Patientensicherheit umsetzen und Erfolge sichtbar machen

Ausschreibung: Deutscher Preis für Patientensicherheit geht in die siebte Runde

Berlin (5. September 2019) – Mehr Patientensicherheit ist machbar – davon ist das Aktionsbündnis für Patientensicherheit e.V. (APS) überzeugt. Deswegen schreibt das APS in diesem Jahr zum siebten Mal den Deutschen Preis für Patientensicherheit aus. Unterstützt wird das Aktionsbündnis von der Aesculap AG, dem Ecclesia Versicherungsdienst, der MSD Sharp & Dohme GmbH sowie der Thieme Gruppe. Der mit insgesamt 19.500 Euro dotierte Preis prämiert innovative, praxiserprobte Projekte und praxisrelevante Forschungsarbeiten, die zu mehr Patientensicherheit beitragen. Akteure aus allen Bereichen des Gesundheitswesens können sich bis zum 3. November 2019 um den Preis bewerben.


„Eine verbesserte Patientensicherheit ist notwendig – und auch machbar“, sagt Dr. Ruth Hecker, stellvertretende Vorsitzende des APS. „Mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit wollen wir alle Akteure im Gesundheitswesen dazu ermutigen, mit individuellen und innovativen Ideen die Patientensicherheit im Alltag noch weiter zu verbessern“, führt die Expertin für Patientensicherheit weiter aus. Das Engagement für Patientensicherheit ist groß, wie die Vielzahl an prämierten Projekten zeigt. Auch in diesem Jahr sucht das APS daher wieder Best-Practice-Beispiele und zukunftsweisende Forschungsarbeiten, die zu einer nachweislich besseren Patientensicherheit beitragen.

Die bislang ausgezeichneten Projekte verdeutlichen, wie vielfältig die Möglichkeiten und Ansätze sind, Patienten besser zu schützen. Ausgezeichnet wurden beispielsweise Konzepte zur Fehlervermeidung bei der Medikamentenversorgung, zur Optimierung des Entlassungsmanagements oder zur Verbesserung der Versorgungssituation in Pflegeeinrichtungen. „Die große Bandbreite an Ideen und Projekten belegt die hohe Motivation in allen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens, sich für noch mehr Patientensicherheit einzusetzen“, freut sich Hedwig François-Kettner, Vorsitzende des APS. „Das macht Mut. Denn Patientensicherheit geht uns alle an“, so die Vorsitzende.

Das APS schreibt den Preis auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Aesculap AG, dem Ecclesia Versicherungsdienst, der MSD Sharp & Dohme GmbH und der Thieme Gruppe aus. Der erste Platz ist mit 10 000 Euro, der zweite mit 6 000 Euro und der dritte Platz mit 3 500 Euro dotiert. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Expertenjury. Zudem behält sich die Jury vor, einen nicht dotierten Sonderpreis an ein Projekt zu vergeben, das zukünftig in Form einer „Patenschaft“ unterstützt wird. Die Preisverleihung findet auf der 15. APS-Jahrestagung am 14. Und 15. Mai 2020 in Berlin statt. Einsendeschluss ist der 3. November 2019.

 
 
Über das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS)
 
Vertreter der Gesundheitsberufe, ihrer Verbände, der Patientenorganisationen sowie aus Industrie und Wirtschaft haben sich im Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Plattform zur Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland aufzubauen. Zusammen entscheiden und tragen sie die Projekte und Initiativen des Vereins.
Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) wurde im April 2005 als gemeinnütziger Verein gegründet. Es setzt sich für eine sichere Gesundheitsversorgung ein und widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Verbreitung dazu geeigneter Methoden.





Quelle: Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS), 05.09.2019 (tB).