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KPJ

Bundesverfassungsgericht

Zu den verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Fixierung von Patienten in der öffentlich-rechtlichen Unterbringung

  • Urteil vom 24. Juli 2018 - 2 BvR 309/15, 2 BvR 502/16

Karlsruhe (24. Juli 2018) - Die Fixierung von Patienten stellt einen Eingriff in deren Grundrecht auf Freiheit der Person dar. Aus dem Freiheitsgrundrecht sowie dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz ergeben sich strenge Anforderungen an die Rechtfertigung eines solchen Eingriffs: Die gesetzliche Ermächtigungsgrundlage muss hinreichend bestimmt sein und den materiellen und verfahrensmäßigen Anforderungen genügen. Bei einer nicht nur kurzfristigen Fixierung handelt es sich um eine Freiheitsentziehung, für die Art. 104 Abs. 2 GG den weiteren, verfahrensrechtlichen Vorbehalt einer richterlichen Entscheidung vorsieht. Aufgrund ihrer besonderen Eingriffsintensität ist die nicht nur kurzfristige Fixierung sämtlicher Gliedmaßen auch im Rahmen eines bereits bestehenden Freiheitsentziehungsverhältnisses als eigenständige Freiheitsentziehung zu qualifizieren, die den Richtervorbehalt abermals auslöst, von einer richterlichen Unterbringungsanordnung also nicht gedeckt ist. Aus Art. 104 Abs. 2 Satz 4 GG folgt ein Regelungsauftrag an den Gesetzgeber, verfahrensrechtliche Bestimmungen für die richterliche Anordnung freiheitsentziehender Fixierungen zu treffen.

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Fritz-Wörwag-Forschungspreis

Neue Erkenntnisse über neuroprotektive Effekte von Biofaktoren

Berlin (9. Mai 2018) – Anlässlich des Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft 2018 wurde am 9. Mai der Fritz-Wörwag-Forschungspreis verliehen, der neue Erkenntnisse über Biofaktoren prämiert – in diesem Jahr zu dem Thema „Biofaktoren zur Neuroprotektion“. Für seine Arbeit über den Einfluss genetischer Variationen im Glukose-Stoffwechsel auf die Merkmale der diabetischen Neuropathie erhielt Prof. Dan Ziegler vom Institut für Klinische Diabetologie des Deutschen Diabetes Zentrums der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf den mit 10.000 € dotierten ersten Preis. Der zweite Preis, der mit 8.000 € gewürdigt wurde, ging an Prof. Jaqueline A. Pettersen University of Northern British Columbia in Prince George, Kanada, für ihre Forschungsergebnisse über Vitamin D und Kognition.

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Lokal fortgeschrittenes Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich (LASCCHN)

Im Zweifel eine RT mit Cetuximab

  • COMPLY-Studie: ca. ein Drittel der „fitten“ Patienten ohne ausreichende kumulative Cisplatin-Dosis (< 200 mg/m²)
  • Cetuximab + RT bei Zweifel an der Erreichbarkeit einer Cisplatin-Kumulativdosis ≥ 200 mg/m² eine effektive und Leitlinien-konforme Alternative
  • EXTREME weiterhin Standard in Erstlinientherapie des r/m SCCHN

Darmstadt/Leipzig (13. Juli 2018) – Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologie-Unternehmen, initiierte im Rahmen der 24. DEGRO-Jahrestagung 2018 ein Satellitensymposium auf dem renommierte Experten berichteten, dass Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich (LASSCHN) eine erheblich geringere Überlebenschance haben, wenn sich die kumulative Mindestdosis von 200 mg/m2 KOF (Körperoberfläche) Cisplatin im Rahmen der simultanen Radiochemotherapie (RCT) nicht verabreichen lässt. Von einer Cisplatin-basierten RCT solle abgesehen werden, wenn Zweifel an der Applizierbarkeit von ≥ 200 mg/m² KOF Cisplatin bestehen. Die simultane Behandlung mit RT und dem EGFR (Epidermal Growth Factor Receptor)-Inhibitor Cetuximab (Erbitux®) ist dann eine effektive, gut durchführbare und evidenzbasierte Alternative.

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Deutscher Diabetes-Kongress 2018

Diabetische Neuropathie:
Früher erkennen – besser behandeln

Berlin (9. Mai 2018) – Neuropathien treten bei Patienten mit Diabetes mellitus deutlich früher auf als bisher angenommen. Häufig bleiben sie jedoch lange Zeit unerkannt, wie aktuelle Daten zeigen. Dabei gilt: Je früher, umso besser lässt sich die Progression der folgenschweren Nervenschädigung aufhalten. Das komplexe Krankheitsgeschehen erfordert eine multikausale Behandlung, die neben der Hyperglykämie auch weitere nervenschädigende Faktoren berücksichtigt. Nicht zu unterschätzen ist in diesem Zusammenhang ein diabetes-assoziierter Vitamin B1-Mangel. Über aktuelle Erkenntnisse zur diabetischen Neuropathie, über Frühdiagnostik und moderne Therapieoptionen berichteten renommierte Experten auf einem Neuropathie-Symposium anlässlich des Diabetes-Kongresses 2018 (1).

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Camp D 2018: Bunt, vielfältig, vernetzt – wie das Leben junger Menschen mit Diabetes. Vom 5. bis 8. Juli trafen sich mehr als 400 Teilnehmer in Bad Segeberg zur fünften Auflage von Camp D, Europas größtem Zeltcamp für junge Menschen mit Diabetes. Das vielfältige Workshop-Programm setzte erstmalig digitale Schwerpunkte, per Livestream konnten auch Nicht-Camper teilnehmen. Auf große Begeisterung stieß erneut das umfangreiche Sportprogramm, das von zahlreichen Leistungssportlern mit Diabetes begleitet wurde. Ministerpräsident Daniel Günther zeigte sich bei seinem Besuch von der einzigartigen Atmosphäre des Camps beeindruckt.Camp D 2018

Bunt, vielfältig, vernetzt – wie das Leben junger Menschen mit Diabetes

Bad Segeberg (9. Juli 2018) – Vom 5. bis 8. Juli trafen sich mehr als 400 Teilnehmer in Bad Segeberg zur fünften Auflage von Camp D, Europas größtem Zeltcamp für junge Menschen mit Diabetes. Das vielfältige Workshop-Programm setzte erstmalig digitale Schwerpunkte, per Livestream konnten auch Nicht-Camper teilnehmen. Auf große Begeisterung stieß erneut das umfangreiche Sportprogramm, das von zahlreichen Leistungssportlern mit Diabetes begleitet wurde. Ministerpräsident Daniel Günther zeigte sich bei seinem Besuch von der einzigartigen Atmosphäre des Camps beeindruckt.

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