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Neuer Schwerpunkt im betaCare-Wissenssystem

Schmerz & Palliativ

 

Augsburg / Frankfurt (16. März 2007) – Das Wissenssystem betaCare hat einen neuen Schwerpunkt: „betaCare Schmerz & Palliativ“. Damit reagiert die betapharm Arzneimittel GmbH auf den wachsenden Bedarf nach sozialmedizinischem Wissen im Bereich Schmerz und Palliativ. Ärzte und Apotheker können damit ihre Schmerz- und Palliativpatienten umfassender betreuen. Ein wichtiger Baustein ist die aktuell herausgegebene „betaListe Schmerz & Palliativ“.

Ziel des neuen Schwerpunkts betaCare Schmerz & Palliativ ist es, Ärzten und Apothekern ganzheitliches Wissen rund um die Schmerz- und Palliativversorgung zur Verfügung zu stellen. Denn Patienten mit chronischen Schmerzen und Palliativpatienten sowie deren Angehörige haben neben der Erkrankung oft mit organisatorischen, sozialrechtlichen oder finanziellen Belastungen zu kämpfen.

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Wohin geht die Reise in der Schmerztherapie und Palliativmedizin?

 

Von Dr. med. Thomas Nolte, Schmerz‑ und Palliativzentrum Wiesbaden, Facharztzentrum MEDICUM, Wiesbaden

 

Frankfurt am Main (16. März 2007) - Aufgrund der Verkrustungen und Widerstände gegen Reformen im Gesundheitswesen hat der Gesetzgeber in den letzten fünf Jahren eine Vielfalt von Veränderungen und Ergänzungen in das Sozialgesetzbuch SGB V eingearbeitet, um hier durch politisch intendierte veränderte Rahmenbedingungen Dynamik in die Umgestaltung des Gesundheitswesens zu bringen. Dabei waren den politisch Verantwortlichen besonders die Zersiedelung der Versorgungslandschaft durch fehlende abgestimmte Versorgungswege, mangelhafte Kooperation und Kommunikation ein Dorn im Auge. Gerade im Bereich der Schmerztherapie und Palliativmedizin, Fachgebiete, die sich besonders durch Interdisziplinarität und Multiprofessionalität auszeichnen, ist dadurch einiges in Bewegung geraten.

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Differentialdiagnostik und Behandlungsoptionen von Durchbruch-/ Akutschmerzen:

Sind wir schon am Ziel?

 

Von Dr. med. Till Wagner, Klinik für Schmerztherapie, Medizinisches Zentrum Kreis Aachen gGmbH, Würselen

 

Problemstellung

Frankfurt am Main (16. März 2007) - Durchbruchschmerzen stellen ein relevantes Problem bei der Behandlung von Tumorschmerzen dar und treten bei ca. 60 % aller Tumorpatienten auf. Der Terminus Durchbruchschmerz bezeichnet typischerweise eine vorübergehende Schmerzexazerbation bei sonst ausreichender Schmerzlinderung unter einer laufenden Opiattherapie. Die attackenförmig auftretenden Schmerzen sind in den meisten Fällen nicht durch den Patienten vorhersehbar, treten bei 85 % der Patienten, die unter Durchbruchschmerz leiden, 1‑6 mal pro Tag auf und halten bei 73 % der Patienten weniger als 30 Minuten an.

 

Hierdurch ergeben sich sowohl in der Differentialdiagnose und Abgrenzung zu lanzierenden neuropathischen Schmerzen wie auch in der Therapie besondere Probleme. Zur Diagnostik bedarf es eines differenzierten Schmerzerfassungs‑ und Schmerzdokumentationssystems, das vor allem auf die Besonderheiten des Durchbruchschmerzes eingeht. Neben den üblichen ein‑ und mehrdimensionalen Schmerzskalen sollte gezielt nach der Auftretenshäufigkeit, der Dauer und etwaigen Auslösern des Durchbruchschmerzes gefragt werden. Auch im Hinblick auf ein häufig beobachtetes „under‑reporting" des Tumorschmerzpatienten ist die aktive Nachfrage des Therapeuten nach Durchbruchschmerzen erforderlich.

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Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen

Aprepitant auch als Salvagetherapie wirksam

 

Haar (März 2007) - Das zur Prävention der Chemotherapie-induzierten Übelkeit und Erbrechen zugelassene Antiemetikum Aprepitant war auch in der Sekundärprophylaxe (bei Salvagepatienten) in einer Kombinations-Therapie wirksam. Auf den Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten sprachen in einer offenen Phase-II-Studie auch Patienten an, deren Übelkeit und Erbrechen primär refraktär gegenüber 5-HT3-Antagonisten und Dexamethason war. Die antiemetische Wirkung von Aprepitant blieb darüber hinaus auch über mehrere Therapiezyklen erhalten. Aufgrund der aktuellen Studienlage wird in den neuen Leitlinien der American Society of Clinical Oncology (ASCO) für alle Patienten, die eine hoch emetogene bzw. auf Anthrazyklinen/Cyclophosphamid basierte Chemotherapie erhalten, eine Kombinationstherapie mit Aprepitant (EMEND®) zur Prophylaxe von Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Emesis empfohlen*. Ob der Neurokinin-1-Rezeptorantagonist auch bei solchen Patienten wirksam ist, die nicht unter diese Kategorie fallen und die trotz der Prophylaxe mit einem 5-HT3-Antagonisten und Dexamethason unter starker Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen leiden, wurde in einer Phase-II-Studie untersucht.

