Universitätsklinikum Wuppertal wurde in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal über einen Zeitraum von 24 Monaten (Oktober 2017/2018) auf den Intensivstationen des Klinikums in Barmen durchgeführt. In enger Abstimmung der beiden Kooperationspartner wurde untersucht, welchen Einfluss ein neues Farb- und Lichtkonzept der Intensivstation auf den Menschen nimmt.

DAC-Kongress 2019 in Leipzig

Therapie der präoperativen Eisenmangelanämie –
Empfehlungen für den klinischen Alltag

  • Eine präoperative Anämie kommt bei fast 40 % der Patienten vor und ist ein ungünstiger Prognosefaktor für das Behandlungsergebnis von geplanten, operativen Eingriffen.1,2 Sie geht einher mit einem größeren Transfusionsbedarf1, einem erhöhten Risiko für Infektionen1, Nierenschädigungen1 und Sterblichkeit1 sowie einer längeren Kranken-hausverweildauer3 und erhöhten Krankenhauskosten4.
  • Die häufigste Form der präoperativen Anämie ist die Eisenmangelanämie.5 Die Diagnostik und Behandlung einer präoperativen Eisenmangelanämie ist wichtiger Bestandteil des multidisziplinären Patient Blood Management-Konzepts5,6 und wird in einer Reihe von Leitlinien empfohlen2,7-10.
  • Klinische Studiendaten zu Patienten mit präoperativer Eisenmangelanämie zeigten, dass eine intravenöse (i.v.) Therapie mit Eisencarboxymaltose (ferinject®)*11 die Eisen-homöostase rasch12 und nachhaltig13-15** wiederherstellen kann und dabei sowohl den Transfusionsbedarf13-15** als auch die Krankenhausverweildauer senkt13,14**.

Leipzig (9. Mai 2019) - Fast 40 % der Patienten, die sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen, leiden an einer präoperativen Anämie, unabhängig von der Art der Operation.1 Patienten in der Allgemeinchirurgie sind in 39 % der Fälle betroffen1, gefolgt von Patienten, die einen Hüft- oder Kniegelenksersatz erhalten (35 %)9, sowie Patienten, mit nicht-kardiochirurgischen (34 %)7 oder gefäßchirurgischen Operationen (33 %)16. Ältere Patienten haben noch ein deutlich höheres Risiko.17

DMP Typ-2-Diabetes

IQWiG legt vorläufige Ergebnisse aus Leitlinien-Recherche vor

  • Aktualisierungsbedarf bei fast allen Versorgungsaspekten

Köln (8. Mai 2019) - Disease-Management-Programme (DMP) sollen in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, um sie an den jeweiligen Stand des medizinischen Wissens anzupassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deshalb aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zu Diabetes mellitus Typ 2 recherchiert, deren Empfehlungen zu Kernaussagen zusammengefasst und überprüft, ob sich aus ihnen ein Aktualisierungsbedarf ergibt. Die vorläufigen Ergebnisse liegen nun vor. Demnach sollten oder könnten fast alle Aspekte des DMP überarbeitet werden. Allerdings bilden auch die Leitlinien nicht alle für die Patientenversorgung wichtigen Fragen und Probleme angemessen ab. Bis zum 5. Juni können Interessierte Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

Wundheilung mit der Kraft der Nanofaser

Mainz (29. April 2019) – Die Heilung von Verletzungen, insbesondere von durchtrennten Nervenbahnen, erfordert heutzutage aufwändige Methoden, wie z. B. das Zusammennähen der beiden entstandenen Nervenstümpfe. Wissenschaftler des Arbeitskreises von Prof. Tanja Weil (Max-Planck-Institut für Polymerforschung) haben nun unter der Leitung von Dr. Christopher Synatschke in einer Kooperation mit Forschern um Prof. Bernd Knöll vom Institut für Physiologische Chemie der Universität Ulm ein neuartiges Biomaterial entwickelt, welches die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen könnte.

