Diabetes

Anpfiff zur Aufklärung am Weltgesundheitstag 2016: „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“. Der diesjährige Weltgesundheitstag – 7. April 2016 – stellte erstmals die Prävention und Behandlung von Typ-­2-­Diabetes in den Mittelpunkt. An diesem Tag startete die bundesweite Diabetesaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in Schwerin. Seit über zehn Jahren informiert Sanofi gemeinsam mit mehr als 20 Partnern über Prävention, Früherkennung und eine bestmögliche Versorgung von Menschen mit Diabetes. „Ein nachhaltiges Engagement ist erforderlich, um die dramatischen Erkrankungszahlen zu reduzieren und die Situation von Menschen mit Diabetes zu verbessern“, betonte Beate Schlupp, Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-­Vorpommern. Photo und Copyright: Tom MillerAnpfiff zur Aufklärung am Weltgesundheitstag 2016

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

Schwerin (7. April 2016) - Der diesjährige Weltgesundheitstag – 7. April 2016 – stellte erstmals die Prävention und Behandlung von Typ-­2-­Diabetes in den Mittelpunkt. An diesem Tag startete die bundesweite Diabetesaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in Schwerin. Seit über zehn Jahren informiert Sanofi gemeinsam mit mehr als 20 Partnern über Prävention, Früherkennung und eine bestmögliche Versorgung von Menschen mit Diabetes. „Ein nachhaltiges Engagement ist erforderlich, um die dramatischen Erkrankungszahlen zu reduzieren und die Situation von Menschen mit Diabetes zu verbessern“, betonte Beate Schlupp, Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-­Vorpommern.

Weltgesundheitstag

Europäische Initiative zur Eindämmung von Typ-1-Diabetes

Neuherberg (7. April 2016) - Die flächendeckende Einführung einer Risikobestimmung für Typ-1-Diabetes bei Neugeborenen ist das Ziel von GPPAD (Global Platform for the Prevention of Autoimmune Diabetes). Die europäische Initiative möchte im nächsten Schritt den ermittelten Risikopersonen eine antigen-basierte Therapie zur Verhinderung der Krankheit anbieten. Das Modell könnte auch zur Behandlung weiterer Kinderkrankheiten, insbesondere Autoimmunerkrankungen und Allergien dienen.

Abb.: Optimierte Insulin-Bausteine sorgen für eine erhöhte Zahl Regulatorischer T-Zellen (Transkriptionsfaktor Foxp3 in rot) in der Nähe der Insulin produzierenden Beta-Zellen (Insulin grün) des Pankreas. Photo und Copyright: Helmholtz Zentrum MünchenVarianten von Insulin-Bausteinen führen zu Immuntoleranz

Nächster Schritt zur Prävention von Diabetes

 

Neuherberg (15. März 2016) - Ein Team aus Wissenschaftlern am Helmholtz Zentrum München konnte in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) im präklinischen Modell zeigen, dass bestimmte Varianten von Insulin-Bausteinen zu einer Immuntoleranz führen. Die in ‚Nature Communications‘ veröffentlichten Ergebnisse sind möglicherweise der Schritt zu einer verbesserten Prävention von Typ-1-Diabetes.  Ein Video-Interview mit den Autoren finden sie hier: https://vimeo.com/158607336  

Fettleibigkeit und Diabetes

Du bist, was deine Eltern gegessen haben!

 

Neuherberg (14. März 2016) -  Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) nachgewiesen, dass durch Ernährung verursachte Fettleibigkeit und Diabetes sowohl über Eizellen als auch über Spermien epigenetisch* an die Nachkommen vererbt werden können. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Zeitschrift ‚Nature Genetics‘ veröffentlicht. Ein Video-Interview mit den Autoren finden sie hier.

Chronische Wunde. Photo und Copyright: Paul Hartmann AGFußamputationen bei Diabetikern vermeiden

BVMed fordert Behandlungsvergütung, "die auf den Erhalt der Füße ausgerichtet ist"

 

Berlin (7. März 2016) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat Verbesserungen bei der Vermeidung von Fußamputationen bei Diabetikern angemahnt. Die im BVMed organisierten Hersteller moderner Wundauflagen unterstützen die Forderung der Diabetologen nach einer auf den Erhalt der Füße ausgerichteten Behandlungsvergütung. "Bei Diabetikern könnten dadurch viele Fußamputationen vermieden werden", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

