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24 | 01 | 2018
KPJ

Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft

Tacrolimus in der retardierten Formulierung (MeltDose®-Technologie) zur einmal täglichen Einnahme führt zu flacheren, stabilen Wirkstoffspiegeln

Hamburg (4. Dezember 2017) - Die immunsuppressive Therapie nach Organtransplantation mit Tacrolimus ist heute klinischer Standard. Envarsus® ist ein Tacrolimus-Präparat, das seinen Wirkstoff durch die spezielle MeltDose®-Technologie verzögert freisetzt und so zu flacheren, stabilen Wirkstoffspiegeln im Blut führt. Dadurch können Toxizitätsrisiken durch zu hohe Wirkstoffspiegel reduziert und das Transplantatüberleben durch Vermeidung von Abstoßungen unter zu niedrigen Wirkstoffspiegeln verbessert werden. Besonders Patienten, die eine niedrige C/D-Ratio (concentration-dose-ratio) aufweisen, also zu sogenannten schnellen Metabolisierern zählen, können von Envarsus® profitieren. Aktuelle Studiendaten dazu wurden auf einer Pressekonferenz der Firma Chiesi im Rahmen der 26. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft in Bonn gezeigt.

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DGfN 2017

ADPKD-Therapie mit Tolvaptan: einfache Identifizierung geeigneter Patienten möglich

Mannheim (16. September 2017) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist die vierthäufigste Ursache für terminales Nierenversagen.1 Bis vor Kurzem konnten nur Symptome und Begleiterkrankungen dieser stark lebensbeeinträchtigenden, chronischen und fortschreitenden Erbkrankheit der Nieren behandelt werden. Mit Tolvaptan (JINARC®) steht seit August 2015 erstmals in Europa eine Therapiemöglichkeit der ADPKD zur Verfügung. Der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist kann die Krankheitsprogression verlangsamen und ein Nieren-versagen hinauszögern.2,3 Über die seither gewonnenen Erfahrungen mit der Tolvaptan-Therapie und die Möglichkeiten einer einfachen, praktikablen Identifizierung der für Tolvaptan geeigneten Patienten berichteten Experten auf einem Symposium von Otsuka Pharma GmbH anlässlich der 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN). JINARC® ist indiziert bei erwachsenen Patienten mit ADPKD im Niereninsuffizienzstadium (CKD) 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für rasche Krankheitsprogression.2

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Hexal

Erelzi® und Rixathon®: zwei Biosimilars als neue Therapieoptionen für rheumatologische Patienten

Stuttgart (8. September 2017) – Seit Juni dieses Jahres erweitern zwei neue Biosimilars die Therapiemöglichkeiten in der Rheumatologie: Erelzi® und Rixathon® des Biosimilar-Pioniers Sandoz erhielten die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA). Das Etanercept-Biosimilar Erelzi®, ein Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)-Inhibitor, wurde für alle Indikationen des Referenzpräparates wie u. a. rheumatoide Arthritis (RA) und axiale Spondylo-arthritis zugelassen.1 Zeigt die TNFα-Blockade bei RA keine Wirkung, kommen häufig CD20-Antikörper zum Einsatz. Hier bietet sich nun das Rituximab-Biosimilar Rixathon® als weitere Therapieoption bei RA an.2 Rixathon® ist zudem auch in der Onkologie bei Non-Hodgkin-Lymphom und chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) zugelassen.2 Über die Entwicklung und strenge Zulassung von Biosimilars sowie über die Äquivalenz der beiden neuen Bio-similars zum jeweiligen Referenzpräparat berichteten Experten auf einem Lunch-Symposium von Hexal anlässlich des 45. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Intensiv wurden auch die Chancen diskutiert, die die neuen Biosimilars als gleich-wertige Alternative zum jeweiligen Referenzpräparat bieten, um eine nachhaltige und wirtschaftliche Versorgung rheumatologischer Patienten sicherzustellen.

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Viszeralmedizin 2017

Vedolizumab: Langzeitwirksamkeit und -sicherheit in der Therapie von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn bei Erwachsenen

Dresden (14. September 2017) – Die Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankun-gen Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) stellen Arzt und Patient häufig vor Herausforderungen. Um eine anhaltende Remission und eine Mukosaheilung zu erreichen, ist eine effektive und generell gut verträgliche Therapie sinnvoll, die frühzeitig und als Langzeitanwendung eingesetzt werden kann. Über die zur Verfügung stehenden Behandlungs-möglichkeiten berichteten gastroenterologische Experten auf einem von Takeda unterstützten Symposium im Rahmen der 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine wichtige Option in der Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist der Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Vedolizumab blockiert spezifisch das zelluläre Adhäsionsmolekül α4β7- Integrin, das bevorzugt auf in die Darmwand eindringenden Lymphozyten exprimiert wird, und wirkt damit darmselektiv.1 Seit 2014 ist Vedolizumab in Europa zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)-Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.1 Neue Studienergebnisse und Real-World-Daten bestätigen die Langzeitwirksamkeit und -sicherheit von Vedolizumab.2-4

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Von Sandoz beantragte Biosimilars Etanercept und Rituximab zur Zulassung in Europa* empfohlen

  • Sandoz erhält ein positives CHMP-Gutachten für die Biosimilars Etanercept und Rituximab zur Behandlung von immunologischen Erkrankungen, für das Biosimilar Rituximab auch zur Behandlung von hämatologischen Krebserkrankungen
  • Grundlage für die CHMP-Entscheidungen waren umfassende Datenpakete, mit denen bestätigt wurde, dass die Biosimilars Rituximab und Etanercept ihren jeweiligen Referenzprodukten gleichwertig sind
  • Sofern die Genehmigung der Europäischen Kommission erteilt wird, kann Sandoz seine Marktführerschaft als einziges Unternehmen mit fünf zugelassenen Biosimilars in Europa weiter ausbauen1

Holzkirchen (21. April 2017) – Sandoz, eine Division von Novartis, ist Pionier und Weltmarktführer im Bereich Biosimilars. Das Unternehmen gab heute bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) für beide Sandoz-Biosimilars Rituximab und Etanercept jeweils ein positives Votum abgegeben und die Zulassung in Europa zur Behandlung der gleichen Indikationen wie ihre jeweiligen Referenzarzneimittel empfohlen hat.

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