Liprolog® 200 E/ml KwikPen

Halbes Volumen – Möglichkeit zur Vermeidung von Lipohypertrophien

Berlin (26. April 2019) –  Die richtige Spritztechnik ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Diabetestherapie bei Patienten mit insulinpflichtigem Diabetes mellitus. Wird diese nicht richtig durchgeführt, kann das negative Auswirkungen auf die Blutzuckereinstellung haben. Um Komplikationen wie das Auftreten von Lipohypertrophien an Injektionsstellen zu minimieren, wird den Patienten u. a. der effektive Wechsel von Spritzstellen empfohlen. Der Einsatz eines hochkonzentrierten Mahlzeiteninsulins wie Liprolog® 200 E/ml KwikPen kann Menschen mit Diabetes die korrekte Umsetzung eines Rotationschemas erleichtern. 

Abbildung Kantonsspital AarauPublication in Lancet

Individuelle Ernährung zeigt Nutzen bei Spitalpatienten

Basel, Schweiz (26. April 2019) - Durch eine individualisierte Ernährung nehmen Spitalpatienten nicht nur mehr Proteine und Kalorien zu sich, sondern es verbessern sich auch die klinischen Ergebnisse der Behandlung. Das zeigt eine Studie von Forschenden der Universität Basel und des Kantonsspitals Aarau in der Fachzeitschrift «The Lancet». Wer wegen einer Erkrankung nicht mehr richtig essen und trinken kann, läuft Gefahr, zu wenig Proteine und Energie zu sich zu nehmen. In den medizinischen Abteilungen von Spitälern ist von diesem Phänomen über ein Drittel der stationären Patienten und Patientinnen betroffen.

Patient Blood Management

Auch ultrakurze Therapie vor Operationen hilft Bluttransfusionen zu vermeiden

Zürich, Schweiz (26. April 2019) - Bluttransfusionen sind belastend und ein zusätzliches Risiko für Patienten. Eine gross angelegte Studie unter der Leitung von Prof. Donat R. Spahn, Direktor des Instituts für Anästhesiologie am Universitätsspital Zürich, zeigt nun, dass Patienten auch noch von kurz vor einer Operation angewandten Massnahmen profitieren, die Bluttransfusionen reduzieren.

Eine neue Studie liefert Antworten

Wer pflegt wen, in welchem Alter, wo und wie?

Berlin (26. April 2019) - Deutschland ist ein Land des langen Lebens. Das ist erfreulich, führt aber häufig dazu, dass immer mehr Menschen Pflege oder zumindest Unterstützung im Alltag benötigen. Diese Hilfe wird zu einem sehr großen Teil von Angehörigen und dem privaten Umfeld erbracht. Nun haben Ulrike Ehrlich und Nadiya Kelle, Wissenschaftlerinnen am Deutschen Zentrum für Altersfragen, erste Ergebnisse aus einem von ihnen entwickelten Fragenmodul für die Innovations-Stichprobe des Sozio-oekonomischen Panels vorgelegt. Auf dieser Grundlage vermittelt sich ein genaueres Bild der privat Pflegenden.

Erlangen DemenzforschungForschungsprojekt DemWG

Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz in Wohngemeinschaften

Erlangen (26. April 2019) - Eine umfassende Versorgung von Menschen mit Demenz und kognitiven Beeinträchtigungen in alternativen Wohnmodellen fördert das Forschungsprojekt DemWG, das ambulant betreute Wohngemeinschaften in Bayern, Berlin, Bremen und Hamburg einbezieht. Am Universitätsklinikum Erlangen leiten das neue Projekt Prof. Dr. Elmar Gräßel und PD Dr. Carolin Donath vom Zentrum für Medizinische Versorgungsforschung in der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Johannes Kornhuber). DemWG startet im April 2019.

