Pflege

27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin

Opioidsubstitution mit Morphin retard:
Weniger Beikonsum von Alkohol möglich

Berlin (2. November 2018) – Im Rahmen des 27. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin in Berlin wurde ausführlich diskutiert, welchen Einfluss die Wahl des Substituts auf den problematischen Beikonsum von Alkohol haben kann. Norbert Erez Lyonn, A.I.D. Berlin-Kreuzberg, präsentierte den eindrucksvollen Fall eines Patienten, der seit fast drei Jahren stabil auf Substitol® (Morphin retard) eingestellt ist und seitdem auf Alkohol nahezu verzichten kann – nachdem er jahrelang einen hochproblematischen Beikonsum unter der vorigen Medikation hatte. Auch Zwischenergebnisse der SROMOS-Studie* zeigen, dass Substitutionspatienten von einer Umstellung auf Morphin retard profitieren können.(1)

G-BA erkennt Zusatznutzen für Sativex® bei MS-induzierter Spastik an

Reinbek (1. November 2018) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Beschluss zur Nutzenbewertung des cannabinoidhaltigen Oromukosalsprays Sativex® veröffentlicht.1 Darin bescheinigt der G-BA Sativex® einen Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen für die mittelschwere bis schwere Multiple Sklerose (MS)-induzierte Spastik.

Neurowoche Berlin - Neue Erkenntnisse aus dem Praxisalltag

Real-World-Daten ergänzen die Evidenz zur Langzeitwirksamkeit von Natalizumab und Dimethylfumarat 

Berlin (1. November 2018) – Die diesjährige Neurowoche unter dem Dach der neuromedizinischen Fachgesellschaften wie zum Beispiel der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) stand ganz im Zeichen der fünf thematischen Schwerpunkte Bewegungsstörungen, Schlaganfall, Epilepsie, Hirntumoren sowie Multiple Sklerose (MS). Eine immer wichtigere Rolle in der Behandlung der MS spielt die personalisierte Therapieabfolge auf Basis der Krankheitsaktivität, des -verlaufs, unerwünschter Ereignisse oder sich verändernder Patientenbedürfnisse. Unterstützung für die Therapieentscheidung liefern neben Daten aus klinischen Studien zunehmend Ergebnisse aus dem Praxisalltag.

Neuartiger Mundschutz

Ende der Maskerade

Dübendorf, Schweiz (1. November 2018) - Lachen macht gesund, sagt die medizinische Forschung. Doch wie soll es Kranken zum Lachen zumute sein, wenn die Gesichter von Pflegenden und Angehörigen von Masken verdeckt sind? Forscher der Empa und der EPFL entwickeln derzeit einen neuartigen Mundschutz, der freie Sicht auf die Mimik des Gegenübers ermöglicht.

Novartis Fingolimod (Gilenya®) erhalten die meisten Patienten in Registerstudie PANGAEA nach nur einer vorherigen krankheitsmodifizierenden Therapie

  • Registerstudie PANGAEA: Junge Erwachsene (≤ 20 und ≤ 30 Jahre) erreichen im ersten Behandlungsjahr unter Gilenya® (Fingolimod) Schubreduktion zwischen 66 und 71 %.1 
  • Unabhängig vom Alter der Patienten, von der Art, Dauer und Zahl der Vortherapie(n) profitieren Patienten auch nach 5 Jahren in der täglichen Praxis von Fingolimod.2 
  • PANGAEA 2.0: Vor Einstellung auf Fingolimod waren 55 % der Patienten unbehandelt oder nur mit einer krankheitsmodifizierenden Therapie (DMT) vorbehandelt. Die meisten Patienten erhielten Fingolimod aufgrund von anhaltender Schubaktivität trotz Behandlung mit einem DMT.3

Berlin (31. Oktober 2018) – Klinische Studien sind unerlässlich, um die Wirksamkeit und Sicherheit neuer Medikamente zu beurteilen. Was eine Substanz aber tatsächlich leisten kann, zeigt sich erst nach einigen Jahren in der täglichen Praxis. Für Gilenya® (Fingolimod) wurden nun aktuell die ersten 5-Jahres-Daten zur Anwendung im praktischen Alltag vorgestellt. „Gilenya kontrolliert unter Real-Life-Bedingungen die Krankheitsaktivität wirksam und sicher, und zwar unabhängig vom Alter der Patienten sowie von der Art, Dauer und der Anzahl der Vortherapien2,3“, erläuterte Prof. Dr. Tjalf Ziemssen, Multiple Sklerose Zentrum, Technische Universität Dresden.