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24 | 05 | 2017
Pharmakologie
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Fortsetzung des Medikamentenbewertungsskandals:

Neueste Studienergebnisse bestätigen den Mehrnutzen von Clopidogrel bei Schlaganfall

 

Frankfurt am Main (16. Mai 2008) - Die Ergebnisse der größten jemals durchgeführten Schlaganfallstudie, der PRoFESS -Studie zeigen, dass die derzeit erstattungsfähige Kombinationstherapie aus Dipyridamol und Acetylsalizylsäure (ASS) einer Monotherapie mit Clopidogrel zum Schutz vor einem erneuten Schlaganfall nicht gleichwertig ist und zudem noch mehr Nebenwirkungen hat.

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Schlechtere Versorgung von Schlaganfallpatienten durch Wissenschaftsbeugung

 

Frankfurt am Main (6. Mai 2008) - Sanofi-Aventis kritisiert auf das Schärfste die Billigung des Erstattungsausschlusses von Clopidogrel in der Monotherapie durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Damit folgt das BMG der Vorlage des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).
Diese war bereits im Vorfeld von verschiedenen unabhängigen Experten massiv angegriffen worden. Zwar bleibt Clopidogrel für Patienten mit einer dualen Plättchenhemmung in der Kombinationstherapie, Patienten mit symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) allein oder als Begleiterkrankung sowie Patienten mit einer ASS-Unverträglichkeit weiterhin erstattungsfähig. Fatalerweise streicht der G-BA genau diese bewährte und überlegene Therapie für die ebenfalls schwer kranken Patienten mit Schlaganfall ohne Begleiterkrankungen nunmehr aus dem Erstattungskatalog der Krankenkassen. In Konsequenz dieser Entscheidung kann es in Deutschland vermehrt zu vermeidbaren Herzinfarkten und Schlaganfällen kommen.

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Arzneimittelrückstände: Belastungen der Umwelt wirksam verringern

Internationale Experten berieten, wie Pharmazie nachhaltig gestaltet werden kann

 

Osnabrück (23. April 2008) - Für die Lösung des Problems ist eine integrierte Strategie notwendig, die eine nachhaltige Arzneimittelentwicklung, den umweltbewussteren Einsatz der Medikamente durch Ärzte, Apotheker und Patienten sowie eine weiter optimierte Abwasserbehandlung zusammenschließt. - Dieses Fazit zogen heute am Ende einer internationalen Tagung Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Universitätsklinik Freiburg, Dr. Florian Keil, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) Frankfurt, und Dr. Hans-Christian Schaefer von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Unter dem Titel "Nachhaltige Pharmazie“ hatten über 50 Experten in der DBU darüber beraten, was zu tun sei, um Tonnen von Arzneimittelwirkstoffen aus Gewässern fernzuhalten und dort lebende Organismen und damit die Umwelt vor Schädigungen zu bewahren. Denn die Stoffe würden, so die Experten, im menschlichen Körper nicht komplett abgebaut und seien so stabil, dass ihnen nach dem Ausscheiden auch moderne Kläranlagen oft nichts anhaben könnten.

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VFA zum Welt-Malaria-Tag

Malaria-Impfstoff ist 2012 möglich

 

Berlin (24. April 2008) - „Bis 2012 könnte es endlich einen Malaria-Impfstoff geben. Denn forschende Pharmafirmen haben ihr Engagement verstärkt, um die Malaria weltweit zurückzudrängen. Sie haben dafür Programme zur Medikamentenversorgung, zur Information der Bevölkerung in Entwicklungsländern und für neue Medikamente aufgelegt.“

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Merck reagiert auf Artikel im Journal of the American Medical Association

 