Magnetic Particle Imaging (MPI)

TUHH und UKE entwickeln Bildgebungsgerät für die Schlaganfall-Intensivstation


Hamburg (26. April 2019) - Mit 17 Millionen Fällen pro Jahr weltweit ist der Schlaganfall die zweithäufigste Todesursache. Die häufigste ist dabei eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Daher ist die Bestimmung der Hirndurchblutung eine wichtige Aufgabe bei der Diagnose von Gefäßerkrankungen wie Verschlüssen und intrazerebralen Blutungen. Auch nach erfolgreicher Diagnose besteht ein hohes Risiko eines erneuten Schlaganfalls oder einer Nachblutung, so dass die Patienten in den Tagen nach der Behandlung eine intensive Betreuung benötigen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben ein neues, diagnostisches tomographisches Bildgebungssystem entwickelt, das den Zugang zu einer Gehirndurchblutung in kurzen Abständen ermöglicht und somit schnell auf einen möglichen Schlaganfall hinweist. Die Studie „Human-sized Magnetic Particle Imaging for Brain Applications“ erscheint am 26. April 2019 im Fachmagazin Nature Communications.

Neues Infoangebot des DBfK zum Thema Rente

Berlin (24. April 2019) – Rente ist ein heißes Thema für Pflegende! Pünktlich mit 65 Jahren in Rente gehen – das war einmal: Seit 2012 steigt die Altersgrenze für die reguläre Altersrente jedes Jahr nach Geburtsjahr stufenweise an. Und das ist nicht das Einzige, was es beim Übergang vom Arbeitsleben in die Rente zu beachten gilt.

Jeder fünfte Parkinson‐Patient erhält keine Medikamente

Bedeutung der integrierten Versorgung wächst mit Prävalenz und steigendem Alter der Patienten

München (11. April 2019) – „Gut jeder fünfte deutsche Parkinson‐Patient wird nicht medikamentös behandelt. Offensichtlich gibt es einen Bruch in der Versorgung, wenn die Patienten vom eigenen Zuhause ins Pflegeheim kommen“, sagte Prof. Dr. Dirk Woitalla, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e.V., auf deren heutiger Pressekonferenz anlässlich des Welt‐Parkinson‐Tages am 11. April. Um solche Versorgungslücken zu schließen, forderte er eng verzahnte, regionale Versorgungsstrukturen zwischen Haus‐ und Fachärzten, stationären Pflegeheimen und Spezialkliniken. „Bei langjährigen Patienten verändert sich die Symptomatik oder die Medikamentenwirksamkeit lässt nach. Ein stationärer Aufenthalt in einer auf Parkinson spezialisierten Klinik ermöglicht es dann, gleichzeitig Diagnostik und Therapie durchzuführen, nicht motorische Störungen zu behandeln und bei geeigneten Patienten eventuell invasive Therapieformen anzuwenden“, ergänzte Prof. Dr. Rüdiger Hilker‐Roggendorf, ebenfalls DPG‐Vorstandsmitglied. Dafür seien die Klinikärzte auf die Expertise und Kooperation von Haus‐ und niedergelassenen Fachärzten angewiesen.

BERLIN-CHEMIE AG

Perspektiven für eine bessere Versorgung von Menschen mit Diabetes

Berlin-Adlershof (10. April 2019) - Mit dem Anspruch, dass Diabetes und ein gutes Leben zusammenpassen sollen, bietet die BERLIN-CHEMIE AG nicht nur moderne Medikamente, die State of the Art in der Diabetestherapie sind. Im Portfolio sind zudem hochwertige Fortbildungen für Ärzte und Diabetesteams, innovative Schulungsprogramme für Diabetespatienten und digitale Angebote wie das Patientenbegleitprogramm TheraKey®, mit dem die BERLIN-CHEMIE AG in den letzten Jahren Maßstäbe gesetzt hat. Das Unternehmen will gemeinsam mit Experten seine Erfahrungen einbringen, um die digitale Transformation der Diabetologie weiter voranzutreiben. Am Firmensitz in Berlin-Adlershof wurden nicht nur neue Daten zu den Diabetes-Produkten vorgestellt, sondern auch spannende Einblicke in neue Projekte aus dem Bereich der Digitalisierung gegeben.

