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24 | 05 | 2017
Pflege
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Abb.: Claudia Kutzer (Mitte) zusammen mit ihrer betreuenden Professorin Dr. Cornelia Heinze und dem Zweitgutachter, Dr. med. Friedrich Boegner, Chefarzt der Neurologie. Photo und Copyright: EHB BerlinEthische Fallbesprechungen

Neue Impulse für multiprofessionelle Teams

Berlin (3. November 2016) - Bachelorabsolventin Claudia Kutzer erhält Gräfin von der Schulenburg-Preis für ihre Forschungsarbeit „Multiprofessionelle ethische Fallbesprechungen auf einer neurologischen Station“. Der mit 1.000 EUR dotierte Hochschulpreis geht bereits zum 3. Mal in den dualen Studiengang Bachelor of Nursing. Bachelorarbeit wird mit Unterstützung der Hochschule veröffentlicht.

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BfArM

Metformin zur Behandlung des Typ-2-Diabetes:
Anwendung wird auf Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ausgeweitet

  • Risikobewertungsverfahren gem. Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG, Opinion des CHMP vom 14. Oktober 2016

Bonn (3. November 2016) - Im letzten Jahr wurde im Rahmen eines europäischen Worksharing Verfahrens (FR/H/XXX/WS/16, Abschluss 17.12.2014) aufgrund der Bewertung neuer Daten zur Sicherheit der Anwendung von Metformin bei Patienten mit Niereninsuffizienz die Grenze für die Kreatinin-Clearance, ab welcher Metformin kontraindiziert ist, von vormals < 60 ml/min (bzw. eGFR < 60/ 1.73m2) auf < 45 ml/min (bzw. eGFR < 45 ml/min /1.73m2) abgesenkt.

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Abb.: Mit modernen DNA-Sequenzierungstechnologien diagnostiziert das Fraunhofer IGB Sepsiserreger zuverlässig und innerhalb kürzester Zeit. Photo und Copyright: Fraunhofer IGBNukleinsäureanalytik

Schnellere Diagnose von Sepsiserregern

Stuttgart (3. November 2016) - Mikrobielle Krankheitserreger lassen sich durch Hochdurchsatzsequenzierung ihres Erbguts und spezielle bioinformatische Auswertungsalgorithmen eindeutig innerhalb von nur 24 Stunden diagnostizieren. Dies haben Fraunhofer-Forscher in einer klinischen Studie mit Sepsispatienten gezeigt. Wie sie hierbei vorgehen, stellen sie auf der Medica vom 14.–17. November 2016 in Düsseldorf vor.

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Abb.: 3D-Strukturen aus TPU für Einlegesohlen. Die Strukturen wurden über CAD ausgelegt, ihre Eigenschaften simuliert und mit Experimenten abgeglichen. Photo und Copyright: Fraunhofer IWM3D-Druck

Maßgeschneiderte Einlegesohlen für Diabetes-Patienten

München (2. November 2016) - Einlegesohlen für Diabetes-Patienten stellen Orthopädieschuhtechniker bislang in Handarbeit her. Künftig können die Spezialisten die Sohlen kostengünstiger als bisher mit einer neuartigen Software entwerfen und mithilfe von 3D-Druckern herstellen. Die Vorteile: Die mechanischen Eigenschaften der Einlegesohlen lassen sich besser analysieren und wissenschaftlich bewerten.

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Naturheilmittel helfen bei Erkältungskrankheiten

ZQP-Ratgeber gibt wichtige Praxistipps zum Einsatz von Naturheilverfahren in der Pflege

Berlin (2. November 2016) - Die kalte Jahreszeit kann die Gesundheit pflegebedürftiger Menschen besonders belasten. Sie sind beispielsweise deutlich anfälliger für Atemwegserkrankungen als Menschen, die jung und mobil sind, denn ihr Immunsystem ist weniger stark. Bei Pflegebedürftigen sollten Symptome wie Husten und Fieber daher immer ernst genommen werden. Ärztlicher Rat sollte frühzeitig eingeholt werden, damit Krankheiten erkannt, behandelt und Komplikationen - etwa eine Lungenentzündung - vermieden werden können. Aber nicht nur der Arzt, auch Pflegende können wirksam unterstützen, Beschwerden lindern und den Krankheitsverlauf verbessern: Zum Beispiel mit Naturheilmitteln – allerdings ist der richtige Einsatz ausschlaggebend.

