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18 | 11 | 2017
KPJ

DMP Depressionen

Leitlinien decken alle wichtigen Versorgungsaspekte ab

Köln (30. Mai 2017) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 30. Mai 2017 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Depression vorgelegt. Demnach decken die Empfehlungen in den Leitlinien alle wichtigen Versorgungsaspekte ab, und in den meisten Fällen stimmen sie inhaltlich überein. Die Leitlinien geben allerdings selten Hinweise, welche Interventionen gegenüber anderen zu bevorzugen sind. Ein erheblicher Teil der Leitlinien stammt aus Großbritannien und den USA. Ihre Empfehlungen sind deshalb nicht umstandslos auf die deutsche Versorgung übertragbar.

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Ethikrat verneint Anspruch auf staatliche Unterstützung bei Suizid

Berlin (1. Juni 2017) - Der Deutsche Ethikrat empfiehlt, der gebotenen Achtung individueller Entscheidungen über das eigene Lebensende keine staatliche Unterstützungsverpflichtung zur Seite zu stellen. Damit widerspricht der Ethikrat dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. März 2017.

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DIVI

Fachübergreifende Empfehlungen zu Intermediate Care-Stationen

Berlin (1. Juni 2017) - In deutschen Krankenhäusern werden immer mehr Intermediate Care-Stationen (IMC) eingerichtet. Aber: Bis heute finden Kliniken keine klaren, bereichsübergreifenden Empfehlungen für die Einrichtung einer solchen Station. Diese Lücke hat eine Arbeitsgruppe der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) nunmehr geschlossen.

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Arbeitskreis Ausbildungsstätten für Altenpflege in der BRD

Pflegeberufegesetz lässt den Altenpflegeschulen keine Chance

Berlin (31. Mai 2017) - Das von der Bundesregierung geplante Pflegeberufegesetz sieht vor, dass die generalistische Ausbildung künftig die Regel sein wird. Auszubildende können sich aber auch für eine Vertiefung in der Altenpflege oder in der Kinderkrankenpflege entscheiden. Schulen, die dieses Profil anbieten, müssen vertraglich eine Kooperation mit einer generalistischen Pflegeschule schließen, um den Auszubildenden zum Ende des zweiten Jahres den Wechsel in die Generalistik zu garantieren.

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Abb.: Unter Narkose produziert das Gehirn weniger Informationen.Foto: Stefan_Schranz/ pixabay, CC 0Narkosemittel bewirken, dass manche Hirnareale weniger Informationen produzieren

Warum verliert man bei der Narkose das Bewusstsein?

Frankfurt am Main (1. Juni 2017) - Bisher gingen Forscher davon aus, dass Narkosemittel die Signalübertragung zwischen verschiedenen Hirnarealen unterbrechen und man deshalb bewusstlos wird. Neurowissenschaftler der Goethe-Universität sowie des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation fanden jetzt heraus, dass bestimmte Areale unter Narkose weniger Informationen produzieren. Die oft gemessene Reduktion von Informationstransfer unter Narkose könnte eine Folge dieser reduzierten Informationsproduktion sein und nicht – wie bisher vermutet – eine Folge gestörter Signalübertragung.

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