Diabetes

Diabetisches Fußsyndrom

UrgoStart und UrgoStart Tül beschleunigen die Wundheilung und verbessern die Lebensqualität

 

Potsdam (27. September 2012) – UrgoStart-Wundauflagen senken die Konzentration heilungshemmender Matrix-Metallo­proteasen in chronischen Wunden und sorgen für ein konstant feuchtes Wundmilieu. Sie bringen damit ideale Eigenschaften mit, um diabetische Fußläsionen schnell zur Heilung zu bringen und Amputationen zu vermeiden.

Wenn Patienten mit Diabetes Läsionen an den Füßen haben, ist schnelles Handeln geboten. Aufgrund vielfältiger, Diabetes-bedingter Heilungsstörungen kann sich der Wundzustand rasch ver­schlechtern, sodass mit einer Gangrän und schließlich sogar mit einer Amputation gerechnet werden muss. In so einem Fall sollten Behandler daher auf eine gute Stoffwechseleinstellung und eine wundheilungsfördernde Lokalversorgung achten.

 

Bayer hat zum 17. September 2012 die Preise für seine innovativen CONTOUR® NEXT Sensoren gesenkt

(K)eine Preisfrage: CONTOUR® NEXT wirtschaftlich verordnen

 

 

  • Bayer schafft in Gesprächen mit Krankenkassen Voraussetzungen für die wirtschaftliche Verordnung seiner innovativen CONTOUR® NEXT Sensoren
  • Beste Bayer-Qualität für alle Menschen mit Diabetes

 

Leverkusen (20. September 2012) – Bayer hat zum 17. September 2012 bundesweit die Preise für die neuen CONTOUR® NEXT Sensoren gesenkt. Als einer der führenden Originalhersteller für Blutzuckermess-Systeme schafft Bayer so Fakten und engagiert sich für die wirtschaftliche Verordnungsfähigkeit der neuen CONTOUR® NEXT Sensoren. Damit stellt sich das Unternehmen aktiv den Anforderungen des Marktes.

 

DDG

Zunahme von Diabeteserkrankungen nicht allein durch Übergewicht zu erklären

 

Berlin (28. August 2012) – Seit 1998 ist die Zahl der übergewichtigen Menschen in Deutschland insgesamt unverändert, die der adipösen Männer und Frauen leicht gestiegen. Im gleichen Zeitraum kam es zu einer deutlichen Zunahme von Erkrankungen mit Typ-2-Diabetes mellitus , wie eine aktuelle Studie des Robert Koch-Instituts belegt. Dieser Diabetes-Anstieg entspricht nicht dem Mehr an adipösen Menschen in unserer Gesellschaft, stellt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fest. „Übergewicht und Bewegungsmangel sind demnach nicht die alleinige Ursache für den Diabetes-Anstieg“, betont DDG Präsident Professor Dr. med. Stephan Matthaei aus Quakenbrück. Um weitere Risikofaktoren zu erkennen und ihnen zu begegnen, müsse die Forschung intensiviert werden.

 

Zur Kommentierung freigegeben

PatientenLeitlinie zu Nierenerkrankungen bei Diabetes

 

Berlin (15. August 2012) - Die PatientenLeitlinie „Nierenerkrankungen bei Diabetes im Erwachsenenalter“ steht bis zum 12. September 2012 zur öffentlichen Konsultation. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, Kommentare an die Redaktion zurückzumelden.

 

Diabetes

Entwicklung des Diabetes in Deutschland dramatischer als bisher erwartet

 

Düsseldorf (13. August 2012) - Derzeit wird in Deutschland der Anteil der Erwachsenen mit bekanntem Typ 2 Diabetes auf sieben bis acht Prozent geschätzt. Anhand neuer epidemiologischer Daten eines nationalen Forscherverbunds, an dem das DDZ beteiligt ist, und der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes muss im Jahr 2030 in der Altersklasse der 55 bis 74-Jährigen von 3,9 Millionen Personen mit Typ 2 Diabetes ausgegangen werden. Gegenüber heute bedeutet das einen Anstieg um mehr als 1,5 Millionen Personen. Würde allein nur jede zweite Person mit Prä-Diabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden.

 

Diabetes Typ 2

Die Hälfte der jugendlichen Patienten spricht nicht ausreichend auf Medikamente, Diät und Bewegung an

 

Berlin (23. Juli 2012) – Ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung helfen nicht immer, einen Diabetes mellitus Typ 2 zu lindern oder zu verhindern. Insbesondere bei übergewichtigen Jugendlichen bessert ein anderer Lebensstil häufig nicht das Krankheitsbild, wie eine neue Studie im New England Journal of Medicine (NEJM) zeigt.

