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22 | 08 | 2017
Pharmakologie
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Baxalta_LogoBaxalta startet als zukunftsweisendes globales Biopharmaunternehmen und widmet sich Patienten mit seltenen und bisher wenig beachteten Krankheiten

 

                                    • Baxalta setzt bei seinen Innovationen auf spezifische Therapien, um seine Führungsposition im Bereich Hämatologie und Immunologie auszubauen und den Geschäftsbereich Onkologie zu erweitern
  • Auf Basis von 6 Milliarden US-Dollar an Jahreseinnahmen sollen geplante neue Produkte und Indikationen bis 2020 jährlich einen Zuwachs von 2,5 Milliarden US-Dollar erwirtschaften
  • Das erfahrene Management-Team verfolgt eine patientenorientierte Strategie, um neuartige Therapien voranzutreiben und nachhaltiges Wachstum zu erzielen

 

Deerfield, Ill., USA (1. Juli 2015) – Baxalta Incorporated (NYSE: BXLT) startet heute als global agierendes Biopharmazeutika-Unternehmen, das seinen Schwerpunkt auf die Entwicklung bahnbrechender Therapien für Patienten mit seltenen und bisher wenig beachteten Krankheiten legt. Das Unternehmen baut seine etablierte Führungsposition im Bereich Hämatologie und Immunologie weiter aus und erweitert sein Onkologie-Portfolio für Patienten mit begrenzten Behandlungsoptionen. Bis zum Jahr 2020 plant Baxalta 20 neue Produkte einzuführen und greift dabei auf die erfahrenen Führungskräfte und bestehende internationale Expertise des Unternehmens sowie auf seine Präsenz in mehr als 100 Ländern zurück. Die Aktien des Unternehmens werden ab heute an der New Yorker Börse unter dem Ticker-Symbol «BXLT» gehandelt. Am deutschen Standort in Unterschleißheim bei München beschäftigt das Unternehmen aktuell 110 Mitarbeiter.

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Interimsdaten

Spezifisches Antidot hob Antikoagulation unter Dabigatran innerhalb weniger Minuten auf

 

  • RE-VERSE ADTM : Zwischenergebnisse der weltweit ersten Studie, die den Effekt eines NOAK-spezifischen Antidots bei Patienten in der klinischen Praxis untersucht, vorgestellt
  • Erste Daten der Patientenstudie zeigten die sofortige Aufhebung der gerinnungshemmenden Wirkung von Dabigatran (Pradaxa®) bei Patienten, die eine unaufschiebbare Notoperation oder -intervention benötigten oder bei denen schwere/lebensbedrohliche Blutungskomplikationen auftraten1,2
  • Die Daten wurden im New England Journal of Medicine veröffentlicht und beim diesjährigen Kongress der ISTH erstmals vorgestellt1,2

 

Ingelheim (23. Juni 2015) – Erste Zwischenergebnisse der Phase-III-Patientenstudie RE-VERSE AD™ zeigten, dass Idarucizumab(i) in einer Dosis von 5 g die Dabigatran-induzierte Gerinnungshemmung mit sofortiger Wirkung aufhob. Es wurden keine sicherheitsrelevanten Ereignisse festgestellt. Die Resultate werden im New England Journal of Medicine (NEJM) und auf dem diesjährigen Kongress der International Society of Thrombosis and Haemostasis (ISTH) in Toronto, Kanada, vorgestellt.1,2

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Apremilast bei Plaque-Psoriasis und Psoriasis-Arthritis

Kein Zusatznutzen ableitbar

 

Köln (15. Mai 2015) - Apremilast (Handelsname: Otezla) steht seit Januar 2015 Erwachsenen zur Verfügung, die entweder an einer mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis oder an einer aktiven Psoriasis-Arthritis erkrankt sind und bei denen bestimmte Vorbehandlungen nicht ausreichend wirken oder nicht geeignet sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in zwei Dossierbewertungen überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber den jeweiligen zweckmäßigen Vergleichstherapien einen Zusatznutzen bietet. Ein solcher Zusatznutzen ist jedoch aus keinem der Dossiers ableitbar, da sie keine relevanten Daten enthalten.