Diabetes Mediendialog 2016

Die Zukunft der Diabetesversorgung wird digital

Hohenkammer (4. März 2016) - Digitalisierung ist ein Megatrend, der auch die Medizin und die Versorgung von Menschen mit Diabetes massiv verändern wird. Welche Chancen und auch Risiken in dieser Entwicklung stecken, wurde von Experten auf dem Diabetes Mediendialog 2016 diskutiert. So können heute schon Blutzuckermessgeräte digital ausgelesen oder per Apps Gesundheitsdaten versendet werden. Damit diese neuen Technologien für alle nutzbar sind, jedoch der Datenschutz nicht auf der Strecke bleibt, kümmert sich die Politik darum, entsprechende Strukturen zu schaffen. Auch die Diabetologen bereiten sich auf diese Umwälzung in der Versorgung vor. Bereits heute spart die elektronische Dokumentation von Diabetesdaten (z. B. mit Accu-Check® Smart Pix) Ärzten Zeit, die sie für ihre Patienten verwenden können. Auch Kinder mit Diabetes profitieren, wenn mit Hilfe digitaler Lösungen Hürden für die Betreuung in Schule und Kindergarten abgebaut werden.

Anpassung der Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes

Insulinglulisin in der Kombination

 

Frankfurt am Main (29. Februar 2016) - „Erreichen Menschen mit Typ-2-Diabetes unter einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) keine zufriedenstellende Blutzuckerkontrolle mehr, ist eine Intensivierung der Therapie nötig. Ein praktikables Vorgehen ist die Einleitung einer BOTplus, bei der das Basalinsulin um ein Mahlzeiteninsulin wie Insulinglulisin zur Hauptmahlzeit ergänzt wird“, erklärte Dr. Thorsten Siegmund, München.* Insulinglulisin (Apidra®) reduziert schnell sowie effektiv die postprandiale Hyperglykämie und flutet auch bei adipösen Patienten rascher an als Insulin lispro.1,2,3

Aufatmen bei kleinen Diabetespatienten und Eltern

Mehr Freiheit dank Flash Glucose Monitoring

 

Hannover (23. Februar 2016) - Die Diagnose Typ-1-Diabetes trifft jedes Jahr rund 3.200 bis 3.700 Kinder unter 19 Jahren.1 Danach ist nichts mehr wie vorher. Zum anfänglichen Schock mischt sich bei den Eltern meist Wut, Überforderung und Verzweiflung. Es fällt schwer zu akzeptieren, dass nächtliches Wecken zur Blutzuckerkontrolle, Insulinspritzen sowie vielfaches Fingerpieksen die Freiheit des eigenen Kindes für immer einschränken werden. Das Resultat sind ständige Sorgen und der Verlust von Normalität – bei Kindern und Eltern. Die gute Nachricht: Nun ist Schluss mit dem routinehaften Fingerpieksen*a,b zum Messen des Blutzuckers. Das revolutionäre FreeStyle Libre kann jetzt von Kindern ab vier Jahren genutzt werden.*c Der einfache und diskrete Messvorgang durch einen schmerzlosen Scan*a,b,d eines Sensors am Oberarm erleichtert Kindern und Eltern den alltäglichen Umgang mit der Krankheit. Informationen über das Glukoseprofil der Kleinen sind hiermit sofort und überall verfügbar.*f

9. ATTD-Kongress in Mailand

Hand in Hand für bessere Therapieergebnisse: eHealth-Lösungen für Personalisiertes Diabetes Management

 

Mailand, Italien (3. Februar 2016) - Die moderne Diabetestherapie hat sich im Verlauf der vergangenen Jahre nachhaltig weiterentwickelt: Zum einen können neuartige mobile und digitale Lösungen das tägliche Diabetes Management unterstützen. Zum anderen wurden innovative Konzepte für den Umgang mit chronischen Krankheiten entwickelt (Personalisiertes Diabetes Management, PDM), die neue Möglichkeiten innerhalb der Therapie eröffnen. Anlässlich der 9. ATTD-Tagung (Advanced Technologies & Treatments for Diabetes) in Mailand, Italien, vom 03.-06.02.2016, stellte Roche Diabetes Care die neuesten Studienresultate zu internetbasierten Diabetes Management Lösungen wie das         Accu-Chek® Connect System vor, die es Menschen mit Diabetes ermöglichen, weniger an ihre tägliche Diabetestherapie denken zu müssen.

G-BA setzt Verordnungseinschränkung für Glinide in Kraft

 

Berlin (18. Februar 2016) – Glinide zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 („Zuckerkrankheit“) können nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entschied am Donnerstag in Berlin, die bereits im Jahr 2010 beschlossene, zunächst jedoch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beanstandete Verordnungseinschränkung durch Veröffentlichung des Beschlusses im Bundesanzeiger zum 1. Juli 2016 in Kraft zu setzen.