WHITEHOUSE STATION, N.J., USA (15. April 2008) – Merck & Co, Inc., Whitehouse Station, N.J., USA (nachfolgend Merck) ist den Prinzipien der wissenschaftlichen Integrität und Ethik verpflichtet und ist der Auffassung, dass die Aussagen in einer Mitteilung des Journal of the American Medical Association (JAMA) und in der Ausgabe vom 16. April 2008 des JAMA (1) in Bezug auf VIOXX unzutreffend, irreführend oder aus dem Zusammenhang gerissen sind. Die Artikel basieren auf einer Auswertung von Dokumenten, die von den Klägeranwälten beauftragte Berater im Rahmen ihrer Arbeit in den VIOXX Produkthaftungs-Prozessen durchgeführt haben und enthalten Behauptungen, wie sie bereits früher von diesen Beratern und den beteiligten Rechtsanwälten in den Gerichtsverhandlungen vorgebracht wurden.

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FSME-Impfungen auf Rekordniveau!

Was bringt die Zeckensaison 2008?

Auf der Haut ihres Wirtes sucht die Zecke eine möglichst dünne und geschütze Stelle für ihre Blutmahlzeit. Photo: Novartis BehringMarburg/Frankfurt (30. Januar 2008) – Die Impfung gegen Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) ist in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Das zeigt ein Rückblick auf die FSME-Saison 2007. Eine Folge ist, dass die Nachfrage nach FSME-Impfstoff sprunghaft stieg. Einen Ausblick auf die neue Saison gaben heute namhafte Experten bei der Pressekonferenz von Novartis Behring in Frankfurt zum Auftakt der Zeckensaison 2008. Zudem wurden klinische Daten zur Immunogenität der Encepur-Impfstoffe präsentiert, die als eine Grundlage für die Umsetzung eines praktikablen FSME-Impfmanagements dienen.

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Spagat zwischen ökonomischer und verantwortungsvoller Therapie

Lässt sich durch den Einsatz von Generika das Budget schonen? Eine Datenanalyse aus dem Bereich der PPI

 

München (29. November 2007) – Der Kostendruck auf die Ärzte wächst stetig. Sie müssen in der medikamentösen Therapie den oft schwierigen, manch­mal nahezu unmöglichen Spagat schaffen zwischen ökonomischer und verantwortungsvoller Verordnung. In der Langzeittherapie der Reflux­krankheit gelingt dies mit der Wahl des Protonenpumpenhemmers Pantoprazol. Er erwies sich in einer aktuellen Studie zum Kosten-unterschied von Protonenpumpen-hemmern in der Langzeittherapie mit Mehrkosten von gerade einmal 4,38 Euro pro Patient pro Jahr als nur geringfügig teurer als Omeprazol-Generika, kann aber mit klaren klinischen Vorteilen punkten: einer hohen initialen Bioverfügbarkeit, einem minimierten Interaktionspotential und einer expliziten Zulassung für die Bedarfstherapie, die sich bei Reflux als kostengünstige Option etabliert hat.

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Roche stärkt den Standort Deutschland erneut durch Investitionen

Vierter deutscher Standort für eine strategische Ausrichtung in Pharma und Diagnostics

 

Frankfurt am Main (8. November 2007) - Anlässlich des traditionellen Herbstgesprächs mit deutschen Medien-vertretern heute in Frankfurt hat die Roche-Gruppe ihre strategische Ausrichtung auf Innovation – in Pharma und in Diagnostics – unterstrichen und die Wichtigkeit des Standorts Deutschland betont. Auf dem größten europäischen Markt beschäftigt das weltweit fünftgrößte Pharma- und führende Diagnostikunternehmen mittlerweile an vier Standorten – neben Mannheim, Penzberg und Grenzach neu auch in Kulmbach in Oberfranken – insgesamt mehr als 10.000 Personen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurden dort über 230 Millionen Euro investiert. Dr. Severin Schwan, designierter CEO der Roche-Gruppe und globaler Leiter der Diagnostics-Division, erläuterte den Medienvertretern die Roche-Strategie der personalisierten Medizin. Durch den gezielten Ausbau sowie den Zukauf von Technologien sowohl im Pharma- als auch im Diagnostics-Bereich plane Roche, die therapeutischen Lösungen von morgen noch gezielter auf die spezifischen Patientengruppen auszurichten.

