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30 | 05 | 2017
Pharmakologie
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Klostermedizin

Altes Heilwissen erforscht

 

Würzburg (20. Oktober 2009) - Die medizinische Versorgung im Mittelalter lag vor allem in den Händen der Nonnen und Mönche in den Klöstern. Die von ihnen praktizierte Kräuterheilkunde intensiv zu erforschen, ist zentrales Anliegen der Forschungsgruppe Klostermedizin. Im Botanischen Garten der Universität mit seiner umfangreichen Arzneikräutersammlung hat die Gruppe unlängst ihr 10-jähriges Bestehen mit einem Symposium gefeiert.

Die Forschungsgruppe besteht seit 1999 und ist eine Ausgründung aus dem Institut für Geschichte der Medizin an der Universität Würzburg. Die Universität stellt Räume und Ausstattung zur Verfügung. Der Sprecher der Gruppe, der Medizinhistoriker Dr. Johannes Gottfried Mayer, ist auch in die Lehre eingebunden und betreut Doktorarbeiten in der Pharmazie und in der Medizin. Finanziert wird die Forschungsgruppe zum größten Teil durch die Abtei Pharma Vertriebs GmbH.

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CSL Behring meldet US-Zulassung für Berinert®

Erstes und einziges Medikament zur Behandlung von akuten Attacken des hereditären Angioödems im Bauch- und Gesichtsbereich

 

King Of Prussia, USA, Pennsylvania (13. Oktober 2009) - CSL Behring gab heute bekannt, dass die US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) die Zulassung für den humanen C1-Esterase-Inhibitor Berinert® zur Behandlung akuter Attacken des hereditären Angioödems (HAE) im Bauch- und Gesichtsbereich bei erwachsenen und jugendlichen Patienten erteilt habe. Bei HAE handelt es sich um eine seltene und schwerwiegende genetische Störung. Berinert ist das erste und einzige Medikament, das für diese Indikation in den USA zugelassen wurde. Die Zulassung beruht auf den Ergebnissen der I.M.P.A.C.T. (International Multi-center Prospective Angioedema C1-Inhibitor Trial)-Studie. Im Rahmen dieser prospektiven, doppelblinden, placebokontrollierten, internationalen, multizentrischen Studie der Phase II/II wurde die Wirksamkeit und Sicherheit des C1-Inhibitor (C1-INH)-Konzentrats geprüft. Die Sicherheit und Wirksamkeit einer prophylaktischen Behandlung mit Berinert wurde bislang nicht untersucht.

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Fortschritt durch Golimumab (Simponi®) - Zulassung in drei großen rheumatischen Indikationen gleichzeitig

Simponi®: Patientenkomfort bei guter Wirksamkeit und Verträglichkeit

 

München (6. Oktober 2009) – Das Spektrum der in der Rheumatologie verfügbaren TNF-Antagonisten wird ab sofort durch Golimumab (Simponi®), einem neuen Firstline TNF-Blocker nach DMARD (Disease Modifying Antirheumatic Drug)-Versagen, erweitert. Wie das Unter­nehmen Essex Pharma heute bekanntgab, erhielt das Präparat nach einem für diese Wirkstoffgruppe bisher beispiellosen klinischen Prüfungsprogramm gleichzeitig für die drei Anwendungsgebiete Rheumatoide Arthritis, Ankylosierende Spondylitis und Psoriasis-Arthritis die Zulassung.(1) Golimumab ist ein monoklonaler humaner IgG1-Antikörper, der – als erster TNF-Blocker – nur einmal monatlich subkutan injiziert wird. Simponi® ist als sehr einfach zu handhabender Autoinjektor oder als Fertigspritze erhältlich.

Die Europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Medicines Agency) hat den TNF-Inhibitor Golimumab (Simponi®) zur Anwendung bei drei chronisch-entzündlichen Gelenker­krankungen gleichzeitig zugelassen.