G-BA:

MP für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 aktualisiert

 

Berlin (21. Januar 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 in allen wesentlichen Punkten aktualisiert. Einen entsprechenden Beschluss fasste der G-BA am Donnerstag in Berlin. Derzeit werden rund 4 Millionen Versicherte nach den Vorgaben des DMP Diabetes mellitus Typ 2 betreut.

BeAM – Patienten mit prandialem Insulinbedarf identifizieren

 

Berlin (4. Dezember 2015) – „Ein hoher BeAM-Wert* bei Menschen mit Typ-2- Diabetes, die mit einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) behandelt werden, weist auf eine prandiale Hyperglykämie hin und kann als Indikator für den frühzeitigen und bedarfsgerechten Beginn einer BOTplus genutzt werden“, erklärte Dr. Stephan Kress, Landau.** Mit der Addition von Insulinglulisin (Apidra®) kann bei BOT-Patienten mit hohem BeAM-Wert eine sichere und effektive Reduktion des HbA1c sowie der postprandialen Blutzuckerwerte erreicht werden.1

Deutsche Diabetes Gesellschaft: „Plumper Versuch der Einflussnahme“

Zuckerindustrie versucht Gesundheitsausschuss des Bundestags hinters Licht zu führen

 

Berlin (18. November 2015) – Die deutsche Zuckerindustrie hat sich in der letzten Woche mit einem Info-Brief an die Mitglieder des Bundestagsausschusses für Gesundheit gewandt. Darin beruft sich die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) unter anderem auf Ernährungsempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und kommt zu dem Schluss, dass Zuckerkonsum kein Risikofaktor für Diabetes Typ 2 sei. Die DDG betrachtet diese Aktion als unseriös und weist die Argumentation als manipulativ und plump zurück.

Insulin degludec plus Liraglutid

Erneut kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen bei Typ-2-Diabetes

 

  • Hersteller legt keine relevanten Daten vor und beansprucht keinen Zusatznutzen

 

Köln (16. November 2015) - Die Fixkombination der beiden Wirkstoffe Insulin degludec und Liraglutid (Handelsname Xultophy) ist seit Juni 2015 auchfür Erwachsene mit Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen, bei denen orale Antidiabetika (OAD) in Kombination mit einem GLP-1-Rezeptoragonisten zur Blutzuckerkontrolle nicht ausreichen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob diese Fixkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

BVMed zum Weltdiabetestag

Versorgung von Pflegeheimbewohnern mit Diabetes mellitus verbessern

 

Berlin (14. November 2015) - Der BVMed-Fachbereich Diabetes fordert zum Weltdiabetestag am 14. November 2015 Verbesserungen bei der Versorgung von Pflegeheimbewohnern mit Diabetes mellitus. Ziel eines Maßnahmenpaketes müsse es sein, "die Versorgung nach einheitlichen Standards durchzuführen, damit Komplikationen und Folgeschäden bei den Betroffenen vermieden und ihre Lebensqualität und Selbständigkeit erhöht werden können", so Michael Spreth, Sprecher des BVMed-Fachbereichs. Zu den Komplikationen zählen schwere Unterzuckerungen oder Wundheilungsstörungen bis hin zu Amputationen. In Deutschland gibt es heute mehr als 6 Millionen diagnostizierte Diabetiker, die tatsächliche Zahl wird sogar auf 7 bis 8 Millionen geschätzt. Rund 2 Millionen Deutsche brauchen regelmäßig Insulin, das über Pens oder Insulinpumpen abgegeben wird.

Proteomanalyse zur Erkennung einer diabetischen Nephropathie

Nutzen bleibt unklar

 

  • Auch im Stellungnahmeverfahren wurde keine relevante Studie genannt

 

Köln (13. November 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Nutzen einer diagnostisch-therapeutischen Strategie mit einer Proteomanalyse zur Erkennung einer diabetischen Nephropathie (DNP) bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus und arteriellem Hypertonus im Vergleich zur konventionellen diagnostischen Strategie untersucht. Nach der Veröffentlichung des Vorberichts im Juni 2015 hatten interessierte Personen und Institutionen die Möglichkeit, zu den vorläufigen Ergebnissen Stellung zu beziehen.

Patientenkommunikation bei Typ-1-Diabetes

PRIMAS und TheraKey® – gemeinsam stark für Ihre Patienten

Düsseldorf (6. November 2015) - Mit dem TheraKey® Konzept der BERLIN-CHEMIE AG erhalten Patienten und ihre Angehörigen qualitätsgesicherte Informationen und wertvolle Unterstützung, die zu einem besseren Verständnis für Erkrankung und Therapie beitragen. Ein Update der Tools und der Nutzen von TheraKey® Diabetes für den Praxisalltag wurde in einem Symposium des Unternehmens im Rahmen der Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) 2015 vorgestellt. Ziel des TheraKey® Konzeptes ist die Unterstützung des Arzt-Patienten-Gespräches – denn gut informierte Patienten bedeuten für den Arzt eine Entlastung im Praxisalltag.