Bluthochdruck und Diabetes

Große Wissenslücken bei Behandlungsstrategien

 

Patientenrelevante Kriterien werden in Studien nicht ausreichend berücksichtigt

Gezielte Forschung notwendig

 

Köln (19. Juli 2012) - Stress, Rauchen und hoher Alkoholkonsum schaden der Gesundheit. Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind dagegen sinnvoll. So lauten medizinische Empfehlungen auch für Menschen mit hohen Blutdruckwerten oder Diabetes. Doch es fehlen bisher wissenschaftliche Belege dafür, ob und in welchem Maße diese Menschen speziell von Änderungen des Lebensstils oder von einer besonderen Blutdrucksenkung profitieren. Denn trotz der großen epidemiologischen Bedeutung von Bluthochdruck und Diabetes sind insbesondere nichtmedikamentöse Maßnahmen nicht hinreichend auf ihren Nutzen untersucht. So lautet das Fazit aus den Ergebnissen von 6 Berichten (Rapid Reports), die das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) am 19. Juli 2012 veröffentlicht hat.

Vor breitem Einsatz der Magen-OP bei Diabetes Langzeitresultate abwarten

Diabetes kehrt bei jedem Fünften zurück

 

Altdorf (12. Juli 2012) – Operationen am Magen-Darmtrakt dämmen einen Diabetes mellitus offensichtlich doch nicht so wirksam ein, wie bislang angenommen: Wie eine aktuelle US-amerikanische Studie zeigt, tritt der Diabetes bei einem Fünftel der Operierten nach drei bis fünf Jahren wieder auf. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) weist darauf hin, dass angesichts dieser Ergebnisse nach wie vor sehr sorgfältig abzuwägen sei, ob ein chirurgischer Eingriff am Magen-Darm-Trakt bei Menschen mit Diabetes tatsächlich zu vertreten ist.

 

47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Kongress-Highlights zu Insulin degludec

 

Mainz (5. Juli 2012) – Insulin degludec ist der erste Vertreter einer neuen Generation ultra-langwirksamer Basalinsuline. Es bildet nach der Injektion ein subkutanes Depot aus löslichen Multi-Hexameren. Von den Enden dieser Multi-Hexamere lösen sich im Zeitverlauf einzelne Monomere ab, die langsam und kontinuierlich in die Blutbahn resorbiert werden. Das sorgt für ein flaches, stabiles und gleichmäßiges Wirkprofil. Erreicht werden diese pharmakokinetischen Eigenschaften von Insulin degludec durch die Addition einer Fettsäurekette über einen sogenannten Linker (γ-Glutaminsäure) an Position B29 des Insulinmoleküls.1,2 Im Rahmen der 47. Jahrestagung der deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) im Mai 2012 in Stuttgart wurden neue, positive Daten zu Insulin degludec präsentiert:

Photo: Novo Nordisk72. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in Philadelphia, Pennsylvania, USA

Insulin degludec: Weniger nächtliche Hypoglykämien als unter Insulin glargin

 

Frankfurt am Main (28. Juni 2012) – Das in der Entwicklung von Novo Nordisk befindliche ultra-langwirksame Insulin degludec reduzierte bei Erwachsenen mit Typ 2 Diabetes im Vergleich zu Insulin glargin signifikant die Rate an nächtlichen Hypoglykämien* – bei einer vergleichbar guten Verbesserung der glykämischen Kontrolle über 52 Wochen. Diese Ergebnisse einer Phase-3a-Studie wurde im Rahmen der 72. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in Philadelphia, Pennsylvania, USA präsentiert.1 Zudem demonstrierte die Studie signifikant geringere Raten an schweren Unterzuckerungen unter Insulin degludec als unter Insulin glargin.1

 

Neue Daten für Insulin degludec

Mehr Flexibilität bei der Verabreichung und weniger nächtliche Hypoglykämien

 

Frankfurt am Main (28. Juni 2012) – Neue wichtige Daten, die bei der 72. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in Philadelphia, Pennsylvania, USA, zum neuen ultra-langwirksamen Insulin degludec präsentiert worden waren, fassten Dr. Tim Heise, Neuss, und PD Dr. Elmar Jaeckel, Hannover, im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt/Main zusammen: Insulin degludec, das sich in der Entwicklung von Novo Nordisk befindet, verminderte bei Erwachsenen mit Typ 2 Diabetes im Vergleich zu Insulin glargin die Rate an nächtlichen Hypoglykämien signifikant.1 Darüber hinaus ermöglicht seine ultra-lange Wirkdauer flexible Applikationszeiten des Basalinsulins, die ohne Beeinträchtigung der Wirksamkeit oder Zunahme des Risikos an Hypoglykämien, unabhängig von der Tageszeit von Tag zu Tag variieren können.2