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Projektleiter PD Dr. Jochen René Thyrian vom DZNE Standort Rostock/Greifswald (links) und Prof. Dr. Rainer Neubart vom Kreiskrankenhaus Wolgast (rechts) in einem Aufklärungsgespräch mit einer Studienteilnehmerin der Geriatrischen Tagesklinik im Kreiskrankenhaus Wolgast. Foto: Dr. Ina Zwingmann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DZN E Standort Rostock/Greifswald) Fokus Patient

Neue Versorgungskonzepte für Menschen mit Demenz im Krankenhaus gesucht

Wolgast (1. November 2016) - In einem deutschlandweit einmaligen Pilotprojekt des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Rostock/Greifswald und des Altersmedizinischen Zentrums wird derzeit im Kreiskrankenhaus Wolgast ein innovatives Versorgungskonzept für Patienten mit Demenz im Krankenhaus umgesetzt.

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Patientenrechte: BVMed: Patientenrechte müssen unabhängig von der Erkrankung für alle Patienten gelten. Menschen, die Hilfsmittel benötigen, dürfen hinsichtlich ihrer Patientenrechte nicht schlechter gestellt werden als Menschen mit einer Krebserkrankung. Das fordert der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, angesichts der vorgesehenen Regelungen zu Ausschreibungen im Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AMVSG). Photo und Copyright:BVMedPatientenrechte

BVMed: Patientenrechte müssen unabhängig von der Erkrankung für alle Patienten gelten

Berlin (1. November 2016) - Menschen, die Hilfsmittel benötigen, dürfen hinsichtlich ihrer Patientenrechte nicht schlechter gestellt werden als Menschen mit einer Krebserkrankung. Das fordert der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, angesichts der vorgesehenen Regelungen zu Ausschreibungen im Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AMVSG).

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Je länger die Behandlung mit Opioiden dauert, desto größer ist die Suchtgefahr

Neue Schmerzmittel entdecken

Frankfurt am Main (1. November 2016) - Bei vielen chronischen Krankheiten helfen nur starke Opioide. Je länger die Behandlung dauert, desto größer ist die Suchtgefahr. Forscher simulierten am Computer die Schmerzmittelandockstellen im menschlichen Körper und fanden eine schmerzstillende Substanz, die wahrscheinlich nicht zur Sucht führt.

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Studie der Deutschen Leberstiftung

Heilung der akuten Hepatitis C in nur sechs Wochen

Hannover (31. Oktober 2016) - Die Hepatitis C, eine Leberentzündung aufgrund der Infektion mit dem Hepatitis C-Virus, kann schwerwiegende Folgen wie Leberzellkrebs oder Leberzirrhose haben. Deshalb ist die Behandlung wichtig. In den letzten Jahren wurden neue Medikamente zur Behandlung entwickelt und eingesetzt. Für die Therapie der chronischen Hepatitis C liegen bereits viele Daten vor. Eine jetzt in der Zeitschrift „The Lancet Infectious Diseases“ publizierte Studie der Deutschen Leberstiftung hat erstmals gezeigt, dass mit den neuen Medikamenten auch eine akute Hepatitis C ausheilen kann – und zwar sogar schneller als die chronische Hepatitis C, die aktuell für acht bis zwölf Wochen behandelt werden muss.

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Logo_ZuckerfussDiabetische Neuropathie

„Aktiv gegen den Zuckerfuß“ startet in München

Böblingen/München (26. Oktober 2016) – Der Zuckerfuß (diabetische Neuropathie) ist eine der häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes, die schwerwiegende Folgen haben kann. Mehr Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild und die therapeutischen Möglichkeiten sowie regelmäßige Fußuntersuchungen sind entscheidende Faktoren, um erfolgreich gegen den Zuckerfuß vorzugehen, so das Fazit von Dr. med. Arthur Grünerbel, Diabetologe aus München, anlässlich der Presseveranstaltung zum Auftakt der Aktion „Aktiv gegen den Zuckerfuß“ von Wörwag Pharma.

