Lymphome

Cell Therapeutics, Inc. (CTI)

Pixuvri® jetzt auch in Deutschland zur Behandlung des mehrfach rezidivierten oder therapierefraktären aggressiven B-Zell-Lymphoms verfügbar

 

  • Erste und bisher einzige in der EU zugelassene Therapieoption für diese Patientengruppe
  • Für die mit Pixuvri behandelten Patienten belegen die Ergebnisse der Zulassungsstudie deutlich bessere Ansprechraten als mit der Vergleichstherapie

 

Seattle, USA (16. Januar 2013) - Cell Therapeutics, Inc. (CTI) (Nasdaq und MTA: CTIC), ein biopharmazeutisches Unternehmen; das sich auf die praktische Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse im Bereich neuer Krebstherapien konzentriert, gab heute bekannt, dass Pixuvri® (Pixantron) ab sofort in Deutschland zur Verfügung steht. Pixuvri stellt die erste in der EU zugelassene Therapie für erwachsene Patienten mit mehrfach rezidiviertem oder therapierefraktärem aggressivem B-Zell-Lymphom (NHL) dar. Pixuvri erhielt 2012 die bedingte Zulassung durch die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) und ist das erste Medikament in der EU, das für diese Indikation zugelassen ist.

 

G-BA

Allogene Stammzelltransplantation mit nicht-verwandtem Spender bei Hodgkin-Lymphom bleibt GKV-Leistung im Krankenhaus

 

Berlin (20. Dezember 2012) – Erwachsenen Patientinnen und Patienten, die an einem Hodgkin-Lymphom leiden, steht auch weiterhin die stationäre Behandlungsmöglichkeit einer allogenen Stammzelltransplantation mit nicht-verwandtem Spender zur Verfügung. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin.

 

Das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) hat seine Broschüre „Aktuelle Lymphom-Studien“ in einer Neuauflage veröffentlicht. Auf 48 Seiten informiert das Heft Ärzte, Lymphom-Patienten und ihre Angehörigen über die wichtigsten Therapie-Studien der KML-Studiengruppen. Einleitend werden die Bedeutung und die Hintergründe klinischer Studien erläutert. Ein umfangreiches Glossar der wichtigsten Fachbegriffe rundet die Information ab. Die Broschüre ist kostenlos und kann in der KML-Geschäftsstelle angefordert oder von der Internetseite http://www.lymphome.de heruntergeladen werden.Broschüre Aktuelle Lymphom-Studien 2012

 

Köln (12. Januar 2012) - Das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) hat seine Broschüre „Aktuelle Lymphom-Studien“ in einer Neuauflage veröffentlicht. Auf 48 Seiten informiert das Heft Ärzte, Lymphom-Patienten und ihre Angehörigen über die wichtigsten Therapie-Studien der KML-Studiengruppen. Einleitend werden die Bedeutung und die Hintergründe klinischer Studien erläutert. Ein umfangreiches Glossar der wichtigsten Fachbegriffe rundet die Information ab. Die Broschüre ist kostenlos und kann in der KML-Geschäftsstelle angefordert oder von der Internetseite http://www.lymphome.de heruntergeladen werden.

 

Mode-Of-Action von Zevalin®. Photo: Bayer HealthCareNeue Daten zur Radioimmuntherapie mit Zevalin®

Konsolidierung verlängert progressionsfreies Überleben um fast 3 Jahre

 

„Radioimmuntherapie – denn sie tun nicht was sie wissen!“

 