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PZ Innovationspreis 2007

 

 

PZ Innovationspreis für Gardasil®

HPV-Impfstoff setzt neue Maßstäbe in der Krebsprävention

 

Düsseldorf (29. September 2007) - Anlässlich des Deutschen Apothe­kertages in Düsseldorf wurde der Impfstoff Gardasil® mit dem Innovationspreis 2007 der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) ausgezeichnet. Der tetravalente Impfstoff schützt gegen die vier wichtigsten Typen humaner Papillomviren (6, 11, 16 und 18), die zusammen die große Mehrheit der durch diese Viren assoziierten Genitalerkrankungen verursachen, einschließlich drei Viertel aller Zervixkarzinome. Studiendaten zufolge verhinderte Gardasil® bis zu 100 Prozent präkanzerogene Läsionen des Gebär­mutterhalses, der Vulva und Genitalwarzen. Langzeitbeobachtungen lassen einen Impfschutz von mindestens fünf Jahren erwarten.

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Bromelain
Ananas unter der Lupe: 50 Jahre Forschung mit dem Enzym Bromelain

Ananas-Enzym fördert Heilungsprozesse nach Operationen, Sportverletzungen und bei entzündlichen Erkrankungen

Bromelain: starke Wirkung aus dem Strunk der Ananas.Düsseldorf (27. September 2007) - Das Jahr 1957 gilt als Geburtsstunde der Forschung mit dem Ananas-Enzym Bromelain. Forschern aus den USA und Japan gelang es damals zum ersten Mal, größere Mengen an Bromelain aus dem Ananasstängel zu extrahieren. Erst daraufhin konnten in den USA, Japan und Europa umfangreiche pharmakologische Forschungen in vitro wie in vivo betrieben werden. Man konnte nun die antiinflammatorischen und antiödematösen Effekte von Bromelain exakt beschreiben, so dass Mediziner auf die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten aufmerksam wurden.

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UCB Pharma stellt Zulassungsantrag fuer Lacosamid zur Behandlung von diabetischem neuropathischen Schmerz

 

Monheim (17. August 2007) - Als neue Handelsbezeichnung für Lacosamid wurde Vimpat vorgeschlagen. Der Zulassungsantrag für Vimpat (Lacosamid) zur Behandlung von diabetischem neuropathischen Schmerz wurde bei der europaeischen Aufsichtsbehoerde eingereicht.
UCB hat mitgeteilt, dass sein Tochterunternehmen SCHWARZ PHARMA den Zulassungsantrag für Vimpat (Lacosamid) als Therapie für diabetischen neuropathischen Schmerz bei der Europaeischen Arzneimittelagentur (EMEA) eingereicht hat und dass dieser zur Pruefung angenommen wurde.

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Roche baut Führungsposition in der Biotechnologie aus

Einweihung einer hochmodernen Produktionsanlage am deutschen Standort Penzberg für einen Wirkstoff zur Behandlung von Brustkrebs

 

Penzberg (4. Juli 2007) - Der medizinische Erfolg des biotechnologisch hergestellten Wirkstoffs Trastuzumab (Herceptin) zur Behandlung von Brustkrebs, mit dem inzwischen über 400.000 Patientinnen behandelt wurden, führte zur Investition von 290 Millionen Euro in die neue hochmoderne Produktionsanlage Biologics IV. Die Anlage wurde heute im Roche Biotechnologie-Zentrum im bayerischen Penzberg von Dr. Franz B. Humer, Verwaltungsratspräsident und CEO von Roche, gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein eröffnet.