 

Levemir®: Effektive Blutzuckersenkung bei vergleichsweise geringem Hypoglykämierisiko

SOLVE™ bestätigt Ergebnisse anderer nicht-interventioneller und kontrollierter Studien

 

Frankfurt am Main (30. Mai 2012) – Der Vergleich der deutschen Auswertungen von SOLVE™, einer großen internationalen Beobachtungsstudie, mit den globalen Ergebnissen zeigt eine hohe Übereinstimmung in Bezug auf eine effektive HbA1c-Senkung bei geringer Hypoglykämierate. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit den Daten früherer großer nicht-interventioneller Untersuchungen im gleichen Therapiesetting und bestätigen, dass die 1-mal tägliche Gabe von Insulin detemir (Levemir®) als zusätzliche Therapie zu oralen Antidiabetika (OAD) eine effektive und sichere Behandlungsoption ist.

 

Diabetische Neuropathie

Neuropathische Schmerzen – oft noch unterschätzt

 

Stuttgart (17. Mai 2012) - Die Behandlung des Diabetes mellitus ist komplex, die Erfassung und Therapie neuropathischer Schmerzen infolge einer diabetischen Neuropathie tritt dadurch nicht selten in den Hintergrund. Die Patienten aber werden durch die Schmerzproblematik enorm in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, wie beim Deutschen Diabetes Kongress 20121 deutlich wurde. Mit Pregabalin (LYRICA®) steht eine Medikation zur Verfügung, die neuropathische Schmerzen rasch und nachhaltig lindert und auch die assoziierten Schlafstörungen der Patienten effektiv bessert. Infolge seines Wirkprofils und des geringen Interaktionspotentials eignet Pregabalin sich zudem gut zur Behandlung multimorbider Patienten mit neuropathischen Schmerzen.

 

Blutzucker-Messsystem FreeStyle InsuLinx mit Insulinrechner von Abbott: Fortschritt, der messbar ist. Photo AbbottBlutzucker-Messsystem FreeStyle InsuLinx mit Insulinrechner von Abbott:

Fortschritt, der messbar ist

 

Stuttgart (17. Mai 2012) - Das FreeStyle InsuLinx Blutzucker-Messsystem(1,2) des globalen Gesundheitsunternehmens Abbott weist als erstes Blutzucker-Messgerät einen Insulinrechner für Mahlzeitdosen (Bolusdosen) auf, der eine empfohlene Insulindosis berechnet. Darüber hinaus bietet FreeStyle InsuLinx weitere benutzerfreundliche Merkmale wie z.B. die Bedienung über einen Touchscreen, automatische Protokollführung, individuell wählbare Voreinstellungen sowie einen USB-Anschluss für Plug-and-Play-Berichte in Verbindung mit der integrierten Software FreeStyle Auto-Assist.

 

47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Beim Einsatz von Liraglutid den gesamten Nutzen berücksichtigen

 

Stuttgart (17. Mai 2012) – Bei der aktuellen ökonomischen Bewertung von Arzneimitteln stehen derzeit kurzfristige Effekte und unmittelbare Kosten im Vordergrund. Da jedoch insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes  Folgekosten die Gesamt-aufwendungen für die Erkrankung maßgeblich bestimmen, forderten Experten im Rahmen der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Stuttgart1,2 eine langfristige ökonomische Betrachtungsweise, die alle anfallenden Kosten und den gesamten Nutzen eines Wirkstoffes berücksichtigt. Das beinhaltet Aufwendungen für Folgeerkrankungen sowie indirekte Kosten. So können beispielsweise mit dem humanen-GLP-1 Analogon Liraglutid (Victoza®) neben der reinen Blutzuckersenkung weitere positive Effekte wie Gewichtsverlust und Reduktion des systolischen Blutdrucks bei vergleichsweise vermindertem Hypoglykämierisiko einhergehen.

 

Symposium DDG-Kongress 2012, BERLIN-CHEMIE AG

PRIMAS – ein neues Schulungs- und Behandlungsprogramm für Menschen mit Typ-1-Diabetes

 

  • Das erste strukturierte Schulungsprogramm speziell für erwachsene Typ-1-Patienten
  • Evaluationsergebnisse zeigen: PRIMAS verbessert HbA1c und diabetesbezogene Belastungen von Typ-1-Patienten

 