DBfK

Ergebnisse der Meinungsumfrage zu guter Dienstplanung in der Pflege

Berlin (9. April 2019) - Parallel zu seiner Aktion „Mein Beruf: Pflegen“ hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) vom 1. Dezember 2018 bis 16. Januar 2019 eine Online-Meinungsumfrage durchgeführt. Wir wollten von den beruflich Pflegenden wissen, welche Erwartungen und Wünsche sie an Dienstplanung haben und welche Kriterien aus ihrer ganz persönlichen Sicht einen guten und nachhaltigen Dienstplan ausmachen. Angesprochen wurden diejenigen, für die ein Dienstplan erstellt wird, weil sie beispielsweise in wechselnden Schichten arbeiten. Die Umfrage war vollständig anonymisiert.

Sativex® als effektive Therapieoption bei chronischen Schmerzen

Reinbek (1. April 2019) – Seit Inkrafttreten des „Gesetzes zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften“ im März 2017 können auch Patienten mit chronischen Schmerzen, für die andere Therapieoptionen nicht erfolgreich waren, von der zusätzlichen Behandlung mit Sativex® (Nabiximols) profitieren. Das Oromukosalspray enthält in einem definierten Verhältnis die Cannabinoide Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD).1 „Für das Fertigarzneimittel Sativex® liegen umfangreiche Daten sowohl aus qualitativ hochwertigen, kontrollierten Studien als auch aus dem Versorgungsalltag vor, die dessen Einsatz vor allem zur Behandlung neuropathischer Schmerzen sinnvoll erscheinen lassen“, verdeutlichte PD Dr. med. Michael Überall (Nürnberg) bei einem Symposium von Almirall, das im Rahmen des 30. Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2019 stattfand.

Parkinson‐Forschung

Die Therapie steht vor einem entscheidenden Wandel

München (1. April 2019) – Die Behandlung der Parkinson‐Krankheit könnte dank vielversprechender neuer Forschungsergebnisse bald einen entscheidenden Schritt vorankommen: „Zum ersten Mal sind Therapien in Reichweite, die an den Ursachen ansetzen, statt lediglich die Symptome zu bekämpfen“, sagte Prof. Dr. Günter Höglinger, Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. (DPG), heute in München anlässlich der Pressekonferenz zum Welt‐Parkinson‐Tag am Donnerstag, 11. April. „Derzeit werden weltweit zahlreiche innovative Therapieformen in klinischen Studien getestet. Sie könnten den Fortschritt des Leidens verzögern oder sogar erstmals stoppen “, ergänzte Prof. Dr. Karla Eggert, Zweite Vorsitzende im Vorstand der Fachgesellschaft.

IQWiG

Vakuumtherapie bei Wunden: Nachgereichte Hersteller-Daten erlauben nun Aussagen zum Nutzen

  • Hinweis auf Vorteile bei sekundärer Wundheilung, Anhaltspunkt bei primärer
  • Schärfere Transparenzregeln bei Medizinprodukten nötig

