Home Pharmakologie
22 | 08 | 2017
Pharmakologie
PDF Drucken

IQWiG: Erhöhte Cholesterinwerte - Nutzen von Ezetimib ist nicht belegt

Vorbeugung vor Herzinfarkt bei gleichzeitiger Einnahme von Statinen bleibt unklar

 

Berlin (12. September 2011) - Hohe Cholesterinwerte im Blut gelten als ein Risikofaktor für Herzinfarkte und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allerdings bedeutet das nicht zwangsläufig, dass jedes Medikament, das die Cholesterinwerte senkt, auch Herzinfarkten vorbeugen kann. So ist auch der Nutzen des cholesterinsenkenden Arzneistoffs Ezetimib unklar. Insbesondere fehlen Belege, dass Patientinnen und Patienten einen höheren Nutzen haben, wenn sie Ezetimib zusätzlich zu Statinen zur Herzinfarktvorbeugung einnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht, den das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) am 12. September 2011 vorgelegt hat.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Evotec und Roche vereinbaren Arzneimittelentwicklung gegen die Alzheimer-Erkrankung

 

Hamburg (5. September 2011) - Evotec AG und Roche AG gaben heute die Unterzeichnung einer exklusiven weltweiten Lizenzvereinbarung zur Entwicklung und Kommerzialisierung von Evotecs MAO-B-Inhibitor zur Behandlung der Alzheimer'schen Erkrankung bekannt.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

IQWiG: Prasugrel - Für manche Patienten Hinweise auf Zusatznutzen, aber auch auf größeren Schaden

Im Vergleich zu Clopidogrel treten nicht tödliche Herzinfarkte bei bestimmten Patienten seltener auf, schwerwiegende Blutungen sind jedoch häufiger

 

Berlin (5. September 2011) - Um Blutgerinnseln vorzubeugen, können bei einer akuten Durchblutungsstörung des Herzmuskels zusätzlich zu Acetylsalicylsäure (ASS) auch die Wirkstoffe Clopidogrel oder Prasugrel verordnet werden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat untersucht, ob die Kombination mit Prasugrel für Patientinnen und Patienten, bei denen die Gefäße durch eine perkutane Koronarintervention (PCI) geweitet werden, einen höheren Nutzen hat als die alleinige Gabe von ASS oder die Kombinationsbehandlung mit Clopidogrel.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief zur Assoziation von Sprycel® (Dasatinib) mit pulmonaler arterieller Hypertonie

 

Berlin (4. August 2011) - Dasatinib (Sprycel®) ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor, der im November 2006 von der European Medicines Agency (EMA) für die Behandlung von Erwachsenen mit neu diagnostizierter Philadelphia-Chromosom-positiver (Ph+) chronischer myeloischer Leukämie (CML) in der chronischen Phase sowie mit CML in der chronischen bzw. akzelerierten Phase oder in der Blastenkrise mit Resistenz oder Intoleranz gegenüber einer vorherigen Behandlung einschließlich Imatinib zugelassen wurde. Angezeigt ist Dasatinib auch für die Behandlung von Erwachsenen mit Ph+ akuter lymphatischer Leukämie (ALL) oder lymphatischer Blastenkrise der CML mit Resistenz oder Intoleranz gegenüber einer vorherigen Therapie.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Forschung - Innovation – Gesundheit

Bayer HealthCare: Starke Forschung - für Innovation und medizinischen Fortschritt

  • Das Unternehmen ist für die Zukunft gut gerüstet
  • Wichtige Substanzen in der F & E Pipeline und neue Präparate vor der Markteinführung

  

Leverkusen (5. Juli 2011) - Forschung und die Entwicklung von Innovationen im Gesundheitsmarkt - das sind die vordringlichen Ziele von Bayer HealthCare: "Wir sind fest davon überzeugt, dass nur die Entwicklung und der Einsatz neuer Wirkstoffe zu weiteren Therapiefortschritten führen wird", erklärte Liam Condon, Geschäftsführer der Bayer Vital GmbH, beim Pressegespräch "Forschung-Innovation-Gesundheit" in Leverkusen. Nach wie vor gibt es laut Condon sehr viele Erkrankungen, die nicht heilbar sind und bei denen bislang keine befriedigenden Therapiemöglichkeiten gegeben sind. Beizutragen, dies zu ändern, ist nach seinen Worten ein erklärtes Ziel von Bayer HealthCare.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Prof. Gerd Glaeske, Rede anlässlich des Jubiläums der Deutschen Apotheker Zeitung (DAZ). Photo: DAZJubiläum der Deutschen Apothekerzeitung (DAZ)

Glaeske: Beratungsauftrag unter Beweis stellen!

 

Berlin (1. Juli 2011) - Kritisch durchleuchtete Prof. Dr. Gerd Glaeske, Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen, in seinem Vortrag auf dem DAZ-Jubiläumskongress die Stellung der Apotheken im heutigen Versorgungssystem. Nach seiner Auffassung müsste mehr Wettbewerb um Qualität und Effizienz stattfinden. Angesichts sich verändernder Rahmenbedingungen sollten die Apotheken die neuen Chancen wahrnehmen, z. B. in der geriatrischen Pharmazie. Apotheken müssen in Zukunft stärker ihren Beratungs- und Versorgungsvertrag unter Beweis stellen, so Glaeske auf dem Kongress am 1. Juli in Berlin.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI)

Arzneimittelreport: Fragwürdige Sparpotentiale

 

Berlin (15. Juni 2011) - Die heute vorgestellten Daten der Barmer GEK machen deutlich, dass die pharmazeutische Industrie den weitaus größten Beitrag zur Entlastung der GKV erbringt. Im ersten Quartal 2011 seien, so die Barmer, die Ausgaben für Arzneimittel um 5 Prozent gesunken. Dies ist Ergebnis der extremen Kostendämpfungsmaßnahmen durch die massive Erhöhung der Herstellerabschläge des vergangenen Jahres. „Gleichzeitig beklagt sich die Barmer GEK, dass die Ausgaben für Spezialpräparate steigen. Doch dies ist Ergebnis von Fortschritt und Demographie. Es muss im Sinne der Kasse sein, dass ihre Versicherten mit schwerwiegenden Erkrankungen am medizinischen Fortschritt teilhaben.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Barmer GEK Arzneimittelreport 2011

Fragwürdige Verordnungen für Frauen, Demente und Alkoholabhängige

 

Berlin (15. Juni 2011) Bedenkliche Trends stehen im Mittelpunkt des neuen Barmer GEK Arzneimittelreports: Demnach erhalten knapp 14 Prozent der alkoholabhängigen Menschen in Deutschland starke Schlafmittel mit hohem zusätzlichen Suchtpotential verordnet. Jeder dritte Demenzkranke bekommt regelmäßig starke Beruhigungsmittel – trotz erhöhtem Sterblichkeitsrisiko. Und fast die Hälfte der 20 absatzstärksten Antibabypillen des Jahres 2010 enthalten neuartige Hormone mit einem doppelt so hohen Thromboembolierisiko wie bewährte ältere Präparate.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief zu Keratitis und ulzerativer Keratitis im Zusammenhang mit Vectibix® (Panitumumab)

 

Berlin (16. Mai 2011) - Panitumumab ist ein rekombinanter, vollständig humaner monoklonaler Antikörper gegen den humanen EGF-Rezeptor (epidermal growth factor). Er ist als Monotherapie zugelassen zur Behandlung des metastasierten, EGFR-exprimierenden kolorektalen Karzinoms mit nicht-mutiertem (Wildtyp-) KRAS-Gen bei Patienten, bei denen Fluoropyrimidin-, Oxaliplatin- und Irinotecan-haltige Chemotherapieregime versagt haben.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief zum Auftreten von Thromboembolien im Zusammenhang mit Thalidomide Celgene™ (Thalidomid)