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Abb.: Pfleger Lukas Großmann legt bei einem Patienten eines der kabellosen Messgeräte an, mit denen die Vitalfunktionen erfasst werden können. Photo und Copyright: Uniklinik DresdenErste Normalstationen des Uniklinikums Dresden mit innovativem Frühwarnsystem ausgestattet

                                    • Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie nutzt neue Lösung zur Überwachung der Vitalfunktionen von nicht intensivmedizinisch versorgten Patienten

Dresden (25. Oktober 2016) - Die lebenswichtigen Funktionen von Patienten der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (VTG) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden werden entsprechend dem individuellen Risikoprofil der Patienten elektronisch überwacht, auch wenn sie keiner intensivmedizinischen Versorgung bedürfen. Der Einsatz eines innovativen Überwachungssystems auf den Normalstationen der VTG rundet die von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie klinikumsweit etablierten Maßnahmen zur optimalen Patientensicherheit ab. Als Vorreiter in Deutschland hat das Klinikum vor vier Jahren spezielle Kriterien festgelegt, nach denen das innerklinische Notfallteam bereits bei frühen Anzeichen einer möglichen gesundheitlichen Krise alarmiert wird. Damit lässt sich die Zahl von Herzstillständen während eines Krankenhausaufenthaltes deutlich senken.

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10-jähriges Jubiläum der Pflegewissenschaftlichen Fakultät gefeiert

Die Pflege und ihre wissenschaftliche Fundierung weiter voranbringen

Vallendar (21. Oktober 2016) - Die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) hat am 21.10.2016 ihr 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Dazu waren zahlreiche geladene Gäste und die interessierte Öffentlichkeit vor Ort, um an der Jubiläumsfachtagung teilzunehmen. Nach der Begrüßung durch die Gesellschafter der PTHV gGmbH, die Vinzenz Pallotti gGmbH und die Marienhaus Holding GmbH, hielt Staatssekretär David Langner als Vertreter der Landesregierung, eine Ansprache. Im Anschluss folgte ein Fachvortrag von PD Dr. Dr. Silvia Käppeli, emeritierte Leiterin des Zentrums für Entwicklung und Forschung in der Pflege, Universitätsspital Zürich: „Über die Verbindung von Pflegewissenschaft und Theologie“.

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Chronische Erkrankungen und Schlaf

Die Schlafqualität bei chronischen Erkrankungen ist auch ein Thema der hausärztlichen Versorgung

Dresden (21. Oktober 2016) - Unter dem Leitmotiv „Schlafmedizin: grenzüberschreitend und innovativ“ werden sich vom 1. bis 3. Dezember in Dresden etwa 2000 Experten anlässlich der 24. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) zu aktuellen Themen dieses medizinischen Fachgebietes austauschen. Auch der Einfluss von Krankheiten auf den Schlaf – und umgekehrt - ist in Dresden ein Diskussionspunkt.

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Deutsche Stiftung Patientenschutz

DAK-Report: Pflegebedürftige sind von Palliativversorgung abgeschnitten

Berlin (19. Oktober 2016) - "Der Pflegereport zeigt, Pflegebedürftige sind von der Palliativversorgung abgeschnitten. Auch wenn sich 80 Prozent der Menschen wünschen, zu Hause oder im Hospiz zu sterben, ist es in der Realität genau umgekehrt. Der allergrößte Teil stirbt im Pflegeheim oder Krankenhaus. Diese Tendenz hat sich in den letzten 20 Jahren verstärkt. Das liegt daran, dass Pflegeheime immer mehr Orte des Sterbens sind. Jährlich sterben hier 350.000 Menschen, davon haben mehr als 200.000 einen hospizlichen und palliativen Bedarf. Das neue Hospiz- und Palliativgesetz gibt darauf keine Antwort. Es fehlt an eigenen Palliativteams in den 13.000 Pflegeheimen.

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Lehrstuhl für Gemeindenahe Pflege wirbt BMBF-Projekt „ITAGAP“ ein

Gesundes Arbeiten in der ambulanten Pflege

Vallendar (18. Oktober 2016) - Der Lehrstuhl für Gemeindenahe Pflege an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) unter Leitung von Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, ist Bestandteil des neu gegründeten Forschungsverbundes „Integrierte Technik- und Arbeitsprozessentwicklung für Gesundheit in der ambulanten Pflege (ITAGAP)“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewilligte die Förderung des Forschungsprojektes für eine dreijährige Laufzeit (2016-2019). Mit einer Auftaktveranstaltung in Elsfleth bei Oldenburg nahm am 28./29.09.2016 der Forschungsverbund seine Arbeit auf.

