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23 | 04 | 2018
KPJ

Opioid-induzierte Obstipation in der Schmerztherapie

Zielgerichtete Therapie mit Moventig (Naloxegol)

Frankfurt am Main (23. März 2017) – Schmerzen treten bei bis zu 70 % der Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen und bei etwa 65 % der Patienten mit nicht-malignen Erkrankungen auf.1 In der Therapie kommt Opioiden eine zentrale Rolle zu.2 Als häufigste Komplikation der Opioid-Therapie kann die Opioid-induzierte Obstipation (opioid induced constipation, OIC) auftreten. Erstmaßnahmen wie der Einsatz herkömmliche Laxanzien zur Linderung einer Obstipation sind bei der OIC aufgrund anderer pathogenetischer Mechanismen kaum wirksam und führen oftmals zu keiner ausreichenden Linderung der Beschwerden.3-5 Daher versucht jeder vierte mit Laxanzien versorgte Patient, die OIC durch Dosisreduktion, seltenere Einnahme oder Absetzen des Opioid die Obstipationssymptomatik zu mildern und nimmt damit eine schlechte Schmerztherapie in Kauf.6 Hier bietet Moventig® (Naloxegol), der erste oral verfügbare Vertreter der Stoffklasse der peripher wirkenden μ-Opioid-Rezeptor-Antagonisten (PAMORA), eine Möglichkeit, die OIC ursächlich zu behandeln.7

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Logo_MammaTyperBiontech meldet positive Ergebnisse einer internationalen Reproduzierbarkeitsstudie mit Mammatyper® für die quantitative Bestimmung der Biomarker Her2, ER, PR und KI-67

  • Internationale Multicenter‑Studie in zehn Pathologien in USA, Kanada, Europa und Asien
  • MammaTyper® liefert höchst reproduzierbare quantitative Ergebnisse des mRNA Expressionsstatus der vier Biomarker HER2 (ERBB2), ER (ESR1), PR (PGR) und KI-67 (MKI67)

Mainz (15. Mai 2017) - BioNTech Diagnostics GmbH gibt die aktuelle Veröffentlichung der Ergebnisse einer internationalen prospektiven Multicenter‑Studie mit MammaTyper0 bekannt, die die hohe Reproduzierbarkeit des in vitro diagnostischen Tests belegen. MammaTyper weist die mRNA-Expression der von den St. Gallenleitlinien zur Brustkrebsdiagnostik empfohlenen Biomarker HER2 (ER882), ER (ESR1), PR (PGR) und des Proliferationsmarkers Ki-67 (MKI67) mit Hilfe der Reversen Transkription quantitativen real-time PCR (RT-qPCR) nach. In der nun publizierten Studie wurden die gleichen klinischen Brustkrebsgewebeproben in den zehn renommierten Pathologien von Prof. Varga (Zürich), Prof. Lebeau (Lübeck), Prof. Bu (Chengdu, China), Prof. Hartmann (Erlangen), Prof. Penault-Llorca (Clermont-Ferrand), Prof. Symmans (Houston, Texas), Prof. Teng (Hangzhou, China), Prof. von Wasielewski (Hannover), Prof. Bartlett (Ontario, Canada) und Prof. Viale (Mailand) mit MammaTyper® analysiert. Die Ergebnisse wurden anschließend auf ihre Reproduzierbarkeit sowohl zwischen den Instituten (inter-site) als auch innerhalb der Institute (intra-site) ausgewertet. Die Daten belegen, dass MammaTyper® ‑ unabhängig vom Ort, vom Zeitpunkt, von den verwendeten Geräten und von der ausführenden Person ‑ nahezu identische Ergebnisse liefert [1]. „Insbesondere bei der Bestimmung des Proliferationsmarkers Ki-67, der für die Unterscheidung der luminalen Brustkrebstypen und für die Prognose von entscheidender Bedeutung ist, zeigte MammaTyper0 eine viel präzisere Reproduzierbarkeit im Vergleich zu der Immunhistochemie", erklärte die Leiterin der Studie Prof. Dr. med. Zsuzsanna Varga, Universitätsspital Zürich. „Die Studie zeigt eindrucksvoll, dass MammaTyper® das Potenzial besitzt, die derzeitigen Standards sowie die Qualität der Brustkrebsdiagnostik wesentlich zu erhöhen", bekräftigt Dr Sierk Pötting, CEO BioNTech Diagnostics GmbH.

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Satellitensymposium im Rahmen des 27. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege Bremen

Roundtable Patient-Centred Care: Fallbesprechung zum souveränen Umgang mit Schmerz, Agitation und Delir

Bremen (16. Februar 2017) - Bis neue Vorgaben einer Leitlinie in der Praxis verlässlich umgesetzt werden, bedarf es Zeit, Übung und des Zusammenspiels aller Beteiligten – so das einhellige Urteil der Teilnehmer des Roundtable von Orion Pharma im Rahmen des 27. Symposiums Intensivmedizin + Intensivpflege in Bremen. Anhand der Vorstellung aktueller Kasuistiken wurde deutlich, mit welchen Hürden in der täglichen Praxis zu rechnen ist und wie mit diesen, unter Berücksichtigung der aktuellen deutschen S3-Leitlinie1 zu Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin, zielführend umgegangen werden kann. Eine wertvolle Unterstützung für ein effektives PAD-Management leistet hierbei der Alpha-2-Agonist Dexmedetomidin (dexdor®), unter dessen Therapie ein signifikant hoher Anteil an Patienten auf den idealen RASS-Zielbereich von -1 bis 0 eingestellt werden kann2.

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Teriparatid ist Risedronat überlegen

Neue Daten zum Risiko für vertebrale Frakturen bei Osteoporose

Bad Homburg (10. November 2017) – Erstmals zeigt nun eine in „The Lancet“ veröffentlichte Studie zum Frakturrisiko bei post­meno­pausalen Frauen mit Osteoporose, dass durch Teriparatid (Forsteo®) vertebrale und klinische Frakturen deutlich besser vermieden werden können als durch das Bisphosphanat Risedronat.(1) In der doppelblinden, Doppeldummy VERO-Studie kam es nur bei 5,4 Prozent der Forsteo®-Patienten zu einer vertebralen Fraktur. In der Risedronat-Gruppe waren es 12 Prozent der Studienteilnehmerinnen. Der klare Vorteil für Teriparatid war bereits nach 12 Therapiemonaten zu beobachten. Im Vergleich zu Risedronat konnte das Risiko für klinische Frakturen - nicht-vertebrale und schmerzhafte vertebrale Frakturen kombiniert - durch Teriparatid um 52 Prozent vermindert werden. Die Ergebnisse sprechen deutlich für die osteoanabole Therapie bei Patientinnen mit fortgeschrittener Osteoporose und Fragilitätsfrakturen.

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Diabetes Mediendialog 2017

Diabetes 4.0 – Vernetzte Daten für eine verbesserte Therapie

Hohenkammer (31. März 2017) - Die Digitalisierung ist die nächste große Chance auf eine nachhaltige Verbesserung der Diabetes Versorgung. Durch eine neue Verknüpfung und Nutzung von Diabetesdaten kann sie dazu beitragen, Zeit und Kosten zu sparen und damit mehr Platz für das Wesentliche in der Praxis zu schaffen: den Patienten und die Verbesserung seiner Therapie. Darüber war sich das interdisziplinäre Expertenteam beim Diabetes Mediendialog 2017 auf Schloss Hohenkammer einig. Konsens herrschte auch darüber, dass auf dem Weg zu einer Diabetes Versorgung 4.0 noch zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen sind. So erfordern neue Technologien nicht nur neues therapeutisches Denken, sondern auch die entsprechenden Infrastrukturen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Bei aller Digitalisierung sei es aber wichtig, die Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: Ärzte und Patienten brauchen Werkzeuge, die sie motivieren und die Therapie im Alltag erleichtern, so die Experten.

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