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22 | 08 | 2017
Sexualität
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Abb.: HI-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Photo und Copyright: RKI Deutscher STI-Kongress

Prävention sexuell übertragbarer Infektionen

Berlin (6. Juli 2016) - Vom 6. bis 9. Juli findet in Berlin der Deutsche STI-Kongress statt. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Motto "Sexuelle Lebens­welten - Wege der Prävention". Dabei geht es um Fragen wie: Welche Möglich­keiten der Prävention gibt es bereits jetzt und wo bestehen Defizite? Welche Träger der HIV- und STI-Prävention verfolgen welche Projekte? Wie kann und soll mit kulturellen Unter­schieden umgegangen werden? Wie kann eine HIV-Prä­expositions­prophylaxe in Deutschland im­plemen­tiert werden? Brauchen wir besondere Angebote für Jugendliche? Welche Möglich­keiten der Impfung gibt es? Kann sexuelles Risiko­verhalten beeinflusst werden? Neben der medi­zi­nischen Sicht geht es in den Vorträgen und Work­shops auch um sozial­wissen­schaftliche und sexual­pädagogische Aspekte. Das Robert Koch-Institut ist sowohl in der wissen­schaftlichen Organisation als auch mit Vorträgen beteiligt.

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Ritex: Bersttest. Photo: © Ritex Kondome

Kondome, mechanische Kontrazeption und Infektionsprophylaxe

Berlin (24. Mai 2016) - Kondome, die aus einem unbeschädigten, wasserundurchlässigen Latexfilm bestehen, haben sich bei der Anwendung im Genitalbereich als lokal wirksame Barriere gegen die Übertragung von Spermien sowie Viren und anderen Infektionserregern erwiesen. Zahlreiche klinische Studien und die über Jahrzehnte gesammelten Daten der Hersteller über Anwenderreklamationen haben die Verträglichkeit von Latexkondomen für Männer sowie deren Wirksamkeit als Mittel zur Vermeidung von Schwangerschaften und zur Reduzierung des Übertragungsrisikos der meisten sexuell übertragbaren Infektionen (STI), einschließlich HIV, bestätigt.

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Sexuell übertragbare Infektionen wirksam bekämpfen: Neue Informationskampagne LIEBESLEBEN. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, stellen heute gemeinsam mit dem Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V., Dr. Volker Leienbach, die neue Informationskampagne LIEBESLEBEN zur Eindämmung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen vor. Sexuell übertragbare Infektionen wirksam bekämpfen

Neue Informationskampagne LIEBESLEBEN

Berlin (4. Mai 2016) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, stellen heute gemeinsam mit dem Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V., Dr. Volker Leienbach, die neue Informationskampagne LIEBESLEBEN zur Eindämmung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen vor.

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Eine Sexualbegleiterin erzählt aus ihrem Alltag, ein Jurist fragt „Gibt es ein Recht auf Sexualität?“ - Tagungsrückblick: Sexualität einen Raum geben. Obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird, ist die Diskussion um sexuelle Bedürfnisse von älteren Menschen noch immer ein Thema, über das man lieber nicht spricht. Dies gilt insbesondere für den Zusammenhang von Sexualität und Demenz. In der professionellen Pflege kann dieses Thema jedoch nicht einfach verschwiegen werden, gehört Sexualität doch zu den Grundbedürfnissen. Aber wie verändert sich unsere Sexualität im Alter? Was bedeutet Demenz für die Intimität in Partnerschaften? Und wie sieht es mit dem Recht auf Sexualität in den Pflegeeinrichtungen aus? Photo: UNI Witten/HerdeckeEine Sexualbegleiterin erzählt aus ihrem Alltag, ein Jurist fragt „Gibt es ein Recht auf Sexualität?“

Tagungsrückblick: Sexualität einen Raum geben

 

Witten (17. März 2016) - Obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird, ist die Diskussion um sexuelle Bedürfnisse von älteren Menschen noch immer ein Thema, über das man lieber nicht spricht. Dies gilt insbesondere für den Zusammenhang von Sexualität und Demenz. In der professionellen Pflege kann dieses Thema jedoch nicht einfach verschwiegen werden, gehört Sexualität doch zu den Grundbedürfnissen. Aber wie verändert sich unsere Sexualität im Alter? Was bedeutet Demenz für die Intimität in Partnerschaften? Und wie sieht es mit dem Recht auf Sexualität in den Pflegeeinrichtungen aus?

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BZgA-Studie „Jugendsexualität 2015“

Jugend nicht früher sexuell aktiv

 

Köln (12. November 2015) - Sie sind sexuell aktiv und verhüten gut. Das kennzeichnet die heutigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Kulturelle Unterschiede finden sich je nach Herkunft. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Studie „Jugendsexualität 2015“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Annahmen, wonach immer mehr junge Menschen immer früher sexuell aktiv werden, bestätigen sich nicht. Bei der Verhütung verhalten sich die 14- bis 17-Jährigen ausgesprochen umsichtig. Über 90 Prozent der sexuell aktiven jungen Menschen sprechen mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin über Verhütung.

