Pharmakologie

Experten bestätigen: Nasengesundheit – mehr als ein Infektionsschutz

 

Tägliche Nasenpflege leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und schützt vor Infektionen der Atemwege

 

 Ab September 2006 exklusiv in Apotheken erhältlich: Das neue Bepanthen Meerwasser-Nasenspray befeuchtet und reinigt die Nase. Mit Dexpanthenol und Meerwasser natürlichen Ursprungs sichert es eine optimale Pflege der Nasenschleimhaut – die Basis der Nasengesundheit. Das Meerwasser-Nasenspray kann jeden Tag, besonders in der Erkältungszeit angewendet werden. Photo: Bayer Vital GmbH
 

Ab September 2006 exklusiv in Apotheken erhältlich: Das neue Bepanthen Meerwasser-Nasenspray befeuchtet und reinigt die Nase. Mit Dexpanthenol und Meerwasser natürli-chen Ursprungs sichert es eine optimale Pflege der Nasenschleimhaut – die Basis der Nasengesundheit. Das Meerwasser-Nasenspray kann jeden Tag, besonders in der Erkältungszeit angewendet werden. 
                         Photo: Bayer Vital GmbH

Köln (18. Juli 2006) - Die Nase gehört nicht nur zu den wichtigsten Sinnesorganen des Menschen, sondern auch zu den primären Abwehrmechanismen des Körpers. Dabei vollbringt sie Höchstleistungen: Etwa 10.000 unterschiedliche Gerüche vermag sie wahrzunehmen und wehrt Millionen von Krankheitserregern ab. Aber erst, wenn Schnupfen, Niesreiz, Jucken oder Wundsein ihre Funktionen beeinträchtigen, wird sich der Mensch dessen bewusst – und häufig krank.

Die Nase reinigt täglich bis zu 20.000 Liter Atemluft von Schmutzpartikeln, aber auch von Viren, Bakterien, Hefen und Pilzen. „Durch diesen unmittelbaren Erregerkontakt zählen virale Atemwegsinfektionen zu den häufigsten beim Menschen“, erläutert Professor Dr. Wolfgang Elies, HNO-Chefarzt der Städtischen Kliniken Bielefeld.

Auch weit verbreitete Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps oder Windpocken werden primär über die Nasenschleimhäute übertragen. „Der beste Schutz vor solchen Infektionen ist eine gesunde Nase“, sagt Prof. Elies, „denn sie wehrt Krankheitserreger mit einem effektiven Selbstreinigungs-Mechanismus ab.“ Eine spezielle Hautschicht, das Flimmerepithel, die darauf befindlichen Flimmerhärchen und eine darüber liegende Schleimschicht befördern Fremdkörper ständig wie ein Fließband nach innen (mukoziliäre Clearance). Sie gelangen dabei über den Rachen in den Magen, wo sie von der Magensäure unschädlich gemacht werden. Der Nasenschleim enthält zudem Bakterien hemmende Substanzen und Antikörper gegen Viren. So lange dieses System gesund ist, haben Viren kaum eine Chance, es sei denn, das Immunsystem ist geschwächt.

Fünf Jahre Xeloda®

Eine Tablette auf dem Weg zur neuen Basistherapie bei verschiedenen Tumorentitäten

Eltville-Erbach (10. Mai 2006) - Durch Xeloda® (Capecitabin) hat die Krebstherapie nachhaltige Veränderungen erfahren. Mit Capecitabin steht dem Arzt in der metastasierten und adjuvanten Situation beim Kolonkarzinom ein Medikament zur Verfügung, das genauso wirksam, in seiner Anwendung viel einfacher zu handhaben und besser verträglich ist als die bisherige Standardchemotherapie intravenöses 5-Fluorouracil/ Folinsäure (i.v. 5-FU/FS). Bei Brustkrebspatientinnen im fortgeschrittenen Stadium hat sich Capecitabin als Monotherapie und in Kombination mit Docetaxel bewährt. Neueste Studienergebnisse zeigen, dass die Tablette in Zukunft auch bei Magen- und Pankreaskarzinom als Basistherapie in verschiedenen Kombinationsregimen eingesetzt werden kann. Aufgrund der überzeugenden Wirksamkeit und des Kostenvorteils, die durch die orale Chemotherapie möglich sind, hat das National Institute for Clinical Excellence (NICE) die Anwendung von Capecitabin beim Kolonkarzinom empfohlen.

Homocystein als Risikofaktor

Homocystein schadet Herz und Hirn

 

München (21. Februar 2006) - Cholesterin und Blutfette gelten ebenso wie hoher Blutdruck als Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. Daß auch Rauchen sowie wenig Bewegung Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen, ist mittlerweile allgemein bekannt. Homocystein als Risikofaktor ist dagegen noch nicht einmal allen Ärzten geläufig. Erst in den letzten Jahren hat sich herausgestellt, daß der aggressive Stoff für viele Herzinfarkte und Schlaganfälle mitverantwortlich ist.

Anders als hoher Blutdruck, der physikalisch Druck auf die Gefäße ausübt, greift Homocystein die innere Auskleidung der Blutgefäße chemisch an. An den geschädigten Stellen kommt es dann zu kleinen Entzündungen, die sich mit der Zeit zu „Gefäßverkalkung“, also Arteriosklerose umbilden können. Das kann so weit gehen, daß ein Blutgefäß völlig verstopft wird. Wenn dies in den Herzkranzgefäßen oder einer Halsschlagader geschieht, können Teile des Herzens oder des Gehirns nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden. Die Folgen sind lebensbedrohlich: Herzinfarkt oder Schlaganfall.