Köln (28. März 2019) - Seit mehr als 20 Jahren wird die Vakuumversiegelungstherapie (VVS) bei Wunden in Kliniken eingesetzt, über 100 Studien wurden abgeschlossen. Dennoch sind Aussagen zu Nutzen und Schaden zum Teil unsicher, weil Studienverantwortliche Ergebnisse unter Verschluss halten. Bei der Indikation „sekundäre Wundheilung“ war der Anteil fehlender Daten im Sommer 2018 noch so groß, dass eine Bewertung nicht möglich war. Nachdem der Hersteller KCI (Acelity) endlich ausreichend Informationen geliefert hat, sieht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem Abschlussbericht nun einen Hinweis auf einen höheren Nutzen der VVS im Vergleich zur Standardbehandlung. Bei der primären Wundheilung, zu der das Institut jetzt die vorläufige Bewertung vorstellt, fallen die Ergebnisse zwar ebenfalls zugunsten der VVS aus – die Unterschiede sind aber deutlich geringer. Hier sieht das IQWiG einen Anhaltspunkt für einen Vorteil. Zu diesem Vorbericht sind bis 29. April 2019 Stellungnahmen möglich.

Von Singultus bis somatoforme Schmerzstörungen –
Themenvielfalt beim Schmerz- und Palliativtag

Berlin / Frankfurt am Main (11. März 2019) – Welche seltenen Komplikationen können bei Palliativpatienten auftreten und wie können Ärzte ihre Patienten am Lebensende würdevoll begleiten? Kann hinter chronischen Schmerzen eine seltene Erkrankung wie Morbus Fabry stecken? Und wie erkennen Ärzte Gewalt in sozialen Bindungen? Diesem Fragenkomplex widmete sich unter anderem der 30. Deutsche Schmerz- und Palliativtag und zeigte damit die Themenvielfalt der zahlreichen Veranstaltungen.

teva logoDeutscher Schmerz- und Palliativtag 2019

CGRP-Antikörper erweitern das Behandlungsspektrum in der Migräne-Prophylaxe

Frankfurt am Main (8. März 2019) - Mehr als 50 Millionen Menschen in Europa leiden an Migräne1, die als ernstzunehmende neurologische Erkrankung immer noch unterdiagnostiziert ist. Aufgrund der stark belastenden Symptome wie Kopfschmerz-attacken, Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit gehört Migräne zu den häufigsten drei Gründen für ein Leben mit deutlichen Einschränkungen.2 Die Migräne kann unter bestimmten Konstellationen chronisch werden und daher sollten die Patienten neben einer guten Aufklärung eine adäquate Akuttherapie und eine entsprechende prophylaktische Behandlung erhalten. Bisher werden aber nur 15 % der Patienten, die von einer Prophylaxe profitieren könnten, vorbeugend gegen Migräne behandelt.3,4 Ein Grund ist das Nebenwirkungsspektrum der bisherigen Therapieoptionen, von denen keine speziell für die Migräne entwickelt wurde. Der Bedarf an neuen, zielgerichteten, wirksamen und gut verträglichen Substanzen in der Migräne-Prophylaxe ist somit groß. Ein kausales Therapieprinzip sind die CGRP-Antikörper: Sie binden an das Neuropeptid Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP), welches bei der Pathophysiologie der Migräne eine zentrale Rolle spielt.5 Die renommierten Kopfschmerzexperten Prof. Dr. Zaza Katsarava (Unna), Dr. med. Astrid Gendolla (Essen) und Priv.-Doz. Dr. med. Charly Gaul (Königstein) stellten bei einem Teva-Symposium im Rahmen des diesjährigen Deutschen Schmerz- und Palliativtages in Frankfurt die aktuelle Versorgungsituation von Migräne-Patienten in Deutschland in den Fokus der Diskussion.

MDS

Richtlinien für die Qualitätsprüfung in der vollstationären Pflege liegen vor

Essen (6. März 2019) - Der GKV-Spitzenverband hat am 17. Dezember 2018 aktualisierte Qualitätsprüfungs-Richtlinien für die vollstationäre Pflege (QPR vollstationär) beschlossen. Diese bilden ab dem 1. November 2019 die Grundlage für die Qualitätsprüfungen der Medizinischen Dienste in vollstationären Pflegeeinrichtungen. Die Richtlinien wurden am 21. Februar 2019 vom Bundesministerium für Gesundheit genehmigt. Sie treten am 1. November 2019 in Kraft.