Stuttgart (16. Mai 2012) - Ab Juli 2012 ist mit PRIMAS erstmals ein Schulungs- und Behandlungsprogramm speziell für erwachsene Typ-1-Diabetiker erhältlich. Es basiert auf dem Empowerment-Ansatz und zielt auf den selbstständigen Umgang mit Diabetes im täglichen Leben. In einem Symposium der Berlin-Chemie AG auf der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Stuttgart* wurden jetzt die Evaluationsergebnisse vorgestellt: Das neue Programm verringerte signifikant HbA1c-Werte und diabetesbedingte Belastungen gegenüber dem traditionellen Programm und wies Vorteile bei den psychosozialen Themen auf. „PRIMAS schließt eine große Lücke“, erklärte Professor Hellmut Mehnert, München. „Wir hatten bislang kein strukturiertes, praxisnahes Schulungsprogramm für erwachsene Typ-1-Diabetiker.“

 

Individuelle Therapie für multimorbide Typ-2-Diabetiker

Risikofaktoren reduzieren, Hypoglykämien vermeiden, die Niere im Blick behalten

 

Stuttgart (16. Mai 2012) – Der Typ-2-Diabetes ist nicht selten Teil eines metabolischen Syndroms und damit per se mit Begleiterkrankungen assoziiert. Hinzu kommt, dass der demografische Wandel auch vor Diabetikern nicht haltmacht. Multimorbidität ist bei Diabetikern daher die Regel und nicht die Ausnahme. Welche Möglichkeiten gibt es, das Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko in dieser vielschichtigen Patientengruppe zu verringern? Und welche Parameter bedürfen der besonderen Beobachtung? Diesen Fragen stellten sich namhafte Experten bei einer Expertendiskussion unter dem Vorsitz von Professor Dr. Michael Nauck, Diabeteszentrum Bad Lauterberg, die von der BERLIN-CHEMIE AG im Rahmen der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 16. Mai 2012 in Stuttgart veranstaltet wurde.*

 

Neue Bayer Generation der Blutzuckermessgeräte: Präzises Diabetes-Management mit dem CONTOUR® NEXT USB System . Direkte Eingabe von Insulin und Kohlenhydraten vereinfacht vollständige Tagebuchführung. Anlässlich der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Stuttgart präsentiert Bayer HealthCare das neue Blutzuckermessgerät CONTOUR® NEXT USB. „Das neue CONTOUR® NEXT USB ist einfach zu bedienen und misst sehr genau. Dies gibt Menschen mit Diabetes Sicherheit für ein individuelles und effektives Diabetes-Management“, erläutert Sandra Blaß, Medical Communication & Scientific Support Manager Diabetes Care, Bayer HealthCare Deutschland. Photo: Bayer HealthCareNeue Bayer Generation der Blutzuckermessgeräte

Präzises Diabetes-Management mit dem CONTOUR® NEXT USB System

 

Direkte Eingabe von Insulin und Kohlenhydraten vereinfacht vollständige Tagebuchführung

 

Stuttgart (16. Mai 2012) – Anlässlich der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Stuttgart präsentiert Bayer HealthCare das neue Blutzuckermessgerät CONTOUR® NEXT USB. „Das neue CONTOUR® NEXT USB ist einfach zu bedienen und misst sehr genau. Dies gibt Menschen mit Diabetes Sicherheit für ein individuelles und effektives Diabetes-Management“, erläutert Sandra Blaß, Medical Communication & Scientific Support Manager Diabetes Care, Bayer HealthCare Deutschland.

Strukturierte Blutzuckerselbstkontrolle in der Diabetes Typ-2 Therapie -

durch neuen Praxisleitfaden für Hausärzte optimiert

 

Stuttgart (15. Mai 2012) - Eine neu entwickelte Praxisempfehlung für Diabetes Typ-2 Patienten bietet eine wertvolle Orientierungs- und Entscheidungshilfe bei der Frage der zu verordnenden Messfrequenz in der strukturierten Blutzuckerselbstkontrolle. Eine Expertengruppe um Priv.-Doz. Dr. med. Erhard Siegel, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Diabetes Gesellschaft, hat einen patientenzentrierten und praxisorientierten Leitfaden gezielt für Hausärzte entwickelt, der im Rahmen der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft vom 16. bis 19. Mai in Stuttgart auf einer Presseveranstaltung vorgestellt wurde.

 

Diabetes Management im Alltag

Neue Accu-Chek® Smart Pix Software

 

Stuttgart (15. Mai 2012) - Die strukturierte Blutzuckerselbstmessung ist für viele Menschen mit Diabetes ein wichtiger Bestandteil der eigenen Therapieverlaufskontrolle. Das Unternehmen Roche Diagnostics, Mannheim, unterstützt diese Patienten bereits aktiv mit dem Accu-Chek® Smart Pix Datenauslesegerät.

Durch den Einsatz der neuen Accu-Chek® Smart Pix Software lassen sich die Funktionen des Accu-Chek® Smart Pix nun deutlich erweitern, um das Diabetes Management für Ärzte und Patienten noch übersichtlicher zu gestalten. Im Rahmen der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft vom 16. bis 19. Mai in Stuttgart wurden die erweiterten Funktionen auf einer Presseveranstaltung vorgestellt.