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DBfK

Potenzial der Pflege im Kampf gegen Adipositas stärker nutzen

Berlin (17. Oktober 2016) - Aus Anlass des Welt-Adipositastags hat der DBfK auf viel bisher nicht oder ungenütztes Potenzial der Pflegeberufe hingewiesen. Pflegefachpersonen, insbesondere im Feld der Familiengesundheitspflege und der Schulgesundheitspflege, können wichtige präventive Impulse setzen und viel zu einer gesunden Lebensführung beitragen.

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Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen

Nationale Charta-Strategie fordert bedarfsgerechte Begleitung am Lebensende als Menschenrecht

Berlin (17. Oktober 2016) - Die aus der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ hervorgegangenen Handlungsempfehlungen zur Umsetzung im Rahmen einer Nationalen Strategie werden heute in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Drei Jahre liegen zwischen der Auftaktveranstaltung "Von der Charta zur Nationalen Strategie" im Jahr 2013 im Deutschen Bundestag und der Präsentation des Maßnahmenkatalogs, an dem 50 gesundheitspolitisch relevante Institutionen und Organisationen in einem Konsensusprozess mitgewirkt haben.

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DasAlterInDerKarikatur.Ausstellung „Das Alter in der Karikatur“ an der PTHV

„Der gewohnte Blick auf das Phänomen Altern soll irritieren“

Vallendar (13. Oktober 2016) - Am 12.10.2016 fand die Vernissage zur erfolgreichen Wanderausstellung „Das Alter in der Karikatur“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) statt. Zu diesem Anlass haben sich rund 35 geladene Gäste, die interessierte Öffentlichkeit und Studierende sowie Mitarbeiter der PTHV im Foyer der Universität eingefunden.

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Nutricia_logoGerontologie und Geriatrie Kongress 2016

Frailty mit Ernährungsinterventionen verhindern

Stuttgart (13. Oktober) – Ernährungszustand und Gebrechlichkeit (Frailty) sind eng miteinander verbunden.1 Dementsprechend spielen Interventionen wie Ernährungsberatung, Anreicherung der Kost oder die Gabe von Trinknahrung in Kombination mit körperlichem Training bei Frailty eine wichtige Rolle – so der Tenor der Experten beim Mittagssymposium „Update Frailty“ im Rahmen des Gerontologie und Geriatrie Kongresses 2016 in Stuttgart.2 Das auf medizinisch enterale Ernährung spezialisierte Unternehmen Nutricia unterstützte die Veranstaltung und stellt mit seiner Produktreihe Fortimel® eine Trinknahrung zur Verfügung, die einen effizienten Beitrag zur Verbesserung des Ernährungszustandes leisten kann.

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DBfK zur TK-Streßstudie

Kein Arbeiten ohne Auszeiten!

Berlin (12. Oktober 2016) - Fast 2,5 Millionen Fehltage fielen allein bei den Versicherten der Techniker Krankenkasse in 2015 wegen psychischer, vor allem stressbedingter Erkrankungen an. Spitzenreiter sind dabei – wie auch bei anderen großen Kassen – neben Fernfahrern und Bauarbeitern die beruflich Pflegenden. „Die Krankheitsausfälle der Beschäftigten in Pflegediensten und pflegerischen Einrichtungen wegen stressbedingter psychischer Erkrankung sind in den letzten 15 Jahren überproportional – etwa um 90 Prozent – angestiegen. Das ist keine Überraschung, sondern logische Konsequenz der chronischen Überlastung am Arbeitsplatz“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel zu den heute in Berlin vorgestellten Ergebnissen der neuen TK-Stressstudie 2016.

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Distance Caregiving

Pflegepotenziale über nationale und internationale Grenzen

Ludwigsburg (10. Oktober 2016) - Ein Forschungsteam an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg unter der Leitung von Professorin Dr. Annette Franke untersucht bis 2019 Möglichkeiten von Pflege von Angehörigen aus der Distanz heraus. Mit Careum Forschung in Zürich ist ein ausländischer Forschungspartner dabei, mit dem auch ein binationaler Vergleich zu Distance Caregiving von Deutschland und der Schweiz möglich ist. Zentrale Fragen sind: Welche Beiträge können Angehörige für Pflegebedürftige aus räumlicher Entfernung leisten und welche Rahmenbedingungen bzgl. Arbeit, Wohnen und Versorgung sind hierfür förderlich? Welche effizienten Strategien und Chancen bestehen durch technische Lösungen?

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DPP-4-Hemmer Sitagliptin

Wenn Metformin allein nicht mehr ausreicht
 

  • Velmetia® – die Fixkombination Sitagliptin plus Metformin der Berlin-Chemie AG – ist seit vielen Jahren eine leistungsstarke Behandlungsoption für Patienten mit Typ-2-Diabetes

Berlin (5. Oktober 2016) - Auf die Diagnose Typ-2-Diabetes folgt als leitliniengerechte Basistherapie die Empfehlung einer therapeutischen Lebensstilmodifikation, und bei Nichterreichen des individuell vereinbarten HbA1c-Ziels in der Regel zunächst die Gabe von Metformin [1]. Wenn diese medikamentöse Behandlung nicht mehr ausreicht, gilt es individuell für den Patienten abzuwägen, welche zusätzlichen Optionen in Frage kommen [1].

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DGP

Frühzeitige Integration der Palliativmedizin schützt vor Übertherapie am Lebensende
 

  • Unbegründete Hoffnung auf Heilung oder Lebensverlängerung macht es auch Ärzten schwer, auf Therapiemaßnahmen zu ve rzichten oder diese zu beenden
  • Gegen den Willen des Patienten zu handeln, kann eine Körperverletzung darstellen

Berlin (4. Oktober 2016) - Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt, dass das Thema Überversorgung am Lebensende aktuell von medizinischen Fachgesellschaften und den Medien aufgegriffen und intensiv diskutiert wird. Übertherapie am Lebensende kann nicht nur zu falscher Ressourcenverteilung, sondern auch zu inhaltlicher Unterversorgung führen. „Die thematische Einengung der medizinischen Behandlung auf Krankheitsbekämpfung lenkt die Aufmerksamkeit der Betroffenen von der wichtigen Auseinandersetzung mit den grundlegenden Fragen eines schicksalhaft auf das Sterben zu gerichteten Krankheitsverlaufes ab.“ so DGP-Vizepräsident Dr. Bernd-Oliver Maier: „Die palliativmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten darf nicht zu kurz kommen.“

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Saxagliptin und Saxagliptin/Metformin bei Typ-2-Diabetes

Zusatznutzen nicht belegt

Köln (4. Oktober 2016) - Saxagliptin (Handesname Onglyza) ist für Erwachsene mit Diabetes mellitus vom Typ 2 zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel allein nicht ausreichend senken. Die Fixkombination mit Metformin ist unter dem Namen Komboglyze im Handel. Sowohl das Monopräparat als auch die Fixkombination haben bereits 2013 frühe Nutzenbewertungen durchlaufen, die mit befristeten Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) endeten. Die Fristen verlängerte der G-BA 2015 um ein Jahr.

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Sitagliptin plus Metformin bei Diabetes

Zusatznutzen gegenüber Sulfonylharnstoff plus Metformin

Köln (4. Oktober 2016) - Sitagliptin (Handelsnamen Januvia und Xelevia) ist für bestimmte Erwachsene mit Diabetes mellitus vom Typ 2 zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel allein nicht ausreichend senken. Die Fixkombination mit Metformin ist unter den Namen Janumet und Velmetia im Handel. Sowohl das Monopräparat als auch die Fixkombination haben bereits 2013 frühe Nutzenbewertungen durchlaufen, die mit befristeten Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) endeten. Die Fristen verlängerte der G-BA 2015 um ein Jahr.

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DBfK

SAM – Online-Befragung zum Sicheren Arbeiten mit Medikamenten in der Pflege

Berlin (30. September 2016) - Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit für professionell Pflegende gehören zu den wichtigen Themen, mit denen sich der DBfK beschäftigt. Nach der Beteiligung im Projekt BESI (Betriebliche Sicherheit im Umgang mit Arzneistoffen) unterstützen wir jetzt auch das Nachfolgeprojekt SAM und rufen Pflegefachpersonen auf, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen.

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Actelion nimmt Studie zur Untersuchung einer rein oralen Kombinationstherapie bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose auf

ALLSCHWIL/BASEL, SCHWEIZ ( 29. September 2016 ) - Actelion Ltd (SIX: ATLN) gab heute bekannt, dass das Unternehmen eine Kombinationstherapie mit Ponesimod und Dimethylfumarat (Tecfidera®) bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) untersuchen wird. In der POINT-Studie - deren Durchführung im Rahmen einer SPA-Vereinbarung (Special Protocol Assessment) mit der FDA geplant ist - wird erstmals ein ausschliesslich auf oralen Therapien beruhendes Behandlungskonzept zur besseren Kontrolle dieser progressiven, zunehmend schwächenden neurologischen Erkrankung geprüft.

