Pflege

Informationen zu klinischer Studie

Prospektive Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Sitagliptin
im Vergleich zu Dapagliflozin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und milder Niereninsuffizienz

Wiesbaden (9. November 2018) - Patienten mit Typ-2-Diabetes und einer milden Niereninsuffizienz zeigen eine stärkere Reduktion ihrer HbA1C-Werte unter Sitagliptin (z.B. Xelevia®) im Vergleich zu einer Behandlung mit Dapagliflozin – dies sind die Ergebnisse der kürzlich publizierten CompoSIT-R-Studie, die erstmals im Rahmen des ADA 2018 in Orlando präsentiert wurde [1].

Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Moderne Diabetestherapie:
Gemeinsam die Herausforderung Diabetes annehmen

Wiesbaden (9. November 2018) - Nur wenn Patienten in ihren Kompetenzen rund um die Diabetestherapie gestärkt werden, kann die Therapie langfristig erfolgreich sein. Aus diesem Grund bietet die BERLIN-CHEMIE AG zusätzlich zu einem modernen Produktportfolio ein breites Programm an modernen Schulungsprogrammen, die von Experten für spezielle Patientengruppen entwickelt wurden. Ziel der Angebote ist, Betroffene, Diabetologen und Diabetesberater beim Therapiemanagement zu unterstützen. Auf dem von der BERLIN-CHEMIE AG veranstalteten Symposium berichteten Experten über Therapieoptionen, die Notwendigkeit von modernen Patienteninformationen und Schulungsprogrammen sowie über aktuelle Weiterentwicklungen der Schulungs- und Behandlungsprogramme SGS, PRIMAS und INPUT. Unter dem Vorsitz von PD Dr. Matthias Frank, Neunkirchen, gaben Experten einen Überblick darüber, mit welchen Herausforderungen an Diabetes mellitus erkrankte Patienten und ihre behandelnden Ärzte tagtäglich konfrontiert sind. 

Studie der Universität Witten/Herdecke zu den Bedürfnissen pflegender Angehöriger

Was brauchen pflegende Angehörige wirklich?

Witten/Herdecke (8. November 2018) - Drei von vier Pflegebedürftigen in Deutschland und somit insgesamt mehr als zwei Millionen Menschen werden im häuslichen Umfeld von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn versorgt. Wenn Angehörige die Betreuung oder Pflege eines nahestehenden Menschen übernehmen, bedeutet das häufig eine große Herausforderung und kann mit erheblichen physischen und psychischen Belastungen verbunden sein. Dennoch werden Angebote zur Information, Beratung, Schulung und Entlastung von den Angehörigen nur wenig angenommen. Sind die Unterstützungsangebote nicht bekannt oder bieten sie nicht das, was pflegende Angehörige wirklich brauchen?

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)

Erfolgreiches Reparaturprogramm –
Schlaf ist der Kundendienst im Körper

Nürnberg (9. November 2018) – „Schlafstörungen gelten mittlerweile als Volkskrankheit, so weit verbreitet sind sie“, stellte der Past President der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Dr. Alfred Wiater, gleich zu Beginn der Pressekonferenz anlässlich der 26. Jahrestagung der Gesellschaft im Oktober in Nürnberg klar. Im Gegensatz dazu stünden die erheblichen Defizite in der Versorgung von Patienten mit Schlafstörungen. „Tagtäglich erleben wir das als Schlafmediziner, zum Beispiel bei der Schlafapnoe. Die Ausschreibungspraxis der Krankenkassen ist hier weit entfernt von der qualitativ gebotenen Patientenversorgung. Eine adäquate Versorgung ist so nur unter erheblichen Einschränkungen möglich, eine individuelle Versorgung jedoch gar nicht“, so Wiater. Dabei ist eine individuelle Behandlung wünschenswert und es gibt mittlerweile eine breite Therapiepalette. „Doch auch das wird von unserem Gesundheitssystem alles andere als gefördert“, fasst Dr. Wiater die Sachlage zusammen.

DBfK

Beruflich Pflegende sind auch pflegende Angehörige –
mit dem Recht auf planbare, gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen

Berlin (8. November 2018) - Der größte Pflegedienst der Nation droht zu kollabieren!‘ Die Botschaft des heute in Berlin veröffentlichten BARMER Pflegereports 2018, dass die Bereitschaft und Fähigkeit zur Pflege von Angehörigen sinkt, lässt aufhorchen. Vor allem mit Blick auf die weitere demografische Entwicklung der Bevölkerung und den sich zuspitzenden Pflegefachkräftemangel. „Wir sind auf diese wichtige Säule ganz dringend angewiesen. Beruflich Pflegende fehlen heute überall, freie Fachkraftstellen sind nur mit viel Mühe und langem Zeitverzug zu besetzen. Es muss alles getan werden, um pflegende Angehörige zu stützen, zu entlasten und somit physisch und psychisch so lange wie möglich gesund und dieses Versorgungsarrangement stabil zu halten.