Einsatz von Liprolog® 200 im Praxisalltag

Diabetesteam & Patient melden: Vorteile bestätigt!

 

Düsseldorf (6. November 2015) - Seit Februar 2015 steht mit Liprolog® 200 Einheiten/ml KwikPenTM (Insulin lispro) das erste hochkonzentrierte Insulinanalogon zur Verfügung. Durch seine doppelte Konzentration verringert sich das Injektionsvolumen um die Hälfte. Welche Vorteile Liprolog® 200 für Praxis und Patienten bietet, berichteten die Diabetologen Dr. med. Ralph Achim Bierwirth und Dr. med. Jens Kröger sowie die Diabetesberaterin Manuela Thijssen während eines Presse-Round-Tables der BERLIN-CHEMIE AG im Rahmen der DDG-Herbsttagung 2015 in Düsseldorf. Nach Erfahrung der Diabetesteams und Patienten bietet Liprolog® 200 je nach Lebenssituation unterschiedliche Vorteile im Patientenalltag.

Kostenlose Checkliste für Praxen hilft bei dem Vermeiden rechtlicher Probleme

Juristische Risiken durch Software, Online-Tagebücher und Apps

 

Berlin (5. November 2015) – Elektronische Lösungen zum Datenmanagement spielen bei der Behandlung von Diabetespatienten eine immer wichtigere Rolle. Nicht selten ist dabei aber zu beobachten, dass die damit verbundenen (berufs-)rechtlichen Anforderungen unterschätzt oder von den entsprechenden Anbietern beziehungsweise deren Außendienst bewusst verharmlost werden, mahnt Oliver Ebert, Fachanwalt für IT-Recht und Mitglied im Beirat der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Technologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Mit Hilfe einer Checkliste können Praxen nun schnell und einfach ermitteln, ob ein vorhandenes oder zur Anschaffung geplantes System wesentliche Risiken birgt und erhalten gleichzeitig Tipps, wie sie diese minimieren können.

Diabetes

Lebensstiländerung kann erhöhten Blutzucker nicht immer senken

 

  • Insulinresistente Fettleber und verminderte Insulinproduktion sind Indikatoren für den Erfolg einer Diabetesprävention
  • Teilnahme an Prädiabetes-Studie noch möglich

 

Tübingen (8. Oktober 2015) - Wissenschaftler der Abteilung Innere Medizin IV am Universitätsklinikum Tübingen und dem Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen haben jetzt im Journal Diabetologia, dem Organ der Europäischen Gesellschaft zur Erforschung des Diabetes, neue Erkenntnisse zum Einfluss einer Lebensstiländerung auf das Risiko an einem Diabetes zu erkranken veröffentlicht.

Abb.: Pre-POINTearly. Quelle: Helmholtz Zentrum München (HMGU)Typ 1 Diabetes Prävention

Insulin-Impfung im 2. Testlauf

 

Neuherberg (5.Oktober 2015) - Die Impfung gegen Typ 1 Diabetes gibt es demnächst auch für Kleinkinder: Die Impfstudie Pre-POINTearly nimmt bundesweit Kinder aus Familien mit einem erstgradigen Verwandten mit Typ 1 Diabetes im Alter zwischen 6 Monaten und 2 Jahren auf. In der Vorgängerstudie Pre-POINT konnte mit Hilfe von Insulinpulver eine positive Immunreaktion bei Kindern zwischen 2 und 7 Jahren ausgelöst werden. In der Nachfolgestudie Pre-POINTearly soll nun getestet werden, ob sich dieser Effekt mit oralem Insulin bei Kleinkindern bestätigen lässt, und ob ein Typ 1 Diabetes dauerhaft verhindert werden kann.

Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL)

Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen bei Diabetes veröffentlicht

 

Berlin (28. September 2015) - Ab heute steht die komplett überarbeitete "Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen bei Diabetes" zum kostenlosen Download zur Verfügung. Veränderungen der Netzhaut als Folge einer Diabetes-Erkrankungen können das Sehvermögen dauerhaft schädigen und schlimmstenfalls zur Erblindung führen. Ziel der NVL Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen bei Diabetes ist es, die Versorgung von Menschen mit Diabetes mit drohenden oder bereits existierenden Netzhautschäden zu verbessern.

