Brustkrebs

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)

Antioxidantien können die Wirksamkeit der Brustkrebstherapie vermindern

Berlin (23. April 2019) – Dank der Fortschritte in der modernen Medizin haben die Heilungschancen bei Brustkrebs in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Neben der klassischen Schulmedizin wird auch auf anderen Gebieten geforscht, um das Überleben und vor allem die Lebensqualität der Patientinnen weiter zu verbessern. Gesunder Ernährung und auch sogenannten Ernährungsergänzungsmitteln kommt dabei ein besonderes Interesse zu. Nun zeigte aber eine Studie, dass Antioxidantien – oft als lebensmittelchemische Wunderwaffe beschrieben – die Effektivität der Brustkrebsbehandlung vermindern können.

Biomarker-Tests bei Brustkrebs

Entscheidung über Chemotherapie bleibt schwierig

  • Vorläufige MINDACT-Ergebnisse ermöglichen Abschätzung der Nachteile eines Therapieverzichts
  • Kaum Konkretes zu Vorteilen

Köln (5. Dezember) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Nutzen untersucht, den bestimmte Brustkrebs-Patientinnen von Biomarker-Tests zur Entscheidung für oder gegen eine adjuvante systemische Chemotherapie haben. Dabei handelt es sich um Frauen mit primärem Hormonrezeptor-positivem, HER2/neu-negativem Mammakarzinom und bis zu drei befallenen Lymphknoten.

NOGGO - Neues vom amerikanischen Krebskongress (ASCO)

Brustkrebs

 

Berlin (12. Juni 2013) - Pro Jahr erkranken derzeit über 74.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs [1]. Zwar ist die Inzidenz in den letzten Jahren aufgrund verbesserter Präventionsmaßnahmen gestiegen, mit ihr aber auch die Überlebenschance der Betroffenen. Brustkrebspatientinnen haben heute eine deutlich verbesserte Prognose als noch vor 10 oder 15 Jahren. Grund dafür ist die kontinuierliche Forschung und die damit einher gehende Verbesserung von Prävention, Diagnostik und Therapie. Auch der diesjährige ASCO gab wichtige Impulse.

Brustkrebs

Große Zufriedenheit mit Mammographie-Screening

 

Berlin (18. Februar 2013) - Heute sind in Berlin im Rahmen des Workshops "Mammografie-Screening - Teilnahmeverhalten, Zufriedenheit, Einstellung und Wissen der Frauen" die Ergebnisse einer vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Studie vorgestellt worden. Die Studie mit dem Titel "Inanspruchnahme des qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings" wurde initiiert und durchgeführt von der "Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V." und der "Women's Health Coalition e.V."

 

„Breast Care Nurses“

Kürzungen gefährden die Versorgung von Brustkrebspatientinnen

 

Berlin (6. September 2012) - Mit großer Besorgnis beobachten Fachgesellschaften, Berufsverbände und Selbsthilfegruppen, dass Krankenkassen mit einer restriktiven Budgetierung die Behandlung von Brustkrebspatientinnen zunehmend gefährden. Denn immer häufiger werden vor allem bei brusterhaltenden Therapieformen die von den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft festgelegten Pauschalen nicht mehr akzeptiert, die berechnet wurden, um eine leitliniengerechte, evidenzbasierte Krebsbehandlung durchzuführen.

Abb.: Mit Hilfe moderster 3D-Bodyscanner wurden die anatomischen Werte von Brustkrebs-Patientinnen berührungsfrei ermittelt und daraus eine die ideale Schnittführung des Spezial-BHs abgeleitet. Photo: Hohenstein InstituteMehr Komfort für Brustkrebs-Patientinnen

Spezial-BH für hochempfindliche Haut

 

BÖNNIGHEIM (15. Mai 2012) - Die Forscher der Hohenstein Institute haben sich zusammen mit der Amoena Medizin-Orthopädie-Technik GmbH eines höchst sensiblen, jedoch sehr wichtigen Themas angenommen. Im Rahmen eines öffentlich geförderten Forschungsprojektes (AiF-Nr. KF2136714HG0) haben Sie einen speziellen Büstenhalter für Brustkrebspatientinnen entwickelt. Der neue Büstenhalter kann während und unmittelbar nach der Strahlentherapie getragen werden und berücksichtigt die hohe Empfindlichkeit der Haut, die während der Behandlung häufig auftritt sowie Veränderungen des Brustvolumens.

 

Brustkrebs mit Metastasen

Wie Frauen auch mit einer schweren Erkrankung leben können

 

Psychische und praktische Unterstützung kann den Alltag erleichtern

 

Berlin (1. März 2012) - "Brustkrebs mit Metastasen" - diese Diagnose ist für die meisten Frauen ein großer Schock. Doch auch wenn Brustkrebs Absiedelungen in anderen Teilen des Körpers gebildet hat, gibt es Wege, mit dieser schweren Erkrankung umzugehen. "Und es gibt immer noch eine Aussicht auf Jahre mit guter Lebensqualität", sagt Klaus Koch, Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Welche Wege und Hilfen es für Frauen gibt, dazu hat das IQWiG heute auf Gesundheitsinformation.de ein umfassendes Informationspaket veröffentlicht.

