Medizin

Neovaskuläre altersabhängige Makuladegeneration (nAMD)

Aktuelle Studiendaten aus Klinik und Praxis ermöglichen verbesserte Therapie mit Aflibercept (Eylea®) bei nAMD

  • EU-Kommission erteilt Zulassung für ein neues Behandlungskonzept mit Aflibercept bei der nAMD auf Basis der ALTAIR-Studie
  • Der Eylea Treat-and-Extend-Ansatz ermöglicht der Mehrheit der nAMD-Patienten verlängerte Behandlungsintervalle schon im ersten Jahr, bei gleichzeitigem Erhalt des initialen Visusgewinns
  • Das Visusniveau aus klinischen Studien ist bei therapienaiven nAMD-Patienten mit einer kontinuierlichen Aflibercept-Behandlung auch im Praxisalltag erreichbar
  • Aktuelle Daten der PERSEUS-Studie zeigen, dass ein großer Anteil der Patienten in Deutschland über den Verlauf von zwei Jahren die Therapie mit Aflibercept nicht fortsetzt

Leverkusen/Bonn (27. September 2018 – Kontinuität ist ein entscheidender Faktor, damit die Behandlung der neovaskulären altersabhängigen Makuladegeneration (nAMD) mit Aflibercept (Eylea®) erfolgreich ist. Real-World Daten der PERSEUS-Studie deuten jedoch darauf hin, dass die Behandlung vieler Patienten im Laufe der ersten beiden Behandlungsjahre nicht kontinuierlich fortgeführt wird. Neue Behandlungswege mit Aflibercept können dazu beitragen, dass die Patienten bei einer möglichst geringen Therapielast eine wirksame Behandlung erhalten, die einen stabilen Visus ermöglicht. Wichtige Erkenntnisse dazu liefern die Ergebnisse der prospektiv durchgeführten ALTAIR-Studie. Die EU-Kommission hat Bayer die Zulassung für ein neues Schema zur Behandlung der nAMD mit Aflibercept auf Basis der ALTAIR-Daten erteilt. Damit können die Injektionsintervalle für die Mehrheit der Patienten schon im ersten Behandlungsjahr verlängert werden bei gleichzeitigem Erhalt des initialen Visusgewinns.

Baxter LogoDialyse

Hoher Nutzen, mäßige Nutzung:
Möglichkeiten der Peritonealdialyse (PD) zu wenig ausgeschöpft

Berlin (27. September 2018) – Die Peritonealdialyse wird im europäischen Vergleich deutschlandweit eher wenig eingesetzt. Dabei bietet das Verfahren zahlreiche Vorteile für Behandler und Patienten. Im Zusammenspiel mit der Telemedizin lassen sich aus der PD noch mehr Pluspunkte gewinnen. Die Resultate sind ein optimiertes Monitoring, die Verbesserung der Adhärenz und eine höhere Lebensqualität für den Nierenpatienten – so das Fazit einer Presseveranstaltung im Rahmen des DGfN in Berlin.

Repräsentative Umfrage DeBeNa-Monitor deckt Widersprüche auf:

Hochgeschätzt, wenig verordnet: Johanniskraut in der Depressionsbehandlung

Frankfurt am Main (26. September 2018) – In der Depressionstherapie gibt es Widersprüche in der Behandlung von Depressionen und Missverständnisse in der Arzt-Patienten-Kommunikation. Dies offenbart der aktuelle „DeBeNa-Monitor – Depressionsbehandlung in Deutschland 2018“. Laut der repräsentativen Umfrage im Auftrag von Bayer werden pflanzliche Wirkstoffe wie hochdosiertes Johanniskraut trotz Leitlinienempfehlung und studiengeprüfter Wirksamkeit selten verordnet. Gleichzeitig überschätzen viele Ärzte die Präferenz ihrer Patienten für chemische Antidepressiva. Tatsächlich wünschen sich mehr Menschen Zugang zu einer pflanzlichen Depressionsbehandlung.

Wann sollte ein suizidgefährdeter Patient stationär aufgenommen und versorgt werden?

Lässt sich ein Suizid vorhersagen?

