Medizin

Pohl Boskamp

Bewegung und physikalische Therapie bei Atemwegserkrankungen:
Atemtherapiegerät GeloMuc® zur effektiven Mukosekretolyse

Bad Reichenhall (25. Juli 2017) – Bewegungstraining und physikalische Therapie sind wichtige Säulen der pneumologischen Rehabilitation und können bei Patienten mit Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und zu mehr Lebensqualität führen, so das Fazit der Experten beim Bad Reichenhaller Kolloquium am 23. Juni 2017 in Bad Reichenhall.* Die nicht-medikamentöse Therapie von Atemwegserkrankungen besteht aus drei Säulen: Patientenschulung, Bewegungs- und Trainingstherapie sowie der physikalischen Therapie mit dem Erlernen von Selbsthilfetechniken. „Bewegung verbessert die Prognose und steigert die Lebensqualität“, betonte Professor Wolfgang Petro, Bad Reichenhall. Neben dem Bewegungstraining sei auch die physikalische Therapie wichtig. Die richtige Hustentechnik hilft unter anderem bei der Bronchialreinigung. Zur Lösung des festsitzenden Bronchialschleims (Mukosekretolyse) kommen auch Atemtherapiegeräte wie beispielsweise GeloMuc® zum Einsatz. GeloMuc® stärkt die Lungenfunktion, öffnet die Atemwege und erweitert die Bronchien.

Aktuelle Entwicklungen in der Behandlung der Hämophilie A

Individuelle Therapieplanung mit myPKFiT – davon profitieren Arzt und Patient

Berlin/München (17. Juli 2017) - In der Behandlung der Hämophilie A sind bereits große Fortschritte erzielt worden, kommentierten die Experten auf einem von Shire veranstalteten MEDialog* in Dreieich. „In Zukunft wird sich die Therapie aber noch mehr an den individuellen Lebenssituationen und den Bedürfnissen des Patienten orientieren“, so der Hämostaseologe Dr. med. Robert Klamroth, Berlin. Dies ermöglicht ihnen ein Leben in größtmöglicher Unabhängigkeit von der Erkrankung. Als äußerst hilfreich hat sich dabei bereits das Programm myPKFiT erwiesen, das unter Einbeziehung der individuellen Pharmakokinetik eine optimierte Therapieeinstellung für den einzelnen Patienten ermöglicht und dies auch grafisch darstellt. Auf der dazu neu entwickelten myPKFiT-App kann der Patient selbst überall seinen berechneten Faktor VIII-Spiegel einfach ablesen.

Sanofi und Regeneron geben Zulassung von Kevzara® (Sarilumab) zur Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei erwachsenen Patienten in der Europäischen Union bekannt

Paris,Frankreich und Tarrytown, New York – (27. Juni 2017) – Sanofi und Regeneron Pharmaceuticals, Inc. gaben heute bekannt, dass die Europäische Kommission (EC) Kevzara® (Sarilumab) zugelassen hat: Kevzara® ist in Kombination mit Methotrexat (MTX) indiziert zur Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis (RA) bei erwachsenen Patienten, die auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende antirheumatische Arzneimittel (DMARDs) unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben. Kevzara® kann als Monotherapie gegeben werden, wenn MTX nicht vertragen wird oder wenn eine Behandlung mit MTX ungeeignet ist.1

Bispezifischer Antikörper bei Hämophilie A

Emicizumab reduziert jährliche Blutungsrate signifikant

Berlin (10. Juli 2017) - Auf dem Kongress der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) wurden erste positive Ergebnisse des umfassenden Studienprogramms HAVEN vorgestellt. Der bispezifische Antikörper Emicizumab wird für die prophylaktische Therapie bei Menschen mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII geprüft. In der Phase-III-Studie HAVEN 1 reduzierte die wöchentliche subkutane Applikation von Emicizumab als prophylaktische Therapie bei Jugendlichen und Erwachsenen (mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII) die Blutungsrate signifikant und klinisch relevant, verglichen mit der typischen intravenösen Bedarfstherapie mit Bypass-Medikamenten.1 Positive Ergebnisse zeigte auch eine Interimsanalyse der Phase-III-Studie HAVEN 2, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Emicizumab bei Kindern mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII untersucht.2

Parsabiv® (Etelcalcetid) bei Dialysepatienten

sHPT-Therapie 2.0

München (23. Juni 2017) – Der sekundäre Hyperparathyreoidismus (sHPT) ist eine ernst zu nehmende Stoffwechselstörung, die bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit häufig progredient verläuft und mit erheblichen klinischen Folgen wie Gefäß- und Knochenerkrankungen verbunden ist.1 An die Therapie des sHPT werden hohe Anforderungen gestellt, da es nicht nur gilt, die pathologisch erhöhte Parathormonkonzentration (PTH) im Serum abzusenken, sondern auch, die risikoassoziierten Begleitparameter Serumcalcium und Serumphosphat in Balance zu halten. Calcimimetika, die bei dialysepflichtigen Patienten eingesetzt werden, können diesen Therapieanforderungen gerecht werden.