Onkologie_aktuell

Wissenschaftler überprüfen die Leistung von sechs Gentests

Tumormutationslast als Biomarker bei Krebs

Heidelberg (3. März 2020) -- Die Menge an erworbenen Veränderungen im Erbgut im Tumorgewebe, die sogenannte Mutationslast, wird von Medizinern als Biomarker genutzt, um vorhersagen zu können, welche Patienten von einer Immuntherapie profitieren könnten. Auf dem Markt gibt es inzwischen verschiedene Tests, die durch Analyse mehrerer Hundert Gene Rückschlüsse auf diese Mutationslast zulassen. Wissenschaftler haben nun sechs Gentests auf ihre Zuverlässigkeit untersucht und konnten nachweisen, dass diese Multi-Gen-Panels sich für den Einsatz in der klinischen Routinediagnostik eignen.

BfArM

Yondelis® (Trabectedin):
Überprüfung der Wirksamkeit aufgrund eines Studienabbruchs

Bonn (28. Februar 2020) -- Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA hat eine Überprüfung des Krebsarzneimittels Yondelis® (Trabectedin) begonnen, das zur Behandlung des Ovarialkarzinoms (Krebs der Eierstöcke) und des Weichteilsarkoms (eine Krebsart, die sich aus dem Weichteilgewebe des Körpers entwickelt) eingesetzt wird.

Bayer LogoVom Organ zum onkogenen Treiber

Tumorgenomtestung erschließt Nutzen präzisionsonkologischer Therapien
wie Vitrakvi® (Larotrectinib)

  • Frühe (Upfront) Tumorgenomtestung zur Identifizierung onkogener Aberrationen ist Voraussetzung, damit Patienten die bestverfügbare Behandlung erhalten können
  • Fachgesellschaften empfehlen die Tumorgenomtestung, sie wird aber noch nicht routinemäßig eingesetzt
  • Larotrectinib (Vitrakvi®) zur Behandlung von soliden Tumoren mit NTRK-Genfusionen ist die erste Tumorart-unabhängige Therapie in der EU
  • Ein Datenupdate zeigt hohes und langanhaltendes Ansprechen bei Erwachsenen und Kindern bei gleichzeitig guter Verträglichkeit (1)

Leverkusen/Frankfurt am Main (27. Februar 2020) – Die Tumortherapie erfolgt zunehmend personalisiert. Dazu tragen auch präzisionsonkologische Therapien wie Vitrakvi® (Larotrectinib) mit außergewöhnlich hohen Ansprechraten bei. Sie adressieren onkogene Aberrationen, die maßgeblich für die Tumorentstehung verantwortlich sind. Damit Patienten von solchen Therapien profitieren können, ist die Identifizierung von onkogenen Aberrationen auf molekularer Ebene durch eine Tumorgenomtestung essentiell. Medizinische Fachgesellschaften empfehlen die Tumorgenomtestung. Aktuell wird sie aber noch nicht routinemäßig durchgeführt.

IQWiG

Biomarker-Tests zur Entscheidung über Chemotherapie bei Brustkrebs:
Keine Indizien für Übertragbarkeit

  • Tests ordnen unterschiedliche Frauen der Gruppe „niedriges Rezidivrisiko“ zu

Köln (27. Februar 2020) -- Nach einer Nutzenbewertung im Jahr 2016 und einem Addendum im Jahr 2018 hat sich das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erneut mit biomarkerbasierten Tests für Frauen mit primärem Brustkrebs befasst. Die Tests sollen Patientinnen identifizieren, die auf eine adjuvante Chemotherapie verzichten können, weil sie ein niedriges Rezidivrisiko haben, also nicht damit rechnen müssen, dass der Krebs nach einer erfolgreichen Erstbehandlung zurückkehrt.

GlaxoSmithKline LogoDeutscher Krebskongress 2020

Die GSK-Vision in der Onkologie:
Ein Katalysator für transformative Medizin

  • Access-to-Medicine-Index: Auszeichnung für GSK zum sechsten Mal in Folge
  • 16 onkologische Wirkstoffe sind in der klinischen Entwicklung
  • Mit der medizinischen Community und Patienten gemeinsam Therapien entwickeln

München (24. Februar 2020) -- „Do more, feel better, live longer“ – so die Vision von GSK. Erlebbar wird sie durch innovative und moderne Therapien in z.B. den Bereichen Atemwege, HIV oder Onkologie sowie Impfstoffe und Consumer-Produkte. Eine wesentliche Voraussetzung, um erfolgreiche Produkte hervorzubringen, die das Leben von Menschen verbessern, ist die Forschung und Entwicklung (F&E). Daher investiert GSK jeden Tag ca. 12 Millionen EUR in diesen Bereich. 2018 betrugen die Gesamtausgaben rund 5 Milliarden EUR. Im selben Jahr wurden in Deutschland 48 Studien mit über 9.000 Patienten an ca. 450 Forschungseinrichtungen durchgeführt.

Vifor Pharma Logo nDeutscher Krebskongress 2020: Eisenmangel bei Tumorpatienten

Leitlinien-Empfehlungen versus Behandlungspraxis

  • Bis zu 63 % der onkologischen Patienten leiden an einem Eisenmangel.1
  • Hat sich bereits eine Eisenmangelanämie ausgeprägt, kann dies schwere Folgen für die Patienten haben: Dazu zählen die Beeinflussung der Chemotherapie2, das häufigere Auftreten lokaler Rezidive3, eine erhöhte Mortalitätsrate4 sowie eine zusätzliche Beeinträchtigung der Lebensqualität5.
  • Laut nationaler Leitlinie6 kann allein durch die Messung der Transferrinsättigung (TSAT) der Eisenstoffwechsel ausreichend zuverlässig überwacht werden: Liegt die TSAT < 20 % ist von einer eisendefizitären Erythropoese auszugehen.6
  • Nationale6 und internationale7 Leitlinien empfehlen bei onkologischen Patienten mit Eisenmangel vorzugsweise die i.v. Eisensubstitution – sie nennen hierfür Eisencarboxymaltose als Möglichkeit.6,7

Berlin (21. Februar 2020) -- In Abhängigkeit von der Tumorentität weisen bis zu 63 % der onkologischen Patienten einen Eisenmangel auf; im Durchschnitt aller Tumorentitäten leiden 33 % der Patienten an einer Eisenmangelanämie.1 Damit einhergehen können vielfältige negative Auswirkungen auf die onkologische Grunderkrankung. Fünf namhafte Referenten fokussierten beim Experten-Talk von Vifor Pharma im Rahmen des Deutschen Krebskongresses auf das wichtige Thema „Eisenmangel in der Onkologie“. Sie erörterten sowohl Ursachen, Diagnostik und Therapie des Eisenmangels als auch die Risiken und Belastungen für Patienten, die eine Nichtbehandlung mit sich bringt.

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie

Die Hochpräzisionsbestrahlung (Stereotaxie) auf den Weg zur personalisierten Therapie

Berlin (21. Februar 2020) -- Die moderne Hochpräzisionsbestrahlung (stereotaktische Bestrahlung) ermöglicht eine punktgenaue, hochdosierte Behandlung von Tumoren und Metastasen – kurz: sie ermöglicht mehr Wirkung bei in etwa gleichem Nebenwirkungsprofil. Bei Bedarf, beispielsweise wenn ein Tumor inoperabel ist, kann eine Dosiseskalation zu ähnlichen Therapieergebnissen wie die operative Entfernung führen. Doch auch hier kommen personalisierte Aspekte wie die Anzahl der Metastasen oder die Tumorbiologie zum Tragen: Brustkrebspatientinnen mit sogenannten triple-negativen Tumoren sprechen beispielsweise kaum auf die Hochpräzisonsbestrahlung von Hirnmetastasen an. Laut DEGRO liegt hier ein weiteres Forschungsfeld offen.

IQWiG

Brustkrebs-Operationen:
Bessere Ergebnisse bei höheren Fallzahlen

  • Steigende Überlebenschancen und weniger Folgeeingriffe – positiver Zusammenhang zwischen Menge und Qualität bei der chirurgischen Behandlung des Mammakarzinoms

Köln (10. Februar 2020) -- Gibt es bei komplexen Operationen einen Zusammenhang zwischen der Menge der je Krankenhaus bzw. je Ärzteteam erbrachten Leistung und der Qualität des Behandlungsergebnisses? Um diese Frage geht es in acht Prüfaufträgen zu Mindestmengen, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erteilt hat. Für die vierte untersuchte Indikation, die chirurgische Behandlung des Brustkrebses, liegt nun der IQWiG-Bericht vor.

Unstatistik des Monats

Google AI erkennt Brustkrebs besser als die erfahrensten Radiologen

Essen (30. Januar 2020) -- Die Unstatistik des Monats Januar ist die Berichterstattung über eine Studie über ein AI-System zur Brustkrebsfrüherkennung. Sie zeigt beispielhaft, wie Erfolge "künstlicher Intelligenz" (AI) in der Presse übertrieben werden und die Frage nach dem Nutzen für Patientinnen und Patienten nicht gestellt wird.

