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24 | 01 | 2018
KPJ

37. Münchener Fachpresse-Workshop

Onkologische Supportivtherapie:
Neues zur Antiemese, Neutropenie-Prophylaxe und zur Integration der Selentherapie

München (30. März 2017) - Die überwiegende Mehrheit der Tumorpatienten in Deutschland leidet unter Selenmangel. Insbesondere nach einer Strahlentherapie werden stark defizitäre Werte gemessen. Über das Potenzial einer Substitution bei diagnostiziertem Selendefizit mit anorganischen Selen in Form von Natriumselenit berichtete Dr. Peter Holzhauer, Oberaudorf. Nach ersten vielversprechenden Studienergebnissen forderte er weitere Studien in der onkologischen Supportivtherapie. Febrile Neutropenien sind eine potenziell lebensbedrohliche Komplikation vieler Chemotherapieprotokolle. Eine Prophylaxe mit Granulozyten-koloniestimulierenden Wachstumsfaktor (G-CSF)-Präparaten wie Pegfilgrastim (Neulasta®) kann helfen, Mortalität12 und Morbidität durch febrile Neutropenien zu reduzieren, stationäre Aufenthalte zu vermeiden und die geplante Dosisintensität der Chemotherapie zu erhalten, erklärte Prof. Hartmut Link, Kaiserslautern. Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen werden durch verschiedene Pathomechanismen ausgelöst. Die aktuellen Antiemese-Leitlinien nationaler und internationaler Fachgesellschaften empfehlen bei hoch emetogenen Chemotherapien und seit Neuem auch bei bestimmten moderat emetogenen Substanzen wie Carboplatin vor der Chemotherapie ein antiemetisches Kombinationsregime aus 5-HT3-Rezeptortantagonist, NK1-Rezeptorantagonist und Dexamethason, berichtete Prof. Karin Jordan, Heidelberg. Ein neuer NK1- Rezeptorantagonist mit besonders langer Halbwertzeit ist Rolapitant, dessen Zulassung in der EU im April 2017 erwartet wird.

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Chronischer Hypoparathyreoidismus

Mit Natpar®/rhPTH(1-84) therapeutische Herausforderungen meistern

Göttingen/Berlin (16. November 2017) ‑ Unter den endokrinen Krankheitsbildern nahm der chronische Hypoparathyreoidismus bislang eine Sonderrolle ein, da der chronische Hypoparathyreoidismus bis vor Kurzem die letzte klassische endokrine Erkrankung war, für die keine hormonelle Substitutionstherapie existierte.1-5 Betroffene leiden unter einem komplexen Krankheitsbild ‑ vor allem an Muskelschmerzen, Krämpfen, Parästhesien und kognitiven Einbußen ‑ und sind in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Wie kann die in diesem Jahr zugelassene Substitutionstherapie mit rekombinantem Parathormon (rPhTH 1-84) Patienten und Endokrinologen unterstützen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt eines Pressegesprächs mit Prof. Dr. Heide Siggelkow in Göttingen.

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Nasale Glukokortikoide (nGKS) bei allergischer Rhinitis (AR)

Verordnungsunsicherheit und Erstattungschaos konterkarieren Behandlungserfolg – was Ärzte und Patienten noch erwarten können

Wiesbaden (6. Oktober 2017) – Dass einige wichtige nGKS bei AR nicht mehr grundsätzlich zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden dürfen, konterkariert die leitliniengerechte AR-Therapie. Zudem wird der Bagatellisierung und Unterbehandlung von AR weiter Vorschub geleistet, trotz bereits bekannter gesundheitlicher und sozioökonomischer Folgen.1,2 „Es herrscht vielfach Unklarheit, wann welche nGKS-Präparate zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnungsfähig sind“, erläuterte Prof. Dr. med. Ludger Klimek, Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden und Präsident des AeDA* anlässlich einer Pressekonferenz der MEDA Pharma** im Rahmen des Deutschen Allergiekongresses, Wiesbaden. „Es liegt nahe, dass die Neuregelung Patienten demotiviert, wegen einer AR zum Arzt zu gehen – obgleich nur dieser ein adäquates AR-Management gewährleistet“, so Dr. med. Holger Wrede, HNO- und Allergiezentrum Herford. Sabine Jossé von MeinAllergiePortal www.mein-allergie-portal.com erklärte, die Selbstbehandlung der AR könne riskant werden, wenn die Patienten Erkrankungsverschlechterungen und Komplikationen wie beispielsweise Asthma gegebenenfalls nicht rechtzeitig erkennen und behandeln lassen. Die Experten brachten Klarheit in den derzeitigen Verordnungsdschungel: Es sei wichtig zu wissen, so Klimek, dass nach wie vor nGKS zur Verfügung stünden, die auf „rotem Rezept“ verschrieben werden könnten. So bietet z. B. das Kombinations-nasenspray Dymista® gesetzlich krankenversicherten AR-Patienten unter definierten Voraussetzungen die Option einer verordnungs- und erstattungsfähigen AR-Therapie.3 Dies könnte den Experten zufolge Patienten motivieren, ihre Behandlung vermehrt in die Hand des Allergologen zu legen und die so wichtige Symptomkontrolle in den Griff zu bekommen.

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Blutgerinnungsstörungen

Tradition als Basis für innovative Therapien und patientenorientierten Service 

 

Berlin (21. Dezember 2017) – Dank innovativer Produkte und Technologien hat die Behandlung von Blutgerinnungsstörungen in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dies führte bei vielen Patienten zu deutlichen Verbesserungen der Lebensqualität. In einer Presseveranstaltung wurde deutlich, dass sich in naher Zukunft neue therapeutische Perspektiven bei der Hämophilie A sowie beim Von-Willebrand-Syndrom ergeben werden. Einen technologischen Meilenstein stellt das System myPKFiT dar, das sowohl Arzt als auch Patient die Krankheitskontrolle deutlich erleichtert.
 

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Erster PD-L1-Inhibitor beim fortgeschrittenen NSCLC und Urothelkarzinom

Zulassung für Tecentriq: Die nächste Generation der Krebsimmuntherapie

Frankfurt am Main (4. Oktober 2017) - Seit Ende September 2017 ist der PD-L1-Inhibitor Tecentriq® (Atezolizumab) in der Europäischen Union (EU) zur Therapie von Patienten mit vorbehandeltem fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) sowie zur Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom (mUC) zugelassen.1 Der erste PD-L1-Inhibitor in beiden Indikationen bietet den betroffenen Patienten eine hohe Wirksamkeit – und dies bei guter Verträglichkeit und unabhängig vom PD-L1-Status.2,3,4,5 Anlässlich der Zulassung von Tecentriq erläuterten Experten aus Praxis und Forschung im Rahmen einer Veranstaltung der Roche Pharma AG die aktuellen Studiendaten und den Stellenwert der Zulassung für die Patienten.

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