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Langzeitstudie über Menschen im Alter ab 40 Jahren

Deutscher Alterssurvey zeigt Wandel des Alters

Berlin (29. September 2016) - Vor 26 Jahren erklärte die UNO-Generalversammlung im Rahmen des Weltaltenplans den 1. Oktober zum „Internationalen Tag der älteren Menschen“. Seit 1996 liefert der Deutsche Alterssurvey (DEAS), eine Langzeitstudie über Menschen im Alter ab 40 Jahren, detaillierte Informationen über die zweite Lebenshälfte in Deutschland. Die Daten von 1996 bis 2014 zeigen: Der Blick aufs eigene Älterwerden ist positiver geworden, auch wenn es nach wie vor problematische Aspekte gibt.

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Ergebnis der prospektiven Beobachtungsstudie BETAEVAL

Gute Adhärenz und hohe Therapiezufriedenheit bei der Injektionstherapie mit dem BETACONNECT®

  • Alle Chancen der Förderung der Adhärenz nutzen
  • Patientenfreundlihe Applikationssysteme sind dabei vorteilhaft
  • Studie zeigt beeindruckend gutes Ergebnis

Mannheim (23. September 2016) – Bei der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) kommt es auf eine langfristig gute Adhärenz an, da bei mangelnder Therapietreue das Risiko für einen erneuten akuten Krankheitsschub steigen kann. „Bei längeren Therapiepausen nimmt außerdem das Risiko für einen schweren MS-Schub deutlich zu“, berichtete Professor Dr. Tjalf Ziemssen, Dresden, bei einem Pressegespräch von Bayer Vital anlässlich des 89. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Mannheim.1

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DGN-Kongress 2016: 15 Jahre MS-Therapie – Wo stehen wir?

Langjährige Erfahrung in patientengerechter Dosierung: Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich

Mannheim (23. September 2016) - In den letzten 15 Jahren ist der therapeutische Handlungsspielraum durch neue Therapieoptionen erheblich vergrößert worden. Gleichzeitig sind die Behandlungsentscheidungen zunehmend komplexer geworden. Ziel ist es, in enger Abstimmung mit dem Patienten, eine für den Einzelnen möglichst erfolgreiche Therapie zu identifizieren, die sicher ist und auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensstile einzahlt – so das Fazit der Experten während eines Satellitensymposiums von Teva im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Ein Beispiel für ein seit Jahren verlässliches Basistherapeutikum bei schubförmiger MS (RMS) ist Glatirameracetat (GA, Copaxone®, 20 mg), zu dem mittlerweile Erfahrungen aus über zwei Millionen Patientenjahren vorliegen.1 Auch heute noch erfüllt der Immunmodulator die Anforderungen an eine moderne Therapie hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit und punktet durch die neue Dosierung von 40 mg, die nur dreimal wöchentlich angewendet wird. Die positiven Erfahrungen mit der dreimal wöchentlichen Dosierung zeigen, dass der Immunmodulator ein geeigneter Kandidat für Neueinstellungen ist, aber auch Patienten, die bis-her mit der täglichen 20 mg Dosierung behandelt wurden, können von der neuen Option profitieren.

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Neue Praxisdaten untermauern Stellenwert von Tecfidera® bei schubförmig remittierender MS

Mannheim (22. September 2016) - Neue Daten über einen Zeitraum von bis zu 7 Jahren aus dem Praxisalltag stützen die bekannte starke1 und langanhaltende Wirksamkeit von Tecfidera® (Dimethylfumarat, DMF) bei schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS).2 Auf dem 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) stellten Experten die Daten als Ergänzung zu den positiven Erkenntnissen aus randomisierten, klinischen Studien zu dem Wirkstoff vor.3,4 Ziel ist es „Freiheit von klinischer und kernspintomografischer Krankheitsaktivität“ zu erreichen.5 Auch zu weiteren Wirkstoffen von Biogen präsentierten Neurologen aktuelle Ergebnisse, darunter Daclizumab (Zinbryta®) – der neuen Therapieoption bei schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) – sowie zu Natalizumab (Tysabri®) und Peginterferon beta-1a (Plegridy®).6,7

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