Ratgeber zur Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs neu erschienen

Ärztl. Leitlinien jetzt leicht verständlich online abrufbar

 

Düsseldorf (15. Juni 2009) - Ärztliche Leitlinien, die Empfehlungen für die Früherkennung und optimale Behandlung von Erkrankungen geben, sind für Patienten in aller Regel nicht wirklich zu verstehen. Dass es auch anders geht, haben jetzt erstmals Medizin-Experten aus Deutschland unter Beweis gestellt.

Informationskampagne „Durch die Brust ins Herz – Herausforderung Brustkrebs“ macht sich für Kinder erkrankter Mütter stark:

„Meine Schokotasche – Basteln gegen Sprachlosigkeit“

 

Durch die Brust ins Herz – Herausforderung Brustkrebs. Deutsche Städte gegen Brustkrebs: Das Projekt „Meine Schokotasche“ möchte Brustkrebspatientinnen und ihren Kindern die Möglichkeit bieten, in einem gemeinsamen Bastel-Erlebnis ihre Gedanken und Gefühle auszutauschen und so mehr Nähe in dieser schwierigen Situation zu finden. Auch im Rahmen der Rehamaßnahme „gemeinsam gesund werden“ basteln Brustkrebspatientinnen und ihre Kinder die Schokotasche. Weitere Informationen sind zu finden unter: www.brustkrebszentrale.de Photo: „Durch die Brust ins Herz – Herausforderung Brustkrebs“Köln (12. Mai 2009) – „Warum fallen meiner Mama alle Haare aus und warum ist sie immer so traurig?“ „Muss Mama nun sterben?“ „Bin ich schuld, weil ich nicht artig war?“ – Das sind nur einige der Fragen, die Kinder sich stellen, wenn ihre Mutter an Brustkrebs erkrankt. Vielen betroffenen Müttern gelingt es jedoch nicht, ein Gespräch über die Erkrankung und deren Konsequenzen mit ihren Kindern zu führen. Sprachlosigkeit macht sich breit. Hilfen zu bieten, quasi „spielend“ zu einem Gespräch mit den Kindern zu finden, ist Ziel der Aktion „Meine Schokotasche – Basteln statt Sprachlosigkeit“.

Durch die Brust ins Herz  Herausforderung Brustkrebs

Eine Informationskampagne mit vielen hilfreichen Elementen

 

Köln (4. September 2008) – Jede neunte Frau erkrankt in ihrem Leben einmal an Brustkrebs. Nach der alles verändernden Diagnose beschäftigen zahllose Fragen die Betroffenen. Auf der Suche nach Antworten bei Ärzten, in Büchern oder im Internet stürzen oft eine Vielzahl an Informationen auf die Betroffenen ein, die nicht selten weitere Fragen aufwerfen und verunsichern. Daher möchte die Kampagne „Durch die Brust ins Herz – Herausforderung Brustkrebs“ Basiswissen zum Thema Brustkrebs vermitteln, aber auch gezielt über Therapiemöglichkeiten und Bewältigungsstrategien informieren. Das breite Spektrum aufeinander abgestimmter und aufbauender Informationsmaterialien wie Broschüren und Filme sowie die Veranstaltungsreihe „Deutsche Städte gegen Brustkrebs“ geben eine umfassende und strukturierte Hilfestellung bei der Bewältigung der Krankheit. Projekte wie der Dokumentationsband „Gedanken zu Brustkrebs“, der Bildband „Lebensbilder“ oder die Aktion „Wie sage ich es meinen Liebsten?“ geben zusätzlich eine emotionale Stütze.

„durch die Brust ins Herz“

Brustkrebs spricht viele Sprachen

 

Köln (4. September 2008) - im Juli 2008 – „Herausforderung Brustkrebs“ heißt die DVD der Kampagne „Durch die Brust ins Herz – Herausforderung Brustkrebs“, die ab sofort auch auf Englisch, Russisch und Türkisch kostenlos erhältlich ist – Ein Film, der auch nicht-deutschsprachige Frauen in Deutschland über das Thema Brustkrebs informieren möchte.

Über 55.000 Frauen in Deutschland erfahren jährlich die lebensbedrohliche Diagnose Brustkrebs, unter ihnen auch viele Migrantinnen unterschiedlichster Herkunft. Für sie stellt zusätzlich zu der Erkrankung die sprachliche Hürde eine weitere Herausforderung dar. „Wo erhalte ich verständliche Antworten auf meine Fragen?“: Diese Frage beschäftigt die Betroffenen ebenso wie weitere Unsicherheiten, die die Erkrankung mit sich bringt. „Neben den Ängsten und Sorgen, die die Krankheit auslöst, erhöhen Sprachbarrieren das Ohnmachtsgefühl, das die Betroffene in dieser Situation spürt. Die DVD „Herausforderung Brustkrebs“ kann dazu beitragen, diese Hilflosigkeit abzubauen.“, sagt Hülya Özkan, ZDF-Moderatorin und Schirmherrin des Projekts.