 

Berlin (26. April 2011) - Thalidomid ist in Kombination mit Melphalan und Prednison zugelassen für die Erstlinienbehandlung von Patienten mit unbehandeltem multiplen Myelom ab einem Alter von 65 Jahren bzw. von Patienten, für die eine hochdosierte Chemotherapie nicht in Frage kommt.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Freiwillige Marktrücknahme von Onsenal® (Celecoxib) im Anwendungsgebiet Familiäre Adenomatöse Polyposis (FAP)

 

Berlin (12. April 2011) - Die Familiäre Adenomatöse Polyposis (FAP) beruht auf der Mutation eines Tumorsuppressorgens. Sie ist eine obligate Präkanzerose und geht mit einem sehr hohen Entartungsrisiko ab dem 15. Lebensjahr einher. Onsenal® wurde zugelassen zur Reduzierung der Anzahl von adenomatösen Darmpolypen bei FAP, als Ergänzung zu chirurgischen Maßnahmen und endoskopischen Kontrollen. Die Zulassung erfolgte 2003 auf der Grundlage der Wirkung auf einen nicht validierten Surrogatendpunkt, die Reduzierung der Anzahl kolorektaler Polypen. Der Zusammenhang zwischen Verminderung der Anzahl der Polypen und Darmkrebsrisiko wurde nicht untersucht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief zum potentiellen Risiko für das Auftreten von primären Zweittumoren bei Patienten, die mit Revlimid® (Lenalidomid) behandelt werden

 

Berlin (4. April 2011) - Lenalidomid besitzt antineoplastische, antiangiogene, erythropoesestimulierende und immunmodulierende Eigenschaften. Es ist in Kombination mit Dexamethason zugelassen für die Behandlung von Patienten mit multiplem Myelom, die mindestens eine vorausgegangene Therapie erhalten haben.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief zum Risiko von Thromboembolien bei subkutaner oder unsachgemäßer intravenöser Anwendung von Vivaglobin® (humanes Immunglobulin)

 

Berlin (29. März 2011) - Der Hersteller weist in einem Rote-Hand-Brief auf das Risiko von Thromboembolien bei subkutaner oder unsachgemäßer intravenöser Anwendung von Vivaglobin® hin. Vivaglobin® enthält normales Immunglobulin vom Menschen und wird zur Substitutionstherapie bei Erwachsenen und Kindern eingesetzt. Seltene Fälle arterieller und venöser thromboembolischer Ereignisse wurden nach Anwendung von Vivaglobin® berichtet. Insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren für thromboembolische Ereignisse ist Vorsicht bei der Verschreibung von Vivaglobin® geboten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

vfa begrüßt das EU Clinical Trials Register

EU leistet weiteren Beitrag zur Studientransparenz

 

Berlin (22. März 2011) - Heute hat die europäische Arzneimittelagentur EMA das EU Clinical Trials Register für die Allgemeinheit freigeschaltet (https://www.clinicaltrialsregister.eu). Diese Datenbank enthält Angaben zu klinischen Studien mit Medikamenten, die in der EU - und teilweise auch außerhalb - durchgeführt werden. Dazu erklärt Dr. Siegfried Throm, Geschäftsführer Forschung, Entwicklung, Innovation des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa): "Das EU Clinical Trials Register ist ein weiterer wichtiger Beitrag zu voller Transparenz über klinische Studien in Europa. Alle Interessierten - etwa Ärzte, Wissenschaftler, Patienten oder Journalisten - können nun auch in einem zentralen europäischen Register ersehen, welche Studien von Pharmafirmen durchgeführt wurden und werden. Das begrüßen die forschenden Pharma-Unternehmen sehr!"

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Melanotan: Apotheker warnen vor Wundermittel zur Hautbräunung

Berlin (2. März 2011) - Die im Internet als Wundermittel zur Hautbräunung beworbene "Barbie-Droge" Melanotan kann die Gesundheit massiv gefährden. Anlässlich eines besorgniserregenden Zwischenfalls warnen die Apotheker eindringlich vor der Anwendung dieser Substanz. Melanotan ist ein Abkömmling eines körpereigenen Hormons und wird auch zur Gewichtsreduktion, zur Steigerung der Libido und gegen Potenzstörungen angepriesen. Melanotan ist nicht als Arzneimittel zugelassen; sein Vertrieb ist illegal.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Apotheker melden 2010 mehr als 8.300 Arzneimittelrisiken

Berlin (28. Februar 2011) – Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat im Jahr 2010 mehr als 8.300 Meldungen zu Arzneimittelrisiken von Apotheken erhalten und bearbeitet. Damit hat sich der bisherige Höchststand des Jahres 2009 von 7.400 Meldungen um weitere 12,5 Prozent erhöht. Bei 1.600 der 8.300 Meldungen hat das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) eine Laboranalyse vorgenommen. In fast 1.000 Fällen wurden außerdem die zuständigen Behörden eingeschaltet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Weil jede Sekunde zähltNeue Dosisstärke von NovoSeven® ermöglicht vielen Hämophilie-Patienten noch raschere Blutungskontrolle

NovoSeven® 8 mg Durchstechflasche ab 1. März 2011 verfügbar

 

Wiesbaden (16. Februar 2011) - Ab März 2011 steht der rekombinante aktivierte Gerinnungsfaktor VII (rFVIIa, NovoSeven®) in einer zusätzlichen Durchstechflasche mit 8 mg zur Verfügung, wie das Unternehmen Novo Nordisk anlässlich eines Presse-Briefings im Rahmen des GTH-Kongresses 2011 mitteilte. Die neue Dosisstärke ermöglicht vielen Patienten mit Hämophilie A oder B mit Hemmkörpern eine erhebliche Zeitersparnis bei der Vorbereitung der Injektion und damit eine raschere Blutungskontrolle. Eine weitere Verbesserung: Die Haltbarkeitsdauer wurde auf drei Jahre verlängert. Dies erlaubt Patienten und Ärzten eine größere Flexibilität.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief zu Anemet® 100 mg i.v. Injektionslösung (Dolasetronmesilat): Verzicht auf Zulassung der intravenösen Formulierung aufgrund des Risikos von Arrhythmien

 

Berlin (10. Februar 2011) - Dolasetron ist ein selektiver Serotonin-(5-HT3-)Rezeptorantagonist. Die intravenöse Formulierung war bislang zugelassen zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei zytostatischer Chemotherapie einschließlich hoch dosierten Cisplatins.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rückruf von Alkoholtupfern des Herstellers Triad Group, Inc.

 

Berlin (4. Februar 2011) - Die AkdÄ möchte über eine mögliche Kontamination von Alkoholtupfern, die von einem Hersteller stammen, aber verschiedenen Fertigarzneimittel beigefügt sind, informieren. Genaue Angaben zu allen Fertigarzneimitteln, denen diese Tupfer beigefügt sind, liegen der AkdÄ nicht vor. Die US-amerikanische FDA hatte am 6. Januar 2011 über einen Rückruf aller Alkoholtupfer des Herstellers Triad Group, Inc. aufgrund einer möglichen Kontamination mit Bacillus cereus informiert (1).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Nachgemeldete Fälle von Narkolepsie in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung mit Pandemrix

 

Langen (1. Februar 2011) - Seit Oktober 2010 sind dem PEI weitere Verdachtsfälle von Narkolepsie nach Impfung mit Pandemrix gemeldet worden. Insgesamt erhielt das PEI bis zum 31.01.2011 acht Meldungen (sechs weibliche und zwei männliche Patienten). In einem Fall konnte durch weitere Untersuchungen die anfängliche Verdachtsdiagnose Narkolepsie nicht bestätigt werden. Das Mädchen erholte sich in der Zwischenzeit vollständig.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