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Positives CHMP-Votum für Edoxaban

Daiichi Sankyo erhält Empfehlung für die europäische Zulassung des einmal täglichen oralen Antikoagulanz Edoxaban

 

  • Der europäische Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) hat sich für die Zulassung von einmal täglich Edoxaban ausgesprochen.
  • Das positive Votum basiert auf Daten der Zulassungsstudien ENGAGE AF-TIMI 48 und HOKUSAI-VTE. Mit 21.105 bzw. 8.292 Patienten sind dies die größten und längsten globalen Studien, in denen ein Nicht-VKA orales Antikoagulanz bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern bzw. venösen Thromboembolien untersucht wurde.
  • Daiichi Sankyo ist zuversichtlich, im nächsten Schritt die Zulassung durch die Europäische Kommission zu erhalten, welche Voraussetzung für die Markteinführung in der Europäischen Union ist.

 

Tokyo, Japan (28. April 2015) – Daiichi Sankyo Company, Limited (Daiichi Sankyo) hat vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) die Empfehlung zur Zulassung des einmal täglichen oralen, selektiven Faktor-Xa-Inhibitors Edoxaban erhalten. Die Empfehlung umfasst die Prävention von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulär bedingtem Vorhofflimmern (non-valvular atrial fibrillation, NVAF) und mindestens einem Risikofaktor. Darüber hinaus gilt das positive Votum für die Zulassung zur Behandlung tiefer Beinvenenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) sowie zur Prävention rezidivierender TVT und LE bei erwachsenden Patienten.1 Die Zulassungsempfehlung des CHMP basiert auf Daten der Phase-3-Studien ENGAGE AF-TIMI 48 bzw. HOKUSAI-VTE.2,3

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Empfehlung des Ausschusses für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) im Rahmen eines europäischen Risikobewertungsverfahrens

Ibuprofenhaltige Arzneimittel und kardiovaskuläres Risiko

 

Bonn (13. April 2015) - Das BfArM informiert über die Empfehlung des PRAC im Rahmen des europäischen Risikobewertungsverfahrens nach Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG (Rapporteur Spanien, Co-Rapporteur Großbritannien) bezüglich des kardiovaskulären Risikos bei hochdosierter Anwendung von Ibuprofen.

Ibuprofen ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), der zur Behandlung von Schmerzen und Fieber zugelassen ist. Dexibuprofen ist das aktive Enantiomer von Ibuprofen und wurde daher im aktuellen Risikobewertungsverfahren ebenfalls berücksichtigt.

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Information des BfArM zu Dimethylfumarat-haltigen Arzneimitteln (Tecfidera®, Fumaderm®) und Progressiver multifokaler Leukencephalopathie (PML)

 

Berlin (7. April 2015) - Fumaderm® enthält Dimethylfumarat in Kombination mit drei Salzen von Ethylhydrogenfumarat und ist in Deutschland seit den 1990er Jahren zugelassen zur Behandlung von mittelschweren bis schweren Formen der Psoriasis vulgaris. Als der eigentlich wirksame Bestandteil wird Dimethylfumarat angesehen. Seit 2014 ist Dimethylfumarat als Monopräparat unter dem Namen Tecfidera® auch zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose zugelassen.

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IQWiG-Mitarbeiter weisen erheblichen Informationszugewinn durch Dossiers und Dossierbewertungen nach

Frühe Nutzenbewertung erhöht Studiendatentransparenz

 

Köln (2. März 2015) - Vier Jahre sind seit der Einführung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) verstrichen. In erster Linie sollte es dazu dienen, die steigenden Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen einzudämmen. Aber die frühen Nutzenbewertungen, die das AMNOG für neue Wirkstoffe vorsieht, bringen auch Informationen aus klinischen Studienberichten ans Licht, die bislang unveröffentlicht blieben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) haben diesen Aspekt näher untersucht und in einem Artikel im British Medical Journal beleuchtet.