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Rabattverträge für Arzneimittel:

Erfolg und Nachhaltigkeit überwiegen erwartete Startschwierigkeiten

Frankfurt am Main (25. April 2007) - Trotz der erwarteten anfänglichen Hindernisse bei der Umstellung von AOK-Patienten auf rabattierte Arzneimittel überwiegt die Zufriedenheit nach drei Wochen "Rabattverträge im Praxistest". Der Aufbruch des erstarrten Generika-Marktes und die daraus resultierende, langfristige Stabilisierung der Arzneikosten auf einem niedrigen Niveau sowie die Zuzahlungsbefreiung der Patienten sei höher zu bewerten als z.B. vorübergehende Probleme bei der Lieferung einzelner Arzneimittel. So lautet das Fazit der Sprecher von Bundesregierung, AOK, Kassenärzten und Versicherten sowie beteiligter Hersteller auf einer Pressekonferenz.

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Aliskiren – das erste Hypertonie-Medikament einer neuen Substanzklasse seit mehr als zehn Jahren – erhält erste Zulassung in den USA

 

  • Aliskiren, der erste zugelassene Direkte Renin Inhibitor, kontrolliert das Renin-System, eines der wichtigsten Blutdruck-regulierenden Systeme im Organismus
  • Aliskiren senkt den Blutdruck signifikant über 24 Stunden und darüber hinaus und bietet Sicherheit und Verträglichkeit auf Placebo-Niveau
  • Bei Gabe von Aliskiren in Kombination mit anderen Bluthochdruck-Medikamenten wurde eine deutliche zusätzliche Blutdrucksenkung beobachtet
  • Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Ursachen für kardiovaskuläre Erkrankungen – der Todesursache Nummer eins weltweit

 

Wiesbaden (15. April 2007) – Wie Novartis am 7. März 2007 bekanntgab, hat Aliskiren (Rasilez®/Tekturna®) in den USA die Zulassung zur Behandlung von Bluthochdruck erhalten. Von dieser Erkrankung sind schätzungsweise fast eine Milliarde Menschen weltweit betroffen; nahezu 70 % der Patienten sind nach wie vor nicht adäquat behandelt. Die Vereinigten Staaten sind das erste Land der Welt, in dem die Zulassung des neuartigen Wirkstoffs erfolgte, der die erste neue Substanzklasse (Direkte Renin Inhibitoren / DRI) im Bereich Hypertonie seit mehr als zehn Jahren darstellt.

 

Der Direkte Renin Inhibitor Aliskiren wird einmal täglich oral als Tablette eingenommen und setzt direkt am Aktivierungspunkt des Renin-Systems an. Er hemmt das Enzym Renin, das einen Prozess in Gang setzt, der zur Entstehung von Bluthochdruck beitragen kann. Hypertonie gehört zu den wichtigsten Ursachen für kardiovaskuläre Erkrankungen, weltweit die Todesursache Nummer eins.

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AOK-Rabattvereinbarungen: Vorteile für Ärzte, Apotheker und Patienten

Bedeutung des AOK Rabattvertrages mit der AWD pharma

 

Von Karl Appelmann, AWD pharma, Radebeul

 

Berlin (30. März 2007) - AWD.pharma ist ein Dresdner Pharmaunternehmen mit langer Tradition. Im Jahre 1874 gründete Dr. Friedrich von Heyden die „Salicylsäurefabrik Dr. F. v. Heyden" in Dresden, die ein Jahr später nach Radebeul verlegt wurde. Dieses Unternehmen bildet die Wurzel des AWD. Durch den Zusammenschluss dieses Unternehmens mit der Firma Dr. Madaus und Co. sowie der Drogenhandlung Gehe und Co. entstand 1961 der VEB Arzneimittelwerk Dresden. 1990 ging daraus die AWD GmbH hervor, die 1991 von der ASTA Medica übernommen wurde. 2001 erwarb der kroatische Pharmakonzern PLIVA AWD.pharma. 2006 schlossen sich PLIVA und das USamerikanische Unternehmen Barr Pharmaceuticals, Inc. zusammen. Im Februar 2007 wurde der Firmensitz von AWD.pharma nach Radebeul verlegt.