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Thromboseprophylaxe

Erster oraler, direkter Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban gewinnt den PZ Innovationspreis 2009

 

PZ-Innovationspreis 2009Düsseldorf (26. September 2009) - Auch in diesem Jahr war es für die Mitglieder der Jury des PZ Innovationspreises keine leichte Entscheidung – doch jetzt steht der Sieger fest: Rivaroxaban (Xarelto®), der erste orale, direkte Faktor-Xa-Inhibitor, gewinnt den 15. PZ Innovationspreis. Anlässlich der Expopharm nahmen nun Claudia Geis, Leiterin Geschäftseinheit General Medicine, und Dr. Eva Mühlhofer, Medizinische Leiterin im Bereich Herz/Kreislauf und Hämatologie, im Namen der Bayer Vital GmbH den Preis in Düssel­dorf entgegen.

Im vergangenen Jahr erteilte die EMEA Rivaroxaban die Zulassung zur Prophylaxe von venösen Thromboembolien bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen. Professor Dr. rer. nat. Hartmut Morck, Chefredakteur der Pharmazeutischen Zeitung, Eschborn, antwortete auf die Frage, weshalb der Faktor-Xa-Inhibitor zum diesjährigen Champion unter den Neuzulassungen gekürt wurde: „Riva­roxaban ist der erste direkte, hoch selektive Faktor-Xa-Inhibitor, der per­oral appliziert werden kann. Bislang ist er nur zur Prophylaxe venöser Thromboembolien nach Hüft- oder Kniegelenkersatz-OP zugelassen. Mit Rivaroxaban existiert nun eine neue Option neben den Heparinen sowie den direkten Thrombininhibitoren und es bietet in Zukunft eventuell eine Alternative zu Phenprocumon.“

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Blisterlösungen von HD Medi

Medikamentenversorgung für die Zukunft sichern

 

Düsseldorf (25. September 2009) - Medikamente werden in Deutschland immer häufiger nach dem jeweiligen Bedarf des Patienten in handliche, leicht zu öffnende Tütchen verpackt. Vor allem multimorbide Patienten, die täglich eine Vielzahl unterschiedlicher Arzneien einnehmen müssen, profitieren von dieser Methode der Medikamenten-Zusammenstellung. Gleichzeitig eröffnen sich dem Apotheker neue Geschäftsfelder. Neben der steigenden Nachfrage nach patientenindividueller Verblisterung wächst das Informationsbedürfnis nach dieser neuen Methode. Dem hat die HD Medi GmbH, Garching bei München, Marktführer für Blistersysteme in Europa, Rechnung getragen. Gemeinsam mit der AvP Service AG, Düsseldorf, Deutschlands größtem privaten Rezeptabrechnungsunternehmen für Apotheken, veranstaltete sie die Podiumsdiskussion „Die Zukunft der Medikamentenversorgung“ im Rahmen der diesjährigen EXPOPHARM. Vertreter aus Apotheke, Pflegeheim und medizinischem Dienst der Krankenversicherung (MDK) diskutierten über Vorteile und Sicherheit der individuellen Verblisterung.

 

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Biologic prämiert

REMICADE® erhält renommierten Robert-Koch-Award

 

München (24. September 2009) – In der Medikamentengruppe der Biologics nimmt REMICADE® (Wirkstoff Infliximab) von Essex Pharma seit Jahren eine hohe Stellung ein. Das gilt zum einen hinsichtlich des guten Wirksamkeits- und Verträglichkeitsprofils, zum anderen aber auch wegen der äußerst weit gesteckten Einsatzmöglichkeiten dieses Vorreiters der Anti-TNF-Therapie. Aus diesem Grund wurde REMICADE® in diesem Jahr mit dem Robert Koch Award, einem der angesehensten medizinischen Auszeichnungen überhaupt, prämiert.

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Tumortherapiepreis 2009 des Kieler H. G. Creutzfeldt-Institutes an HELIXOR®

 

logoFrankfurt (9. September 2009) – Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde der AG Tumortherapiepreis des Kieler H. G. Creutzfeldt-Institutes vom Vorsitzenden Prof. W.-D. Möller an HELIXOR® (Helixor Heilmittel GmbH & Co KG) verliehen, da das Mistelpräparat Maßstäbe in der komplementären Onkologie gesetzt hat. Die Jury aus renommierten Klinikern und Praktikern begründeten ihren Beschluss mit einer entscheidenden Optimierung der adjuvanten und palliativen Tumor-Therapie durch den Mistelgesamtextrakt HELIXOR®.

Mistelpräparate werden als Standardtherapeutika der anthroposophischen Therapierichtung in der Tumortherapie ergänzend zur onkologischen Standardmedikation eingesetzt, um die kör­pereigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und chemotherapieas­soziierte Nebenwirkungen zu verringern. Dies führt zu einer Verbesserung der Lebens­qualität der Patienten in allen Pha­sen der Tumorerkrankung. Die Präparate sind nach der neuen Arzneimittelrichtlinie sowohl in der palliativen als auch in der adjuvanten Tumortherapie auf Kasserezept verordnungs- und erstattungsfähig.

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Zur aktuellen Entwicklung der Rabattsituation bei der AOK

Rabattmarkt im Umbruch

 

Waldems-Esch (8. September 2009)  -  Die letzten Rabattausschreibungen – insbesondere der AOK – belegen einen Wandel in der Rabattstrategie der Krankenkassen. Bestimmten bislang Portfolioverträge zwischen Krankenkassen und Arzneimittelherstellern den Großteil des so genannten Rabattmarktes, werden diese nun nach und nach durch Rabattverträge abgelöst, die über EU-weite Ausschreibungen zustande kommen und sich auf ausgewählte Wirkstoffe und Wirkstoffgruppen fokussieren. Zumindest kurzfristig führt das bei der AOK zu einem Mengenrückgang bei den rabattierten Arzneimitteln.

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AOK Baden-Württemberg läutet neue Arznei-Rabattrunde über 87 Wirkstoffe ein

Vierte Ausschreibung jetzt veröffentlicht

 

Stuttgart (24. August 2009) - Das AOK-System hat jetzt in einer weiteren bundesweiten Rabattrunde insgesamt 87 Wirkstoffe mit einem jährlichen Umsatzvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro ausgeschrieben. Zuletzt waren 63 Wirkstoffe am 1. Juni 2009 rabattiert an den Start gegangen. Nach AOK-Angaben sollen die neuen Verträge zum 1. Januar 2010 in Kraft treten und zwei Jahre laufen. Die Ausschreibung wurde am Samstag (22.08.2009) im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union (http://ted.europa.eu) veröffentlicht. Bis zum Ende der Angebotsfrist am 12. Oktober 2009 um 12 Uhr können europaweit interessierte Pharmaunternehmen ihre Angebote bei der federführenden AOK Baden-Württemberg einreichen.

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Kommentierte Studie

ASS: Schutz für Herz und Hirn muss nicht auf den Magen schlagen

 

Berlin (14. August 2009) - Patienten, die zum Schutz vor Herzkrankheiten und Schlaganfällen niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS, „Aspirin“) einnehmen, müssen diesen Vorteil nicht unbedingt durch eine erhöhte Rate an Magenblutungen, Darmgeschwüren oder Entzündungen der Speiseröhre erkaufen. Wie britische Forscher in der Fachzeitschrift The Lancet berichten, ist es vielmehr durch die gleichzeitige Gabe des Wirkstoffs Famotidin möglich, den überwiegenden Teil dieser Nebenwirkungen zu verhindern. Famotidin ist ein gut verträglicher H2-Rezeptor-Antagonist, der bereits seit Mitte der 1980er-Jahre erhältlich ist. Diese Klasse von Arzneimitteln verringert indirekt die Absonderung von Magensäure, indem sie die Wirkung des Botenstoffs Histamin reduziert.

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Hollywood entwickelt Impfstoff in zwei Tagen

 

Das Ebola Virus: Tödlicher Virus und 'Hollywood-Star'. Quelle: Cynthia Goldsmith, Content Providers: CDC/ Cynthia Goldsmith, PD-USGov-HHS-CDCHeidelberg (13. August 2009) Ob Bakterien, Viren oder Parasiten - Krankheitserreger sind nicht nur Objekte intensiver Forschung, sondern mitunter auch Hollywood-Filmstars. Eine besondere Ausgabe der Zeitschrift "Biotechnology Journal" befasst sich mit diesem "Doppelleben".
Der Heidelberger Malaria-Forscher Dr. Friedrich Frischknecht hat wissenschaftliche Beiträge von Forschern aus den USA, Kanada, Südafrika und Europa zusammengestellt, die von unterhaltsamen Artikeln zu Infektionskrankheiten in Literatur und Hollywood-Filmen sowie zur Geschichte der Mikroskopie ergänzt werden. Das englischsprachige Sonderheft fasst eine zweitägige wissenschaftliche Konferenz zusammen, die im September 2008 in Heidelberg stattfand und von der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Stiftung unterstützt wurde. Die Artikel des Hefts können im Internet eingesehen und heruntergeladen werden.

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Ein starker Wirkstoff bremst die Magensäure

Jetzt rezeptfrei: OMEP® akut 20 mg macht Schluss mit Sodbrennen

 

OMEP akut von HEXAL Photo: HEXAL AGHolzkirchen (7. August 2009) - Seit dem 1. August 2009 ist eine wirksame und bewährte Substanz gegen Sodbrennen und saures Aufstoßen rezeptfrei in der Apotheke erhältlich: Der Wirkstoff Omeprazol in der Stärke 20 mg (z. B. OMEP® akut 20 mg) wird zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen aus der Verschreibungspflicht entlassen. Patienten können das schmerzhafte Brennen hinter dem Brustbein nun auch ohne vorherigen Arztbesuch effektiv behandeln - und zwar dort, wo es entsteht: Omeprazol reduziert die Säureproduktion.

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Sandoz eröffnet Erweiterungsbau der Produktionsstätte Aeropharm in Rudolstadt/Thüringen

 

  • Unternehmen investierte weitere 47 Millionen Euro in den Standort
  • Ministerpräsident Dieter Althaus würdigt Bedeutung des Life Science Clusters Thüringen
  • Zahl der Arbeitsplätze seit 2003 vervierfacht

 

Sandoz Rudolstadt Aeropharm. Photo: Hexal AGRudolstadt (28. Juli 2009) - Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus und Sandoz CEO Jeff George haben heute den Neubau eines Produktions- und Laborgebäudes der Aeropharm GmbH in Rudolstadt eröffnet. Die Aeropharm ist Sandoz Center of Excellence für Entwicklung und Produktion von Inhalationspräparaten und damit eine wichtige Säule im globalen Produktionsnetzwerk von Sandoz. “Wir werden mit den neuen Investitionen in Rudolstadt unsere Vorreiterrolle im strategisch wichtigen Bereich der Atemwegsmedikamente weiter ausbauen“, sagte Jeff George. „Dass ein weltweit tätiges Unternehmen langfristig auf Thüringen setzt, ist ein klarer Beweis für unsere erfolgreiche Standortpolitik“, betonte Ministerpräsident Althaus bei der Eröffnung.

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Studie: Unternehmen Sandoz als eines der Juwele in der Industrielandschaft in Deutschland

 

  • Unternehmenszentrale als strategischer Wirtschafts- und Wachstumsmotor für Bayern
  • „Hebeleffekte“ sorgen für zusätzliche Arbeitsplätze bei Zulieferern und Dienstleistern
  • Deutschland-Chef erinnert Regierung und Abgeordnete an ihre Verantwortung für Rahmenbedingungen

 

HEXAL-Firmenzentrale in Holzkirchen. Photo: Hexal AGHolzkirchen (15. Juli 2009) - Das Unternehmen Sandoz, weltweit zweitgrößter Hersteller von Generika, hat seinen Sitz in Holzkirchen bei München. Sandoz entwickelt und produziert qualitativ hochwertige und preisgünstige Arzneimittel, die nach Patentablauf eines Vorläuferpräparats in den Markt kommen. In Deutschland ist die Sandoz-Gruppe mit den Unternehmen Hexal, Sandoz Pharmaceuticals und 1 A Pharma größter Hersteller von Arzneimitteln. Darüber hinaus gibt Sandoz auch wichtige Impulse als strategischer Wirtschafts- und Wachstumsmotor für Bayern mit positiven Effekten für das gesamte Bundesgebiet.

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Nycomed erhält Marktzulassung für Pantoprazol OTC 20 mg 

Protonenpumpenhemmer ohne Rezept

 

Packshot PCBühl/Baden-Baden (11. Juli 2009) - Nycomed hat von der Europäischen Kommission im Rahmen eines Mehrfachantrags für die folgenden fünf Produkte die Marktzulassung erhalten: PANTOZOL Control®, PANTOLOC Control®, PANTECTA Control®, SOMAC Control® und CONTROLOC Control®.

Der damit neu für frei verkäufliche (OTC) Medikamente zugelassene Wirkstoff Pantoprazol dient zur Kurzzeitbehandlung von Refluxsymptomen (z.B. Sodbrennen, saures Aufstossen) bei Erwachsenen.

Pantoprazol, der aktive Wirkstoff von PANTOZOL Control®, ist eine anerkannte Therapie bei Säure-assoziierten gastrointestinalen Erkrankungen und wurde bereits von über 750 Millionen Patienten angewendet. Pantoprazol gehört zur Klasse der Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI), die unter Gastroenterologen als Erstlinienbehandlung bei wiederholtem Sodbrennen und Reflux-Erkrankungen gelten und häufig verschrieben werden. Während herkömmliche Antazide die Säure im Magen neutralisieren, setzen PPIs direkt am Transportmechanismus der Magensäure, d.h. der Protonenpumpe, an und sorgen so für eine nachhaltige Symptombefreiung.

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Therapiefortschritte bei mehr als 130 Krankheiten in Sicht

 

Wissenschaftlerin im Labor eines forschenden Pharma-Unternehmens. Photo: vfa / Martin JoppenBerlin (30. Juni 2009) - "Forschende Pharma-Unternehmen arbeiten an 442 neuen Arzneimitteltherapien, die bis 2013 zugelassen werden könnten. Dafür entwickeln sie neue Medikamente und erproben neue Anwendungen für die vorhandenen. Mehr als 130 Krankheiten sollen so besser behandelbar werden. Krebspatienten werden in besonderem Maße profitieren, denn knapp ein Drittel aller neuen Behandlungsmöglichkeiten werden für sie entwickelt." Das erklärte Dr. Wolfgang Plischke, Vorsitzender des vfa, des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen, heute in Berlin bei der Vorstellung der Branchen-Umfrage 'Perspektive 2013'.

"Entscheidend wird für Patienten nunmehr sein, dass sie schnellen Zugang zu diesen Innovationen bekommen", betonte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa. Grundsätzlich sei die Ausgangslage hierfür in Deutschland gut: Mit der Zulassung seien die Arzneimittel auch erstattungsfähig. Yzer: "Dabei muss es auch in Zukunft bleiben!" Jedoch müsse die Regulierungsdichte abgebaut werden, die für die zögerliche Durchsetzung von Arzneimittelinnovationen in der Behandlungspraxis ursächlich sei.

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Neuer TNF-Blocker Golimumab

Zulassungsbehörde befürwortet die Zulassung in drei rheumatologischen Indikationen

 

„Positive Opinion“ der EMEA nach bisher beispiellosem Zulassungsverfahren

 

München (26. Juni 2009) – Inhibitoren des Tumor-Nekrose-Faktors (TNF)α sind heute in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis, ankylosierenden Spondylitis und Psoriasis-Arthritis fest etabliert. Das Spektrum der verfügbaren TNFα-Antagonisten wird nun in Kürze durch Golimumab ergänzt werden, einen monoklonalen humanen IgG1-Antikörper, der – als erster TNF-Blocker – nur einmal monatlich subkutan zu injizieren ist. Wie das Unter­nehmen Essex Pharma bekannt gab, hat die Europäische Zulassungsbehörde sich nach einem für diese Wirkstoffgruppe bisher beispiellosen klinischen Prüfungspro­gramm für die Zulassung von Golimumab (Simponi®) in allen drei Anwendungsgebieten gleichzeitig ausgesprochen.

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ASCO 2009:

Fortschritte in der Krebstherapie: Innovative Substanzen und weiterentwickelte Standards

 

Köln (25. Juni 2009) - Im Fokus der 45. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), die vom 29. Mai bis 2. Juni 2009 circa 30.000 Delegierte nach Orlando/Florida führte, standen dieses Jahr die gezielte und personalisierte Krebstherapie. Mit mehr als 500 wissenschaftlichen Abstracts zu 20 Tumorentitäten leistete Roche erneut einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Kongresses. Bemerkenswerte Fortschritte wurden nicht nur durch die konsequente Weiterentwicklung bereits etablierter Therapieregime mit Trastuzumab, Erlotinib und Bevacizumab erzielt; auch innovative Substanzen, wie der BRAF-Inhibitor PLX4032 und das gegen die HER2-Domain gerichtete Antikörper-Arzneimittel-Konjugat T-DM1 bieten Aussicht auf wesentlich verbesserte Therapiechancen.

Die Highlights des diesjährigen ASCO zogen sich erneut durch eine Vielzahl von Indikationen. Eine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse:

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Natürlich gesund mit Heilkräutern

 

Laufen, Schweiz (24. Juni 2009) ‑ Erkältungszeit ist Kräuterzeit. Doch welche der vielen Wurzeln, Blätter und Blüten helfen eigentlich gegen die typisch lästigen Symptome? Wo findet man sie? Und wie wirken Heilkräuter überhaupt?

Bei einer nahenden Erkältung mit Thymian inhalieren oder mit Salbei gurgeln? Immer mehr Menschen möchten wieder auf die Heilkräfte der Natur vertrauen. Doch oft weiß man zu wenig über die Wirkung der verschiedenen Pflanzen, um sie bei Bedarf richtig anwenden zu können. Umso besser, wenn ein echter Pionier in Sachen Kräuter da einmal tief blicken lässt. Ricola, das Schweizer Traditionsunternehmen, setzt seit jeher auf die wohltuende Wirkung von 13 Heilkräutern in seinen Produkten. Diese Heilkräuter werden speziell für Ricola kontrolliert umweltschonend im Schweizer Berggebiet angebaut. Eine kleine Kräuterkunde ‑ von A wie Andorn bis Z wie Zitronenmelisse:

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Ricola

 

Laufen, Schweiz (24. Juni 2009) - Wer kennt ihn nicht, den Ricola Schweizer Kräuterzucker? Nach einem gut gehüteten Familienrezept wird er seit 1940 ausschließlich in Laufen bei Basel produziert und in alle Welt exportiert. Selbst in Singapur, Hongkong oder Hawaii ist Ricola heute präsent und zu einem Sinnbild für Schweizer Qualität geworden. In Deutschland, einem im Produktsegment Hustenbonbons besonders stark umkämpften Markt, stieg Ricola 2003 zum Marktführer auf und ist damit heute einer der bedeutendsten Bonbonmarken. Die beiden Eckpfeiler dieses weltweiten Erfolgs: Produkte, die nach höchsten Qualitätsstandards hergestellt werden. Und eine Unternehmensführung, die es seit jeher versteht, effizientes Wirtschaften, ökologische Produktion und soziale Verantwortung miteinander in Einklang zu bringen.

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Der Frische‑Kick für heiße Tage

Mit Ricola AIpinFresh wird der Sommer zum Gipfelerlebnis: frisch und herb dank dem Bergkraut „Edelraute".

 

Ricola AlpinfreshLaufen, Schweiz (24. Juni 2009) ‑ Ricola AIpinFresh zuckerfrei: das ist die Bonbon‑Neuheit 2009. Und wer hat's erfunden? Genau, die Schweizer. Dort ist der Geschmacksgeber der neuen Bonbonsorte, die Edelraute, nämlich schon seit Jahrhunderten bekannt und begehrt als wirksame Heilpflanze. Bergbauern schwören auf das alte Hausmittel mit den magenstärkenden Eigenschaften, das sich auch gegen Fieber und Entzündungen bewährt hat. Geschmacklich besticht die Edelraute mit einer angenehm herben Note. Natürlich basiert auch die neue Bonbonvariante Ricola AIpinFresh auf der bewährten 13 Kräuter‑Rezeptur. Die intensive Frische verdankt Ricola AIpinFresh allerdings dem enthaltenen Pfefferminzöl ‑ so wird aus einem leckeren und wohltuenden Bonbon für Mund und Hals eines, das auch den Atem befreit.

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Ricola präsentiert: Zitronen‑Verbena mit Weißem Tee

 

Laufen, Schweiz (24. Juni 2009) ‑ Die Geschmacksneuheit Zitronen‑Verbena mit Weißem Tee ist der ideale Begleiter für alle Jahreszeiten. Mit dieser zuckerfreien Sorte dürften die Kräuterexperten von Ricola einen neuen Trend anstoßen.

Die Kräuterexperten von Ricola haben sich etwas Neues ausgedacht: „Ricola Zitronen­Verbena mit Weißem Tee" heißt die neue Sorte, ein Bonbon, das gut schmeckt und das ganze Jahr hindurch wohltut. Die erfrischende Geschmacksrichtung kommt jetzt in die Regale. Die Schweizer Bonbon­Spezialisten haben Zitronen‑Verbena (auch „Verveine") mit Weißem Tee und der bewährten Ricola 13­Kräutermischung kombiniert. Kaum zu glauben: Der Hauptgeschmacksgeber der neuen Sorte, die Zitronen­Verbena, ist in Deutschland weitgehend unbekannt. Und auch der zugesetzte Weiße Tee ist bisher nur in Kenner‑Kreisen ein Begriff. Das dürfte sich mit Ricola ZitronenVerbena mit Weißem Tee rasch ändern: Denn der frische Geschmack von Zitronen‑Verbena mit Weißem Tee ist die perfekte Mischung für heiße Sommertage wie für kaltes Schmuddelwetter.

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Künstliche Leber für Medikamententest

 

Die Leber ist eines der wichtigsten Stoffwechselorgane des Menschen. Fraunhofer-Forscherinnen entwickelten ein Lebermodell, das außerhalb des Körpers funktionsfähig und geeignet zum Testen von Medikamenten ist.

 

Dr. Johanna Schanz und Prof. Heike Mertsching (v.l.n.r.). © Fraunhofer/Dirk MahlerMünchen (23. Juni 2009) - Heuschnupfen, Kopfschmerzen oder eine Erkältung - kurz ist der Weg in die nächste Apotheke. Die Entwicklung der Medikamente kann hingegen acht bis zehn Jahre dauern. Ein bislang wesentlicher Schritt sind Tierversuche - die immer wieder ethische Probleme aufwerfen. "Unsere künstlichen Organsysteme zielen darauf ab, eine Alternative für Tierversuche zu bieten", sagt Prof. Heike Mertsching vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart. "Zumal der Stoffwechsel von Mensch und Tier unterschiedlich ist. 30 Prozent aller Nebenwirkungen treten erst in klinischen Studien zutage." Das Testsystem, das Prof. Mertsching gemeinsam mit Dr. Johanna Schanz entwickelt hat, soll Pharmafirmen zukünftig höhere Sicherheit bieten und den Weg zum neuen Medikament verkürzen. Für ihre Leistung erhalten die beiden Forscherinnen den Preis "Technik für den Menschen".

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Eculizumab

Therapieoption für die Behandlung der Paroxysmalen Nächtlichen Hämoglobinurie (PNH)

 

Farbskala des Urins bei Patienten mit PNHDuisburg (19. Juni 2009) - Mit dem rekombinanten monoklonalen Antikörper Sollris® (Eculizumab) greift erstmals eine Therapie kausal in den Pathomechanismus der PNH ein. 2008 erhielt Soliris® den Prix Gallen in den USA als bestes Biotechnologie‑Produkt. Für die seltene Blutkrankheit mit einer geschätzten Prävalenz von etwa 8 bis 16: 1.000.000 standen bisher nur symptomorientierte Therapien zur Verfügung (1). Die erworbene, klonale, chronisch verlaufende und lebensbedrohliche Erkrankung führt zu einem erhöhten Risiko für lebensbedrohliche thromboembolische Komplikationen. Hauptursache für die Morbidität und Mortalität ist die chronische Hämolyse (4,10).

Charakterisiert ist die PNH durch die klinische Trias hämolytische Anämie, thrombophile Diathese und hämatopoietische Insuffizienz (10). Bei Diagnosestellung haben die meisten Patienten Anämiesymptome, etwa ein Drittel der Patienten berichtet über Hämoglobinurie und etwa 6 % der Patienten haben bereits mindestens ein thromboembolisches Ereignis erlitten. Thromboembolische Ereignisse sind die Haupttodesursache bei PNH. Die Symptome der PNH sind fluktuierend und interindividuell variabel (2,11).

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Pandemie-Warnstufe 6

Baxter beginnt mit der Produktion von A/H1N1 Impfstoff

 

München (15. Juni 2009) - Baxter International Inc. (NYSE: BAX) gibt bekannt, dass das Unternehmen die Untersuchungen und Tests des A/H1N1 Influenza-Virus abgeschlossen hat und die Produktion eines A/H1N1-Impfstoffs auf Grundlage der Vero-Zell-Technologie begonnen hat. Baxter hatte bereits Anfang Mai 2009 einen A/H1N1 Stamm von den U.S. Centers for Disease Control and Prevention, einem Referenzlabor der Weltgesundheitsorganisation WHO erhalten und arbeitete seitdem zügig daran, einen pandemischen Impfstoff bereits im Juli zu liefern.

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Polyposis nasi und Sinusitis

Experten unterstreichen hohen therapeutischen Stellenwert von Myrtol standardisiert

 

LogoHamburg (12. Juni 2009) - Nach Schätzungen von Experten wird die Prävalenz der Polyposis nasi in Europa mit 1 bis 2 % angegeben. Die an sich gutartigen Wucherungen der Nasenschleimhaut sind also ein alltägliches Problem in der Praxis. In Deutschland wird die Diagnose jedes Jahr mehr als 250. 000 mal gestellt. Zusammen mit der akuten und der chronischen Sinusitis haben diese Erkrankungen daher durchaus den Charakter von Volkserkrankungen und sind dementsprechend auch sozioökonomisch relevant. Umso wichtiger sind effektive Therapieoptionen, die vor allem rechtzeitig eingesetzt werden. Dies wurde jetzt auf einer Veranstaltung des Unternehmens Pohl Boskamp/Hohenlockstedt deutlich.

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