 

Zwei Phase-3-Studien in The Lancet erschienen

Geringeres Hypoglykämierisiko unter dem ultra-langwirksamen Insulin degludec

 

Mainz (14. Mai 2012) – Das ultra-langwirksame Insulin degludec, ein in der Entwicklung von Novo Nordisk befindliches neues Basalinsulin, zeigte in zwei Studien, die aktuell in The Lancet erschienen sind, eine signifikante Verminderung nächtlicher Hypoglykämien* um 25 % im Vergleich zu Insulin glargin.

 

Linagliptin - Trajenta®

Boehringer Ingelheim beendet aktuelle Preisverhandlungen mit GKV-Spitzenverband

 

Ingelheim und Bad Homburg (26. April 2012) - Boehringer Ingelheim beendet die aktuellen Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband zu Trajenta® (Linagliptin). Ein Erstattungspreis auf dem Niveau der generischen Vergleichstherapie der Sulfonylharnstoffe im niedrigen zweistelligen Centbereich (Tagestherapiekosten) ist für das Unternehmen nicht akzeptabel.

Frühe Anzeichen und wenig bekannte Komplikationen

Wenn die Haut auf Diabetes hinweist und Zuckerkranke Zähne verlieren

 

Wiesbaden (15. April 2012) - Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden konzentrierte sich das Symposium „Von Kopf bis Fuß auf Diabetes eingestellt“ der Berlin-Chemie AG auf wenig beachtete und komplexe Folge- und Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus. Intensiv referierten die Experten über Komplikationen wie die gefährliche und trotzdem häufig unterdiagnostizierte kardiale autonome diabetische Neuropathie und das gefürchtete diabetische Fußsyndrom. Besondere Aufmerksamkeit erlangten die Themen Zahnerkrankungen bei Diabetes und Hautsymptome als mögliche Vorboten eines unerkannten Diabetes. Einig waren sich alle Referenten, dass nur die umfassende und wiederholte Aufklärung der Patienten über mögliche Symptome der wichtigste Schritt zur Früherkennung der Erkrankung ist.

 

 Mit PRIMAS wird ab Mai 2012 ein modernes, patientengerechtes Schulungs- und Behandlungsprogramm für erwachsene Typ-1-Patienten ab 18 Jahren zur Verfügung stehen. Patienten erhalten darin nicht nur Diabeteswissen, sondern lernen vor allem die Fähigkeit zum Selbstmanagement und zum eigenverantwortlichen Umgang mit dem Diabetes – ein entscheidender Faktor für den langfristigen Behandlungserfolg. Das Projekt des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) und der BERLIN-CHEMIE AG wurde unter der Leitung von Professor Dr. Norbert Hermanns und Privatdozent Dr. Bernhard Kulzer (FIDAM) entwickelt und jetzt auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Photo: Berlin ChemieDiabetesschulung für erwachsene Typ-1-Patienten

Der Patient im Mittelpunkt: Das neue Schulungsprogramm PRIMAS

 

Berlin (23. März 2012) - Mit PRIMAS wird ab Mai 2012 ein modernes, patientengerechtes Schulungs- und Behandlungsprogramm für erwachsene Typ-1-Patienten ab 18 Jahren zur Verfügung stehen. Patienten erhalten darin nicht nur Diabeteswissen, sondern lernen vor allem die Fähigkeit zum Selbstmanagement und zum eigenverantwortlichen Umgang mit dem Diabetes – ein entscheidender Faktor für den langfristigen Behandlungserfolg. Das Projekt des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) und der BERLIN-CHEMIE AG wurde unter der Leitung von Professor Dr. Norbert Hermanns und Privatdozent Dr. Bernhard Kulzer (FIDAM) entwickelt und jetzt auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt [1].

 

Informationsbrief zu schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktionen und akuter Pankreatitis in Zusammenhang mit Saxagliptin (Onglyza®)

 

Berlin (9. März 2012) - Saxagliptin ist ein Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP4)-Inhibitor, der für erwachsene Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus in Kombination mit Metformin, einem Sulfonylharnstoff, einem Thiazolidindion oder mit Insulin zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle zugelassen ist.

