Gynäkologie

Onkologie

Rückgang fortgeschrittener Stadien und der Sterblichkeit bei Brustkrebs
nach Einführung des Mammographie-Screenings

Lübeck (20. November 2019) -- Studie zeigt positive Effekte des Mammographie-Screenings - Im Jahr 2005 wurde in Deutschland für Frauen im Alter von 50-69 Jahren ein flächendeckendes Mammographie-Screening zur frühen Brustkrebsentdeckung eingeführt. Bislang war unklar, ob dieses Screening die Brustkrebssterblichkeit senkt.

NCT 180307 0701klFamiliäres Brustkrebsrisiko

Ab wann ist eine Brustkrebsfrüherkennung sinnvoll?

Heidelberg (15. November 2019) -- Wissenschaftler haben die Daten von über fünf Millionen schwedischer Frauen ausgewertet, um herauszufinden, ab welchem Alter familiär vorbelastete Frauen mit der Früherkennung beginnen sollten. Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnten zeigen, wie stark das Risiko für Brustkrebs in verschiedenen Lebensaltern davon abhängt, welche und wie viele Verwandte in welchem Alter bereits an Brustkrebs erkrankt sind. Die Ergebnisse der Studie geben Ärzten und Verwandten von Brustkrebspatientinnen eine Orientierungshilfe, wann sie mit der Brustkrebsfrüherkennung beginnen sollten.

IQWiG

Früherkennung von Eierstockkrebs:
Haltlose Vorwürfe der Frauenärzte

Köln (7. November 2019) -- Die Kritik des Berufsverbands der Frauenärzte und der gynäkologischen Fachgesellschaft an der IQWiG-Gesundheitsinformation zur Früherkennung von Eierstockkrebs entbehrt jeder Grundlage. Ist eine Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Eierstockkrebs sinnvoll? Über diese Frage ist zwischen der Bertelsmann-Stiftung und dem IQWiG auf der einen Seite sowie dem Berufsverband und der Fachgesellschaft der Frauenärzte auf der anderen Seite ein Streit entbrannt. Die Frauenärzte werfen dem IQWiG vor, unter gesundheitsinformation.de auf Grundlage veralteter Studien eine kritische Haltung zu der Frage einzunehmen, ob Ultraschalluntersuchungen zur Früherkennung von Eierstockkrebs sinnvoll sind. Dieser Vorwurf entbehrt jeder Grundlage.

„Wir machen die Hebammenausbildung moderner und attraktiver“

Bundestag entscheidet über Reform der Hebammenausbildung

Berlin (26. September 2019) -- Hebammen werden in Deutschland künftig in einem dualen Studium ausgebildet. Der Deutschen Bundestag entscheidet heute in 2./3. Lesung über das „Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung und zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (Hebammenreformgesetz, HebRefG)“.

Aktuelle Umfrage

Stillzeit„Mama-Monitor“ zeigt:
Frauen vertrauen auf Nahrungsergänzungsmittel bei Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wer sich ein Kind wünscht, schwanger ist oder stillt, weiß, wie wichtig die gute Versorgung mit Nährstoffen ist – und vertraut auf zusätzliche Präparate
  • Nach der Geburt vergessen die Frauen ihr eigenes Wohl – die Beratung von Frauenärzten und Hebammen ist daher wichtig
  • Elevit® 1, 2 und 3 ermöglichen eine bedarfsgerechte Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen während der verschiedenen Phasen

Leverkusen (23. September 2019) – Der „Mama-Monitor – von Wunsch bis Wunder“, eine repräsentative Umfrage von Bayer unter Frauen mit Kinderwunsch, Schwangeren und stillenden Müttern, zeigt, dass die meisten Frauen die Bedeutung einer guten Nährstoffversorgung während der Schwangerschaft und Stillzeit kennen.(1) Dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bereits in der Kinderwunschphase von großer Bedeutung ist, ist vielen Frauen jedoch nicht bewusst. Entsprechend ist die Anzahl der Verwenderinnen von Nahrungsergänzungsmitteln in der Kinderwunschphase deutlich geringer (58%) als in der Schwangerschaft (86%). Auch in der Stillzeit sinkt die Quote wieder (51%), obwohl gerade dann ein erhöhter Nährstoffbedarf besteht.(1)

Levosert Hand offen7166Intrauterines Wirkstofffreisetzungssystem Levosert®

Signifikanter Preisvorteil und Doppelindikation

Köln (26. August 2019) – Das intrauterine Wirkstofffreisetzungssystem (IUS) Levosert® der Gedeon Richter Pharma GmbH ist eine besonders günstige Alternative in der Langzeitverhütung. Levosert® ist nicht nur ein effektives Kontrazeptivum, sondern auch bei starken Menstruationsblutungen indiziert.
Das Levonorgestrel (LNG)-freisetzende System Levosert® überzeugt mit seinem sehr günstigen Preis von rund 128 Euro. Umgerechnet auf den Monat liegen die Kosten für Anwenderinnen bei etwa 2,13 Euro über die gesamte 5-jährige Liegedauer.1 Für Ärzte bietet die 5er-Packung mit einem Apothekenverkaufspreis (AVP) von 516,20 Euro – das entspricht 103,24 Euro pro IUS – eine gleichermaßen günstige Verordnungsoption.

