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Krankenhaus Nordwest gründet Institut für Klinische Forschung

Patienten profitieren zukünftig von interdisziplinärer Forschung und nationalen und internationalen Studien am Krankenhaus Nordwest

Frankfurt am Main (22. Juni 2010) - Mit einer Pressekonferenz wurde heute die Gründung des Instituts für Klinische Forschung (IKF) am Krankenhaus Nordwest bekanntgegeben. Unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Salah-Eddin Al-Batran wird das neue Institut Forschungsprojekte und klinische Studien durchführen, um Patienten den Zugang zu neuesten Medikamenten zu erleichtern und damit die Therapie nach modernsten Erkenntnissen auszurichten. In die Projekte werden neben der Onkologie auch die Fachbereiche Chirurgie, Radioonkologie, Pathologie und Radiologie einbezogen, um interdisziplinäre Forschungsaktivitäten voranzutreiben. Frau Professor Dr. Elke Jäger, Chefärztin der Klinik für Onkologie und Hämatologie betonte den Stellenwert des Instituts für das Krankenhaus Nordwest: „Die Gründung eines eigenen Forschungsinstituts setzt die rege Forschungstätigkeit am Krankenhaus Nordwest fort. Damit wird auch sichergestellt, dass die jeweils aktuellen Forschungsergebnisse nachprüfbar die Patienten erreichen."

Der bereits bestehende Forschungsschwerpunkt Magen-/Speiseröhrenkarzinom wird ausgebaut und durch weitere translationale („Übersetzung" von theoretischen Erkenntnissen in die Praxis) Studien ergänzt. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Versorgungsforschung, die vor allem die Lebensqualität und Behandlungszufriedenheit der Patienten betrachtet liegen. „Mit den kooperierenden Fachbereichen sind Studien mit kombinierten chirurgischen, onkologischen, radioonkologischen oder interventionell-radiologischen Studien, aber auch Studien im nicht-onkologischen Bereich, z.B. Ernährungsstudien nach Operationen, geplant", erläuterte Priv.-Doz. Dr. Salah-Eddin Al-Batran, Leiter des neuen Instituts für Klinische Forschung das Konzept des Instituts.

Das IKF wird als eigenständiges fächerübergreifendes Institut des Krankenhauses Nordwest arbeiten. Es ist auf dem Gelände der Klinik untergebracht und wird je nach Forschungsprojekt neben den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Kollegen aus den kooperierenden Kliniken zugreifen können. Jürgen Sprekelmeyer, Geschäftsführer des Krankenhauses Nordwest hob den fächerübergreifenden Ansatz des Instituts für Klinische Forschung hervor: „Die Interdisziplinarität zeichnet das neue Insitut für Klinischen Forschung aus. Es unterstreicht die wachsenden Anforderungen an ein Tumorzentrum im Rhein-Main-Gebiet, die im Krankenhaus Nordwest auch in der Krebsforschung abgebildet werden."


Das Krankenhaus Nordwest

Das Krankenhaus Nordwest ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung im Rhein-Main-Gebiet mit 582 Betten. Die Versorgung der jährlich 22.000 vollstationären und 27.000 ambulanten Patienten erfolgt in zehn Fachkliniken und vier Instituten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung onkologischer Patienten. Die überregional renommierte Klinik für Onkologie und Hämatologie unter der Leitung von Frau Professor Dr. med. Elke Jäger führt seit vielen Jahren klinische Forschungsprojekte und große Studien durch. An der Klinik ist die einzige Niederlassung des amerikanischen Ludwig Cancer Research Instituts in Deutschland angesiedelt. Darüber hinaus ist die Klinik Teil des Universitären Centrums für Tumortherapie (UCT) in Kooperation mit der Universitätsklinik Frankfurt am Main. Das UCT wird von der Deutschen Krebshilfe e.V. finanziell unterstützt und ist auf dem Gebiet der onkologischen Forschung aktiv. In einem eigenen Forschungslabor der Klinik werden Projekte und Studien im Bereich der Onkologie initiiert und vorangetrieben. Diese hervorragenden Voraussetzungen führten zur Gründung des Instituts für Klinische Forschung.

Nähere Informationen zum IFK finden Sie unter http://www.krankenhaus-frankfurt.de/nwk/fk_ikf.htm

Weitere Informationen

www.krankenhaus-nordwest.de


 

Quelle: Eröffnungs-Pressekonferenz zur Eröffnung des „Instituts für Klinische Forschung (IKF)" am Krankenhaus Nordwest (22.06.2010) (tB).