Daten reichen noch nicht für Zusatznutzen-Ableitung

Larotrectinib bei Tumoren mit NTRK-Genfusion

  • Erste Bewertung eines Krebstyp-übergreifenden Wirkstoffs
  • Studien ohne Kontrollarme

Köln (15. Januar 2020) -- Mit Larotrectinib wurde im Sommer 2019 erstmals ein Wirkstoff in Europa zugelassen, der bei zahlreichen unterschiedlichen soliden Tumoren eingesetzt werden kann, sofern im Tumorgewebe eine sogenannte NTRK-Genfusion vorliegt. Eine solche Verschmelzung eines neurotrophen Tyrosin-Rezeptor-Kinase-Gens mit einem anderen Gen führt zu einer starken Vermehrung der Tumorzellen, weshalb man den entsprechenden Signalweg selektiv auszuschalten versucht. Zugelassen wurde der neue Inhibitor für Fälle, in denen die Erkrankung lokal fortgeschritten oder metastasiert ist und andere zufriedenstellende Behandlungsoptionen fehlen.

Erweiterung der Therapiesequenz beim frühen HER2-positiven Mammakarzinom

Kadcyla im post-neoadjuvanten Setting zugelassen

Berlin (14. Januar 2020) -- Seit Mitte Dezember 2019 ist Kadcyla ® (Trastuzumab Emtansin) für die post-neoadjuvante Behandlung von Patienten mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom, die nach neoadjuvanter Taxan-haltiger und HER2gerichteter Therapie keine pathologische Komplettremission (pCR) erreichten, zugelassen. Die Zulassung erfolgte auf Basis der Daten der KATHERINE-Studie. In der Phase-III-Studie verbesserte Kadcyla die 3Jahres-Rate des invasiv-krankheitsfreien Überlebens (iDFS) gegenüber Herceptin® (Trastuzumab) von 77,0 % auf 88,3 % – das Rezidiv- und Sterberisiko reduzierte sich um 50 %.1 Anlässlich eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG in Berlin erläuterte Prof. Dr. Marc Thill, Frankfurt am Main, die Studiendaten zu Kadcyla im post-neoadjuvanten Setting sowie den Stellenwert der neuen Therapieoption für die Patienten.

Neuartige Kombination von Antikörpern führt zu deutlicher Verbesserung bei Krebs-Immuntherapie

Basel, Schweiz (30. Dezember 2019) -- Der gleichzeitige Einsatz von Antikörpern, die auf zwei verschiedenen Wirkungsmechanismen beruhen, führt zu einer effektiveren Zerstörung von Tumoren. Dies zeigt eine im Fachjournal «PNAS» veröffentlichte Studie von medizinischen Onkologen und Wissenschaftlern der Universität Basel an Tiermodellen. Davon profitieren könnten vor allem Patientinnen und Patienten mit Tumoren, die nicht auf die bereits verfügbaren Immuntherapie-Behandlungen ansprechen.

DGHO-Jahrestagung 2019

Ein Jahr Lenvima® in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen oder inoperablen hepatozellulären Karzinoms (HCC)

  • Studiendaten bestätigen sich in der klinischen Praxis
  • Stellenwert der Systemtherapie nimmt zu

Berlin (8. November 2019) -- Lenvima® (Lenvatinib) ist als Monotherapie seit einem Jahr für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem HCC zugelassen, die zuvor noch keine systemische Therapie erhalten haben.[1] Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) in Berlin gab Prof. Dr. Henning Wege, Hamburg, einen aktuellen Überblick über die Therapie des HCC. Sein Fazit: Lenvima® ist auch im klinischen Alltag ein wirksames und gut handhabbares Medikament. Zusätzlich haben sich die Chancen auf eine Tumorkontrolle durch weitere neue Substanzen in der Zweitlinie verbessert. Der Stellenwert der Systemtherapie beim HCC nimmt zu.

Jahrestagung 2019 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH+SSH

Hämatologie und Onkologie 2020:
Stärkere Einbindung der Pflege in die interdisziplinäre Betreuung

Berlin (12. Oktober 2019) – Die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie ist der wichtigste wissenschaftliche Kongress für das Fachgebiet im deutschsprachigen Raum. So werden sich in diesem Jahr mehr als 5.500 ExpertInnen über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Diagnostik und Therapie von hämatologischen und onkologischen Erkrankungen austauschen und die neuesten Daten kritisch diskutieren. Dabei ist die Hämatologie und Medizinische Onkologie eines der "bewegendsten" Fächer in der Medizin. Auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen findet derzeit ein rasanter Fortschritt statt. Im Bereich der Diagnostik stehen u. a. genomische und weitere Hochdurchsatz-Omics-Daten zur Verfügung, im Bereich der Therapie eine Vielzahl innovativer Arzneimittel bis hin zur CAR-T-Zelltherapie.

Amgen LogoAmgen Onkologie

Mit Leidenschaft gegen das, was Leiden schafft

  • Amgen Onkologie-Pipeline – Fokus auf Innovationen bei hohem medizinischem Bedarf
  • Anhaltender Anstieg der Thrombozytenzahl unter Nplate® bei der Immunthrombozytopenie (ITP)
  • Konsistent längeres Überleben beim mCRC unter Vectibix®
  • Meilenstein beim multiplen Myelom: Kyprolis® als selektiver Proteasominhibitor für eine zielgerichtete Therapie

München/Berlin (11. Oktober 2019) – Es gibt Fortschritte beim Therapiemanagement von verschiedenen hämatologischen und onkologischen Krankheitsbildern: Beispiele sind die Immunthrombozytopenie, das metastasierte kolorektale Karzinom sowie das multiple Myelom, wie beim MediaDialog von Amgen anlässlich des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) deutlich wurde. Das Unternehmen stellte bei der Veranstaltung in Berlin auch seine aktuelle Onkologie-Pipeline vor.

Vifor LogoEisenmangel in der Onkologie

Intravenöse Eisensubstitution als bedeutender Faktor in der Supportivtherapie

  • Onkologische Patienten leiden häufig an einem Eisenmangel.(1) Die Ursachen hierfür sind multifaktoriell.(2)
  • Ein Eisendefizit kann schwere Folgen haben, gerade für den onkologischen Patienten. So kann zum Beispiel die Wirksamkeit der Chemotherapie beeinflusst werden(3) und es können häufiger lokale Rezidive auftreten(4). Des Weiteren kann die Lebensqualität zusätzlich beeinträchtigt werden(5) und die Mortalitätsrate kann erhöht sein(6). Deshalb ist eine sorgfältige Diagnostik des Eisenmangels und der Eisenmangelanämie wichtig.
  • Die Bestimmung der Transferrinsättigung (TSAT) könnte hierbei eine Schlüsselrolle spielen.(1) In einer aktuell gestarteten nicht-interventionellen Studie wird die Prävalenz von Eisenmangel bei onkologischen Patienten anhand einer TSAT < 20 % untersucht.
  • Nationale(1) und internationale(7) Leitlinien empfehlen als effektive Möglichkeit der Eisenmangel-Korrektur eine intravenöse (i.v.) Eisensubstitution. Eisencarboxymaltose (ferinject®, FCM)*(8) weist gegenüber anderen i.v.-Eisenpräparaten eine Reihe von Besonderheiten auf; diese können im Praxisalltag Vorteile bieten(9).

Berlin (11. Oktober 2019) -- In Abhängigkeit von der Tumorentität weisen bis zu 63 % der onkologischen Patienten einen Eisenmangel auf sowie im Durchschnitt aller Tumorentitäten 33 % eine Eisenmangelanämie. Am höchsten liegt die Eisenmangel-Rate bei Patienten mit einem Pankreaskarzinom (63 %), einem kolorektalen Karzinom (52 %) oder einem Lungenkarzinom (51 %). Bei 82 % der onkologischen Patienten mit Eisenmangel handelt es sich im Speziellen um einen funktionellen Eisenmangel(10): hier ist trotz ausreichender Eisenreserven die Verfügbarkeit des Eisens im Sinne einer unspezifischen Abwehrmaßnahme eingeschränkt. Neben dem funktionellen Eisenmangel gibt es noch den absoluten Eisenmangel, bei dem die Minderversorgung der Erythropoese und anderer Zellen des Körpers auf einem wirklichen Mangel an Eisen beruht.(1) Wird der Eisenmangel nicht behandelt, kann sich eine Eisenmangelanämie entwickeln. Dabei werden die Hämoglobin (Hb)-Normwerte (Hb-Wert < 12 g/dl bei Frauen, < 13 g/dl bei Männern) unterschritten.(1)

IOWiG

Derzeit keine Empfehlung für Screening auf Hodenkrebs

  • Hodenkrebs ist selten, wird auch ohne regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen in den meisten Fällen rechtzeitig erkannt und ist gut behandelbar.

Köln (10. Oktober 2019) -- Der Hodenkrebs ist eine bösartige Erkrankung des Hodens, die in einem Hoden beginnt und im weiteren Verlauf auch Nebenhoden und Samenleiter betreffen kann. Vor allem junge Männer zwischen 25 und 45 Jahren sind betroffen. Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Hall in Tirol und München sowie der Gesundheit Österreich GmbH Wien nun untersucht, ob eine regelmäßige Früherkennungsuntersuchung für Männer ab 16 Jahren zu besseren Behandlungsergebnissen beim Hodenkrebs führt.