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nnerproblem ernst genommen:Biotech-Lösung gegen Erektionsstörungen mit Genkonstrukt und blauem Licht

Mit Blaulicht gegen Männersorgen

 

Zürich, Schweiz (23. März 2015) - Unter Männern sind Erektionsstörungen ein Tabuthema. Keiner spricht gerne darüber. Fakt ist: Mit zunehmenden Alter leiden immer mehr Männer unter der sogenannten erektilen Dysfunktion. Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Zahl derer, die keine oder unvollständige Erektionen haben, stetig zu. Bei den über 60-jährigen sind bereits über die Hälfte aller Männer von Erektionsstörungen betroffen.

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Human immunodeficiency virus 1 (Retroviren) Reife Virionen (rote Hülle) sammeln sich an der Oberfläche eines T-Lymphozyten(Wirtszelle). Transmissions-Elektronenmikroskopie, Ultradünnschnitt. © H.R. Gelderblom/RKISexuell übertragbare Erkrankungen

Chlamydien-Infektionen in Deutschland

 

Berlin (18. November 2013) - Infektionen mit Chlamydia trachomatis gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen weltweit. Sie verlaufen häufig symptomlos und erhöhen unbehandelt bei Frauen das Risiko für Unfruchtbarkeit und Schwangerschaftskomplikationen deutlich. Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses hat das RKI im Jahr 2010 das Chlamydia-trachomatis-Laborsentinel etabliert, mit dem Ziel, die Inanspruchnahme des Screenings für Frauen unter 25 Jahren zu evaluieren. Gleichzeitig geben die Daten einen Überblick über Prävalenz und zeitliche Entwicklung der Chlamydien-Infektionen in Deutschland.

 

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Sexuell übertragbare Infektionen auf dem Vormarsch

 

Bochum (30. November 2011) - „STI – diese drei Buchstaben werden uns in den nächsten Jahren immer häufiger begegnen“, warnt RUB-Mediziner Prof. Dr. Norbert Brockmeyer. Sie stehen für „sexual transmitted infection“ (sexuell übertragbare Infektionen). Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember macht Brockmeyer, Präsident der Deutschen STI-Gesellschaft, auf eine steigende Zahl solcher Erkrankungen aufmerksam: „In Deutschland – und auch weltweit – haben sich im Jahr 2011 weniger Menschen mit dem HI-Virus infiziert als in den Jahren zuvor. Alarmierend sind jedoch die steigenden Zahlen von Syphilis-Fällen und STI allgemein.“

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Worüber keiner spricht

Sexuell übertragbare Infektionen in Deutschland


Bochum (31. August 2011) - Wie steht es um die sexuelle Gesundheit in Deutschland? Die Antwort: Wir wissen es leider nicht! Denn mit Ausnahme von HIV und Syphilis erlaubt die derzeitige Datenlage zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI – sexually transmitted infections) keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Infektionsrate. Prof. Dr. Norbert Brockmeyer, HIV-Forscher und Mediziner der Ruhr-Universität Bochum, fordert ein Umdenken in der Gesundheitsversorgung: „Unsere HIV/AIDS-Politik muss durch eine umfassende STI-Politik ergänzt werden.“

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Jungen werden immer früher geschlechtsreif

Lebensphase zwischen körperlichem und sozialem Erwachsenwerden verlängert sich

 

Rostock (18. August 2011) - Jungen werden immer früher körperlich erwachsen. Seit mindestens Mitte des 18. Jahrhunderts ist das Alter ihrer Geschlechtsreife um etwa 2,5 Monate pro Jahrzehnt gefallen. Diesen bisher schwer belegbaren Trend wies Joshua Goldstein, Direktor des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock (MPIDR), nun mittels Sterblichkeitsdaten nach. Damit scheint auch für Jungen zu gelten, was für Mädchen bereits bekannt war: Der Zeitraum, in dem junge Menschen zwar geschlechtsreif, aber sozial gesehen noch nicht erwachsen sind, wird immer länger.

 

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Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit LGL)Präparate zur Steigerung der Potenz können Gesundheit schädigen

Warnung vor den Nahrungsergänzungsmitteln „POWER tabs“ und „iErect“

 

München (12. August 2011) - Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) warnt dringend vor der Einnahme der Präparate „POWER tabs" und „iErect". Die Untersuchungen des LGL ergaben, dass „POWER tabs" in hoher Dosierung zwei nicht deklarierte Inhaltsstoffe enthält, nämlich Thioaildenafil und Dithiodesmethylcarbodenafil. In „iErect" wurde hoch dosiertes Thiosildenafil nachgewiesen.

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