50 Jahre Nasivin . 50 Jahre Nasivin

 

Speyer (28. Januar 2011) - Das Jahr 1961 – Juri Gagarin erobert als erster Mensch den Weltraum, John F. Kennedy wird der jüngste Präsident der USA, J. Heinrich Matthaei und Marshall Warren Nirenberg entschlüsseln den genetischen Code – Dr. Wolfgang Fruhstorfer synthetisiert zusammen mit Dr. Helmut Müller-Calgan bei der Merck AG in Deutschland Oxymetazolin (OMZ) und erfindet damit das moderne α-Sympathomimetikum.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief:

octenisept® - Ödematöse Schwellungen und Gewebeschädigungen nach Wundspülungen unter Druck - Warnung vor nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch

 

Bonn (27. Januar 2011) - Die Schülke & Mayr GmbH hat davon Kenntnis erhalten, dass es nach Wundspülungen mit octenisept®, die unter Druck durchgeführt wurden, zu schmerzhaften persistierenden Ödemen gekommen ist. In einem Fall hatte sich nach einem Stoßtrauma im Bereich des Schambeines ein größeres Hämatom gebildet. Nach Inzidierung wurde der Wundraum unter Druck und ohne Abflusskontrolle mit octenisept® gespült, was offenbar Auslöser für die Ödembildung war.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief:

Novartis warnt vor erhöhtem Risiko einer eosinophilen Pneumonie unter Daptomycin (Cubicin®)

München (21. Januar 2011) - Nachdem die US-Zulassungsbehörde FDA bereits im August letzten Jahres in einer Drug Safety Mail auf entsprechende Sicherheitsbedenken unter Cubicin® hingewiesen hat, informiert nun das Pharmaunternehmen Novartis in Absprache mit der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) offiziell in einem Rote-Hand-Brief über das erhöhte Risiko einer eosinophilen Pneumonie in Zusammenhang mit der Anwendung von Daptomycin.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rücknahme des Antrags auf Genehmigung für das Inverkehrbringen von Ozespa (Briakinumab)

 

London, Großbritannien (20. Januar 2011) - Am 14. Januar 2011 teilte Abbott Laboratories Ltd. dem Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) offiziell mit, dass das Unternehmen seinen Antrag auf Genehmigung für das Inverkehrbringen von Ozespa zur Behandlung von Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte, einer Erkrankung, die rote, schuppende Flecken auf der Haut verursacht) zurücknimmt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

FDA: Warnung vor Leberschäden unter Dronedaron

Stuttgart (17. Januar 2011) - In den USA sind unter Behandlung mit Dronedaron (Multaq®) zwei Fälle von akutem Leberversagen bekannt geworden, die eine Lebertransplantation erforderlich machten. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat dies zum Anlass genommen, vor dem Risiko schwerer Leberschäden unter dem Antiarrhythmikum zu warnen und angeordnet, die Produktinformationen zu ändern.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Medikamente und Gewalt

 

Nach einer US-Studie ist vor allem bei Antidepressiva, Amphetaminen, Schlafmitteln und Vareniclin zur Raucherentwöhnung eine erhöhte Neigung zur Gewalt festzustellen

 

Hannover (12. Januar 2011) - Der Zusammenhang von Gewalt mit Drogen- oder Medienkonsum wird gerne untersucht, im Schatten bleibt allerdings, wie dies bei der Vielzahl und Menge von Medikamenten ist, mit denen die Menschen behandelt werden. Dass gerade bei Psychopharmaka oder anderen psychoaktiven Medikamenten auch viele negative Auswirkungen auf das Verhalten zu vermuten sind, liegt auf der Hand. Dass ihre Einnahme Aggressionen auslösen kann, ist etwa bei Antidepressiva wie Prozac oder Ritalin bekannt. Systematisch untersucht auf ihre Auswirkung auf Gewalt wurden Medikamente und Medikamentengruppen aber noch nicht

 

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 8 von 14
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson