Pharmakologie

red dot für die Pantozol®-Verpackung

Mehr Compliance, mehr Erfolg

 

Konstanz (12. Oktober 2006) - Kann man ein Präparat, welches in Wirkung und Verträglichkeit hervorragende Daten liefert, weiter verbessern? „Ja, indem man dem Anwender des Medikamentes beispielsweise eine optimierte Packung anbietet, wodurch die Patientenzufriedenheit gesteigert und die Compliance verbessert wird", so Andreas Klatt, Inhaber der Agentur DesignConnection in Stockach, die den mit dem red dot prämierten Pantozol®‑PocketPack entwickelt hat.

 

Das Ergebnis überzeugte nicht nur Patienten und den Kunden Altana Pharma AG, für den die Agentur seit vielen Jahren tätig ist, sondern auch die Juroren des red dot Awards. Bis zum Endprodukt war es ein weiter Weg: In vielen Einzelschritten wurden die Entwurfsstudien diversen Patiententests unterzogen und nach Auswertung der Testergebnisse optimiert. Die eigentliche Herausforderung bei der Entwicklung des Projektes lag aber auf Produktionsebene. Während die bestehende Lösung, eine Standardfaltschachtel mit Alublister und Beipackzettel unter dem Gesichtspunkt der Herstellung bereits optimiert war, galt es, für den PocketPack (Köcher, Doppelwallet und Booklet) neue Verpackungstechniken ökonomisch zu kombinieren.

Tablettenfreie Arthrosetherapie

Hyaluronsäure in der  Arthrosebehandlung

 

Berlin (4. Oktober 2006) - In den vergangenen Jahren hat sich neben der medikamentösen und physikalischen Therapie zunehmend auch der Einsatz von Hyaluronsäure in der Behandlung von Arthrose durchgesetzt. Hyaluronsäure ist eine Grundsubstanz des Bindegewebes und Hauptbestandteil der Synovialflüssigkeit (Synovia). Dieser kommt als Schmiermittel der Gelenke eine wichtige Rolle in der Arthroseproblematik zu. Durch ihre äußere Form und chemische Wechselwirkung haftet die Synovia besonders gut am Gelenkknorpel. Sie dient diesem sowohl als Schutz vor mechanischer Schädigung durch Reibung, Scherkräfte und Gewichtsbelastung, wie auch als Nährflüssigkeit. Ihre viskoelastische Eigenschaft ist vor allem auf den Bestandteil Hyaluronsäure zurückzuführen, das Wasser in hoher Konzentration binden kann.

Experten bestätigen: Nasengesundheit – mehr als ein Infektionsschutz

 

Tägliche Nasenpflege leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und schützt vor Infektionen der Atemwege

 

 Ab September 2006 exklusiv in Apotheken erhältlich: Das neue Bepanthen Meerwasser-Nasenspray befeuchtet und reinigt die Nase. Mit Dexpanthenol und Meerwasser natürlichen Ursprungs sichert es eine optimale Pflege der Nasenschleimhaut – die Basis der Nasengesundheit. Das Meerwasser-Nasenspray kann jeden Tag, besonders in der Erkältungszeit angewendet werden. Photo: Bayer Vital GmbH
 

Ab September 2006 exklusiv in Apotheken erhältlich: Das neue Bepanthen Meerwasser-Nasenspray befeuchtet und reinigt die Nase. Mit Dexpanthenol und Meerwasser natürli-chen Ursprungs sichert es eine optimale Pflege der Nasenschleimhaut – die Basis der Nasengesundheit. Das Meerwasser-Nasenspray kann jeden Tag, besonders in der Erkältungszeit angewendet werden. 
                         Photo: Bayer Vital GmbH

Köln (18. Juli 2006) - Die Nase gehört nicht nur zu den wichtigsten Sinnesorganen des Menschen, sondern auch zu den primären Abwehrmechanismen des Körpers. Dabei vollbringt sie Höchstleistungen: Etwa 10.000 unterschiedliche Gerüche vermag sie wahrzunehmen und wehrt Millionen von Krankheitserregern ab. Aber erst, wenn Schnupfen, Niesreiz, Jucken oder Wundsein ihre Funktionen beeinträchtigen, wird sich der Mensch dessen bewusst – und häufig krank.

Die Nase reinigt täglich bis zu 20.000 Liter Atemluft von Schmutzpartikeln, aber auch von Viren, Bakterien, Hefen und Pilzen. „Durch diesen unmittelbaren Erregerkontakt zählen virale Atemwegsinfektionen zu den häufigsten beim Menschen“, erläutert Professor Dr. Wolfgang Elies, HNO-Chefarzt der Städtischen Kliniken Bielefeld.

Auch weit verbreitete Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps oder Windpocken werden primär über die Nasenschleimhäute übertragen. „Der beste Schutz vor solchen Infektionen ist eine gesunde Nase“, sagt Prof. Elies, „denn sie wehrt Krankheitserreger mit einem effektiven Selbstreinigungs-Mechanismus ab.“ Eine spezielle Hautschicht, das Flimmerepithel, die darauf befindlichen Flimmerhärchen und eine darüber liegende Schleimschicht befördern Fremdkörper ständig wie ein Fließband nach innen (mukoziliäre Clearance). Sie gelangen dabei über den Rachen in den Magen, wo sie von der Magensäure unschädlich gemacht werden. Der Nasenschleim enthält zudem Bakterien hemmende Substanzen und Antikörper gegen Viren. So lange dieses System gesund ist, haben Viren kaum eine Chance, es sei denn, das Immunsystem ist geschwächt.

Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Rimonabant verbessert mehrere kardiometabolische Risikofaktoren gleichzeitig

 

Hamburg (16. August 2006) ‑ Rimonabant (ACOMPLIA®), der erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse zur Behandlung mehrerer Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, kann ab September verordnet werden. Der Wirkstoff, ein so genannter selektiver CB1-Rezeptor-Antagonist, verbessert direkt den Zucker- und Fettstoffwechsel und verringert anhaltend den Bauchumfang und das Gewicht. Damit können gleichzeitig mehrere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes in der Hochrisikogruppe adipöser (BMI 30 kg/m2) und stark übergewichtiger Menschen (BMI > 27 kg/m2) mit Typ-2-Diabetes und/oder Fettstoffwechsel-Störungen anhaltend gesenkt werden. [1]

Fünf Jahre Xeloda®

Eine Tablette auf dem Weg zur neuen Basistherapie bei verschiedenen Tumorentitäten

Eltville-Erbach (10. Mai 2006) - Durch Xeloda® (Capecitabin) hat die Krebstherapie nachhaltige Veränderungen erfahren. Mit Capecitabin steht dem Arzt in der metastasierten und adjuvanten Situation beim Kolonkarzinom ein Medikament zur Verfügung, das genauso wirksam, in seiner Anwendung viel einfacher zu handhaben und besser verträglich ist als die bisherige Standardchemotherapie intravenöses 5-Fluorouracil/ Folinsäure (i.v. 5-FU/FS). Bei Brustkrebspatientinnen im fortgeschrittenen Stadium hat sich Capecitabin als Monotherapie und in Kombination mit Docetaxel bewährt. Neueste Studienergebnisse zeigen, dass die Tablette in Zukunft auch bei Magen- und Pankreaskarzinom als Basistherapie in verschiedenen Kombinationsregimen eingesetzt werden kann. Aufgrund der überzeugenden Wirksamkeit und des Kostenvorteils, die durch die orale Chemotherapie möglich sind, hat das National Institute for Clinical Excellence (NICE) die Anwendung von Capecitabin beim Kolonkarzinom empfohlen.