Gelenkbeschwerden im Zusammenhang mit Gliptinen

 

Berlin (9. September 2015) - Dipeptidyl-Peptidase-4(DPP-4)-Inhibitoren (Gliptine) werden als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Antidiabetika angewandt zur Behandlung Erwachsener mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn Diät und Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren. In Deutschland sind derzeit Sitagliptin- und Saxagliptin-haltige Präparate auf dem Markt.

Abb. 1: Abasaglar® KwikPenTM: sofort startglar: Wie gewohnt: Der einfach zu handhabende KwikPenTM für einen guten Start in die Basalinsulin-Therapie. Der geringe Kraftaufwand ermöglicht eine sanfte Injektion. Die eingestellte Dosis ist gut ablesbar und kann ohne Insulinverlust einfach korrigiert werden. Photo: ©Lilly Deutschland GmbH / Boehringer Ingelheim GmbHErstes Insulin-Biosimilar in Deutschland verfügbar

Abasaglar® – ein neues Insulin glargin

 

Bad Homburg/Ingelheim (26. August 2015) – Abasaglar® ist „startglar“. Ab 1. September gibt es für Ärzte und Patienten eine neue Option beim Insulin glargin. Abasaglar® wird gemeinsam von Lilly und Boehringer Ingelheim vertrieben und ist vergleichbar wirksam und verträglich wie Lantus® Insulin glargin.1,2,3 Für einen guten Einstieg in die Basalinsulin-Therapie wurde als „Starthilfe“ für die Patienten eine spezielle Einstellungsmappe entwickelt. Darüber hinaus haben sie die Wahl zwischen zwei bewährten Pens: dem vorgefüllten KwikPenTM und dem wiederverwendbaren HumaPen® Savvio.

100 Tage Insulin glargin U300: Toujeo®: Die nächste Generation Insulin glargin. Die verbesserte Insulin glargin-Formulierung Toujeo® (Insulin glargin U300, 300 E/ml) zeigt Vorteile gegenüber dem bisher als Goldstandard geltenden Insulin glargin U100 (100 E/ml, Lantus®)“, erklärte Dr. Stephan Kress, Landau, im Rahmen einer Pressekonferenz. So profitieren Patienten mit Typ-2-Diabetes von Insulin glargin U300 im Vergleich zu U100 von einem signifikant reduzierten Risiko für Hypoglykämien.1 Ein modernes Basalinsulin sollte eine möglichst lange und gleichmäßige Wirkung bei geringer intraindividueller Wirkvariabilität aufweisen“, so Professor Dr. Thomas Forst, Neuss, und ergänzte: „Das Wirkungsprofil des subkutan applizierten Insulins wird dabei wesentlich von seinen Absorptionseigenschaften aus dem subkutanen Gewebe bestimmt. Je stärker die Absorptionsverzögerung desto konstantere Plasmaspiegel werden nach Erreichung des Sättigungsgleichgewichtes (Steady-State) erreicht.“ Photo: Tom Miller100 Tage Insulin glargin U300

Toujeo®: Die nächste Generation Insulin glargin

 

Falkenstein/Ts. (24. August 2015) - „Die verbesserte Insulin glargin-Formulierung Toujeo® (Insulin glargin U300, 300 E/ml) zeigt Vorteile gegenüber dem bisher als Goldstandard geltenden Insulin glargin U100 (100 E/ml, Lantus®)“, erklärte Dr. Stephan Kress, Landau, im Rahmen einer Pressekonferenz. So profitieren Patienten mit Typ-2-Diabetes von Insulin glargin U300 im Vergleich zu U100 von einem signifikant reduzierten Risiko für Hypoglykämien.1 „Ein modernes Basalinsulin sollte eine möglichst lange und gleichmäßige Wirkung bei geringer intraindividueller Wirkvariabilität aufweisen“, so Professor Dr. Thomas Forst, Neuss, und ergänzte: „Das Wirkungsprofil des subkutan applizierten Insulins wird dabei wesentlich von seinen Absorptionseigenschaften aus dem subkutanen Gewebe bestimmt. Je stärker die Absorptionsverzögerung desto konstantere Plasmaspiegel werden nach Erreichung des Sättigungsgleichgewichtes (Steady-State) erreicht.“

Endokrinologen mahnen: Ohne anderen Lebensstil geht es nicht

Diabetes mit Magenoperation oder Lifestyle-Änderung stoppen

 

Mainz (3. August 2015) – Was Diäten in vielen Fällen nicht schaffen, gelingt häufig durch eine Operation: Eine Magenverkleinerung oder ein Magenbypass können das Körpergewicht deutlich senken und einen Typ-2-Diabetes im besten Falle beseitigen, oder aber dessen Einstellung deutlich verbessern. Ob der Stoffwechsel auch langfristig normalisiert bleibt, müssen jedoch erst weitere Langzeit-Studien zeigen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) hält es für wichtig, dass Patienten nach der Magenoperation ihren Lebensstil – also Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten – ändern, um das neue Gewicht und eine verbesserte Diabeteskontrolle auf Dauer zu halten.