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Bekämpfung der Wohlstandskrankheit Übergewicht dringend notwendig

Experten stellen SlimCup®, das neue Produkt zum Gewichts- und Ernährungsmanagement vor

 

Hamburg (2. März 2007) - Anlässlich der Markteinführung in Deutschland präsentiert die Firma melbrosin ihr Produkt SlimCup® Anfang März 2007 in Hamburg, München und Frankfurt/Main den Medien. SlimCup® ist eine konzentrierte Emulsion aus Palm- und Haferöl, die die Sattheit verlängert und dazu führt, dass man bei der nächsten Mahlzeit weniger isst. Das innovative Produkt enthält ausschließlich natürliche Rohstoffe und ist exklusiv in Apotheken erhältlich.

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Die Rolle der Mistel im Rahmen der komplementären Onkologie

Festvortrag zur Verleihung des SELF-Europa-Awards 2007 an Helixor

Von Dr. H. Matthes

Hamburg (1. März 2007) - Die Mistel wurde von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophischen Medizin, Anfang des letzten Jahrhunderts zur Behandlung von Krebs in die Medizin eingeführt. Aufgrund des Außenseitercharakters des holistischen Medizinansatzes der Anthroposophischen Medizin blieb die Mistel zunächst auf ärztlicher Seite ein sog. Alternativpräparat. Auf Patientenseite stellt die Mistel bereits seit über 25 Jahren das am häufigsten eingesetzte Onkologikum in Deutschland dar ( 3 ).

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Der Mistelgesamtextrakt HELIXOR®

Laudatio zur Verleihung des SELF-Europa-Awards 2007 an Helixor

Von Prof. Dr. J. Beuth

Hamburg (1. März 2007) - Die Misteltherapie ist in Deutschland die am häufigsten angewandte komplementär-onkologische Maßnahme. Sie erfolgt überwiegend mit standardisierten Extrakten der anthroposophischen Therapierichtung. Unter Berücksichtigung der Anforderungen der wissenschaftlich-begründeten Medizin kann konstatiert werden, dass die präklinische/experimentelle Erforschung von HELIXOR®, einem Mistelextrakt der anthroposophischen Therapierichtung, weit fortgeschritten ist. Die Hypothese „Misteltherapie als experimentelle Therapieform mit präklinisch belegtem Risikopotential“ wurde zwischenzeitlich von mehreren reputierten Arbeitsgruppen wissenschaftlich fundiert widerlegt.

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SELF-Europa-Award 2007 an Helixor®

Hamburg (1. März 2007) – Im Rahmen einer Festveranstaltung verlieh die Europäische Liga für ein sicheres Patienten-Therapie-Selbstmanagement, SELF e. V., unter der Leitung von Prof. Dr. med. D. Müller ihren diesjährigen Europa-Award an den standardisierten Mistelgesamtextrakt Helixor®. Die Misteltherapie ist zurzeit die am häufigsten angewandte pharmakologisch-onkologische Maßnahme und hat zytotoxische bzw. tumorablative Effekte, reduziert Nebenwirkungen der Tumor-Standardtherapien und verbessert insgesamt Allgemeinzustand und Lebensqualität von Krebspatienten.

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red dot für die Pantozol®-Verpackung

Mehr Compliance, mehr Erfolg

 

Konstanz (12. Oktober 2006) - Kann man ein Präparat, welches in Wirkung und Verträglichkeit hervorragende Daten liefert, weiter verbessern? „Ja, indem man dem Anwender des Medikamentes beispielsweise eine optimierte Packung anbietet, wodurch die Patientenzufriedenheit gesteigert und die Compliance verbessert wird", so Andreas Klatt, Inhaber der Agentur DesignConnection in Stockach, die den mit dem red dot prämierten Pantozol®‑PocketPack entwickelt hat.

