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59. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

FoundationOne: Wie moderne Analyseverfahren die Therapieentscheidung beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom unterstützen können

Dresden (15. März 2018) - Durch den Einsatz moderner Informationstechnologien und Analyseverfahren vollzieht sich ein Wandel in der personalisierten Krebsmedizin. Die Wahl der bestmöglichen zielgerichteten Behandlung ist von der Kenntnis relevanter genetischer Veränderungen abhängig. Bei Erkrankungen wie dem fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), bei dem Mutationen unterschiedlicher Signalwege die Wirksamkeit des Therapieregimes bestimmen können, ist dies besonders relevant.1-3 Services wie FoundationOne können Behandlern eine wertvolle Hilfestellung bei der Therapiewahl geben: Die umfassenden Tumorprofile bieten Informationen zu mehr als 300 krebsassoziierten Genen. Auf einem Symposium der Roche Pharma AG beim Jahrestreffen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) sprachen Experten über die Bedeutung umfassender Tumorprofilings sowie den Stellenwert von FoundationOne bei der Therapiewahl für Patienten mit NSCLC.


Das Wissen um die Anzahl und die Bedeutung von Genveränderungen, die das Wachstum und die Aggressivität von Tumoren treiben hat sich in den vergangenen Jahres stark verbessert – das gilt besonders für das NSCLC.1 Digitale Auswertungen umfassender Datensätze von Patienten spielen daher bereits heute eine immer wichtigere Rolle für therapeutische Entscheidungen. Dieser Trend wird sich zukünftig noch weiter verstärken. Umfassende Tumorprofilings können helfen, diese molekularen Veränderungen zu identifizieren und somit bei der Therapieentscheidung zugunsten personalisierter und zielgerichteter Behandlungsoptionen unterstützen. Der validierte Service FoundationOne4 sequenziert Tumore auf 315 krebsassoziierte Gene und bestimmt zudem die Tumormutationslast (TMB) sowie die Mikrosatelliteninstabilität (MSI).

Speziell zur Behandlung von Patienten mit NSCLC sollten gemäß der aktuellen NCCN-Richtlinie umfassende Tumorprofilings unter anderem zur Identifikation von EGFR- oder ALK-Mutationen durchgeführt werden.5 So können seltene Treibermutationen identifiziert werden, um Patienten zielgerichtet und individuell zu therapieren. FoundationOne erkennt mit hoher Genauigkeit alle vier relevanten Klassen genetischer Veränderungen (Basensubstitutionen, Insertionen/Deletionen, Kopienzahlvariationen und Genrekombinationen).4 So kann der Service therapierelevante Mutationen auch bei Vorliegen negativer Ergebnisse nach FISH- und Hotspot-Testung identifizieren.2,6 Zudem ergaben Studien prognostische Vorteile im Zusammenhang mit molekularen Tumorprofilings: So zeigten sich bei Patienten, bei denen genetische Veränderungen festgestellt wurden, unter der adaptierten Therapie ein längeres progressionsfreies Überleben (PFS) und Gesamtüberleben (OS) als bei Patienten, bei denen keine genetischen Veränderungen gefunden werden konnten.7


FoundationOne: Innerhalb von zwei Wochen zum Befund

Alle klinisch relevanten genetischen Veränderungen werden mithilfe des umfassenden Tumorprofilings vor dem Hintergrund des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstands von Foundation Medicine analysiert und bewertet. Durch Bioinformatiker und modernste Algorithmen werden die Resultate anschließend in einem detaillierten und zugleich einfach zu interpretierenden Ergebnisbericht („Report“) zusammengefasst. Die Reports beinhalten neben den Analyseergebnissen relevante Studienresultate zu zielgerichteten Therapien sowie Informationen zu aktuellen klinischen Studienprogrammen, die für die jeweiligen Mutationen relevant sind. Auf dieser Basis können Ärzte eine fundierte Therapiestrategie entwickeln. Der Report steht in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach Einsendung der Proben zur Verfügung.