10 Jahre „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“: Diabetes unter Kontrolle – Neue Ideen für mehr Aufmerksamkeit. Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ steht für zehn Jahre erfolgreiche Aufklärung, eine halbe Million Besucher, mehr als 20 Partner und 30.000 ausgefüllte Risikochecks. Um die Volkskrankheit Diabetes noch mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, bietet die von Sanofi 2005 initiierte Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ den Besuchern immer neue Ideen: Anlässlich des 10. Geburtstages wurden im Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach auf dem Müslifahrrad mehr als 200 Kilometer geradelt, Wünsche von Insulinpatienten gesammelt, gesunde Frühstücksideen kreiert und die aktuellen Zahlen der Aktion präsentiert. Photo: Tom Miller10 Jahre „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

Diabetes unter Kontrolle – Neue Ideen für mehr Aufmerksamkeit

 

Frankfurt (23. Juli 2015) – „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ steht für zehn Jahre erfolgreiche Aufklärung, eine halbe Million Besucher, mehr als 20 Partner und 30.000 ausgefüllte Risikochecks. Um die Volkskrankheit Diabetes noch mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, bietet die von Sanofi 2005 initiierte Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ den Besuchern immer neue Ideen: Anlässlich des 10. Geburtstages wurden im Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach auf dem Müslifahrrad mehr als 200 Kilometer geradelt, Wünsche von Insulinpatienten gesammelt, gesunde Frühstücksideen kreiert und die aktuellen Zahlen der Aktion präsentiert.

Jahrestagung der American Diabetes Association 2015

Neue Daten stärken Evidenz von Toujeo®

 

Königstein (21. Juli 2015) – „Auf der diesjährigen Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) wurde die Evidenz für das neue Basalinsulin Toujeo® (Insulin glargin U300, 300 E/ml) mit 19 Postern und einem Vortrag untermauert“, erklärte Professor Dr. Martin Pfohl, Duisburg, im Rahmen einer Pressekonferenz und ergänzte: „Dabei bestätigte sich, dass die Veränderungen der pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Eigenschaften bei Insulin glargin U300 im Vergleich zu Lantus® (Insulin glargin U100, 100 E/ml) bei effektiver Blutzuckerkontrolle in ein geringeres Hypoglykämierisiko für Patienten mit Typ-2-Diabetes münden.“1,2,3

Vorbericht zur Proteomanalyse zur Erkennung diabetischer Nephropathie veröffentlicht

 

  • Nutzen oder Schaden sowie diagnostische und prognostische Güte bleiben mangels Studien unklar

 

Köln (8. Juni 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht derzeit den Nutzen einer diagnostisch-therapeutischen Strategie mit Anwendung einer Proteomanalyse zur Erkennung einer diabetischen Nephropathie bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus und arteriellem Hypertonus im Vergleich zur konventionellen diagnostischen Strategie. Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 8. Juni 2015 veröffentlicht.

Insulin degludec

Kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen bei Kindern und Jugendlichen

 

  • Mehr schwere Nebenwirkungen bei Mädchen mit Typ-1-Diabetes
  • Keine Daten für Typ-2-Diabetes

 

Köln (1. Juni 2015) - Insulin degludec (Handelsname Tresiba) ist seit Januar 2015 für Jugendliche und Kinder ab einem Jahr mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff alleine oder in Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Medikamenten gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

Abb.: Die Weiterbildung zur Diabetes-Pflegefachkraft DDG (Klinik) hilft, die Behandlung von Diabetespatienten zu verbessern. Dr. med. Thomas Schaum (li.) und Britta Niebuhr am RED Institut. Photo: RED Institut für medizinische Forschung und Fortbildung GmbHDiabetesbehandlung verbessern und Klinikaufenthalt verkürzen

DDG bietet neue Weiterbildung zur Diabetes-Pflegefachkraft DDG (Klinik) an

 

Berlin (29. Mai 2015) – Jährlich werden etwa zwei Millionen Patienten mit Diabetes in einer Klinik behandelt. Sie wollen sicher sein, dass ihre Grunderkrankung kompetent berücksichtigt wird, auch wenn sie sich wegen eines Eingriffs z.B. an Hüfte oder Herz in eine Klinik begeben, die über keine diabetologische Fachabteilung verfügt. Für solche Patienten benötigen Kliniken und auch Altenpflegeinrichtungen speziell fortgebildetes Pflegepersonal. Auf diesen Bedarf hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft reagiert und bietet examinierten Pflegekräften ab sofort die Weiterbildung „Diabetes-Pflegefachkraft DDG (Klinik)“ an.