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Europäische Kommission erteilt Zulassung für Cerdelga® (Eliglustat),
Genzymes orale Therapie des Morbus Gaucher Typ 1

 

Cambridge, Mass., USA / Neu-Isenburg (23. Januar 2015) – Genzyme, ein Unternehmen der Sanofi-Gruppe, hat bekannt gegeben, dass die EU-Kommission die Marktzulassung für Cerdelga® (Eliglustat, Hartkapseln) erteilt hat. Cerdelga® ist eine orale Therapie für Erwachsene mit Morbus Gaucher Typ 1. Demnach ist Cerdelga® in der EU zur Langzeitbehandlung von erwachsenen Patienten mit Morbus Gaucher Typ 1 (GD1) indiziert, die langsame, intermediäre oder schnelle Metabolisierer in Bezug auf Cytochrom-P450 Typ 2D6 sind. Eine geringe Anzahl erwachsener Patienten, die Cerdelga® besonders schnell verstoffwechseln oder bei denen mittels eines spezifischen Labortests die Abbaugeschwindigkeit nicht bestimmbar ist, ist für die Behandlung mit Cerdelga® nicht geeignet. Im August 2014 erhielt Cerdelga® die Zulassung von der US-Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) und derzeit wird es von einer Reihe weiterer Aufsichtsbehörden weltweit geprüft. In den Ländern der EU ist die Verfügbarkeit von Cerdelga® auf dem Markt in 2015 und den kommenden Jahren zu erwarten.

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Grundlagenforschung und langjährige Erfahrung: Forscher suchen im Gewebe nach neuen Ansatzmöglichkeiten für neuartige Biopharmazeutika gegen Alzheimer, Krebs und andere Krankheiten. In einem neuen Medikament steckt die Essenz aus Forschung, Studien und Anwendungserfahrung. © AbbVie Deutschland GmbH Monoklonale Antikörper

Komplex in der Herstellung, zielgerichtet in der Therapie

 

Frankfurt am Main (24. November 2014) - 30 Jahre nach der Verleihung des Nobelpreises für die Entwicklung des Hybridom-Verfahrens sind monoklonale Antikörper (mAk) aus der Therapielandschaft für chronische Entzündungskrankheiten nicht mehr wegzudenken. Der Weg von der Entwicklung der ersten mAk bis zum therapeutischen Einsatz dieser komplexen Proteine war lang und aufwändig. Dies liegt nicht zuletzt an den komplexen Herstellungsprozessen, wobei sich die Produkte in Abhängigkeit von der verwendeten Zelllinie, des Nährmediums und der Kulturbedingungen unterscheiden können. Seit Ablauf des Patentschutzes von Biopharmazeutika treten biologische Nachahmerprodukte, sogenannte Biosimilars, auf den Markt. Die Wirkstoffe von Biosimilars sind ‑ anders als Generika ‑ dem Originalprodukt ähnlich, aber nie identisch.(1) Im Rahmen eines von AbbVie unterstützten Pressegesprächs beleuchteten Experten die sensiblen Anforderungen an die Herstellung und den therapeutischen Einsatz von mAk und diskutierten mit Blick auf die qualitätsgesicherte Therapie von Patienten die künftigen Entwicklungen durch den bevorstehenden Markteintritt von biologischen Nachahmerprodukten.

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Rote-Hand-Brief zu Beofenac® (Aceclofenac)

Neue Gegenanzeigen und Warnhinweise

 

Bonn (28. Oktober 2014) - Die Firma Almirall Hermal GmbH informiert darüber, dass die Therapie mit Aceclofenac ähnlich wie die mit Diclofenac und selektiven COX-2-Inhibitoren mit einem erhöhten Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse assoziiert ist. Aceclofenac ist jetzt kontraindiziert bei Patienten mit ischämischer Herzerkrankung, peripherer Gefäßkrankheit, zerebrovaskulärer Krankheit oder bestehender kongestiver Herzinsuffizienz (New York Heart Association NYHA -Klassifikation II-IV).