 

Das neue CONTOUR XT von Bayer HealthCare bei der Anwendung. Photo: Bayer HealthCareEinfach, zuverlässig und präzise

Das neue CONTOUR® XT Blutzuckermessgerät und die neuen CONTOUR® NEXT Sensoren

 

Bayer HealthCare Deutschland stellt seine neue Generation der Blutzuckermessung vor

  

Münster (2. März 2012) – Anlässlich der Diabetes Messe in Münster stellt Bayer HealthCare Deutschland ein neues Blutzuckermessgerät vor: das CONTOUR® XT Messgerät, welches zusammen mit den neuen CONTOUR® NEXT Sensoren die nächste Generation der Blutzuckermess-Systeme von Bayer bildet. Messgerät und Sensoren überzeugen besonders in punkto Messgenauigkeit, Zuverlässigkeit und leichter Handhabung. „Die hohe Messgenauigkeit macht CONTOUR® XT und CONTOUR® NEXT Sensoren zu einem System, auf das sich Patienten und Fachkreise gleichermaßen verlassen können“, so Bern Harrison, Wissenschaftler im Bereich Diabetes am Bayer HealthCare Standort Mishawaka, USA.

 

Kalorien - nicht Proteine oder Kohlenhydrate - sind der Schlüssel zum Gewichtsverlust bei Diabetikern

 

Berlin (1. März 2012) - Eine neue Studie der University of Otago in Neuseeland hat gezeigt, daß eine Reduzierung der Kalorienaufnahme bei übergewichtigen oder fettleibigen Typ-2 Diabetikern eher zum Gewichtsverlust führt, als eine besonders protein- und kohlenhydratreiche Ernährung. Der Endokrinologe Dr. Jeremy Krebs leitete die Studie, die erst kürzlich in der internationalen Wissenschaftszeitschrift "Diabetologia" veröffentlicht wurde.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren untersuchten die Wissenschaftler den Gewichtsverlust von insgesamt 419 Probanden in Auckland, Wellington und Christchurch im Alter von 35 bis 75 Jahren, die sich an einen fettarmen Ernährungsplan halten mussten. Während eine Gruppe proteinreiche Kost zu sich nahm, sollte sich die andere Gruppe kohlenhydratreich ernähren.

 

Diabetes Mediendialog 2012 von Roche DiagnosticsDiabetes Mediendialog 2012 von Roche Diagnostics

Diabetes Management – eine unterschätzte Innovation?

 

Hohenkammer (24. Februar 2012) - Die Diabetesversorgung in Deutschland bleibt derzeit noch weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Aktuelle Studiendaten und Erfahrungen aus der Praxis zeigen hingegen, welche konkreten Vorteile Diabetes Management für Menschen mit Diabetes hat und wie es Ärzte dabei unterstützt, effizient zu therapieren. Beim Diabetes Mediendialog von Roche Diagnostics auf Schloss Hohenkammer diskutierten Experten die Studienlage, präsentierten Erfahrungen aus der Praxis und gaben dabei einen Ausblick, wie Diabetes Management dazu beitragen kann, die Versorgung in der Breite zu verbessern.

 

Pioglitazon weiterhin für bestimmte Typ-2-Diabetiker

 

  • Europäische Kommission schließt sich der Überzeugung der Europäischen Arzneimittelagentur an, dass Pioglitazon enthaltende Arzneimittel auch weiterhin eine zulässige Behandlungsoption für bestimmte Typ-2-Diabetespatienten bleibt

 

Osaka, Japan, und London, UK (10. Januar 2012) - Die Neubewertung der Europäischen Kommission ist mit der Akzeptierung des CHMP-Standpunktes vom Oktober 2011 nun abgeschlossen. Takeda Pharmaceutical Company Limited ("Takeda") gab heute bekannt, dass sich die Europäische Kommission dem Standpunkt des Ausschusses für Humanarzneimittel (Committee for Medical Products for Human Use, CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA) wie im Oktober 2011 vorgeschlagen angeschlossen habe, der Änderungen auf dem Produktetikett und eine Klärung der Produktindikationen für Pioglitazon enthaltende Arzneimittel umfasst. Damit ist die europäische Neubewertung beendet, die im März 2011 von der Europäischen Kommission initiiert wurde. Die Änderungen auf dem Etikett werden nun in die Zulassung Pioglitazon enthaltender Arzneimittel integriert.

 

Phto: IQWiGDMP Typ-2-Diabetes

Aktuelle Leitlinien zeigen Änderungsbedarf auf

 

IQWiG publiziert Abschlussbericht zu Recherche / Keine gravierenden Änderungen notwendig

 

Berlin (3. Januar 2012) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 3. Januar 2012 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des entsprechenden Disease-Management-Programms (DMP) von Bedeutung sein könnten. Demnach muss das DMP an keiner Stelle dringend überarbeitet werden. Allerdings identifizierte das IQWiG verschiedene Aspekte, die ergänzt und spezifiziert werden könnten.