Köln (12. April 2011) – Die Radioimmuntherapie (RIT) mit 90Y-Ibritumumab-Tiuxetan (Zevalin®) hat sich beim follikulären Lymphom als vielversprechender Ansatz erwiesen. Zunächst für Patienten mit refraktärem oder rezidiviertem CD20-positivem follikulärem Non-Hodgkin-Lymphom vom B-Zell-Typ zugelassen, hat sich die Substanz inzwischen auch bei neu diagnostizierten Patienten bewährt. In der FIT-Studie wurde durch die First-line-Konsolidierungstherapie mit dem Antikörper eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) um fast 3 Jahre erreicht. Dies führte 2008 zur Zulassung von Zevalin® auch in dieser Indikation. Zudem könnte die RIT eine effektive und gut verträgliche Alternative zur First-line-Chemotherapie werden: In einer Phase-II-Studie wurden ähnlich hohe Remissionsraten wie mit einer Standard-Chemotherapie erreicht. Die neuen, kürzlich auf der ASH-Jahrestagung vorgestellten Daten zu Zevalin® und praktische Aspekte der RIT waren Thema einer Pressekonferenz von Bayer Vital in Köln.

 

Lymphsystem. Photo: Roche PharmaRituximab-Erhaltungstherapie beim Follikulären Lymphom in allen Therapielinien zugelassen

 

Frankfurt am Main (13. Januar 2011) – Die Ergebnisse der PRIMA-Studie haben jüngst zur Zulassung des monoklonalen Antikörpers Rituximab (MabThera®) für die Erstlinien-Erhaltungstherapie des Follikulären Lymphoms durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA geführt. Die positiven ersten Resultate dieser internationalen Studie wurden Anfang Dezember 2010 durch aktualisierte Daten bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in Orlando untermauert. Sie zeigen, dass die Gabe von MabThera alle 2 Monate über 2 Jahre die progressionsfreie Überlebenszeit (PFS) signifikant verlängert und dabei das Rezidiv-Risiko etwa halbiert. In den aktuellen Leitlinien mehrerer deutscher, europäischer und US-amerikanischer Fachgesellschaften ist die MabThera-Erhaltungstherapie bereits als Standard in der Erstlinienbehandlung des Follikulären Lymphoms definiert.

 

Non-Hodgkin-Lymphom

Erhaltungstherapie mit Rituximab beim follikulären Lymphom

 

Prof. Dr. med. Wolfgang Hiddemann

 

Berlin (3. Oktober 2010) - Trotz zahlreicher unterschiedlicher therapeutischer Ansätze war die Behandlung von  Patienten mit fortgeschrittenen follikulären Lymphomen bis vor wenigen Jahren äußerst unbefriedigend. Diese Situation änderte sich in fast dramatischer Weise mit der Einführung des Anti-CD20-Antikörpers Rituximab (MabThera®). Durch die Kombination von Rituximab mit einer Chemotherapie konnte in vier großen multizentrischen Therapiestudien übereinstimmend erstmals eine signifikante Verlängerung des krankheitsfreien Intervalls und insbesondere auch der Überlebenszeit gezeigt werden. Diese Therapie gilt daher heute als Standard-Induktionstherapie beim unbehandelten follikulären Lymphom (FL) ebenso wie im Rezidiv.

 

Zulassungsempfehlung: Erhaltungstherapie mit MabThera® beim neu diagnostizierten follikulären Lymphom

Positive Opinion des CHMP an die EMA

 

Grenzach-Wyhlen (24. September 2010) – Roche gibt heute bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel CHMP der EMA die positive Stellungnahme für die Erhaltungstherapie mit Rituximab (MabThera®) in der First-line-Therapie des follikulären Non-Hodgkin-Lymphoms ausgesprochen hat. Damit wird der europäischen Zulassungsbehörde EMA die Erweiterung der Zulassung von Rituximab auf diese Indikation empfohlen. Rituximab gehört in Kombination mit einer Chemotherapie seit Jahren zur Standard-Induktionsbehandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen. Der zusätzliche Nutzen der Erhaltungstherapie beim follikulären Lymphom wurde erst kürzlich in der großen internationalen Studie PRIMA1 gezeigt.