 

Das Ergebnis überzeugte nicht nur Patienten und den Kunden Altana Pharma AG, für den die Agentur seit vielen Jahren tätig ist, sondern auch die Juroren des red dot Awards. Bis zum Endprodukt war es ein weiter Weg: In vielen Einzelschritten wurden die Entwurfsstudien diversen Patiententests unterzogen und nach Auswertung der Testergebnisse optimiert. Die eigentliche Herausforderung bei der Entwicklung des Projektes lag aber auf Produktionsebene. Während die bestehende Lösung, eine Standardfaltschachtel mit Alublister und Beipackzettel unter dem Gesichtspunkt der Herstellung bereits optimiert war, galt es, für den PocketPack (Köcher, Doppelwallet und Booklet) neue Verpackungstechniken ökonomisch zu kombinieren.

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Tablettenfreie Arthrosetherapie

Hyaluronsäure in der  Arthrosebehandlung

 

Berlin (4. Oktober 2006) - In den vergangenen Jahren hat sich neben der medikamentösen und physikalischen Therapie zunehmend auch der Einsatz von Hyaluronsäure in der Behandlung von Arthrose durchgesetzt. Hyaluronsäure ist eine Grundsubstanz des Bindegewebes und Hauptbestandteil der Synovialflüssigkeit (Synovia). Dieser kommt als Schmiermittel der Gelenke eine wichtige Rolle in der Arthroseproblematik zu. Durch ihre äußere Form und chemische Wechselwirkung haftet die Synovia besonders gut am Gelenkknorpel. Sie dient diesem sowohl als Schutz vor mechanischer Schädigung durch Reibung, Scherkräfte und Gewichtsbelastung, wie auch als Nährflüssigkeit. Ihre viskoelastische Eigenschaft ist vor allem auf den Bestandteil Hyaluronsäure zurückzuführen, das Wasser in hoher Konzentration binden kann.

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Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Rimonabant verbessert mehrere kardiometabolische Risikofaktoren gleichzeitig

 

Hamburg (16. August 2006) ‑ Rimonabant (ACOMPLIA®), der erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse zur Behandlung mehrerer Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, kann ab September verordnet werden. Der Wirkstoff, ein so genannter selektiver CB1-Rezeptor-Antagonist, verbessert direkt den Zucker- und Fettstoffwechsel und verringert anhaltend den Bauchumfang und das Gewicht. Damit können gleichzeitig mehrere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes in der Hochrisikogruppe adipöser (BMI 30 kg/m2) und stark übergewichtiger Menschen (BMI > 27 kg/m2) mit Typ-2-Diabetes und/oder Fettstoffwechsel-Störungen anhaltend gesenkt werden. [1]

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Experten bestätigen: Nasengesundheit – mehr als ein Infektionsschutz

 

Tägliche Nasenpflege leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und schützt vor Infektionen der Atemwege

 

 Ab September 2006 exklusiv in Apotheken erhältlich: Das neue Bepanthen Meerwasser-Nasenspray befeuchtet und reinigt die Nase. Mit Dexpanthenol und Meerwasser natürlichen Ursprungs sichert es eine optimale Pflege der Nasenschleimhaut – die Basis der Nasengesundheit. Das Meerwasser-Nasenspray kann jeden Tag, besonders in der Erkältungszeit angewendet werden. Photo: Bayer Vital GmbH
 

Ab September 2006 exklusiv in Apotheken erhältlich: Das neue Bepanthen Meerwasser-Nasenspray befeuchtet und reinigt die Nase. Mit Dexpanthenol und Meerwasser natürli-chen Ursprungs sichert es eine optimale Pflege der Nasenschleimhaut – die Basis der Nasengesundheit. Das Meerwasser-Nasenspray kann jeden Tag, besonders in der Erkältungszeit angewendet werden. 
                         Photo: Bayer Vital GmbH

Köln (18. Juli 2006) - Die Nase gehört nicht nur zu den wichtigsten Sinnesorganen des Menschen, sondern auch zu den primären Abwehrmechanismen des Körpers. Dabei vollbringt sie Höchstleistungen: Etwa 10.000 unterschiedliche Gerüche vermag sie wahrzunehmen und wehrt Millionen von Krankheitserregern ab. Aber erst, wenn Schnupfen, Niesreiz, Jucken oder Wundsein ihre Funktionen beeinträchtigen, wird sich der Mensch dessen bewusst – und häufig krank.