Photo: IQWiGZusatznutzen von Linagliptin ist nicht belegt

 

Hersteller weicht von zweckmäßiger Vergleichstherapie des G-BA ab

 

Berlin (2. Januar 2012) - Linagliptin (Handelsname Trajenta®) ist seit August 2011 zugelassen für die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle bei Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Es kommt für Patientinnen und Patienten infrage, die den üblicherweise eingesetzten Wirkstoff Metformin nicht vertragen oder nicht einnehmen sollten. Außerdem kann Linagliptin ergänzt werden, wenn die Behandlung mit Metformin nicht ausreicht.

 

Neue Nationale Versorgungsleitlinie Diabetische Neuropathie

 

DDG fordert umfassendere Versorgung bei Nervenschäden

 

Berlin (22. Dezember 2011) – Von den hierzulande über sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus entwickeln etwa 30 Prozent eine Neuropathie. Die mit der Nervenschädigung einhergehenden Beschwerden sind vielfältig: Sie reichen von Schmerzen an Füßen und Beinen, dem Verlust von Druck- und Schmerzempfinden, Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Beschwerden, wie Pulsrasen und Schwindel bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen. Hinzu kommen aber auch Durchfälle und Verstopfung, Störungen am Harntrakt und auch sexuelle Störungen wie erektile Dysfunktion. Frühzeitig erkannt und richtig behandelt, können schwerwiegende Folgen wie Amputationen an den unteren Extremitäten zu einem großen Teil vermieden werden. Die nun veröffentlichte „Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Neuropathie bei Diabetes“ richtet sich an alle Ärzte, die Menschen mit Diabetes behandeln. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), deren Leitlinien der NVL als Quell-Leitlinien zugrunde liegen, erhofft sich davon eine bessere Versorgungsqualität.

 

Deutsche Diabetes Gesellschaft gegen die Übernahme ärztlicher Tätigkeiten durch andere Berufsgruppen

 

Pflege gezielt in die Diabetes-Behandlung einbeziehen

 

Berlin (19. Dezember 2011) – Im Interesse der Patienten lehnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf dafür nicht ausgebildete Berufsgruppen ab. Dies plant jetzt jedoch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Rahmen eines Modellvorhabens. Grundlage dafür ist eine Richtlinie „über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege zur selbstständigen Ausübung von Heilkunde“. Damit unterläge die Verantwortung für die jeweilige Behandlung nicht mehr dem Arzt. Dieser Beschluss gefährde das Recht des Patienten auf eine Behandlung nach Facharztstandard.

Levemir® jetzt auch für Kinder zwischen zwei und fünf Jahren zugelassen

 

Mainz, 1. Dezember 2011 – Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Levemir® (Insulin detemir) auf Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren erweitert. Damit ist Insulin detemir das einzige moderne Basalinsulin-Analogon, das bei diesen jungen Patienten eingesetzt werden kann.

 

DDG warnt vor überzogenen Erwartungen

Blutzuckermessen mit Tränen statt Blut

 

Berlin (28. November 2011) – Forscher der Universität Michigan meldeten kürzlich, dass sich mit Hilfe eines Glukose-Sensors der Zuckergehalt in Tränenflüssigkeit bestimmen lässt. Menschen mit Diabetes mellitus könnten dadurch auf tägliche Bluttests verzichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht in diesem Verfahren jedoch keine Alternative zur herkömmlichen Blutzuckermessung. Diese ließe sich laut DDG schonend, schmerzarm und verlässlich durchführen, wenn Patienten einige Hinweise berücksichtigen.

 

Zulassungserweiterung

Levemir® (Insulin detemir) als Add-on Therapie zu Victoza® (Liraglutid) bei Menschen mit Typ 2 Diabetes

 

Mainz (16. November 2011) – Die Europäische Kommission hat die Zulassung des modernen Basalinsulins Insulin detemir (Levemir®) um die Zusatztherapie zum humanen-GLP-1 Analogon Liraglutid (Victoza®) erweitert. Victoza® wird in Kombination mit oralen Antidiabetika bei Menschen mit Typ 2 Diabetes eingesetzt. Die dieser Entscheidung zugrunde liegende Studie wurde darüber hinaus in die Fachinformation von Victoza® aufgenommen.