 

Offener Leserbrief des Kompetenznetzes Maligne Lymphome e.V. zum Artikel "Schlicht obszön" in DER SPIEGEL 20/2010

 

Köln (7. Juni 2010) - Die Wochenzeitschrift DER SPIEGEL veröffentlichte in seiner Ausgabe 20/2010 einen Artikel, in dem für neue Krebsmedikamente ein Auseinanderklaffen von hohen Kosten und geringem Nutzen beschrieben wurde. Da unabhängige Therapieoptimierungsstudien in verschiedenen Bereichen der Lymphomtherapie sehr wohl den Nutzen des im Text genannten Wirkstoffs Rituximab nachgewiesen haben, möchte das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) mit diesem offenen Leserbrief eine Richtigstellung erzielen. Ärzte und Patienten können sich jederzeit an den Konsiliardienst des Kompetenznetzes Maligne Lymphome e.V. wenden, um unabhängige Informationen über die Therapieverfahren bei bösartigen Lymphomen zu erhalten.

Hodgkin-Lymphom: IQWiG veröffentlicht Vorbericht zur allogenen Stammzelltransplantation mit nicht verwandtem Spender

Keine Hinweise auf höheren Nutzen oder Schaden im Vergleich mit verwandtem Spender

Berlin (3. Mai 2010) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht derzeit, ob erwachsene Patientinnen und Patienten mit Hodgkin-Lymphom, einer bestimmten Form von Lymphdrüsenkrebs, von einer Stammzelltransplantation eines nicht verwandten Spenders profitieren können. Die vorläufigen Ergebnisse dieser vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragten Nutzenbewertung hat das Institut am 3. Mai 2010 veröffentlicht. Bis zum 02. Juni können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

Praxisworkshop stellt den Behandlungsweg eines Lymphompatienten vor

Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard in der Lymphomtherapie

 

Frankfurt (12. November 2009) - Komplexe Inhalte und praktische Abläufe lassen sich anhand von konkreten Beispielen leichter verstehen. Diesem Grundsatz folgte das Konzept des Lymphom-Praxisworkshops, der mit interaktiven Elementen und Kasuistiken die derzeitigen Behandlungen bei Non-Hodgkin-Lymphomen vermittelte. Wo früher wenig Hoffnung für Patienten bestand, sind heute Verlängerung des progressionsfreien Überlebens, krankheitsfreies Überleben und Heilung etablierte Therapieziele in der Behandlung von Lymphompatienten. Das ambulante Krebszentrum Schaubstrasse in Frankfurt/Main bietet ideale Voraussetzungen, um den Behandlungsweg eines Lymphompatienten in einem Praxisworkshop aufzuzeigen. Ein kompetentes und eng verzahntes Netzwerk ermöglicht ein breites Spektrum an Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten bis hin zur Nachsorge. „Das Prinzip der kurzen Wege gestattet unseren Patienten die optimale ambulante Behandlung. So werden Klinikaufenthalte unnötig, zum Vorteil des Patienten“, so Dr. Hans-Jörg Cordes, Ambulantes Krebszentrum Schaubstraße, Frankfurt.

Neue Maßstäbe in der Lymphomtherapie

Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard bei der CLL sowie beim aggressiven und follikulären NHL

 

Mannheim (2. Oktober 2009) - Der monoklonale Antikörper Rituximab (MabThera®) hat die Therapie der Lymphome revolutioniert. Seit seiner Erstzulassung vor 11 Jahren ist Rituximab aus der Lymphomtherapie nicht mehr wegzudenken und inzwischen zur Standardtherapie bei der Behandlung aggressiver und follikulärer Lymphome sowie der chronisch-lymphatischen Leukämie geworden. Wo früher wenig Hoffnung für Patienten bestand, sind heute Verlängerung des progressionsfreien Überlebens, krankheitsfreies Überleben und Heilung etablierte Therapieziele in der Behandlung von Lymphompatienten. Bei Patienten mit aggressivem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) erhöht Rituximab die Heilungs­chancen. Immer mehr Patienten mit follikulärem NHL leben mit ihrer Krankheit länger und bei Patienten mit chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL) verlängert eine Chemoimmuntherapie mit Rituximab das progressionsfreie Überleben deutlich. Therapieziele, die noch vor Jahren unmöglich erschienen, gehören heute zur Realität und halten Einzug in den klinischen Alltag.