Diabeteskrank und pflegebedürftig

Sieben Tipps, wie Sie Ihre Angehörigen im Altersheim unterstützen können

 

Berlin (21. Mai 2015) – Jeder Vierte, der in einem Pflegeheim lebt, leidet unter Diabetes mellitus. In Deutschland sind über 500. 000 Menschen betroffen. Häufig gesellt sich zu der Stoffwechselstörung auch noch eine Demenzerkrankung, was die Behandlung zusätzlich erschwert. Worauf bei der Therapie zu achten ist und was Angehörige tun können, erklärt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG).

IQWiG

Kontinuierliche Glukosemessung (CGM) mit Real-Time-Messgeräten hat einen Zusatznutzen

 

  • Vorteile bei der gemeinsamen Betrachtung von schweren oder schwerwiegenden Hypoglykämien und HbA1c-Werten

 

Köln (21. Mai 2015) - Patientinnen und Patienten mit insulinpflichtigem Diabetes können mit einer Kombination aus Blutglukoseselbstmessung (BGSM) und kontinuierlicher interstitieller Glukosemessung (CGM) durch ein Real-Time-Messgerät (Real-Time-CGM) ihren HbA1c-Wert besser einstellen als mit einer reinen BGSM, ohne dass schwere oder schwerwiegende Hypoglykämien häufiger auftreten.

Diabetes Kongress 2015

Diabetes Typ 2 im Alter maßgeschneidert behandeln

 

Berlin (15. Mai 2015) - In Deutschland leidet ein Viertel der über 75-Jährigen unter einem Diabetes mellitus, dies betrifft etwa drei Millionen Menschen in Deutschland. Biologisch ältere, multimorbide und in ihren Funktionen eingeschränkte Menschen mit Diabetes benötigen spezielle Vorgehensweisen bei Zielplanung, Allgemeinmaßnahmen und Pharmakotherapie. Dies ist ein Schwerpunkt beim Diabetes Kongress 2015. Die 50. Jahrestagung der DDG findet unter dem Motto „Personalisierte Diabetologie: innovativ, individuell, nachhaltig“ noch bis zum 16. Mai 2015 in Berlin statt. Diabetologe Dr. Dr. Andrej Zeyfang erläuterte neueste Erkenntnisse dazu im Rahmen einer Pressekonferenz der DDG am Freitag, den 15. Mai 2015.

Reader_FreeStyle_Libre. Photo: AbbottDDG-Kongress 2015

Innovatives Diabetesmanagement für Patienten und Therapeuten mit Flash Glucose Monitoring & Ambulantem Glukose Profil

 

Berlin (14. Mai 2015) - Flash Glucose Monitoring ist eine neuartige Methode zur Messung des Glukosespiegels. Klinische Studien zeigen die Messgenauigkeit und vergleichen die Methode mit der herkömmlichen Blutzuckermessung unter Alltagsbedingungen von Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Zu diesem Thema veranstaltete die Firma Abbott ein Symposium  auf dem DDG-Kongress 2015. Die Abstracts finden Sie unter:

Beim DDG-Kongress vorgestellt

Trulicity® und Humalog 200® - erste Erfahrungen aus der Praxis

 

Berlin (14. Mai 2015) - Im Februar 2015 führte Lilly Diabetes den 1x wöchentlichen GLP-1-Rezeptor-Agonisten Trulicity® (Dulaglutid) sowie das doppelt konzentrierte analoge Mahlzeiteninsulin Humalog® 200 E/ml KwikPen (Insulin lispro 200) ein. Im Rahmen eines Pressegespräches anlässlich des 50. Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin berichteten die Diabetologen Professor Dr. Rüdiger Göke aus Kirchhain und Dr. Ingo Carsten Niemetz aus Kassel von ihren ersten Erfahrungen aus der Praxis. Das Fazit der Experten: Die neuen injektablen Antidiabetika können individuellen Patientenbedürfnissen gerecht wer-den und Menschen mit Typ-2-Diabetes bei einem Leben so normal wie möglich unterstützen.