Die Nase reinigt täglich bis zu 20.000 Liter Atemluft von Schmutzpartikeln, aber auch von Viren, Bakterien, Hefen und Pilzen. „Durch diesen unmittelbaren Erregerkontakt zählen virale Atemwegsinfektionen zu den häufigsten beim Menschen“, erläutert Professor Dr. Wolfgang Elies, HNO-Chefarzt der Städtischen Kliniken Bielefeld.

Auch weit verbreitete Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps oder Windpocken werden primär über die Nasenschleimhäute übertragen. „Der beste Schutz vor solchen Infektionen ist eine gesunde Nase“, sagt Prof. Elies, „denn sie wehrt Krankheitserreger mit einem effektiven Selbstreinigungs-Mechanismus ab.“ Eine spezielle Hautschicht, das Flimmerepithel, die darauf befindlichen Flimmerhärchen und eine darüber liegende Schleimschicht befördern Fremdkörper ständig wie ein Fließband nach innen (mukoziliäre Clearance). Sie gelangen dabei über den Rachen in den Magen, wo sie von der Magensäure unschädlich gemacht werden. Der Nasenschleim enthält zudem Bakterien hemmende Substanzen und Antikörper gegen Viren. So lange dieses System gesund ist, haben Viren kaum eine Chance, es sei denn, das Immunsystem ist geschwächt.

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Fünf Jahre Xeloda®

Eine Tablette auf dem Weg zur neuen Basistherapie bei verschiedenen Tumorentitäten

Eltville-Erbach (10. Mai 2006) - Durch Xeloda® (Capecitabin) hat die Krebstherapie nachhaltige Veränderungen erfahren. Mit Capecitabin steht dem Arzt in der metastasierten und adjuvanten Situation beim Kolonkarzinom ein Medikament zur Verfügung, das genauso wirksam, in seiner Anwendung viel einfacher zu handhaben und besser verträglich ist als die bisherige Standardchemotherapie intravenöses 5-Fluorouracil/ Folinsäure (i.v. 5-FU/FS). Bei Brustkrebspatientinnen im fortgeschrittenen Stadium hat sich Capecitabin als Monotherapie und in Kombination mit Docetaxel bewährt. Neueste Studienergebnisse zeigen, dass die Tablette in Zukunft auch bei Magen- und Pankreaskarzinom als Basistherapie in verschiedenen Kombinationsregimen eingesetzt werden kann. Aufgrund der überzeugenden Wirksamkeit und des Kostenvorteils, die durch die orale Chemotherapie möglich sind, hat das National Institute for Clinical Excellence (NICE) die Anwendung von Capecitabin beim Kolonkarzinom empfohlen.

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Homocystein als Risikofaktor

Homocystein schadet Herz und Hirn

 

München (21. Februar 2006) - Cholesterin und Blutfette gelten ebenso wie hoher Blutdruck als Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. Daß auch Rauchen sowie wenig Bewegung Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen, ist mittlerweile allgemein bekannt. Homocystein als Risikofaktor ist dagegen noch nicht einmal allen Ärzten geläufig. Erst in den letzten Jahren hat sich herausgestellt, daß der aggressive Stoff für viele Herzinfarkte und Schlaganfälle mitverantwortlich ist.

Anders als hoher Blutdruck, der physikalisch Druck auf die Gefäße ausübt, greift Homocystein die innere Auskleidung der Blutgefäße chemisch an. An den geschädigten Stellen kommt es dann zu kleinen Entzündungen, die sich mit der Zeit zu „Gefäßverkalkung“, also Arteriosklerose umbilden können. Das kann so weit gehen, daß ein Blutgefäß völlig verstopft wird. Wenn dies in den Herzkranzgefäßen oder einer Halsschlagader geschieht, können Teile des Herzens oder des Gehirns nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden. Die Folgen sind lebensbedrohlich: Herzinfarkt oder Schlaganfall.

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