Literaturverweise

  1. Pao W, Hutchinson KE, Nat Med 2012; 18: 349-51
  2. Schrock AB et al., Clin Cancer Res 2016; 22(13): 3281-5
  3. Drilon A, Clin Cancer Res 2015; 21(16): 3631-9
  4. Frampton GM et al., Nat Biotechnol 2013; 31(11): 1023-31
  5. NCCN NSCLC-Guidelines Version 5.2017
  6. Ali SM et al., The Oncologist 2016; 21: 762-70
  7. Barlesi F et al., Lancet 2016; 387: 1415-26


Eindeutige Kennzeichnung von biologischen Arzneimitteln in der medizinischen Kommunikation

Für die Patientensicherheit ist es wichtig, biologische Arzneimittel durch ihren Handelsnamen klar zu kennzeichnen. Nur so kann gewährleistet werden, dass mögliche Nebenwirkungen eindeutig einem bestimmten Produkt zugeordnet und zurückverfolgt werden können. Analog europäischer behördlicher Vorgaben für die Dokumentation des Handelsnamens in der Patientenakte nennt Roche in Publikationen, Texten und Presseinformationen deshalb neben dem internationalen Freinamen auch den Handelsnamen.


Roche weltweit

Roche ist ein globales Unternehmen mit Vorreiterrolle in der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten und Diagnostika und ist darauf fokussiert, Menschen durch wissenschaftlichen Fortschritt ein besseres, längeres Leben zu ermöglichen. Dank der Kombination von Pharma und Diagnostika unter einem Dach ist Roche führend in der personalisierten Medizin – einer Strategie mit dem Ziel, jedem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.

Roche ist das größte Biotech-Unternehmen weltweit mit differenzierten Medikamenten für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche ist auch der bedeutendste Anbieter von In-vitro- Diagnostika und gewebebasierten Krebstests und ein Pionier im Diabetesmanagement.

Seit der Gründung im Jahr 1896 erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Zum Ziel des Unternehmens gehört es durch Kooperationen mit allen relevanten Partnern den Zugang von Patienten zu medizinischen Innovationen zu verbessern. Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen heute 30 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Krebsmedikamente. Ausgezeichnet wurde Roche zudem bereits das neunte Jahr in Folge als das nachhaltigste Unternehmen innerhalb der Pharma-, Biotechnologie- und Life-Sciences- Branche im Dow Jones Sustainability Index.

Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigte 2017 weltweit rund 94.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2017 investierte Roche CHF 10,4 Milliarden in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von CHF 53,3 Milliarden. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan.

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.


Roche in Deutschland

Roche beschäftigt in Deutschland rund 16.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Pharma und Diagnostik. Das Unternehmen ist an den drei Standorten in Grenzach-Wyhlen (Roche Pharma AG), Mannheim (Roche Diagnostics GmbH, Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Roche Diabetes Care GmbH sowie Roche Diabetes Care Deutschland GmbH) und Penzberg (Biotechnologie-Kompetenzzentrum, Roche Diagnostics GmbH) vertreten. Die Schwerpunkte erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette der beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics: von Forschung und Entwicklung über Produktion, Logistik bis hin zu Marketing und Vertrieb, wobei jeder Standort neben dem Deutschland-Geschäft auch globale Aufgaben wahrnimmt. Roche bekennt sich klar zu den deutschen Standorten und hat in den letzten fünf Jahren in diese rund 2,5 Milliarden Euro investiert.

  • Weitere Informationen zu Roche in Deutschland finden Sie unter www.roche.de


Roche Pharma AG

Die Roche Pharma AG im südbadischen Grenzach-Wyhlen verantwortet mit rund 1.400 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das deutsche Pharmageschäft. Dazu gehören Marketing und Vertrieb von Roche Medikamenten in Deutschland sowie der Austausch mit Wissenschaftlern, Forschern und Ärzten in Praxen und Krankenhäusern. Im Bereich der klinischen Forschung koordiniert der Standort alle zulassungsrelevanten Studien für Deutschland sowie Studien für bereits auf dem Markt befindliche Produkte. Für den europäischen Raum erfolgen in Grenzach-Wyhlen zudem zentrale Elemente der technischen Qualitätssicherung.


Quelle: Roche Pharma, 15.03.2018 (tB).

 
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