Leipzig (21. September 2018) - Etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung entwickeln im Laufe ihres Lebens Suizidgedanken. Eine genaue Vorhersage, wer diesen Gedanken auch Taten folgen lässt, ist der aktuellen Forschung zufolge nicht sicher möglich. Dennoch brauchen Ärzte und Therapeuten Anhaltspunkte, um das Risiko suizidalen Verhaltens abschätzen zu können. Wissenschaftler der Leipziger Universitätsmedizin untersuchen eine Theorie zur Vorhersage von suizidalen Gedanken und Handlungen. Die Ergebnisse stellen sie auf dem gemeinsamen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie vor.

Biosimilars bieten fachübergreifend neue Optionen in der Therapie komplexer Krankheitsbilder

  • Die DGRh empfiehlt den Einsatz von Biosimilars und bewertet den Switch vom Original zu einem Biosimilar als sicher und wirksam1
  • Die Phase-III-Studien EGALITY und ADACCESS belegen die therapeutische Gleich-wertigkeit von Erelzi® (GP2015) und dem Adalimumab-Biosimilar GP2017 mit ihren jeweiligen Referenzpräparaten2,3
  • Erkenntnisse der Mikrobiom-Forschung können möglicherweise helfen, das Ansprechen auf Biologika-Therapien bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen zu verbessern

Mannheim (21. September 2018) – Die Therapie von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen wird zunehmend komplexer, viele Patienten leiden an Komorbiditäten. Aus diesen Gründen wird eine gute fachübergreifende Zusammenarbeit immer wichtiger, um eine bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten. Biologika und ihre biotechnologisch hergestellten Folgepräparate, die Biosimilars, haben in der Therapie komplexer Krankheitsbilder inzwischen einen hohen Stellenwert. Für zahlreiche rheumatologische, dermatologische und gastroenterologische Indikationen spielt die Biologika-Gruppe der TNFα-Blocker eine große Rolle. Die Einführung der ersten Biosimilars zu TNFα-Blockern wie die Infliximab-Biosimilars oder das Etanercept-Biosimilar Erelzi® bieten nun die Möglich-keit, auch TNFα-Blocker kostengünstiger zu verordnen und dadurch möglicherweise noch mehr Patienten den wirtschaftlichen Zugang zu dieser Therapie zu ermöglichen. Auf dem von Hexal anlässlich des DGRh-Kongresses 2018 veranstalteten Symposium „Interdisziplinäre Sprechstunde: TNF-Blockade und mehr ...?!“, diskutierten Experten fachübergreifend über Biosimilars der TNFα-Blocker und die Chancen, die diese neuen Therapieoptionen bieten können.

DGRh-Kongress 2018

RA- und RZA-Patienten profitieren von breiter Evidenz und langjähriger Praxiserfahrung mit dem IL-6-Rezeptorinhibitor Tocilizumab

Grenzach-Wyhlen/Frankfurt am Main (20. September 2018) – Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) bietet sich durch die Behandlung mit RoACTEMRA® (Tocilizumab, TCZ) die Chance auf eine effektive Krankheitskontrolle: Früh eingesetzt – direkt nach Versagen von krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARD) – zeigt der Interleukin (IL)-6Rezeptorinhibitor als Mono- wie auch Kombinationstherapie mit Methotrexat (MTX) gute Ansprechraten und führt schnell zu einer Remission.1 Unter einer RoACTEMRA-Monotherapie erreichten die Patienten dabei eine signifikant längere Verweildauer als unter einer Tumor-Nekrose-Faktor-Inhibitor (TNFi)Kombinationstherapie mit MTX.2,3 Dies bestätigen aktuelle Daten einer Interimsanalyse der ARATA-Studie4, die anlässlich des 46. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Mannheim präsentiert wurden. Eine Vorreiterrolle spielt RoACTEMRA in der Indikation der RZA – seit September 2017 steht der IL-6R-Inhibitor als erstes Biologikum zur Behandlung der RZA zur Verfügung und ermöglicht ein neuartiges Therapiemanagement.5

Grundlage für Einführung der Reihenuntersuchung fehlt

Screening auf Depression: Nutzen bleibt fraglich

Köln (17. September 2018) - Bei knapp 12 % aller Erwachsenen in Deutschland wird im Laufe ihres Lebens eine Depression diagnostiziert. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat untersucht, ob es für Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Screenings Vor- oder Nachteile haben könnte, wenn beispielsweise Hausärztinnen und Hausärzte regelhaft einen Test anhand eines Fragebogens anbieten, der Hinweise auf eine Depression geben kann. Ein Vorteil könnte darin bestehen, dass die Diagnose frühzeitig gestellt und eine Therapie begonnen werden kann. Der jetzt publizierte Abschlussbericht bestätigt die vorläufigen Ergebnisse: Nutzen und Schaden sind weiterhin unklar. Somit fehlt weiterhin die wissenschaftliche Grundlage, um eine solche Reihenuntersuchung einzuführen.