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Fortgeschrittenes oder metastasiertes Magenkarzinom

Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA empfiehlt die Zulassung von Ramucirumab (CyramzaTM) für die Zweitlinientherapie

 

Bad Homburg (1. Oktober 2014) – Lilly gibt bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) am 26. September 2014 eine positive Stellungnahme für die Zulassung von Ramucirumab (CyramzaTM) sowohl in Monotherapie als auch in Kombination mit Paclitaxel für die Zweitlinientherapie von Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs ausgesprochen hat. Damit könnte mit Ramucirumab in der Europäischen Union (EU) in Kürze eine neue Behandlungsoption für die Palliativtherapie des Magenkarzinoms in der Zweitlinie verfügbar werden.

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BfArM

Information über in Rumänien illegal gehandelte Arzneimittel auf dem deutschen Markt

 

Bonn (15. September 2014 - Die rumänische Zulassungsbehörde für Arzneimittel ANMDM („Agenţia Naţională a Medicamentului şi a Dispozitivelor Medicale“) hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am 09.09.2014 über das europäische Schnellwarnsystem (Rapid-Alert-System) darüber informiert, dass Chargen von 45 Arzneimitteln, die vom rumänischen Großhändler Chemomed gehandelt worden waren, zurückgerufen werden. Ein Großteil der Arzneimittel ist über den Parallelvertrieb nach Deutschland vertrieben worden. Chemomed hatte die Arzneimittel von vier verschiedenen rumänischen Großhändlern bezogen, die diese Arzneimittel in Rumänien von Apotheken gekauft hatten, die nach Aussage der ANMDM keine Erlaubnis zum Großhandel mit Arzneimitteln haben. Den vier genannten rumänischen Großhändlern wurde die Erlaubnis für den Handel mit Arzneimitteln bereits entzogen.

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Rote-Hand-Briefe zu Prolia® und Xgeva® (Denosumab)

Risiko für Kieferosteonekrosen und Hypokalzämien minimieren

 

Berlin (3. September 2014) - Denosumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der die Bildung, die Funktion und das Überleben von Osteoklasten hemmt und so die Knochenresorption im kortikalen und trabekulären Knochen vermindert. Er ist als Injektionslösung in zwei Wirkstärken zugelassen: Prolia® 60 mg (Fertigspritze) und Xgeva 120 mg (Durchstechflasche). Prolia® ist indiziert zur Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern mit erhöhtem Frakturrisiko sowie zur Behandlung von Knochenschwund im Zusammenhang mit Hormonablation bei Männern mit Prostatakarzinom mit erhöhtem Frakturrisiko. Xgeva® ist zugelassen zur Prävention von skelettbezogenen Komplikationen bei Erwachsenen mit Knochenmetastasen aufgrund solider Tumoren.

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Roche und InterMune schliessen verbindliche Übernahmevereinbarung

 

  • Roche übernimmt InterMune für 74,00 US-Dollar pro Aktie
  • InterMune Hauptprodukt Pirfenidon zur Therapie von idiopathischer Lungenfibrose wird das Produktportfolio von Roche für Atemwegserkrankungen erweitern

 

Basel, Schweiz (24. August 2014) - Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) und InterMune, Inc. (NASDAQ: ITMN) gaben heute den Abschluss einer verbindlichen Übernahmevereinbarung bekannt. Roche übernimmt vollständig InterMune in einer reinen Bartransaktion zum Preis von 74,00 US-Dollar pro Aktie. Dies entspricht einem Gesamttransaktionswert von 8,3 Milliarden US-Dollar. Das Angebot bedeutet einen Aufschlag von 38% auf den Schlusskurs der InterMune-Aktie am 22. August 2014 und einen Aufpreis von 63% auf den unbeeinflussten Schlusskurs von InterMune am 12. August 2014. Die Übernahmevereinbarung wurde von den Verwaltungsräten von InterMune und Roche genehmigt.

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logo-BfArMRote-Hand-Brief zu Domperidon: schwerwiegende kardiale Nebenwirkungen

 

Bonn (20. August 2014) - Nach Abschluss des europäischen Risikobewertungsverfahrens zu domperidonhaltigen Arzneimitteln informieren die Zulassungsinhaber in einem gemeinsamen Rote-Hand-Brief über die Sicherheitsmaßnahmen zur Minimierung kardialer Risiken. Domperidonhaltige Arzneimittel sollten nur noch zur „Besserung der Symptome Übelkeit und Erbrechen“ in einer Dosis von maximal 3x täglich 10 mg für längstens 1 Woche angewendet werden.

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EU-Zulassung für Gazyvaro

Signifikante Überlegenheit gegenüber MabThera bei CLL

Grenzach-Wyhlen (29. Juli 2014) - Die europäische Arzneimittelagentur EMA (European Medicines Agency) hat dem neuen Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Gazyvaro®(GA101, Obinutuzumab) am 23. Juli 2014 die EU-weite Zulassung erteilt. Im Direktvergleich zur Standardtherapie mit MabThera reduziert Gazyvaro in Kombination mit der Chemotherapie bei Patienten mit chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL) das Risiko für ein Fortschreiten der Erkrankung oder den Eintritt des Todes um 61%. Die Zulassung gilt für ältere CLL-Patienten mit Begleiterkrankungen – den typischen Patienten im klinischen Alltag.

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Erweiterung der therapeutischen Optionen

Zulassung von Etanercept für die nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis

 

  • Die nr-axSpA ist eine frühe Form der axialen Spondyloarthritis
  • Etanercept ist nun auch bei Patienten mit schwerer nr-axSpA, unzureichendem Ansprechen auf NSAR und objektiven Zeichen einer Entzündung (CRP/MRT), zugelassen
  • In einer Phase-III-Studie1 verbesserte Etanercept deutlich und signifikant das klinische Ansprechen gegenüber Placebo

 

Berlin (29. Juli 2014) - Die Indikationserweiterung von Etanercept für die Behandlung der nicht-röntgenologischen axialen Spondyloarthritis (nr-axSpA) wurde vom Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for medicinal products for human use, CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA) bestätigt. Demnach kann das humane lösliche TNF-α-Rezeptorfusionsprotein nun auch bei erwachsenen Patienten mit schwerer nr-axSpA und unzureichendem Ansprechen auf NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika), bei denen durch MRT (Magnetresonanztomographie) oder erhöhtes CRP (C-reaktives Protein) objektive Entzündungszeichen nachgewiesen wurden, eingesetzt werden.

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Calmedoron. Photo: Weleda AGAnhaltende Nervosität

Zurück zu mehr innerer Ruhe

 

Schwäbisch Gmünd (9. Juli 2014) - Vorübergehende Nervosität und Anspannung, beispielsweise vor einer Prüfung, einer neuen Aufgabe im Beruf oder einer anderen besonderen Herausforderung sind physiologisch und versetzen unseren Körper durch Adrenalin- und Kortisonausschüttung in besondere Leistungsfähigkeit. Anhaltende innere Unruhe dagegen ist oft Folge eines inadäquaten Lebensstils und kann den Organismus dauerhaft schwer schädigen. Schlafstörungen, muskuläre Verspannungen, Herzklopfen und Kopfschmerzen sind vordergründige Klagen, die Betroffene beim Arztbesuch äußern. Das eigentliche Problem – die Überforderung, die Angst vor dem Versagen – bleibt hingegen oft unausgesprochen. Genaues Hinhören, Lesen zwischen den Zeilen und Nachfragen sind daher vom Arzt gefordert, damit er die richtige Diagnose stellen und entsprechende therapeutische Schritte einleiten kann.

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Forschung für den Fortschritt in der Medizin:
Innovationen brauchen Akzeptanz

 

  • Arzneimittel-Nutzenbewertung muss fair und ausgewogen sein
  • Bayer und das Forscher-Gen: Gute F&E Pipeline

 

Leverkusen, 7. Juli 2014 - Mit sechs innovativen Arzneimitteln in den vergangenen zwölf Monaten konnte Bayer HealthCare Deutschland in neuen oder nur unzureichend therapierbaren Indikationen wesentlich zum medizinischen Fortschritt beitragen. Damit ist das größte deutsche Arzneimittelunternehmen Bayer HealthCare einer der Innovationsführer im deutschen Markt.

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Nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis

CHMP: Positive Opinion für Indikationserweiterung von Etanercept

 

Berlin (27. Juni 2014) - Der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for medicinal products for human use, CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA) hat die Indikationserweiterung von Etanercept für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis (nr-axSpA) empfohlen.

 

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logo-bfarmErweiterte Information zum Arzneimittel-Diebstahl in Italien:

Nach neuen Erkenntnissen sind auch Chargen der Arzneimittel Alimta und Humatrope betroffen

 

Bonn (17. April 2014) - Unter den in Italien gestohlenen und möglicherweise gefälschten Arzneimitteln befinden sich auch Chargen der Arzneimittel Alimta und Humatrope. Alimta enthält den Wirkstoff Pemetrexed und wird in Krankenhäusern und onkologischen Fachpraxen zur Behandlung von zwei Lungenkrebsarten verwendet. Humatrope enthält den Wirkstoff Somatropin, der u.a. zur Behandlung von Wachstumshormonstörungen eingesetzt wird. Nach derzeitiger Kenntnis sind bei Alimta die Chargen C134092E, C021161E und C160908C betroffen, bei Humatrope die Charge C165977C. Ob und wie diese Chargen manipuliert und in den Handel gebracht wurden, ist bislang nicht bekannt.

 

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Neue Studiendaten zu Oromukosalspray Sativex® zeigen: weniger Spastik, Erhalt von Kognition und Fahrtüchtigkeit. Cannabinoidhaltigen Medikamenten wird oft nachgesagt, dass sie die Kognition einschränken. Für Patienten mit MS besonders unangenehm, da es bereits krankheitsbedingt in diesem Bereich zu Störungen kommen kann. Nach Ergebnissen zweier neuer Studien kann das Oromukosalspray Sativex® mit den Wirkstoffen Delta-9-Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol Spastik bei Multipler Sklerose lindern, ohne Kognition und Fahrtüchtigkeit der Patienten zu beeinträchtigen. Photo: AlmirallNeue Studiendaten zu Oromukosalspray Sativex® zeigen:

Weniger Spastik, Erhalt von Kognition und Fahrtüchtigkeit

 

Berlin (18. März 2014) – Cannabinoidhaltigen Medikamenten wird oft nachgesagt, dass sie die Kognition einschränken. Für Patienten mit MS besonders unangenehm, da es bereits krankheitsbedingt in diesem Bereich zu Störungen kommen kann. Nach Ergebnissen zweier neuer Studien kann das Oromukosalspray Sativex® mit den Wirkstoffen Delta-9-Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol Spastik bei Multipler Sklerose lindern, ohne Kognition und Fahrtüchtigkeit der Patienten zu beeinträchtigen.

 

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Logo_VagantinNeue Anwendungsoption für Methantheliniumbromid bei sekundärer Hyperhidrose

Unterstützende Therapie bei belastender Komorbidität

 

Düsseldorf (5. März 2014) – Krankhaft übersteigertes Schwitzen, die Hyperhidrose, kann Betroffene schwer belasten. Von der idiopathischen, primären Form ist die sekundäre Hyperhidrose abzugrenzen, die durch Systemerkrankungen, neurologische oder endokrinologische Störungen oder auch Medikamentengabe verursacht sein kann. Die aktuellen Möglichkeiten zur Therapie der sekundären Hyperhidrose stellten Experten anlässlich eines Pressegesprächs in Düsseldorf vor.1 Die systemische Gabe von Methantheliniumbromid (Vagantin®) erweist sich dabei als eine gute Option in der Praxis. Sie kann laut aktueller Daten zu einer verbesserten Lebensqualität von Frauen in der Peri- und Postmenopause beitragen, die auch unter übermäßigem Schwitzen durch Hitzewallungen leiden können.2

 

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DaiichiSankyo_LogoOrale Antikoagulation 2014

Wo geht der Weg hin?

 

Wien, Österreich (13. Februar 2014) – Die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAC) vereinfachen die orale Antikoagulation, denn die Therapie erfordert kein Monitoring der Blutgerinnung und ist dabei mindestens ebenso wirksam, aber sicherer als die Standardtherapie mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA). Dies untermauern auch die Ergebnisse großer klinischer Phase-3-Studien wie ENGAGE AF-TIMI 481 und HOKUSAI-VTE2, in denen der orale einmal täglich einzunehmende direkte Faktor-Xa-Inhibitor Edoxaban von Daiichi Sankyo untersucht wurde. In beiden Studien erreichte Edoxaban den primären Wirksamkeitsendpunkt, zeigte dabei aber ein signifikant besseres Sicherheitsprofil als die VKA-Standardtherapie.1,2 Die neuen Perspektiven der oralen Antikoagulation mit DOAC diskutierten Experten auf einem Symposium von Daiichi Sankyo unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Paul Alexander Kyrle, Wien, Österreich, und Prof. Dr. med. Rupert Bauersachs, Darmstadt, das im Rahmen der 58. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) vom 12.–15. Februar 2014 in Wien, Österreich, stattfand.

 

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Cytonet reicht Zulassungsantrag bei EMA ein: Leberzelltherapie bei angeborenen Harnstoffzyklusdefekten. Quelle: Cytonet, 11.02.2014 Cytonet reicht Zulassungsantrag bei EMA ein

Leberzelltherapie bei angeborenen Harnstoffzyklusdefekten

Weinheim (10. Februar 2014) – Im Dezember 2013 hat die Cytonet GmbH & Co. KG den Zulassungsantrag für die innovative Leberzelltherapie bei Kindern mit angeborenen Harnstoffzyklusdefekten bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eingereicht. Jetzt kam der Bescheid über die Zulassung zum Prüfverfahren. „Wir hoffen auf eine baldige positive Bewertung und Zulassung der Leberzelltherapie durch die EMA“, so Dr. Dr. Wolfgang Rüdinger, wissenschaftlicher Geschäftsführer von Cytonet. „Mit dieser Therapie könnten wir wertvolle Zeit gewinnen. Denn bis eine mögliche Lebertransplantation bei Neugeborenen mit dieser lebensbedrohlichen Stoffwechselkrankheit möglich ist, verhindern die Leberzellen, dass sich toxisches Ammoniak anreichert und Gehirn und Nerven schädigt “ berichtet Prof. Dr. Georg F. Hoffmann, Universitätskinderklinik Heidelberg in seiner Funktion als Studienleiter der Leberzellstudie SELICA V(1). Mit der Einreichung des Zulassungsantrages bei der EMA hat Cytonet eine weitere entscheidende Hürde im Zulassungsverfahren für das neue Therapeutikum auf Basis humaner Leberzellen genommen.

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Janssen gründet neuen Unternehmensbereich für den Kampf gegen globale Gesundheitsprobleme

 

Neuss (28. Januar 2014) - Die Entwicklung neuer Arzneimittel gegen die drängendsten weltweit ungelösten Gesundheitsprobleme sowie Strategien, um Patienten in stark betroffenen und ressourcenlimitierten Regionen einen besseren Zugang zu wichtigen Therapien zu ermöglichen, stehen im Mittelpunkt eines neu gegründeten Unternehmensbereiches von Janssen, dem "Janssen Global Public Health (GPH)". Damit bündelt Janssen, Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson, seine Aktivitäten rund um die medizinische Versorgung insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern.

 

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