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Abb.: Bakterien der Art Yersinia pseudotuberculosis dringen in menschliches Gewebe ein. Photo und Copyright: HZI/Manfred RohdeWissenschaftler entschlüsseln Mechanismus, mit dem Magen-Darmkeime ihr Infektionsprogramm von akut auf chronisch umschalten

Bakterien überdauern als blinde Passagiere

Braunschweig (8. Februar 2018) - Jedes Jahr lösen Bakterien der Gattung Yersinia mehrere Tausend Magen-Darminfektionen in Deutschland aus. In den meisten Fällen schafft es das menschliche Immunsystem, die Bakterien zu beseitigen. Doch bei einem Teil der Betroffenen stellt sich eine chronische Infektion ein, die langfristig die Ausbildung von Autoimmunerkrankungen fördern kann. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben nun aufgedeckt, mit welchem Trick sich die Yersinien vor dem Immunsystem verstecken: Sie drosseln die Produktion eines Giftstoffes, mit dem sie während einer akuten Infektion die Entzündung des befallenen Gewebes anheizen. So geht die Entzündung zurück und die Bakterien entziehen sich der Aufmerksamkeit des Immunsystems. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachjournal PLOS Pathogens.

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Stärkere Fokussierung auf wachsende Patientengruppe bleibt weiterhin notwendig:

Koalitionsvertrag eröffnet Perspektiven für die Versorgung älterer Patienten in Deutschland

Berlin (9. Februar 2018) - Mit der nachhaltigen Stärkung der sektorübergreifenden Versorgung, des Präventionsgedankens und dem Ziel, frühzeitig Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, werden für die Versorgung geriatrischer Patienten wichtige Themen im Koalitionsvertrag aufgegriffen. Die vereinbarten Strukturreformen im Krankenhausbereich, insbesondere die vorgesehene Finanzierung der Pflegepersonalkosten unabhängig von Fallpauschalen, werden deutliche Auswirkungen auf die Geriatrien im Krankenhaus haben. Als personalintensiver Versorgungsbereich müssen hier sachgerechte Umsetzungsregelungen entwickelt werden, die nicht zu einer Verschlechterung der Versorgung führen dürfen. Vielmehr muss eine Stärkung der Versorgung unmittelbar am Patienten erreicht werden.

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Typ-2-Diabetes:
Das kosten die Folgeerkrankungen

Neuherberg (5. Februar) - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben die Krankenkassen-Daten von über 300.000 Menschen mit Diabetes untersucht. Im Fachjournal ‚Diabetes Care‘ schlüsseln sie auf, welche Kosten die verschiedenen Folgeerkrankungen verursachen. Die Helmholtz Autorinnen und Autoren sind Mitglieder des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).

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Abb.: Die grüne Immunfärbung des Hepatitis E Virus Kapsidproteins in den Plazentazellen weist die Replikation des Virus in diesen nach. Photo und Copyright: Leonard Knegendorf / TWINCORENeuer Behandlungsansatz für Hepatitis E Virus Infektionen bei Schwangeren

Hannover (12. Februar 2018) – Hepatitis E Virus Infektionen gelten unter Medizinern als unterschätzte Krankheit. In unseren Breiten werden vorrangig Menschen mit geschwächter Immunabwehr krank, in Asien und Afrika ist jedoch ein Genotyp verbreitet, der besonders für Schwangere eine ernste Bedrohung ist: Eine von vier Schwangeren stirbt dort in Folge einer HEV Infektion. Wissenschaftler des TWINCORE haben nun die Unterschiede der regionalen Hepatitis E Typen untersucht, um Behandlungsansätze gegen diese für Schwangere hochgefährliche Variante zu erforschen. Mit ihren Untersuchungen haben sie zunächst ein Zellmodell entwickelt, mit dem sie Wirkstoffe auf ihre Eignung als Hepatitis E Medikament testen können.

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Breite Öffentlichkeit gibt dem Einzelnen Schuld an seinem Übergewicht

Starkes Übergewicht wird als selbstverschuldet wahrgenommen

Berlin (5. Februar 2018) – Repräsentative Befragungen in Deutschland, Großbritannien und den USA: Obwohl Experten für die weltweite Zunahme von stark übergewichtigen Menschen hauptsächlich veränderte Umweltbedingungen verantwortlich machen, gibt die breite Öffentlichkeit dem Einzelnen die Schuld an seinem Übergewicht. Ihrer Meinung nach sollten Betroffene resultierende medizinische Behandlungskosten deshalb selbst tragen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Mannheim, welche in der Fachzeitschrift Annals of Behavioral Medicine veröffentlicht wurde.

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