 

Moderne Diabetestherapie

Vorteile der GLP-1 Analoga bestätigt

 

  • Studien bestätigen starke HbA1c-Senkung, günstige Gewichtseffekte und Vorteile beim Hypoglykämierisiko des humanen-GLP-1 Analogons Liraglutid – auch bei additiver Gabe von Insulin detemir

 

Berlin (12. November 2011) – Die Therapie mit Liraglutid (Victoza®) erfüllt die Leitlinienforderungen für Menschen mit Typ 2 Diabetes nach guter Blutzuckerkontrolle mit sehr wenigen Hypoglykämien (außer in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff) und gleichzeitig günstigem Effekt auf das Körpergewicht. Dies machen aktuelle anlässlich der Herbsttagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) präsentierte Daten deutlich. Hinweise gibt es auch auf günstige kardiovaskuläre Effekte wie Senkung des systolischen Blutdrucks und LDL-Cholesterins sowie Verbesserung kardiovaskulärer Biomarker wie PAI-1. Von den Vorzügen von Victoza® profitieren die Patienten unvermindert auch dann, wenn die Behandlung durch Zugabe von Insulin detemir (Levemir®) intensiviert wird, bestätigt eine große neue Studie. Sie war Basis der europäischen Zulas-sungserweiterung für Levemir® als Add-On Therapie zu Victoza®.

 

Umdenken bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes

Gewichtsabnahme ist zentrales Ziel der Diabetestherapie

 

Berlin (11. November 2011) – Etwa 60 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland sind übergewichtig und 20 Prozent leiden an Adipositas. Die „Fettleibigkeit“ ist eine chronische Krankheit, die mit einer verkürzten Lebenserwartung, Verlust an Lebensqualität und nicht zuletzt einem hohen Risiko für Typ-2-Diabetes einhergeht. Zentrales Ziel der Diabetesbehandlung ist es, das Körpergewicht zu reduzieren. Über neue Strategien bei der Therapie von Diabetes und Adipositas diskutieren Experten auf der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Veranstaltung findet vom 11. bis 12. November 2011 in Berlin statt.

 

DiaKoPf  - Diabetologische Kompetenz in Pflegeeinrichtungen

 

Sana Klinik Oldenburg, Diabeteszentrum, Projektleiter: Lars Hecht

 

Berlin (11. November 2011) - Ein Viertel der über 65-jährigen Bewohner in Alten- und Pflegeheimen ist an Diabetes erkrankt, wird aber häufig nicht der Erkrankung entsprechend versorgt.[1] Dies bildete für das Team des Therapie- und Schulungszentrums für Diabetologie der Sana Klinik Oldenburg, das jährlich über 3.000 Menschen mit Diabetes betreut und kontinuierlich Schulungen für medizinisches Fachpersonal aus Senioreneinrichtungen anbietet, die Grundlage für die Entwicklung des Projektes „DiaKoPf – Diabetologische Kompetenz in Pflegeeinrichtungen“. Kernziel des Versorgungsprogrammes ist die kontinuierliche fachgerechte Behandlung des Diabetes mellitus in Pflegeheimen, um so die Lebensqualität bei geriatrischen Diabetikern zu erhöhen. Durch den systemischen Ansatz werden Bewohner, Angehörige, Pflegekräfte und die behandelnden Ärzte in das Projekt einbezogen.

 

„Jeder Schritt zählt! Jetzt handeln!“
am Welt-Diabetes-Tag und bei
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

 

Saarbrücken (28. Oktober 2011) – Angesichts des Welt-Diabetes-Tags am 14. November 2011 hat die Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ bei Ihrer Station im Saarland verstärkt dazu aufgerufen, sich zu bewegen und fit zu halten. „Wer rechtzeitig handelt und seinen Lebensstil ändert, kann vorbeugen“, so Prof. Dr. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen, bei der Pressekonferenz von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in Saarbrücken. Der Diabetologe unterstrich die Bedeutung von ausreichender Bewegung und gesunder Ernährung in der Prävention und Therapie eines Diabetes. Bewegung hat Typ-1-Diabetiker Daniel Schnelting, dreifacher Deutscher Meister im 200-Meter-Sprint, genug. Er vollbringt Spitzenleistungen und motiviert zusammen mit Starkoch Johann Lafer als Botschafter von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ Menschen mit Diabetes, ihre Erkrankung aktiv anzugehen.

 

Mit Typ-1-Diabetes gut leben

Deutsche Diabetes Gesellschaft legt neue Leitlinie vor

 

Berlin (25. Oktober 2011) – Von schätzungsweise sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland, haben etwa fünf bis zehn Prozent einen Typ-1-Diabetes – Tendenz steigend: Jährlich kommen etwa 2200 neu Erkrankte im Alter bis zu 14 Jahren dazu. Diese Form des Diabetes beginnt häufig bereits im Kindes- und Jugendalter. Patienten müssen sich lebenslang Insulin spritzen. Um mit Typ-1-Diabetes gut leben zu können, ist es wichtig, dass Arzt und Patient die bestmögliche und auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Behandlung anwenden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) legt deshalb jetzt ihre aktualisierte evidenzbasierte Leitlinie zur Therapie des Typ-1-Diabetes vor. Die Fachgesellschaft richtet sich damit an Ärzte, Laien, Pflegende und Diabetes-BeraterInnen.