Acht Monate Flash Glucose Monitoring in der klinischen Praxis

 

  • Dr. Jens Kröger, Hamburg

 

Berlin (14. Mai 2015) - Der derzeitige Standard zur Bestimmung der Glukosekonzentration im Rahmen der intensivierten konventionellen Insulintherapie (ICT) ist die Blutzuckerselbstmessung (BZSM). Die wissenschaftliche Evidenz zum Nutzen dieser Methode ist allerdings gering. Die Empfehlungen zur BZSM bei Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes beruhen auf Ergebnissen der DCCT-Studie sowie auf Schulungsprogrammen für Menschen mit Typ-1-Diabetes mit einer ICT-Therapie. Empfohlen wird eine 4 mal tägliche Messung. Ausreichende Belege für die optimale Frequenz und Zeitpunkte fehlen. Die Anforderungen an die Systemgenauigkeit von Blutzuckermessgeräten zur Messung von Glukosekonzentrationen in Kapillarblutproben wird über die DIN ISO-Norm 15197:2013 definiert.(1)

Patientenschulungen zu Flash Glucose Monitoring

 

  • PD Dr. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim

 

Berlin (14. Mai 2015) - Flash Glucose Monitoring zeichnet sich in seiner Verwendung durch eine sehr einfache Handhabung aus. Darüber hinaus liefert es auch viele neue Informationen für Menschen mit Diabetes, die in dieser Quantität und Qualität mit der traditionellen Blutzuckermessung bisher nicht zur Verfügung standen. Dieses Mehr an Informationen kann dem Verwender helfen, seinen Diabetes besser zu managen, z.B. durch eine höhere Messfrequenz oder eine bessere Einschätzung des persönlichen Glukoseverlaufs. Daraus ergeben sich auch eine Reihe von neuen Anforderungen an die Nutzer, um mögliche Unsicherheiten über den Glukoseverlauf oder ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis zu vermeiden. Somit können sichere und effektive Therapieentscheidungen auf der Basis der Glukosewerte getroffen werden.

Stellenwert und Workflow des Ambulanten Glukose Profils (AGP)

 

  • Dr. Thorsten Siegmund, München

 

Berlin (14. Mai 2015) - In der Praxis werden Glukoseverläufe häufig unzureichend dokumentiert. Es besteht ein Mangel an einfachen, standardisierten Möglichkeiten zur Erhebung, Visualisierung und Analyse von Glukosedaten. Die Verwendung von vielen unterschiedlichen Analyseprogrammen verhindert einen standardisierten Umgang mit den aufbereiteten Daten. Dieser Zustand trifft im Praxisalltag auf begrenzte Ressourcen des Diabetesteams.

Flash Glucose Monitoring –
Messgenauigkeit und Ausblick auf klinische Outcome-Studien

 

  • Prof. Dr. Thomas Haak, Bad Mergentheim

 

Berlin (14. Mai 2015) - Flash Glucose Monitoring ist eine neuartige Methode zur Messung des Glukosespiegels. Klinische Studien zeigen die Messgenauigkeit und vergleichen die Methode mit der herkömmlichen Blutzuckermessung unter Alltagsbedingungen von Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

Abb.: Die neue MiniMed® 640G Insulinpumpe von Medtronic empfängt die Blutzuckermess-ergebnisse von Contour® Next Link 2.4 sicher per Funk. Außerdem können Verwender die Bolusabgabe diskret vom Blutzuckermesssystem auslösen. Foto: Medtronic GmbH (MiniMed® 640G) und Bayer HealthCare Deutschland (Contour® Next Systeme). Frühjahrstagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)

Freiheit zählt! Unbeschwert leben mit Diabetes

 

                                    • Das neue Blutzuckermesssystem Contour Next Link 2.4 von Bayer und die MiniMed 640G Insulinpumpe von Medtronic bieten mehr Sicherheit in der Insulinpumpentherapie
                                    • Die Systeme erleichtern das Therapiemanagement von Insulinpumpenträgern und ermöglichen ihnen somit mehr Freiheit und Spontanität

                                    • Studien belegen die hohe Messgenauigkeit von Contour Next Link 2.4 – die Basis jeder Diabetestherapie

 

Berlin (13. Mai 2015) – Messgenaue Blutzuckerwerte bilden für Menschen mit Diabetes eine wichtige Basis für ihr tägliches Therapiemanagement. Mehr als 200 befragte Teilnehmer einer Studie bestätigen: Eine hohe Messgenauigkeit hilft ihnen, die Insulinmenge exakt zu dosieren, Hypoglykämien vorzubeugen und den Diabetes im Griff zu behalten.1 „Je präziser Blutzuckermesssysteme messen, desto höher ist die Therapiesicherheit für Menschen mit Diabetes. Das nimmt den Patienten zum Beispiel die Angst vor Hypoglykämien und gibt ihnen mehr Freiheit für die schönen Dinge des Lebens“, erklärt die Psychologin Dr. Karin Lange auf dem gemeinsamen Symposium von Bayer und Medtronic während der DDG-Frühjahrstagung in Berlin.