Parkinson

Individualisierte Parkinson-Therapie

Potenzial retardierter Dopaminagonisten bestmöglich ausschöpfen

 

  • 24-Stunden-Wirkung als Schlüsselfaktor für Compliance
  • Therapiechancen erkennen: Dosisanpassungen zur Behandlungsoptimierung

 

Hamburg (26. September 2012) - So individuell der Krankheitsverlauf des Morbus Parkinson sich gestaltet, so individuell sollte auch mit therapeutischen Maßnahmen darauf geantwortet werden. „Wir stellen oft fest, dass gerade bei der medikamentösen Behandlung viel Wirksamkeits-Potenzial unausgeschöpft bleibt“, so Prof. Dr. Heinz Reichmann, 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Dresden. Im Rahmen einer Veranstaltung von GlaxoSmithKline (GSK) anlässlich des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Hamburg stand daher die Frage im Mittelpunkt, welche häufig vernachlässigten Aspekte für eine moderne Parkinsontherapie mit Dopaminagonisten wie Requip-Modutab® besonders relevant sind und für die Patienten mit einer Verbesserung ihrer Lebensqualität einhergehen können.

Abb. 2: Der Patient Horst Neumann im Gespräch mit Richard Dano, Parkinson-Pfleger im Kölner Parkinson Netzwerk. MedizinFotoKöln (MFK), Uniklinik KölnParkinson-Pfleger

Start des Kölner Parkinson Netzwerks

 

Köln (15. August 2012) - Nach einer sechsmonatigen Pilotphase geht heute (15.08.2012) das Kölner Parkinson Netzwerk offiziell an den Start. Es wurde an der Uniklinik Köln ins Leben gerufen, um eine nahtlose und schnellere medizinische Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Am Kölner Parkinson Netzwerk können alle Patienten mit der Diagnose eines Morbus Parkinson, gleich welchen Alters und gleich welcher Krankenkassenzugehörigkeit teilnehmen.

 

Welt-Parkinson-Tag am 11. April

Chinesisches Schattenboxen hilft Parkinson-Patienten

 

Berlin (10. April 2012) – Parkinson-Patientenstürzen seltener und bewältigen alltägliche Erledigungen besser, wenn sie zweimal in der Woche jeweils eine Stunde lang das Schattenboxen Tai-Chi üben. Dies teilt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie heute zum morgigen Welt-Parkinson-Tag am 11. April mit. „Um die Parkinson-Krankheit eines Tages heilen zu können, erfordert es noch intensiver Forschungsbemühungen. Doch mit einer für jeden Patienten maßgeschneiderten Therapie können die Patienten heute deutlich länger als noch vor 15 Jahren ihre Selbstständigkeit bewahren“, berichtet der Parkinson-Spezialist Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang Oertel aus Marburg, erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Neben der individuellen Einstellung mit Medikamenten sind begleitende Maßnahmen wie die Physiotherapie wichtig, um die Alltagskompetenz der Betroffenen so lange wie möglich zu erhalten.

 

Parkinsontherapie

Rotigotin (Neupro®) bessert motorische und nicht-motorische Symptome

 

Frankfurt am Main (20. März 2012) - Patienten mit idiopathischem Morbus Parkinson leiden unter motorischen und nicht-motorischen Symptomen. Diese wirken sich auf Schlafqualität und Stimmung, morgendliches Befinden und die gesamte Lebensqualität aus. Bei einem von UCB unterstützten Case-Workshop in Frankfurt/Main wurden Studiendaten und Erfahrungen zur Therapie mit dem Dopaminagonisten Rotigotin transdermales System bei Morbus Parkinson präsentiert und Tipps für eine Umstellung auf Rotigotin gegeben.

 

Reisen mit Parkinson. Photo: UCB PharmaMit Parkinson in den Urlaub

Gute Vorbereitung – Gute Reise

 

Hamburg (16. November 2011) - Eine Ferienreise ins Ausland – trotz Parkinson? Kann man das wagen? Aber ja! Auch als Parkinson-Patient kann man Urlaub genießen. Mit einigen wichtigen Vorkehrungen werden die Ferien auch in fernen Ländern entspannt und erholsam.

 

Wie ist das Klima?

 

35 Grad im Schatten – oder Minusgrade? Hitze wie auch Kälte werden von den meisten Parkinson-Patienten als unangenehm empfunden, da die körpereigene Wärmeregulation gestört ist. Ein Urlaubsziel mit gemäßigtem Klima sollte ausgewählt werden.

Parkinson. Photo: UCB PharmaMehr als nur ein Zittern

Parkinson-Erkrankung beeinträchtigt das Leben in vielerlei Hinsicht

 

Hamburg (16. November 2011) - Lange Zeit war die Parkinson-Therapie auf die motorischen Symptome ausgerichtet: Zittern, Muskelsteifigkeit und Störungen der Bewegungs-abläufe.  Verdauungs- und Blasenprobleme, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen sind für viele Patienten aber genauso belastend im Alltag.

 

Das, was man nicht sofort sieht

 

Mit der Diagnose Parkinson verbindet man landläufig die Beeinträchtigung von Bewegungsabläufen. Das Zittern der Hand eines Parkinson-Patienten hat nahezu jeder schon einmal im eigenen Umfeld oder im Fernsehen gesehen. Von der Muskelsteifigkeit am Morgen und einem maskenhaften Gesicht hat man auch gehört und es ist ebenfalls bekannt, dass Parkinsonpatienten in späteren Phasen der Erkrankung unter Problemen beim Gehen leiden.

Prof. Reichmann auf dem DGN-Kongress 2011. Photo: Orion PharmaMorbus Parkinson: Therapie nach dem Honeymoon

 

Flexible Wearing-off-Therapie mit Stalevo®

 

Wiesbaden (29. September 2011) - Aktuelle Fragen zur Therapie des Morbus Parkinson und seiner Komplikationen wurden auf einem Satellitensymposium im Rahmen des DGN-Kongresses 2011 diskutiert.1 Nachdem die motorischen und nicht-motorischen Symptome eines Wearing-off die Patienten in ihrer Alltagsbewältigung und Lebensqualität stark beeinträchtigen können, sollte ihre Erkennung im Behandlungsalltag verbessert werden. Eine wichtige therapeutische Option besteht in der individuellen Anpassung der Medikation durch das Entacapon-optimierte Levodopa/Carbidopa (LCE, Stalevo®), das dem behandelnden Arzt durch sechs Dosisstärken eine hohe Flexibilität für den Einzelfall bietet. Studien und klinische Erfahrungen zeigen, dass LCE die motorischen Funktionen der Patienten, die Aktivitäten des täglichen Lebens und ihre Lebensqualität bessern können.

 

Erfolgreiche Gentherapie gegen die Parkinson-Krankheit – aber für Patienten noch keine Option

 

Berlin (30. März 2011) - Vor wenigen Tagen hat eine Forschungsarbeit viel Aufmerksamkeit erregt: Erstmals konnten Neurologen gemeinsam mit Neurochirurgen zeigen, dass eine Gentherapie in der Behandlung der Parkinson-Krankheit Wirkung zeigt. Dafür injizierten die US-Wissenschaftler 16 Patienten gentechnisch modifizierte Viren in eine spezielle Gehirnregion. Innerhalb eines halben Jahres waren die Patienten beweglicher als eine Kontrollgruppe, die keine Viren erhalten hatte.

Studie zur Parkinson-Krankheit:

Wissenschaftler auf der Spur von Biomarkern

 

Tübingen (9. März 2011) - Am Universitätsklinikum Tübingen (UKT) und am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) startet die PPMI-Studie (Parkinson’s Progression Markers Initiative) der Michael J. Fox Foundation, die nach Biomarkern für die Parkinson-Erkrankung forscht und für die noch Studienteilnehmer gesucht werden.

 

Parkinson 

Einmalgabe von Anfang an – Ein Prädiktor für mehr Therapieerfolg

 

Ingelheim (3. Februar 2011) – Psychologische Faktoren spielen bei Parkinson-Patienten eine große Rolle und dies nicht erst, wenn motorische Symptome auftreten. Bereits bei der Diagnosestellung sollte den psychologischen Aspekten der Erkrankung im Hinblick auf die initiale Therapieentscheidung verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt werden, so das Fazit der Experten im Rahmen eines Presse-Round-Tables von Boehringer Ingelheim in Ingelheim. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Experten anhand von Studiendaten und Fallbeispielen den Stellenwert einer Einmalgabe im Therapieregime von de novo Parkinson-Patienten.

Mögliche Mitschuldige der Parkinson-Krankheit entdeckt

Heidelberg (1. Februar 2011) - Bei Parkinson gehen die Dopamin-produzierenden Nervenzellen im Gehirn zugrunde. Das führt zu den charakteristischen Symptomen der Krankheit. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten, dass genau diese Nervenzellen bei Parkinsonpatienten defekte Kernkörperchen enthalten.

Parkinson Krankheit: Diagnose – kommt sie zu spät?

 

Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder

 

Mannheim (23. September 2010) - Die Frage, ob derzeit die Diagnosestellung einer Parkinson-Erkrankung zu spät kommt, kann eindeutig mit „nein“ beantwortet werden. Warum nicht? Um dies ausreichend erklären zu können, müssen wir Folgendes beachten: Wie wird derzeit die Parkinson-Erkrankung definiert und diagnostiziert? Wie sehen Frühsymptome oder vielleicht prämotorische Symptome der Parkinson-Erkrankung aus? Welche Möglichkeiten können wir einem Patienten bieten, der sog. prämotorische Symptome aufweist?

Was sollte eine erfolgreiche medikamentöse Therapie des Morbus Parkinson in der Frühphase leisten können?

Therapie: wann und womit?

 

Prof. Dr. med. Günther Deuschl

 

Mannheim (23. September 2010) - Mit zunehmender Krankheitsdauer verschlechtern sich bei der Parkinson-Krankheit die motorischen Symptome und zahlreiche nicht-motorische Symptome kommen hinzu. Die Lebensqualität nimmt mit jedem Krankheitsstadium ab und man kann annehmen, dass dies ein kontinuierlicher Abbau ist.

 

Multisystemerkrankung Morbus Parkinson

Kombinationstherapie: nur Problem oder auch Lösung?

Prof. Dr. med. Wolfgang Jost

Mannheim (23. September 2010) - Das optimale Parkinsonmedikament würde gegen alle Symptome helfen, hätte wenig Nebenwirkungen und müsste nur einmal täglich gegeben werden. Leider steht uns kein entsprechendes Präparat zur Verfügung. Als medikamentöser Goldstandard galt lange L-Dopa, mit dem Problem der kurzen Halbwertzeit und der motorischen Spät­komplikationen. Außerdem hilft L-Dopa kaum gegen nicht-motorische Störungen. Ein weiteres großes Problem in der Therapie sind die medikamentösen Interaktionen. Einerseits bei den Parkinsonmedikamenten, andererseits mit anderen Medikamen­ten, von denen die Patienten meist schon mehrere bekommen.

Früherkennung Parkinson: Und was kommt dann?

 

Ingelheim (23. September 2010) - Ein Rückblick zeigt die Bereicherung der medikamentösen Parkinsontherapie in den letzten zwölf Jahren, insbesondere durch Dopaminagonisten.* „Pramipexol ist der am häufigsten verordnete Dopaminagonist in Deutschland", so PD Dr. Georg Ebersbach, Beelitz-Heilstätten, im Rahmen eines Symposiums von Boehringer Ingelheim auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Die etablierte Substanz ist mittlerweile auch in retardierter Galenik erhältlich. Doch trotz enormer therapeutischer Fortschritte zeigt der Rückblick auch, dass die Früherkennung weiter optimiert werden muss. Eine neue Studie soll nun helfen, Marker zu identifizieren, um nicht zuletzt die Lebensqualität Betroffener möglichst lange aufrechterhalten zu können.

Sifrol® Retard bei Morbus Parkinson:

Therapievorteile durch Einmalgabe

Berlin (21. Juni 2010) - Knapp ein Jahr nach der Einführung der neu entwickelten Darreichungsform Sifrol® Retard (Pramipexol Retard) werten Parkinson-Experten aus Klinik und Praxis die Einmalgabe als Fortschritt in der medikamentösen Therapie.* Denn um die Compliance von Parkinson-Patienten zu unterstützen und die Behandlungsergebnisse langfristig zu optimieren, sollte die Therapie nach ihrer Ansicht so unkompliziert wie möglich sein. Pramipexol Retard muss statt dreimal nur einmal täglich eingenommen werden.1