Therapie der Gluten-/Weizensensitivität

Neue Daten zur Veränderung des Mikrobioms unter Low-FODMAP- und glutenfreier Ernährung

München (13. September 2018) - Der Personenkreis, der nach dem Verzehr von Getreide- und speziell Weizenhaltigen Produkten klinische Beschwerden aufweist, steigt in den letzten Jahren kontinuierlich an. Bei bestimmten gastrointestinalen Erkrankungen werden ungünstige Veränderungen des intestinalen Mikrobioms beobachtet. Eine neue Studie belegt nun, dass eine Ernährung, die auf Gluten und FODMAPs verzichtet, bei Patienten mit Gluten-/Weizensensitivität zu einer optimierten Zusammensetzung des Mikrobioms und zu einer Besserung der Symptomatik führen kann. Ergebnisse dieser Studie wurden auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) diskutiert. Auch beim Reizdarm-Syndrom können mit diesen diätetischen Maßnahmen gute Erfolge erzielt werden.

4 Jahre Erfahrung mit Vedolizumab (Entyvio®)

First-Line-Biologikum bei Colitis ulcerosa
und Morbus Crohn in Klinik und Praxis

München (13. September 2018) – Bei Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sollte möglichst in einem frühen Krankheitsstadium, im „window of opportunity“, eine geeignete Therapie mit guter Wirksamkeit zum Einsatz kommen, um Krankheitsprogression und Kompli-kationen zu verhindern.1 Der seit 2014 in Europa zugelassene darmselektiv wirkende2 α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®*) nimmt hierbei im Therapiealgorithmus einen wichtigen Stellenwert ein. Klinische Studien bestätigen Vedolizumab eine gute Langzeit-Wirk-samkeit und -Sicherheit in der Therapie von erwachsenen CU- und MC-Patienten und unter-mauern zudem den Einsatz bei Biologika-naiven Patienten.3-5 Real-World-Daten unterstützen diese Ergebnisse und geben neue Impulse für die moderne Behandlung dieser Erkrankungen.6-10 Vedolizumab wird sowohl in den Europäischen CU- und MC-Leitlinien11,12 als auch in der neuen S3-Leitlinie Colitis ulcerosa13 der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) u. a. als ein First-Line-Biologikum empfohlen.

Anlässlich des DGVS-Kongresses berichteten und diskutierten Experten über neue Erkenntnisse und praktische Aspekte zur Behandlung von Eisenmangel bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.


Eisenmangel bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen erhöht den Leidensdruck

 

  • Bis zu 80 % der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) weisen einen Eisenmangel und etwa ein Drittel eine Anämie auf.1 Für die Patienten bedeutet dies eine erhebliche Erhöhung des Leidensdrucks und eine Einbuße an Lebensqualität.2,3 Prognose und Produktivität verschlechtern sich zudem.3
  • Um dieser zusätzlichen Patientenbelastung entgegenzuwirken, befürworten aktuelle Leitlinien zur Eisensubstitution bei CED-Patienten mit Eisenmangel(-Anämie) eine i.v. Eisengabe zumindest bei ausgeprägter Krankheitsaktivität4, Unverträglichkeit von oralem Eisen2,4,5, Hb-Werten < 10 g/dl2,4,5 und Bedarf für Erythropoese-stimulierende Agentien.2,4
  • Umfangreiche Evidenz-basierte Studiendaten zeigen den klinischen Nutzen einer i.v. Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose (ferinject®) bei CED-Patienten mit Eisenmangel (-Anämie)6-9, einschließlich Verbesserungen der Lebensqualität.7,9

 

München (11. September 2018) - Eisenmangel ist keine Seltenheit bei gastroenterologischen Erkrankungen. Zwischen 60 % und 80 % der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, leiden an einem Eisenmangel und etwa ein Drittel weist eine Anämie auf.1 Die Anämie mit all ihren potenziellen negativen Konsequenzen ist die häufigste systemische Komplikation und extraintestinale Manifestation bei CED2,3; sie wird in bis zu 90 % der Fälle durch ein Eisendefizit verursacht.10 Patienten mit CED sollten daher hinsichtlich eines Eisenmangels regelmäßig überwacht und ggf. adäquat behandelt werden, betonten Experten übereinstimmend auf einer Pressekonferenz von Vifor Pharma und Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Verdauung und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in München statt. 
 

Erhöhtes Risiko für neurokognitive Störungen im Erwachsenenalter bei männlichen Nachkommen von Müttern mit nur milder Zikavirus-Infektion

Neue Erkenntnisse zu Langzeitfolgen einer Zikavirus Infektion während der Schwangerschaft

Hamburg (10. September 2018) - Ein Wissenschaftsteam aus der Abteilung „Virale Zoonosen - One Health“ des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) hat die dringende medizinische Frage untersucht, ob vermeintlich gesunde Nachkommen von Zikavirus-infizierten Müttern unter langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden. Die Ergebnisse sind nun im Journal „Nature Microbiology“ erschienen.

Aktuelles aus Forschung und Praxis

Eisenmangel und Hyperkaliämie beim kardio-renalen Patienten

  • Herzinsuffizienz (HI) und Nierenfunktionsstörung treten häufig gemeinsam auf1,2 und sind zudem oft mit Eisenmangel3,4 und/oder Hyperkaliämie5 assoziiert. Diese Befunde  stellen einen ungünstigen prognostischen Faktor dar3,6.
  • Die aktuelle ESC-Leitlinie empfiehlt bei symptomatischen HI-Patienten (HFrEF) mit Eisenmangel eine i.v. Therapie mit Eisencarboxymaltose (ferinject®) für die Behandlung des Eisendefizits zu erwägen, um die Symptome der HI dadurch zu lindern sowie die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern1.
  • Der innovative Kaliumbinder Patiromer (Veltassa®) ermöglicht bei Patienten mit Hyperkaliämie eine langfristige Kontrolle des Kaliumspiegels7 – und dadurch eine Fortführung der Therapie mit Renin-Angiotensin-Aldosteron-System-Inhibitoren8.

München (24. August 2018) – Kardio-renale Patienten leiden an wechselseitigen Funktionseinschränkungen des Herzens und der Nieren. Herzinsuffiziente Patienten haben daher häufig auch eine Nierenfunktions­störung1 und umgekehrt2. Im Praxisalltag erfordert dies ein interdisziplinäres und abgestimmtes Vorgehen unter Einbeziehung von Expertise aus Kardiologie und Nephrologie2. Darüber waren sich Experten beider Fachgebiete auf einer Presseveranstaltung von Vifor Pharma und Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma anlässlich des Kongresses der European Society of Cardiology (ESC) in München einig.

26. Fortbildungswoche (FOBI) für praktische Dermatologie und Venerologie 2018

Bei Haarausfall ist oftmals eine kombinierte Behandlung von Vorteil

München (27. Juli 2018) - Haarausfall ist häufig für den Patienten, besonders bei Frauen, eine erhebliche seelische Belastung. Für den Arzt gilt es, unter den vielen möglichen Ursachen den Auslöser zu finden und zielgerichtet zu therapieren. Anerkannte Experten erläuterten auf einem von Merz Pharmaceuticals GmbH unterstützten Mittagsseminar während der FOBI 2018 in München die aktuelle Sachlage und vermittelten dem Auditorium einen Einblick in die verschiedenen medikamentösen Interventionsmöglichkeiten sowie über die Relevanz einer gelungenen Patientenkommunikation.

Akne-Läsionen effektiv und langfristig minimieren

Mit Epiduo® Forte von Galderma topisch mehr erreichen

Düsseldorf/München (26. Juli 2018) – Fast die Hälfte aller Patienten (43 %) mit Akne weisen Narben auf.1 Das Risiko nimmt mit dem Schweregrad zu, aber auch milde Verläufe können bereits zu Akne-Narbenbildung führen. Basis der Akne-Therapie sollte ein frühzeitiges Eingreifen in die Entzündungskaskade sein – mit dem Ziel, bestehende Akne-Läsionen zu reduzieren und somit die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen. Mithilfe des Fixtherapeutikums aus 0,3 % Adapalen (ADA) und 2,5% BPO (Epiduo® Forte) kann das Hautbild bei Patienten mit entzündlicher Akne schnell und effektiv verbessert werden – bei gleichzeitig guter Verträglichkeit.2,3 Die beiden Komponenten Adapalen und BPO seien aufgrund ihrer synergistischen Wirkung prädestiniert, um langfristig eine Entzündungskontrolle zu erreichen und damit sekundär das Risiko von Akne-Narben zu reduzieren, so das Fazit der Experten bei der Presse-Veranstaltung von Galderma anlässlich der FOBI in München.

Zulassungserweiterung für Perjeta + Herceptin im adjuvanten Setting

Der nächste Schritt zur Chance auf Heilung für Patienten mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom

Frankfurt am Main (11. Juli 2018) - Seit Ende Mai 2018 ist Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und einer Chemotherapie zur adjuvanten Behandlung von Patienten mit frühem HER2-positivem Mamma-karzinom mit hohem Rezidivrisiko (nodal-positive oder Hormonrezeptor-negative Erkrankung) zugelassen.1 In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie APHINITY profitierten insbesondere Patienten mit positivem Nodalstatus oder negativem Hormonrezeptorstatus von der zusätzlichen Perjeta-Therapie – zwei Patientenkollektive mit hohem Risiko, einen Rückfall zu erleiden. Das Risiko für Rezidiv oder Tod konnte bei diesen Patienten noch einmal um nahezu 25 % reduziert werden.2 Mit der neuen Zulassung kann die doppelte Antikörper-Blockade beim frühen Brustkrebs bei diesen Patienten nun auch adjuvant für insgesamt ein Jahr als Teil eines vollständigen Behandlungsschemas unabhängig vom Zeitpunkt der Operation eingesetzt werden.1 Anlässlich der Zulassungserweiterung erläuterten Prof. Dr. Bahriye Aktas, Leipzig, und Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, die Studiendaten zu Perjeta im adjuvanten Setting sowie den Stellenwert der neuen Therapie für die Patienten.

Ergebnisse einer internationalen Studie können Behandlung verbessern

Innovative Gentests für Kinder mit Entwicklungsstörungen und Epilepsie

Kiel (10. Juli 2018) - Eine aktuelle Studie mit wesentlicher Beteiligung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zeigt, welche Genveränderungen Entwicklungsstörungen und Epilepsie bedingen. Die Ergebnisse können heute übliche Gentests deutlich verbessern. Zudem zeigt das internationale Forschungsteam, dem die Kieler Arbeitsgruppe für Epilepsiegenetik an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin II (Direktor: Professor Ulrich Stephani) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, um Professor Ingo Helbig angehört, dass ein großer Teil der Patientinnen und Patienten von solchen verbesserten Tests profitieren kann, weil sich daraus eine zielgerichtete erfolgreiche Behandlung ableiten lässt. Die Studie wurde kürzlich im Fachblatt „Nature Genetics“ veröffentlicht.

Studien-Update 2017

Neue Analysedaten bestätigen Langzeit-Sicherheit und -Wirksamkeit von Vedolizumab in der Therapie von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn bei Erwachsenen

 

Berlin (30. Januar 2018) – Für die Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa und Morbus Crohn ist eine effektive und generell gut verträgliche Therapie sinnvoll, die frühzeitig und als Langzeit-Anwendung eingesetzt werden kann. Ziel ist es, eine anhaltende Remission und Mukosaheilung zu erreichen sowie die Lebensqualität des Patienten wiederherzustellen.1 Eine wichtige Option in der CED-Therapie ist der darmselektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®).2 Vedolizumab ist in Europa zuge-lassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC), bei denen konventionelle Therapien oder Tumor-nekrosefaktor-alpha (TNFα)-Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend anspre-chen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.2 Neue Post-hoc-Analysen und Studien-ergebnisse bestätigen die Langzeit-Sicherheit und -Wirksamkeit von Vedolizumab und legen den frühzeitigen Einsatz von Vedolizumab bei CED als First-Line-Biologikum nach konventioneller Therapie nahe.3-9

38. Deutscher Senologiekongress

Perjeta: Neue Perspektiven in der Behandlung des frühen HER2-positiven Mammakarzinoms

Stuttgart (14. Juni 2018) - Zielgerichtete Therapien beim HER2-positiven Mammakarzinom verbessern die Prognose der betroffenen Patientinnen deutlich. Im metastasierten Setting ist die Therapiesequenz mit Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Docetaxel in der First-Line sowie Kadcyla®▼ (Trastuzumab Emtansin) in der Second-Line fest etabliert – die Patientinnen haben damit die Chance auf einen maximalen Überlebensvorteil.1,2 Seit Ende Mai 2018 ist Perjeta in Kombination mit Herceptin und Chemotherapie auch für die adjuvante Therapie von Patienten mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom mit hohem Rezidivrisiko* zugelassen.3 Die Zulassungserweiterung basiert auf den Daten der Studie APHINITY: Durch die zusätzliche Behandlung mit Perjeta konnte das Risiko für ein Rezidiv oder Tod insbesondere bei Patienten mit befallenen Lymphknoten oder Erkrankungen mit negativem Hormonrezeptorstatus – zwei Patientenkollektive mit hohem Risiko, einen Rückfall zu erleiden – weiter um nahezu 25 % reduziert werden.4 Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) in Stuttgart diskutierten Prof. Dr. Bahriye Aktas, Leipzig, und PD Dr. Marc Thill, Frankfurt am Main, unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Nadia Harbeck, München, wie die Therapie des frühen und metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms mit Perjeta und Kadcyla optimiert werden kann.

Asthma

Spiriva® Respimat® erhält Indikationserweiterung für Kinder ab 6 Jahren*

  • Europäische Zulassungsbehörde erkennt den Nutzen von Spiriva® Respimat® in der Dauertherapie bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen mit Asthma an.1,2
  • Fast jeder zweite Asthma-Patient leidet trotz Behandlung weiter unter Symptomen,3,4,5 was das Risiko für potenziell lebensbedrohliche Asthma-Anfälle erhöht6.
  • Asthma ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter7 mit bisher wenigen Behandlungsmöglichkeiten; daher werden neue Optionen wie beispielsweise Spiriva® Respimat® benötigt.

Ingelheim (6. Juni 2018) – Die europäische Zulassungsbehörde hat eine Erweiterung der Asthma-Indikation von Spiriva® (Tiotropium) Respimat® für Kinder und Jugendliche akzeptiert.* Das BfArM hat diese am 9. Mai 2018 bestätigt. Danach ist Spiriva® Respimat® nun in Deutschland als zusätzlicher dauerhaft einzusetzender Bronchodilatator bei Patienten ab 6 Jahren mit schwerem Asthma zugelassen, die im Vorjahr mindestens eine schwere Asthma-Exazerbation erfahren haben*.

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 2018: Hot Topics zur hämodynamischen Unterstützung: Experten sprechen über den Einsatz der Impella® Herzpumpen bei Protected PCI und kardiogenem Schock. Im Rahmen der diesjährigen 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurden am 6. April 2018 beim Symposium Hot Topics zur hämodynamischen Unterstützung von ABIOMED aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen mit der kleinsten Herzpumpe der Welt – der Impella – vorgestellt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Johann Bauersachs und Prof. Dr. Bernhard Schieffer diskutierten Experten den Nutzen der Impella sowohl während der perkutanen Koronarintervention (PCI) als auch beim kardiogenen Schock. Photo und Copyright: AbiomedJahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 2018

Hot Topics zur hämodynamischen Unterstützung: Experten sprechen über den Einsatz der Impella® Herzpumpen bei Protected PCI und kardiogenem Schock

Aachen (23. Mai 2018) - Im Rahmen der diesjährigen 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurden am 6. April 2018 beim Symposium Hot Topics zur hämodynamischen Unterstützung von ABIOMED aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen mit der kleinsten Herzpumpe der Welt – der Impella – vorgestellt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Johann Bauersachs und Prof. Dr. Bernhard Schieffer diskutierten Experten den Nutzen der Impella sowohl während der perkutanen Koronarintervention (PCI) als auch beim kardiogenen Schock.

2-Phasen-Kurztherapie bei Nagelpilz: Canesten® Extra Nagelset trifft Erwartungen der Betroffenen. Mit Harnstoff und Bifonazol den Nagelpilz in Wochen statt in Monaten behandeln. Nagelpilz ist häufig: In Deutschland sind bis zu 17 Prozent der Erwachsenen davon betroffen. Ein besonders hohes Risiko für eine Onychomykose haben ältere Menschen, Sportler, Menschen mit Diabetes, mit Durchblutungsstörungen und mit Defiziten der Immunabwehr. Auch eine Fußpilzinfektion begünstigt eine Nagelmykose. Neben Erwachsenen können auch Kinder betroffen sein. Zahlreiche Patienten glauben immer noch, dass die Bekämpfung von Nagelpilz eine monatelange Prozedur ist. Im Vergleich zu anderen Therapieoptionen wie herkömmlichen Nagellacken bietet die 2-Phasen-Kurztherapie Canesten® Extra über 2+4 Wochen die schnellste Anwendungsdauer.*2-Phasen-Kurztherapie bei Nagelpilz: Canesten® Extra Nagelset trifft Erwartungen der Betroffenen

Mit Harnstoff und Bifonazol den Nagelpilz in Wochen statt in Monaten behandeln

Leverkusen (18. Mai 2018) – Nagelpilz ist häufig: In Deutschland sind bis zu 17 Prozent der Erwachsenen davon betroffen. Ein besonders hohes Risiko für eine Onychomykose haben ältere Menschen, Sportler, Menschen mit Diabetes, mit Durchblutungsstörungen und mit Defiziten der Immunabwehr. Auch eine Fußpilzinfektion begünstigt eine Nagelmykose. Neben Erwachsenen können auch Kinder betroffen sein. Zahlreiche Patienten glauben immer noch, dass die Bekämpfung von Nagelpilz eine monatelange Prozedur ist. Im Vergleich zu anderen Therapieoptionen wie herkömmlichen Nagellacken bietet die 2-Phasen-Kurztherapie Canesten® Extra über 2+4 Wochen die schnellste Anwendungsdauer.*

Abb.: Die richtige Händehygiene hilft dabei, Infektionen zu verhindern. Photo und Copyright: Lohmann & Rauscher International GmbH und Co. KGInfektionsraten minimieren

L&R startet «hygiene in practice»

Wien/Rengsdorf, Österreich (16. Mai 2018) – Auf dem Deutschen Wund- und Bremer Pflegekongress des ICW e.V. präsentiert Lohmann & Rauscher (L&R) erstmals auf deutschem Boden das Movement «hygiene in practice». Seit dem 16. April 2018 bietet L&R über die Webseite www.hygiene-in-practice.com sowie weitere digitale und analoge Kanäle medizinischen Fachkräften eine neue Wissensressource auf den Gebieten Hygiene, Mikrobiologie und Epidemiologie. Die Service-Kampagne «hygiene in practice» ist eine international angelegte Bewegung, die sich an alle richtet, für die Hygiene tagtäglich ein Thema ist. Damit denkt L&R entsprechend seines Corporate Claims People.Health.Care. seinen Service über Produktlösungen im Bereich der Hygiene hinaus weiter. Gemeinsam mit internationalen Experten schafft L&R über Neuigkeiten aus aktueller Forschung, Studien-Zusammenfassungen und Einblicke in gelebte Hygiene-Praxis eine jederzeit verfügbare, praxisorientierte Wissens- und Motivationsquelle. Die Mission des Movements ist es, Infektionsraten zu minimieren.

DGK-Kongress 2018

Alofisel®*† (Darvadstrocel) – allogene Stammzelltherapie
als neue Option zur Behandlung von komplexen Perianalfisteln bei Morbus Crohn

Berlin (3. Mai 2018) – Eine häufige und schwerwiegende Komplikation bei Morbus Crohn sind komplexe perianale Fisteln, die eine starke Belastung für den Patienten darstellen und die Lebensqualität massiv beeinträchtigen.1 Die aktuell verfügbaren medikamentösen und chirur-gischen Behandlungsmöglichkeiten sind nicht immer kurativ. Hier könnte die allogene mesenchymale Stammzelltherapie Cx601 (Alofisel®*†/Darvadstrocel) den erwachsenen Patienten mit nicht-aktivem/gering aktivem luminalem Morbus Crohn, wenn die Fisteln unzureichend auf mindestens eine konventionelle oder biologische Therapie angesprochen haben, neue Hoffnung geben. In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie ADMIRE-CD erreichten die mit Alofisel® behandelten Patienten signifikant häufiger eine kombinierte Remission‡ in Woche 24 und Woche 52 als die Patienten der Kontrollgruppe.1,2 Über die Herausforderungen einer interdisziplinären Versorgung komplexer Perianalfisteln bei Morbus Crohn sowie den Stellenwert der neuen Stammzelltherapie Alofisel® im Therapiealgorithmus diskutierten Experten auf einem von Takeda unterstützten Satellitensymposium im Rahmen des 44. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie (DGK) unter dem Vorsitz von Dr. Andreas Ommer, Essen.

Darvadstrocel (Alofisel®*) – erste allogene Stammzelltherapie zur Behandlung von komplexen perianalen Fisteln bei Morbus Crohn

Berlin (4. Mai 2018) – Die allogene mesenchymale Stammzelltherapie Darvadstrocel (Alofisel®) hat im März 2018 die Zulassung zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit perianalen Fisteln bei nicht-aktivem/gering aktivem luminalem Morbus Crohn erhalten, wenn die Fisteln auf mindestens eine konventionelle oder biologische Therapie unzureichend angesprochen haben.1 Für Patienten mit komplexen perianalen Fisteln, die als belastende und die Lebensqualität massiv einschränkende Komplikation bei Morbus Crohn auftreten,2 bedeutet die Zulassung eine vielversprechende Behandlungsalternative zu den gängigen medikamentösen und chirurgischen Therapieoptionen. In der Zulassungsstudie ADMIRE-CD zeigte Darvadstrocel eine signifikante klinische Wirksamkeit bei günstigem Risikoprofil.2 Im Rahmen der Launch-Pressekonferenz beleuchteten Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Axel Dignaß, Frankfurt, die Herausforderungen bei der konservativen sowie chirurgischen Behandlung des perianal fistulierenden Morbus Crohn, die Notwendigkeit eines interdisziplinären Therapiekonzeptes und erläuterten anhand der Studienpräsentation den Stellenwert der neuen Stammzelltherapie Darvadstrocel.

Smart: Erste App begleitet Therapie von Nagelpilz mit Canesten® Extra. Kombination aus 2-Phasen-Kurztherapie* und Smartphone-App empfiehlt sich als Rundum-Lösung gegen Nagelpilz. „Los geht‘s! Phase 1 der Behandlung Ihres Nagelpilzes startet.“ So begrüßt der SpringerCoach Nagelpilz den Nutzer. Die neue kostenfreie Smartphone-App unterstützt den Anwender bei der Behandlung von Nagelpilz mit Canesten® Extra sechs Wochen lang mit einer Erinnerungsfunktion, hilfreichen Informationen und Videos. Erhältlich ist die App als kostenfreier Download im App Store oder bei Google Play. Photo und Copyright: Bayer Vital Smart: Erste App begleitet Therapie von Nagelpilz mit Canesten® Extra

Kombination aus 2-Phasen-Kurztherapie* und Smartphone-App empfiehlt sich als Rundum-Lösung gegen Nagelpilz

Leverkusen (25. April 2018) – „Los geht‘s! Phase 1 der Behandlung Ihres Nagelpilzes startet.“ So begrüßt der SpringerCoach Nagelpilz den Nutzer. Die neue kostenfreie Smartphone-App unterstützt den Anwender bei der Behandlung von Nagelpilz mit Canesten® Extra sechs Wochen lang mit einer Erinnerungsfunktion, hilfreichen Informationen und Videos. Erhältlich ist die App als kostenfreier Download im App Store oder bei Google Play.

Patient Blood Management (PBM)

Blutarmut vor der OP: Wie sinnvoll sind Eisen und Epo?

Stuttgart (25. April 2018) - Studien zeigen an, dass schlechte Hämoglobinwerte vor der Operation auf eine höhere Sterblichkeit hinweisen. Ältere Patienten oder Menschen, die an chronischen Erkrankungen leiden, haben vor einer geplanten Operation häufig schlechte Blutwerte. Sie brauchen vor einer Operation, bei der sie viel Blut verlieren, deshalb häufiger und mehr Blutkonserven als Patienten mit normalen Blutwerten. Das Patient Blood Management (PBM) – ein Konzept zum sinnvollen Einsatz von Spenderblut – hat Methoden entwickelt, die zur Erkennung und eventuell präoperativen Behandlung dieser Patientengruppe führen sollen.