Pharmakologie

Spagat zwischen ökonomischer und verantwortungsvoller Therapie

Lässt sich durch den Einsatz von Generika das Budget schonen? Eine Datenanalyse aus dem Bereich der PPI

 

München (29. November 2007) – Der Kostendruck auf die Ärzte wächst stetig. Sie müssen in der medikamentösen Therapie den oft schwierigen, manch­mal nahezu unmöglichen Spagat schaffen zwischen ökonomischer und verantwortungsvoller Verordnung. In der Langzeittherapie der Reflux­krankheit gelingt dies mit der Wahl des Protonenpumpenhemmers Pantoprazol. Er erwies sich in einer aktuellen Studie zum Kosten-unterschied von Protonenpumpen-hemmern in der Langzeittherapie mit Mehrkosten von gerade einmal 4,38 Euro pro Patient pro Jahr als nur geringfügig teurer als Omeprazol-Generika, kann aber mit klaren klinischen Vorteilen punkten: einer hohen initialen Bioverfügbarkeit, einem minimierten Interaktionspotential und einer expliziten Zulassung für die Bedarfstherapie, die sich bei Reflux als kostengünstige Option etabliert hat.

Roche stärkt den Standort Deutschland erneut durch Investitionen

Vierter deutscher Standort für eine strategische Ausrichtung in Pharma und Diagnostics

 

Frankfurt am Main (8. November 2007) - Anlässlich des traditionellen Herbstgesprächs mit deutschen Medien-vertretern heute in Frankfurt hat die Roche-Gruppe ihre strategische Ausrichtung auf Innovation – in Pharma und in Diagnostics – unterstrichen und die Wichtigkeit des Standorts Deutschland betont. Auf dem größten europäischen Markt beschäftigt das weltweit fünftgrößte Pharma- und führende Diagnostikunternehmen mittlerweile an vier Standorten – neben Mannheim, Penzberg und Grenzach neu auch in Kulmbach in Oberfranken – insgesamt mehr als 10.000 Personen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurden dort über 230 Millionen Euro investiert. Dr. Severin Schwan, designierter CEO der Roche-Gruppe und globaler Leiter der Diagnostics-Division, erläuterte den Medienvertretern die Roche-Strategie der personalisierten Medizin. Durch den gezielten Ausbau sowie den Zukauf von Technologien sowohl im Pharma- als auch im Diagnostics-Bereich plane Roche, die therapeutischen Lösungen von morgen noch gezielter auf die spezifischen Patientengruppen auszurichten.

Bromelain
Ananas unter der Lupe: 50 Jahre Forschung mit dem Enzym Bromelain

Ananas-Enzym fördert Heilungsprozesse nach Operationen, Sportverletzungen und bei entzündlichen Erkrankungen

Bromelain: starke Wirkung aus dem Strunk der Ananas.Düsseldorf (27. September 2007) - Das Jahr 1957 gilt als Geburtsstunde der Forschung mit dem Ananas-Enzym Bromelain. Forschern aus den USA und Japan gelang es damals zum ersten Mal, größere Mengen an Bromelain aus dem Ananasstängel zu extrahieren. Erst daraufhin konnten in den USA, Japan und Europa umfangreiche pharmakologische Forschungen in vitro wie in vivo betrieben werden. Man konnte nun die antiinflammatorischen und antiödematösen Effekte von Bromelain exakt beschreiben, so dass Mediziner auf die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten aufmerksam wurden.

PZ Innovationspreis 2007

 

 

PZ Innovationspreis für Gardasil®

HPV-Impfstoff setzt neue Maßstäbe in der Krebsprävention

 

Düsseldorf (29. September 2007) - Anlässlich des Deutschen Apothe­kertages in Düsseldorf wurde der Impfstoff Gardasil® mit dem Innovationspreis 2007 der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) ausgezeichnet. Der tetravalente Impfstoff schützt gegen die vier wichtigsten Typen humaner Papillomviren (6, 11, 16 und 18), die zusammen die große Mehrheit der durch diese Viren assoziierten Genitalerkrankungen verursachen, einschließlich drei Viertel aller Zervixkarzinome. Studiendaten zufolge verhinderte Gardasil® bis zu 100 Prozent präkanzerogene Läsionen des Gebär­mutterhalses, der Vulva und Genitalwarzen. Langzeitbeobachtungen lassen einen Impfschutz von mindestens fünf Jahren erwarten.

UCB Pharma stellt Zulassungsantrag fuer Lacosamid zur Behandlung von diabetischem neuropathischen Schmerz

 

Monheim (17. August 2007) - Als neue Handelsbezeichnung für Lacosamid wurde Vimpat vorgeschlagen. Der Zulassungsantrag für Vimpat (Lacosamid) zur Behandlung von diabetischem neuropathischen Schmerz wurde bei der europaeischen Aufsichtsbehoerde eingereicht.
UCB hat mitgeteilt, dass sein Tochterunternehmen SCHWARZ PHARMA den Zulassungsantrag für Vimpat (Lacosamid) als Therapie für diabetischen neuropathischen Schmerz bei der Europaeischen Arzneimittelagentur (EMEA) eingereicht hat und dass dieser zur Pruefung angenommen wurde.