Pharmakologie

Die Rolle der Mistel im Rahmen der komplementären Onkologie

Festvortrag zur Verleihung des SELF-Europa-Awards 2007 an Helixor

Von Dr. H. Matthes

Hamburg (1. März 2007) - Die Mistel wurde von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophischen Medizin, Anfang des letzten Jahrhunderts zur Behandlung von Krebs in die Medizin eingeführt. Aufgrund des Außenseitercharakters des holistischen Medizinansatzes der Anthroposophischen Medizin blieb die Mistel zunächst auf ärztlicher Seite ein sog. Alternativpräparat. Auf Patientenseite stellt die Mistel bereits seit über 25 Jahren das am häufigsten eingesetzte Onkologikum in Deutschland dar ( 3 ).

Der Mistelgesamtextrakt HELIXOR®

Laudatio zur Verleihung des SELF-Europa-Awards 2007 an Helixor

Von Prof. Dr. J. Beuth

Hamburg (1. März 2007) - Die Misteltherapie ist in Deutschland die am häufigsten angewandte komplementär-onkologische Maßnahme. Sie erfolgt überwiegend mit standardisierten Extrakten der anthroposophischen Therapierichtung. Unter Berücksichtigung der Anforderungen der wissenschaftlich-begründeten Medizin kann konstatiert werden, dass die präklinische/experimentelle Erforschung von HELIXOR®, einem Mistelextrakt der anthroposophischen Therapierichtung, weit fortgeschritten ist. Die Hypothese „Misteltherapie als experimentelle Therapieform mit präklinisch belegtem Risikopotential“ wurde zwischenzeitlich von mehreren reputierten Arbeitsgruppen wissenschaftlich fundiert widerlegt.

red dot für die Pantozol®-Verpackung

Mehr Compliance, mehr Erfolg

 

Konstanz (12. Oktober 2006) - Kann man ein Präparat, welches in Wirkung und Verträglichkeit hervorragende Daten liefert, weiter verbessern? „Ja, indem man dem Anwender des Medikamentes beispielsweise eine optimierte Packung anbietet, wodurch die Patientenzufriedenheit gesteigert und die Compliance verbessert wird", so Andreas Klatt, Inhaber der Agentur DesignConnection in Stockach, die den mit dem red dot prämierten Pantozol®‑PocketPack entwickelt hat.

 

Das Ergebnis überzeugte nicht nur Patienten und den Kunden Altana Pharma AG, für den die Agentur seit vielen Jahren tätig ist, sondern auch die Juroren des red dot Awards. Bis zum Endprodukt war es ein weiter Weg: In vielen Einzelschritten wurden die Entwurfsstudien diversen Patiententests unterzogen und nach Auswertung der Testergebnisse optimiert. Die eigentliche Herausforderung bei der Entwicklung des Projektes lag aber auf Produktionsebene. Während die bestehende Lösung, eine Standardfaltschachtel mit Alublister und Beipackzettel unter dem Gesichtspunkt der Herstellung bereits optimiert war, galt es, für den PocketPack (Köcher, Doppelwallet und Booklet) neue Verpackungstechniken ökonomisch zu kombinieren.

SELF-Europa-Award 2007 an Helixor®

Hamburg (1. März 2007) – Im Rahmen einer Festveranstaltung verlieh die Europäische Liga für ein sicheres Patienten-Therapie-Selbstmanagement, SELF e. V., unter der Leitung von Prof. Dr. med. D. Müller ihren diesjährigen Europa-Award an den standardisierten Mistelgesamtextrakt Helixor®. Die Misteltherapie ist zurzeit die am häufigsten angewandte pharmakologisch-onkologische Maßnahme und hat zytotoxische bzw. tumorablative Effekte, reduziert Nebenwirkungen der Tumor-Standardtherapien und verbessert insgesamt Allgemeinzustand und Lebensqualität von Krebspatienten.

Tablettenfreie Arthrosetherapie

Hyaluronsäure in der  Arthrosebehandlung

 

Berlin (4. Oktober 2006) - In den vergangenen Jahren hat sich neben der medikamentösen und physikalischen Therapie zunehmend auch der Einsatz von Hyaluronsäure in der Behandlung von Arthrose durchgesetzt. Hyaluronsäure ist eine Grundsubstanz des Bindegewebes und Hauptbestandteil der Synovialflüssigkeit (Synovia). Dieser kommt als Schmiermittel der Gelenke eine wichtige Rolle in der Arthroseproblematik zu. Durch ihre äußere Form und chemische Wechselwirkung haftet die Synovia besonders gut am Gelenkknorpel. Sie dient diesem sowohl als Schutz vor mechanischer Schädigung durch Reibung, Scherkräfte und Gewichtsbelastung, wie auch als Nährflüssigkeit. Ihre viskoelastische Eigenschaft ist vor allem auf den Bestandteil Hyaluronsäure zurückzuführen, das Wasser in hoher Konzentration binden kann.