Mutter Kind Bindung vor 2 Millionen JahrenNahrungsaufnahme im Kindesalter

Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren

Frankfurt am Main (15. Juli 2019) – Senckenberg-Wissenschaftler Ottmar Kullmer hat mit einem internationalen Team Zähne der ausgestorbenen Vormenschen-Art Australopithecus africanus in Hinblick auf die Nahrungsaufnahme im Kindesalter untersucht. Analysen der Zahnchemie zeigen, dass die Mütter der afrikanischen Homininen-Art ihre Kinder in den ersten 12 Lebensmonaten stillten und auch später – in Zeiten von Nahrungsknappheit – auf die Ernährung mit Muttermilch zurückgriffen. Die intensive, jahrelange Mutter-Kind-Bindung wird als eine der Ursachen für die geringe Nachkommen-Anzahl bei den Vormenschen gedeutet. Die Studie erscheint heute im renommierten Fachjournal „Nature“.

Kabinett beschließt Reform der Hebammenausbildung

Berlin (15. Mai 2019) - Hebammen werden künftig in einem dualen Studium ausgebildet. Das wird mit dem „Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung und zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (Hebammenreformgesetz, HebRefG)“ geregelt, dessen Entwurf heute vom Bundeskabinett beschlossen wurde.

Für Vergleich mit bisheriger risikobasierter Strategie fehlen aussagekräftige Studien

B-Streptokokken-Test für Schwangere:
Vorteil von universellem Screening weiter unklar

Köln (5. Februar 2019) - Streptokokken der serologischen Gruppe B sind weit verbreitete Bakterien, die aber meist unbemerkt bleiben. Das gilt auch für die knapp 20 % der Schwangeren, bei denen Scheide oder Anus besiedelt sind. Ein Risiko sind die Bakterien aber für die Babys: Stecken sie sich bei der Geburt an, kann das im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung oder eine Hirnhautentzündung auslösen. Um dem vorzubeugen, bekommen Schwangere, bei denen bestimmte Risikofaktoren vorliegen, kurz vor der Geburt Antibiotika (Risiko-Strategie). Allerdings ist auch ein Test auf dem Markt, den man allen Schwangeren anbieten könnte (Test-Strategie). Damit könnte man auch diejenigen Schwangeren finden, die keinen Risikofaktor, aber dennoch B-Streptokokken aufweisen.

Evidenz zu vaginaler („natürlicher“) Geburt recherchiert und bewertet

IQWiG unterstützt erstmals Fachgesellschaften bei neuer S3-Leitlinie

Köln (31. Januar 2019) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) unterstützt erstmals Fachgesellschaften bei der Erstellung einer interdisziplinären S3-Leitlinie. Dafür hat das Institut Studien zu verschiedenen Fragen rund um das Thema „Vaginale Geburt“ recherchiert, bewertet und in insgesamt acht Evidenzberichten dargestellt. Auf dieser Grundlage erarbeitet eine Leitliniengruppe unter Federführung der deutschen Fachgesellschaften für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sowie für Hebammenwissenschaft (DGHWi) nun Empfehlungen für die neue S3-Leitlinie „Vaginale Geburt am Termin“ (umgangssprachlich als „natürliche“ Geburt in Abgrenzung zur Entbindung mit Kaiserschnitt bezeichnet). Auch angesichts einer wachsenden Zahl von Kaiserschnitten soll die neue S3-Leitlinie medizinischem Fachpersonal künftig mehr Orientierung und Sicherheit in Hinblick auf ihre Entscheidungs- und Handlungsoptionen geben. Die Leitliniengruppe lobt die hohe Qualität der IQWiG-Berichte.

Neue Strahlenschutzverordnung

Ist Ultraschall in der Schwangerschaft gefährlich?

  • DEGUM-Experten weisen Kritik zurück

Berlin (29. Januar 2019) – Die neue Strahlenschutzverordnung ist zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Darin geht es unter anderem um den Einsatz des Ultraschalls in der Schwangerschaft: Er ist demnach ab Ende 2020 in nicht-medizinischen Kontexten – wie zur Durchführung des sogenannten „Baby-TVs“ – untersagt. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) bekräftigt dazu, dass die Sonografie zu diagnostischen Zwecken hierzulande nur von Ärzten durchgeführt wird. Diese sei deutlich von dem sogenannten „Baby-Watching“ abzugrenzen, das sich auf dem freien Gesundheitsmarkt verbreitet habe. Da die Methode – der 3D-Ultraschall – jedoch die gleiche ist, sind Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft generell in die Kritik geraten. Die DEGUM weist diese vehement zurück: Es gäbe keinerlei Erkenntnisse, die einen ultraschallbedingten, medizinischen Schaden am Fötus nachweisen.

Rote Hand-Brief

Hormonelle Kontrazeptiva: Neuer Warnhinweis zu Suizidalität als mögliche Folge einer Depression unter der Anwendung hormoneller Kontrazeptiva

Bonn (21. Januar 2019) - Die Zulassungsinhaber hormoneller Kontrazeptiva informieren in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über die Sicherheit hormoneller Kontrazeptiva.

Keine Gesundheitsgefährdung durch implantierte kupferhaltige Verhütungsmittel im MRT

  • Studie zur Risikobewertung kupferhaltiger Verhütungsmittel während bildgebender Untersuchungen mittels MRT und CT gibt Entwarnung

Mannheim (20. Dezember 2018) - Besteht für Frauen, die zur Empfängnisverhütung ein kupferhaltiges implantiertes Intrauterinpessar (ugs.: Spirale) nutzen, ein gesundheitliches Risiko, wenn sie sich im Rahmen der klinischen Diagnostik einer Magnetresonanztomographie (MRT) oder einer Computertomographie (CT) unterziehen müssen? Dieser Frage sind Wissenschaftler der Computerunterstützten Klinischen Medizin an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg nachgegangen.

Eierstockkrebsfrüherkennung

Gynäkologen überschätzen den Nutzen und unterschätzen den Schaden

Berlin (18. Dezember 2018) - Evidenzbasierte Medizin setzt voraus, dass Ärzte die aktuell beste verfügbare wissenschaftliche Studienlage heranziehen, um gute Behandlungsentscheidung zu treffen. Die bisherige Forschung zeigt jedoch, dass dies in der Praxis nicht immer der Fall ist. So halten Ärzte zum Teil an medizinischen Maßnahmen fest, die nachweislich keinerlei Nutzen haben und unter Umständen sogar schaden können. Dies ist auch bei der Eierstockkrebsfrüherkennung der Fall, wie eine Onlinestudie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung mit mehr als 400 US Gynäkologen zeigt. Die Ergebnisse wurden im Nature-Journal Scientific Reports veröffentlicht.

Aktuelle Entwicklungen in der Therapie des Uterus myomatosus

Ulipristalacetat: mit kausalem Wirkansatz Operationen vermeiden

Köln (14. Dezember 2018) – Gebärmuttermyome sind die häufigsten gutartigen Tumoren der Frau. Der selektive Progesteron-Rezeptor-Modulator (SPRM) Ulipristalacetat, der im Jahr 2012 zugelassen wurde, stellt die einzige orale medikamentöse Therapie mit kausalem Wirkansatz des Uterus myomatosus dar. Die Substanz bewirkt eine rasche Blutungskontrolle und verringert bei der Mehrzahl der Patientinnen signifikant die Größe des Myoms. Neu in die Fachinformation aufgenommen wurde die Kontrolle der Leberenzyme (Transaminasen), um die Patientensicher­heit zu erhöhen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)

Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs künftig als organisiertes Programm

Berlin (22. November 2018) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ein organisiertes Programm beschlossen. Anspruchsberechtigt sind alle gesetzlich krankenversicherten Frauen ab dem Alter von 20 Jahren. Die ersten Informationsschreiben zur Teilnahme werden von den Krankenkassen ab dem 1. Januar 2020 versendet. Bis zu diesem Stichtag stellt eine Übergangsregelung den Anspruch auf die bisherigen Leistungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs sicher. Vorgesehen ist weiterhin, dass die beschlossenen Screening-Inhalte einschließlich der Zeitabstände und Altersgrenzen nach einer mindestens sechsjährigen Beurteilungsphase überprüft werden.

G-BA vergibt Auftrag für die Erprobung

Neue Behandlungsmethode bei Uterusmyomen

Berlin (7. November 2018) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den ersten Auftrag zur wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung einer Erprobung vergeben. Gegenstand der geplanten Erprobungsstudie ist die Magnetresonanztomographie-gesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie zur Behandlung von Patientinnen mit Uterusmyomen (gutartige Tumoren der Gebärmutter). Mit Hilfe der Erprobungsstudie sollen die möglichen Vorteile gegenüber einer operativen Myomentfernung, aber auch mögliche Nachteile genauer identifiziert werden. Der G-BA beauftragte das Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF) in Frankfurt am Main, die Studie wissenschaftlich zu begleiten und auszuwerten. Der Beauftragung durch den G-BA ist ein europaweites Ausschreibungsverfahren vorausgegangen.

62. DGGG-Kongress

Adjuvante Therapie mit Perjeta verbessert Prognose für Patienten mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom

Berlin (1. November 2018) - Perjeta® (Pertuzumab) kann sowohl in der Therapie des frühen als auch des fortgeschrittenen HER2-positiven Mammakarzinoms eingesetzt werden.1 Die Patienten profitieren in allen zugelassenen Indikationen von einer konsistent überlegenen Wirksamkeit der doppelten Antikörper-Blockade im Vergleich zur alleinigen Therapie mit Herceptin® (Trastuzumab) und Chemotherapie.2-4 So senkt die zusätzliche Gabe von Perjeta das Risiko für Rezidiv oder Tod in der adjuvanten Situation bei Patienten mit nodal-positiver oder Hormonrezeptor-negativer Erkrankung weiter um nahezu 25 %.2 Dies belegt die Studie APHINITY, auf deren Basis das Perjeta-Regime Ende Mai 2018 für die adjuvante Therapie zugelassen wurde. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in Berlin stellte Prof. Dr. Christian Jackisch, Offenbach, die relevanten Daten der Studie vor und diskutierte praxisrelevante Aspekte beim adjuvanten Einsatz von Perjeta.

medelalogo kGewichtsverlust des Neugeborenen nach der Geburt

Sind die Empfehlungen zum Zufüttern überholt?

  • Mehr als 40 Prozent der Babys erhalten bereits in der Klinik Muttermilchersatznahrung1
  • Medela Goldkonferenz: 150 Experten diskutieren den optimalen Stillstart in der Klinik
  • Eine aktuelle Studie2,3 stellt die gängige Lehrmeinung zur Gewichtsentwicklung bei Neugeborenen in Frage
  • Kaiserschnittbabys und späte Frühgeborene bekommen meist zu schnell Säuglingsnahrung1

Dietersheim  (23. Oktober 2018) - Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter 400 Müttern im Auftrag des Stillprodukte-Herstellers Medela ergab, dass im Krankenhaus zwar rund 95 Prozent aller Babys mit Muttermilch ernährt wurden, jedoch erhielten mehr als 40 Prozent aller neugeborenen Babys bereits in der Klinik zusätzlich Muttermilchersatznahrung. Frühgeborene Kinder erhielten mit 65 Prozent den höchsten Anteil, wobei auch 37 Prozent aller termingeborenen Babys Formula erhielten. Allen voran Babys, die per Kaiserschnitt auf die Welt kamen.1 Dabei empfehlen internationale und nationale Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation WHO oder die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), in den ersten sechs Monaten ausschließlich zu stillen.

Erhöhtes Risiko für neurokognitive Störungen im Erwachsenenalter bei männlichen Nachkommen von Müttern mit nur milder Zikavirus-Infektion

Neue Erkenntnisse zu Langzeitfolgen einer Zikavirus Infektion während der Schwangerschaft

Hamburg (10. September 2018) - Ein Wissenschaftsteam aus der Abteilung „Virale Zoonosen - One Health“ des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) hat die dringende medizinische Frage untersucht, ob vermeintlich gesunde Nachkommen von Zikavirus-infizierten Müttern unter langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden. Die Ergebnisse sind nun im Journal „Nature Microbiology“ erschienen.

Zulassungserweiterung für Perjeta + Herceptin im adjuvanten Setting

Der nächste Schritt zur Chance auf Heilung für Patienten mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom

Frankfurt am Main (11. Juli 2018) - Seit Ende Mai 2018 ist Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und einer Chemotherapie zur adjuvanten Behandlung von Patienten mit frühem HER2-positivem Mamma-karzinom mit hohem Rezidivrisiko (nodal-positive oder Hormonrezeptor-negative Erkrankung) zugelassen.1 In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie APHINITY profitierten insbesondere Patienten mit positivem Nodalstatus oder negativem Hormonrezeptorstatus von der zusätzlichen Perjeta-Therapie – zwei Patientenkollektive mit hohem Risiko, einen Rückfall zu erleiden. Das Risiko für Rezidiv oder Tod konnte bei diesen Patienten noch einmal um nahezu 25 % reduziert werden.2 Mit der neuen Zulassung kann die doppelte Antikörper-Blockade beim frühen Brustkrebs bei diesen Patienten nun auch adjuvant für insgesamt ein Jahr als Teil eines vollständigen Behandlungsschemas unabhängig vom Zeitpunkt der Operation eingesetzt werden.1 Anlässlich der Zulassungserweiterung erläuterten Prof. Dr. Bahriye Aktas, Leipzig, und Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, die Studiendaten zu Perjeta im adjuvanten Setting sowie den Stellenwert der neuen Therapie für die Patienten.