Medizin

Celltrion Healthcare LogoRheumatoide Arthritis

Remsima® SC:
Erstes Infliximab-Biosimilar zur subkutanen Injektion ab Februar erhältlich

Frankfurt am Main/Incheon, Südkorea (28. Januar 2020) – Ab Februar 2020 bietet Celltrion Healthcare in Deutschland eine neue Behandlungsoption für erwachsene Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) für die Kombinationstherapie mit Methotrexat (MTX) und Infliximab an. Remsima® SC ist die weltweit erste zugelassene Infliximab-Formulierung zur subkutanen Injektion. – Bisher war die MTX-Infliximab-Kombinationstherapie mit hohem Aufwand für die Patienten verbunden: Nach zwei initiierenden Infliximab-Infusionen erforderte die Erhaltungstherapie weitere Infusionen (in der Regel alle acht Wochen), für die die Patienten mehrstündige Klinikaufenthalte auf sich nehmen mussten. Mit Remsima® SC bietet das pharmazeutische Unternehmen Celltrion Healthcare nun eine Formulierung des TNFα-Inhibitors Infliximab für die subkutane Injektion an, die die Verabreichung des Wirkstoffs deutlich vereinfacht.

Urologische Universitätsklinik Heidelberg entwickelt eine Software-Plattform zur intelligenten Unterstützung von Prozessen im Operationssaal

Erfolgreicher Abschluss Projekt „OP 4.1“

Heidelberg (28. Januar 2020) -- Während datengetriebene Technologien und Anwendungen in der Industrie im Zuge von „Industrie 4.0“ weite Verbreitung fanden, steckt in der Medizintechnik die Nutzung vernetzter Geräte und Daten noch in den Kinderschuhen: Viele Operationssäle sind heute zwar mit modernster Medizintechnik ausgestattet, die Zusammenführung ihrer Daten ist jedoch schwierig, da viele Geräte als herstellerspezifische Insellösung konzipiert sind. Es bleibt somit Aufgabe des behandelnden Arztes, die gewonnenen Daten während des Eingriffs sinnvoll zu verknüpfen, da je nach Gerätehersteller ein technisches Zusammenführen der Daten nicht möglich oder zu aufwendig wäre. Erschwerend kommt hinzu, dass die Systeme sich nicht individuell und flexibel an sich ändernde Situationen im OP-Saal anpassen können.

Robert Koch-Institut

Erste Erkrankung durch das neue Coronavirus in Deutschland

Berlin (28. Januar 2020) -- In Deutschland ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) bestätigt worden. Der Betroffene stammt aus Bayern, er wurde den Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Soziales zufolge isoliert, wird medizinisch versorgt und befindet sich klinisch in einem guten Zustand. Mit einem Import von einzelnen Fällen nach Deutschland muss gerechnet werden. Auch einzelne Übertragungen in Deutschland sind möglich. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China bleibt derzeit weiterhin gering.‎ Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Nutzen der Betablocker ist ungleich höher als das mögliche Parkinson-Risiko

Kausaler Zusammenhang zwischen Therapie mit Betablockern und Parkinson-Krankheit ist sehr unwahrscheinlich

Berlin (28. Januar 2020) -- Seit einiger Zeit stehen Beta-Rezeptor-Antagonisten (kurz: Betablocker) in Verdacht, das Risiko für eine Parkinson-Erkrankung zu erhöhen. Die Studienlage ist jedoch nicht einheitlich, mögliche kausale Zusammenhänge werden zurzeit noch erforscht. Eine aktuelle Übersichtsarbeit in der renommierten Zeitschrift „Lancet“ fasst den momentanen Erkenntnisstand zusammen [1] und warnt Patienten davor, aus Sorge vor einer Parkinson-Erkrankung die Medikation abzusetzen. Der Nutzen der Betablocker, beispielsweise nach Herzinfarkt, ist ungleich höher als das mögliche Parkinson-Risiko, so die Experten.

Prof. Thomas BussePersonalknappheit laut Befragung der Frankfurt University of Applied Sciences von OP- und Anästhesie-Pflegekräften hauptverantwortlich

OP-Barometer 2019 –
Stress im OP-Bereich lässt Patientengefährdung steigen

Frankfurt am Main (27. Januar 2020) -- Ebenso wie in stationären Bereichen der Krankenhäuser ist das Thema Personalknappheit auch ein zunehmendes Problem in OP-Bereichen deutscher Krankenhäuser. Dies ist eine zentrale Aussage des OP-Barometers 2019, dessen Ergebnisse jetzt vorliegen. Das OP-Barometer ist eine Befragung von Pflegekräften aus der OP- und Anästhesiepflege, die 2019 bereits zum siebten Mal durchgeführt wurde und die – mit diesmal 1.633 Befragten – als größte dieser Art in Deutschland gilt. Durchgeführt wird sie vom Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS).