Medizin

Depression

Antidepressiva können das empathische Einfühlungsvermögen verringern

Wien, Österreich (18. Juni 2019) -- Depression ist eine Störung, die oft mit starken Beeinträchtigungen des Soziallebens einhergeht. Bisher galt die Annahme, dass auch empathisches Einfühlungsvermögen, eine wesentliche Fähigkeit für ein gelingendes Sozialleben, bei der Depression beeinträchtigt ist. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von ExpertInnen von der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien konnte nun gezeigt werden, dass die Beeinträchtigungen des empathischen Einfühlungsvermögens bei Schmerzwahrnehmung offenbar auch auf Antidepressiva zurückgeführt werden können. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry veröffentlicht.

BfArM

Risiko der Übertragung von multiresistenten Erregern durch fäkale Mikrobiota-Transplantation (FMT, Stuhltransplantation)

Bonn (18. Juni 2019) -- Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat eine Warnung veröffentlicht zum möglichen Risiko von schwerwiegenden bakteriellen Infektionen durch Übertragung von multiresistenten Erregern im Rahmen von sog. fäkaler Mikrobiota-Transplantation (FMT, Stuhltransplantation). Die FDA berichtet, dass im Rahmen der klinischen FMT-Anwendungen multiresistente Bakterien übertragen worden sind. Zwei Empfänger von FMT entwickelten invasive bakterielle Infektionen, in deren Folge einer der Empfänger verstarb und ein weiterer Proband schwer erkrankte. Es hat sich gezeigt, dass das bei diesen beiden Empfängern verwendete FMT-Präparat aus Stuhl desselben Spenders hergestellt wurde. Der Spenderstuhl bzw. das aufbereitete FMT-Präparat wurde vor der Verwendung nicht auf multiresistente Erreger getestet.

BfArM

Empfehlung für die Verwendung von Paclitaxel-beschichteten Stents (DES) und Ballons (DCB) in der Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK)

Bonn (13. Juni 2019) -- Im Dezember 2018 wurde von Katsamos et al. im Journal of American Heart Association eine Meta-Analyse* randomisierter kontrollierter Studien veröffentlicht. Die Analyse konzentrierte sich auf Paclitaxel-beschichtete Ballons und Stents, die in Oberschenkel- und Kniekehlenarterien bei Patientinnen und Patienten mit intermittierender Claudicatio eingesetzt wurden. Die Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass Patientinnen / Patienten, bei denen diese Produkte eingesetzt wurden, 2 bis 5 Jahre nach deren Anwendung eine statistisch signifikant erhöhte Sterbewahrscheinlichkeit (Gesamtmortalität) im Vergleich zu Patientinnen / Patienten aufwiesen, die mit unbeschichteten Ballons oder Bare-Metal-Stents behandelt wurden. Da die spezifische Ursache und der Mechanismus der erhöhten Mortalität auch nach Überprüfung der Meta-Analyse von Katsamos et al. momentan noch unbekannt ist, kann nach Auffassung des BfArM derzeit noch keine abschließende Empfehlung zur Verwendung der in Rede stehenden Produkte erfolgen. Hierzu sind weiterführende Datenanalysen notwendig, um insbesondere zusätzliche Langzeitdaten in die Auswertung zu integrieren.

Erster psychologischer Test zur „Gaming Disorder“ entwickelt

Harmloses Computerspielen oder schon Gesundheitsrisiko?

Ulm (4. Juni 2019) - Kürzlich hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Computerspielsucht ("Gaming Disorder") als psychische Erkrankung anerkannt. Nun veröffentlichen Forschende um den Ulmer Psychologieprofessor Christian Montag den ersten psychologischen Test zur "Gaming Disorder". Der Online-Test ist bereits an mehr als 550 Studierenden aus Großbritannien und China erprobt worden und soll die Grundlage einer der bislang größten wissenschaftlichen Untersuchung zur Computerspielsucht bilden.

Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)

Behandlung von Schlaganfällen durch Elektrostimulation des Ganglion sphenopalatinum

Berlin (3. Juni 2019) – Bei einem Hirninfarkt, d. h. einem Schlaganfall durch die Verstopfung eines Hirngefäßes mit einem Blutgerinnsel, muss schnellstmöglich die Durchblutung des Hirngewebes wiederhergestellt werden, da es sonst zu bleibenden Schäden kommt. Standardtherapien sind die Thrombolyse, d h. die medikamentöse Auflösung des Gerinnsels, oder bei Okklusion großer proximaler Arterien die Thrombektomie (interventionelle Entfernung des Embolus). Sind diese Verfahren nicht möglich, können Patienten mit einem Hirnrindeninfarkt erfolgreich mittels einer sogenannten Ganglion-Stimulation behandelt werden, wie eine aktuell in „The Lancet“ publizierte Studie [1] zeigte.

ivatopErweiterte Realität und 3D-Druck für die Chirurgie

Bremen (3. Juni 2019) - Ein Verbund unter Leitung der Universität Bremen kombiniert Virtual Reality, Augmented Reality und 3D-Druck, um die Planung und Durchführung von Operationen zu verbessern. Die Technologien lassen sich auch für die Aus- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten einsetzen. Darüber hinaus ermöglichen gedruckte 3D-Modelle eine anschaulichere Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten.

Augenerkrankung

Was hilft beim Gerstenkorn?

Bad Homburg (29. Mai 2019) -- Ein Gerstenkorn ist unangenehm und schmerzhaft. Ausgelöst wird es durch eine Infektion mit Bakterien. Meist verläuft die Entzündung harmlos: Mit einem Eiterknötchen am Augenlid beginnt die Erkrankung, es schwillt an und ist druckempfindlich. Nach einiger Zeit platzt das Gerstenkorn auf und der angesammelte Eiter tritt aus. Bilden sich Gerstenkörner häufiger, kann das auf ein schwaches Immunsystem oder eine Krankheit hinweisen. Die AOK Hessen informiert darüber, was bei der Behandlung der Augenerkrankung beachtet werden sollte.

Biologische Wirksamkeit gepulster UV-Strahlung untersucht

Dortmund (28. Mai 2019) – Immer mehr Beschäftigte sind durch neue Technologien gepulster inkohärenter UV-Strahlung ausgesetzt. Jedoch ist der Kenntnisstand ihrer biologischen Wirkung bisher noch unzureichend, um diese Exposition in Bezug auf den Arbeitsschutz zu beurteilen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat nun den Bericht „Gepulste und kontinuierliche in vitro UV-Bestrahlung menschlicher Hautproben – Vergleich der biologischen Wirksamkeit“ veröffentlicht. Im Zuge der Untersuchung der UV-Strahlungsbelastung beim Schweißen wurde dabei die biologische Wirksamkeit von gepulster inkohärenter UV-Strahlung in menschlicher Haut untersucht.

Sicherheit der Blutspenden weiter erhöht

PEI ordnet Hepatitis-E-Testung bei Blutspenderinnen und Blutspendern an

Langen (20. Mai 2019) – Umfassende Sicherheitsmaßnahmen gewährleisten seit vielen Jahren, dass in Deutschland eingesetzte Blutkomponenten sehr sicher sind. Mit dazu beigetragen haben Vorschriften zur flächendeckenden Testung auf das humane Immunschwächevirus HIV, Hepatitis B (HBV) und Hepatitis C (HCV). Aufgrund einzelner Übertragungsfälle von Hepatitis E in den letzten Jahren hat das Paul-Ehrlich-Institut einen zusätzlichen Test von Blutkomponenten auf Hepatitis-E-Viren (HEV) angeordnet. Produktabhängig wird der Test ab 01.01.2020 beziehungsweise 01.01.2021 damit verpflichtend.

Chronische Hepatitis-C-Virus-Infektion

Was jetzt zur Elimination nötig ist:
Hürden abbauen und Therapieoptionen nutzen

München (20. Mai 2019) – Moderne direkt wirkende antivirale Agenzien (DAA) gegen die Hepatitis-C-Virus (HCV)-Infektion erzielten in klinischen Studien Heilungsraten teils weit über 90 Prozent,(1) die Elimination der Infektion scheint damit in greifbare Nähe zu rücken. Diese Hoffnung wird durch aktuelle Real-World-Analysen weiter gestützt. So erzielte die Kombinationstherapie SOF/VEL in einem alltagsüblichen heterogenen Patientenkollektiv sehr hohe Heilungsraten.(2) Selbst bei vorherigem Versagen einer DAA-Therapie konnten in einer anderen Studie HCV-Infizierte unter SOF/VEL/VOX-Behandlung hohe Heilungsraten erlangen.(3) Allerdings werden in Deutschland derzeit zu wenige Patienten behandelt, um das Ziel ­– die Elimination der HCV-Infektion bis 2030 – zu erreichen.(4) Auf einer Pressekonferenz forderten Experten daher, Versorgungsbarrieren abzubauen und mehr Menschen mit einer HCV-Infektion zu diagnostizieren und zu behandeln.(a) Die Gilead Sciences GmbH unterstützt diesen Ansatz und möchte mit der Initiative MOVE den Zugang zur Versorgung insbesondere für vulnerable Patienten erleichtern.

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Neue First-line Therapie bei adulter ADHS*

Berlin (17. Mai 2019) – Das Prodrug-Stimulanz Lisdexamfetamin (LDX) ist seit dem 1. Mai 2019 unter dem Produktnamen Elvanse Adult® als Erstlinientherapie für erwachsene ADHS-Patienten auf dem deutschen Markt verfügbar. Eine nachgewiesene Wirkdauer von 14 Stunden nach Einnahme sorgt für eine zuverlässige Ganztagsabdeckung.1,2  Shire, jetzt Teil von Takeda, ist seit vielen Jahren ein etablierter Anbieter eines breit gefächerten Portfolios zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS. Bei 60 % der Kinder und Jugendlichen mit ADHS bleiben die Symptome im Erwachsenenalter bestehen.3 Sie verändern sich dabei in ihrer Ausprägung – Hyperaktivität wird in der Regel durch eine innere Unruhe abgelöst.3 Auch ineffizientes Arbeitsverhalten sowie eine niedrige Frustrationstoleranz gehören zur Symptomatik adulter ADHS.4,5

2018 01 12 InfAZ C diphtheriaeRobert Koch-Institut

Weltweit erster NGS-basierter Nachweis eines Hautdiphtherie-Ausbruchs durch C. diphtheriae

 

Berlin (16. Mai 2019) - Das klinische Bild der Diphtherie kann das einer schweren Rachenentzündung annehmen (Rachendiphtherie), die durch toxinproduzierende Bakterien der Art Corynebacterium diphtheriae oder anderer Arten, z.B. C. ulcerans, hervorgerufen wird. Bei einer Hautdiphtherie werden toxinproduzierende Erreger in Wunden nachgewiesen. Im Epidemiologischen Bulletin 20/2019 wird der Fall einer Übertragung von Hautdiphtherie zwischen zwei Geschwistern geschildert, der erste Diphtherie-Ausbruch in Deutschland seit mehr als 30 Jahren.

Kabinett beschließt Reform der Hebammenausbildung

Berlin (15. Mai 2019) - Hebammen werden künftig in einem dualen Studium ausgebildet. Das wird mit dem „Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung und zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (Hebammenreformgesetz, HebRefG)“ geregelt, dessen Entwurf heute vom Bundeskabinett beschlossen wurde.

fusspilzNeues bei Canesten® Extra

Canesten® EXTRA Creme mit CanesTouch® Applikator für eine präzise und hygienische Fußpilztherapie

  • Effektiv gegen alle relevanten Erreger von Fußpilz
  • Mit dem CanesTouch® Applikator ist eine einfache, präzise und hygienische Therapie möglich – auch in den Zehenzwischenräumen 
  • Bequeme Anwendung einmal täglich

Leverkusen (15. Mai 2019) – Etwa zwei Drittel der Bevölkerung waren schon einmal von einer Fußpilzinfektion betroffen.1 „Da Fußpilz sehr oft nicht von alleine abheilt, besteht die Gefahr, dass sich weitere Personen mit den Erregern infizieren. Außerdem begünstigt Fußpilz die Entwicklung einer Onychomykose“, unterstrich Professor Dr. Hans-Jürgen Tietz, mycoclinic Berlin, die Notwendigkeit einer Therapie. Eine gute Option zur gründlichen Behandlung von Fußpilz ist Canesten® EXTRA, das mit seinem Breitbandantimykotikum Bifonazol alle relevanten Fußpilzerreger erfasst. Die neue Canesten® EXTRA Creme mit CanesTouch® Applikator ermöglicht die hygienische und präzise Anwendung auch an schwer zugängliche Stellen.

logo drschaerLow-FODMAP- und glutenfreie Diät

Begleitende Ernährungstherapie führt zu deutlicher Symptomlinderung bei Reizdarmsyndrom

Burgstall, Italien (14. Mai 2019) -- Bei der Therapie des Reizdarmsyndroms (RDS) hat eine individuelle Ernährungstherapie einen hohen Stellenwert. Besonders eine FODMAP-arme oder eine glutenfreie Diät kann die Beschwerden der Betroffenen deutlich lindern. Entscheidend für einen Therapieerfolg ist eine qualifizierte Ernährungsberatung mit einer individuell auf den Patienten zugeschnittenen Behandlungsstrategie. Darauf wiesen Experten auf einem Symposium von Dr. Schär im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hin.

BZgA gibt Tipps zum Welthändehygienetag

So geht gründliche Händehygiene

Bonn (5. Mai 2019) - Händehygiene ist eine wirkungsvolle Methode, um sich und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Daran erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Welthändehygienetages am 5. Mai 2019. Wer seine Hände effektiv waschen will, sollte einige einfache Grundregeln beachten: Beispielsweise sollten die Handinnenflächen, Handrücken, Daumen, Fingerzwischenräume und Fingerspitzen gründlich eingeseift werden.

125. Internistenkongress tagt ab heute in Wiesbaden

Wiesbaden (4. Mai 2019) - Heute eröffnet die DGIM ihren 125. Jahreskongress. Die Veranstalter erwarten vom 4. bis 7. April rund 8.500 Teilnehmer im neu gebauten RheinMain CongressCenter: Ärzte und Wissenschaftler diskutieren hier neueste Erkenntnisse zu internistischen Erkrankungen. In 375 Sitzungen sowie 1215 Vorträgen und Postersitzungen referieren über 950 Experten.

Microbiotica Logo125. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)

Update Mikrobiom Modulation: von Evidenz zu neuen Perspektiven

Wiesbaden (4. Mai 2019) – Am 125. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) trafen sich international anerkannte Experten zur State of the Art Lecture der evidenzbasierten Mikrobiom-Modulation. Prof. Dr. med. Emeran Mayer aus Los Angeles, einer der weltweit führenden Experten in Bezug auf die Darm-Hirn-Achse, eröffnete die Vortragsreihe mit einem Einblick in die aktuelle Forschungsarbeit: Wie kommunizieren unsere Darmbakterien und ihre Metaboliten auf den komplexen Pfaden zwischen zentralem und enteralem Nervensystem? In den weiteren Vorträgen diskutierte der Mannheimer Gastroenterologe Prof. Dr. med. Heiner Krammer fundierte Belege zur Versorgung von Patienten mit Reizdarmsyndrom über gezielte Mikrobiommodulation, während PD Dr. med. Birgit Terjung aus Bonn ein Update zu den Phasen der Divertikelkrankheit und passenden Therapieansätzen gab. Abschließend veranschaulichte der Symposiums-Vorsitzende Prof. Dr. med. Joachim Labenz aus Siegen die zunehmende Brisanz von Clostridium difficile-Infektionen – und gab konkrete Handlungsvorschläge für ihre Prävention.

Optische Kohärenztomographie (OCT)

Netzhautscans bei psychischen Erkrankungen:
Schizophrenie könnte „ins Auge gehen“

Ulm (3. Mai 2019) - Die psychische Erkrankung Schizophrenie und ihre Unterformen sind oft nur schwer von anderen Krankheiten abzugrenzen. Jetzt haben Forschende der Ulmer Universitätsmedizin Hinweise gefunden, dass eine Augenuntersuchung mittels Optischer Kohärenztomographie die Diagnostik verbessern könnte. Womöglich trägt diese nebenwirkungsfreie Methode aus der Augenheilkunde in Zukunft sogar dazu bei, die Therapie individueller zu gestalten.

50. Haupttagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft

3D-Hautmodell-Studien untermauern vielfältigen Einsatz der Bepanthen® Präparate

  • Dreidimensionale Hautmodelle ermöglichen zeitgemäße Studien mit Fokus auf die Bedürfnisse der Patienten
  • Bepanthen® Sensiderm kann in Hautmodellen der atopischen Dermatitis strukturelle Schädigungen der Hautschutzbarriere reduzieren und die Barrierefunktion wiederherstellen1
  • Bepanthen® Wund- und Heilsalbe fördert die Wundheilung bei oberflächlichen Verletzungen zum Beispiel durch eine ablative Laserbehandlung2

Leverkusen (2. Mai 2019) – Dreidimensionale Modellsysteme der menschlichen Haut können an verschiedene dermatologische Indikationen angepasst werden und ermöglichen die Untersuchung von Topika, ohne Menschen oder Tiere zu belasten. Aktuelle Studien mit Hautmodellen, bei denen eine atopische Dermatitis simuliert wurde oder denen oberflächliche Verletzungen durch einen Laser zugefügt wurden, unterstreichen den Wert einer Therapie mit Bepanthen® Sensiderm Creme beziehungsweise Bepanthen® Wund- und Heilsalbe.1,2

PlasmaDerm logoCINOGY GmbH stellt kalte Plasma-Therapie vor

PlasmaDerm® – die kalte Plasma-Innovation für die Behandlung chronischer und schlecht heilender Wunden

Duderstadt (2. Mai 2019) - Im Rahmen der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie in Berlin präsentiert CINOGY® eine neue Therapieoption zur Behandlung chronischer und schlecht heilender Wunden und zur Keimreduktion. Die kalte PlasmaTechnologie, die das Duderstädter Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut, der Universitätsmedizin Göttingen und der Ruhr-Uni Bochum entwickelt hat, wird bereits erfolgreich bei  einer Vielzahl von Indikationen eingesetzt. Die PlasmaDerm®-Produkte der CINOGY GmbH wirken antimikrobiell und erhöhen die Mikro- zirkulation, was durch zahlreiche klinische Studien und Anwendungsbeobachtungen belegt ist.

FitnessGängige Vorstellungen zum Kochsalz widerlegt

Zu salzarme Kost bedeutet Gefahr für Herz und Gefäße

Berlin (2. Mai 2019) - Mit großen Lettern wird der Öffentlichkeit immer wieder geraten, ihren Salzverzehr massiv zu drosseln. Das aber kann gefährlich sein, wie eine aktuelle, im renommierten Fachblatt Lancet publizierte Analyse der Daten aus vier großen prospektiven Studien mit mehr als 133.000 Teilnehmern beweist. Demnach erhöht eine zu geringe Salzaufnahme eindeutig das Risiko für Herz-Kreislaufkomplikationen und auch Todesfälle. Das gilt für Menschen mit normalem wie auch mit hohem Blutdruck gleichermaßen. Nur Menschen mit Bluthochdruck (Hypertoniker), die sehr salzreich essen, profitieren nach dem Ergebnis der aktuellen Studie von einer Salzbeschränkung.

50. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG):

„Vollständig erscheinungsfrei“ als Therapieergebnis sorgt für reduzierte Krankheitsbelastung bei Rosacea-Patienten

  • Individuelle Krankheitsbelastung meist höher als vermutet
  • RosaceaSymptome werden oft falsch eingeschätzt 


Berlin (2. Mai 2019) – Die chronische Hautkrankheit Rosacea geht mit einem enormen Leidensdruck für Patienten einher: Trotz Therapie persistiert die Krankheitsbelastung durch Rosacea, wobei häufig die nicht sichtbaren Symptome für den einzelnen Patienten von großer Bedeutung sind. „Die Krankheitsbelastung ist ein sehr wichtiges Thema, und wir Ärzte haben oft eine andere Vorstellung davon als die Patienten“, räumte Prof. Dr. Peter Arne Gerber (Düsseldorf) im Rahmen der 50. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) ein. Das wahre Ausmaß der Krankheitsbelastung bei Rosacea wurde aktuell in der BURDEN-Studie „Rosacea: Beyond the visible“1, die Prof. Gerber bei einer Presseveranstaltung der Galderma Laboratorium GmbH vorstellte, untersucht. Per Online-Befragung wurde darin unter anderem bewertet, ob das Therapieziel „CLEAR“, also eine vollständige Erscheinungsfreiheit, diese Belastung verringern kann. „Wir haben gesehen, dass die Patienten von diesem Behandlungsziel auch langfristig profitieren, da sie eine verlängerte rezidivfreie Zeit und somit auch eine längere therapiefreie Zeit hatten“, so Prof. Gerber. 

Einfache Anwendung und hohe Effektivität

Aktuelle Daten zeigen Patientenzufriedenheit bei Selbstapplikation der MALAK-Therapie mit Tageslicht

  • Neue Studienergebnisse belegen Effektivität in der Heimanwendung 

Berlin (2. Mai 2019) – Die aktuellen Daten aus der SESAME 2-Studie bestätigen, dass die Heimanwendung der Tageslicht-Therapie mit MAL (Luxerm®; Methylaminolaevulinat-Creme) bei Aktinischen Keratosen (AK) ebenso effektiv ist wie die Durchführung der Behandlung in der Praxis. In der Studie zur Selbstapplikation ließ sich die hohe Zufriedenheit mit der MAL AK-Therapie mit Tageslicht hinsichtlich der Effektivität, des Hautbildes und einer niedrigen Schmerzintensität belegen.1 „Ein weiterer Vorteil der Selbstapplikation liegt darin, dass die Patienten selbst entscheiden können, an welchem Tag sie die Therapie anwenden möchten. Außerdem können sie die Tageslicht-Exposition im eigenen Garten durchführen“, erläuterte Prof. Rolf-Markus Szeimies (Recklinghausen) bei einer Presseveranstaltung der Galderma Laboratorium GmbH im Rahmen der 50. DDGTagung in Berlin.

Breitbandantibiotika begünstigen Wachstum resistenter Bakterien

Entwicklung von Hautinfektionen

Berlin (1. Mai 2019) – Bakterielle Infektionen der Haut und des Weichgewebes gehören weltweit zu den häufigsten Infektionen des Menschen. Dazu gehören beispielsweise Erysipel (Wundrose), Phlegmone und Abszesse. Sie sind in vielen Ländern der zweithäufigste Anlass für eine Verordnung von Antibiotika. Die Haut bietet auf etwa 1,5 m2 eine große Angriffsfläche für die verschiedensten Infektionserreger. Gleichzeitig ist die gesunde Haut mit Billionen Bakterien, Milben und Pilzen besiedelt. Der Lebensraum dieser Mikroorganismen oder deren Gene werden als Mikrobiom der Haut bezeichnet.

50. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft

Neue Therapiestrategien bei Hautkrebs in Deutschland

Berlin (1. Mai 2019) – Aktuelle Statistiken des Robert Koch Institutes zeigen, dass die Neuerkrankungszahlen von Hautkrebs in Deutschland jährlich weiter ansteigen. Dies gilt sowohl für den sogenannten schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) als auch für den hellen Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom und Basalzellkarzinom). Dennoch bleibt die Sterberate (Mortalitätsrate) beim malignen Melanom der Haut stabil. Beim sogenannten hellen Hautkrebs ist die Sterblichkeit sogar gesunken. Beides ist ein Indiz dafür, dass die Hauttumore frühzeitiger und damit in einem prognostisch günstigeren Stadium entdeckt werden. Zudem konnten insbesondere beim schwarzen Hautkrebs, aber auch beim hellen Hautkrebs, in den vergangenen zwei Jahren weitere therapeutische Fortschritte erzielt werden.