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Satellitensymposium: Therapie der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) – Perspektiven und Ziele

Vortrag zum Thema: Dualer Endothelin-Rezeptor-Antagonismus in der The­rapie der PAH

 

Von Prof. Dr. Ralf Ewert, Universitätsklinik Greifswald, Abteilung Kardiologie-Pneumologie

 

Mannheim (15. März 2007) - In den letzten Jahren wurde eine Reihe von spezifischen Medikamenten für den Einsatz bei Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) in randomisierten klinischen Studien untersucht. Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Endothelins in der Pathogenese der pulmonalen Hypertonie (PH) wurde das Endothelin-System schon sehr früh als ein interessanter Angriffspunkt für die medikamentöse Behandlung der PH erkannt. So konnte erstmalig eine akute hämodynamische Wirkung des oral verfügbaren dualen Endothelin-Rezeptor-Antagonisten (ERA) Bosentan (Tracleer®) bei PAH-Patienten gezeigt werden (Williamson DJ et al 2000). In der plazebokontrollierten Pilot-Studie mit 32 Patienten wurde nach 12 Wochen eine signifikante Verbesserung der Gehstrecke und der pulmonalen Hämodynamik unter Bosentan sowie eine Verlangsamung der Progression der Erkrankung gegenüber der Plazebogruppe dokumentiert (Channick RN et al 2001). Diese positiven Daten wurden anhand einer multizentrischen plazebokontrollierten Studie (BREATHE-1, Bosentan Randomized trial of Endothelin receptor Antagonist THErapy) mit 213 Patienten eindrucksvoll bestätigt (Rubin LJ et al 2002). Eine signifikante Verbesserung der 6-Minuten-Gehstrecke nach 16 Wochen sowie eine signifikante Verlängerung der Zeit bis zur klinischen Verschlechterung, definiert als vorzeitiger Studienabbruch, Hospitalisierung aufgrund Verschlechterung der PAH-Symptomatik, Beginn einer Therapie mit intravenösem Prostazyklin oder Tod, zeigten die Effizienz dieses Therapieprinzips. Nach Zulassung durch die FDA im November 2001 zur Therapie der PAH im NYHA-Stadium III/IV erteilte die europäische Zulassungsbehörde EMEA die Zulassung für die PAH im NYHA-Stadium III im Mai 2002, so dass mit Bosentan erstmalig auch in Europa eine oral verfügbare Therapie für Patienten mit PAH im NYHA-Stadium III zugelassen war.

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Forschungswerkstatt Herz‑Kreislauf 2007

Neue Daten zu Aspirin®

 

Von Prof. Dr. Stefanie M. Bode‑Böger

 

Köln (15. März 2007) - Das akute Koronarsyndrom (AKS) ist durch Angina pectoris‑Beschwerden und Ischämie-typische EKG-Veränderungen gekennzeichnet. Das Krankheitsbild wird in den aktuellen Leitlinien unterteilt in Patienten mit ST-Strecken-Hebungsinfarkt, kurz STEMI und NSTEMI, also Patienten mit Nicht-ST-StreckenHebungsinfarkt, sowie in die instabile Angina pectoris.

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Forschungswerkstatt Herz‑Kreislauf 2007

Telmisartan ‑ Pleiotrope Wirkungen und Endorganprotektion

Von Prof. Dr. Thomas Unger

 

Köln (15. März 2007) - Bei der Hypertoniebehandlung geht es neben der adäquaten Blutdrucksenkung immer auch um eine Endorganprotektion, wobei die unterschiedlichen Antihypertensiva‑Gruppen einen unterschiedlich ausgeprägten vaskulären Schutz vermitteln. Besonders umfassend ist die Schutzwirkung bei Inhibitoren des ReninAngiotensin‑Systems, wobei einzelne Wirkstoffe wie der AT1‑Rezeptorblocker Telmisartan durch ihre speziellen pharmakologischen und pharmakokinetischen Eigenschaften neben der Blutdruckreduktion günstige Zusatzwirkungen entfalten.

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Forschungswerkstatt Herz‑Kreislauf 2007

Gerinnungshemmung neue Therapiestudien

Von Prof. Dr. med. Christoph Bode

 

Köln (15. März 2007) - Ein deutlicher Bedarf für neue Wirkstoffe besteht bei der Prophylaxe und Therapie venöser Thrombosen und ebenso beim Vorhofflimmern und bei der Therapie des Akuten Koronarsyndroms. Denn bei der derzeitigen Therapie gibt es eine Reihe an Limitationen wie die parenterale Gabe beim Heparin, potenzielle Nebenwirkungen wie die Heparin‑induzierte Thrombozytopenie (HIT), das komplizierte Dosierungsschema und auch das erforderliche Monitoring. Auch die Vitamin‑K‑Antagonisten sind in der Anwendung nicht unproblematisch, es kann initial zu Dosierungsproblemen kommen, Nahrungsmittel-Interaktionen können die Wirksamkeit beeinträchtigen und es ist mit verschiedensten Arzneimittelinteraktionen zu rechnen. Zudem muss die Therapie auch bei den Vitamin‑K‑Antagonisten gut überwacht werden.

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Forschungswerkstatt Herz‑Kreislauf 2007

Herz‑Kreislauf‑Forschung bei Bayer

 

Von Dr. Martin Bechern

 

Köln (15. März 2007) - Nach neueren Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO zählen Herzkreislauf-Erkrankungen nach wie vor zu den häufigsten Erkrankungen der Menschheit und sind für die Hälfte aller Todesfälle verantwortlich. Mit dem medizinischen Fortschritt ist die durchschnittliche Lebenserwartung angestiegen und gleichzeitig hat sich die relative Bedeutung von Herzkreislauferkrankungen insbesondere bei älteren Menschen deutlich erhöht. Während bei der Behandlung wesentlicher Risikofaktoren wie etwa Bluthochdruck oder Störungen des Fettstoffwechsels in den letzten Jahren therapeutische Fortschritte erzielt wurden, weisen akute Herzkreislauferkrankungen wie etwa der akute Lungenhochdruck, der Myokardinfarkt oder die akute Herzschwäche nach wie vor einen hohen therapeutischen Behandlungsbedarf auf.

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Forschungswerkstatt Herz-Kreislauf

Pleiotrope Wirkungen –Therapien mit Zusatznutzen

 

Köln (15. März 2007) - Bei der Hypertonie gibt es durch Wirkstoffe wie Telmisartan inzwischen Medikamente, die über ihre pleiotropen Effekte den Patienten einen Zusatznutzen bieten und das Risikoprofil umfassend bessern. Neuerungen dürfte es bald durch den direkten Faktor Xa-Inhibitor Rivaroxaban, der von Bayer Schering Pharma entwickelt wird, auch beim akuten Koronarsyndrom geben, bei dem derzeit die intravenöse Injektion von Acetylsalicylsäure einen hohen Stellenwert besitzt. Rivaroxaban wird zur Zeit geprüft bei der Prophylaxe und Therapie der Thrombose und bei der Prävention des Schlaganfalls bei Vorhofflimmern.

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Studie im „Journal of Diabetes Science and Technology“

Falsche Insulindosis durch falsch codierte Blutzuckermessgeräte möglich

 

Richtiges Codieren hilft Therapiefehler zu vermeiden


Leverkusen (1. März 2007) – Wenn Diabetiker ihre Insulindosis auf der Basis der Werte falsch codierter Blutzuckermessgeräte festlegen, können erhebliche Fehler entstehen, die zu Gesundheitskomplikationen führen können. Dies zeigt eine Studie, die gerade im Journal of Diabetes Science and Technology ( www.journalofdst.org ) veröffentlicht wurde. Danach arbeiten Blutzuckermessgeräte mit No-Coding-Technologie die Blutzuckerwerte auch besser als Geräte, die korrekt manuell codiert wurden.Falsche Insulindosis durch falsch codierte Blutzuckermessgeraete.jpg

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Pflaster ist nicht gleich Pflaster

Wirkstoffpflaster in der Anwendung

 

Hamburg (1. März 2007) - Transdermale Pflaster (Wirkstoffpflaster „durch die Haut“) werden heute in verschiedenen Anwendungsbereichen eingesetzt. Ihr Vorteil ist, dass sie über längere Zeit eine konstante Wirkstoffkonzentration im Blut aufrecht-erhalten. Beispiele sind Östrogenpflaster für Frauen in den Wechseljahren, Nikotinpflaster zur Raucherent-wöhnung oder auch das Pflaster zur Behandlung von Parkinson.

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Heimparenterale Ernährung bei Krebspatienten

Mangelernährung auch zu Hause sicher therapieren

 

München (21. Februar 2007) - Viele Krebspatienten entwickeln im Laufe ihrer Erkrankung eine Mangelernäh­rung, die nicht nur mit einer erhöhten Komplikationsrate, sondern auch einer gesteigerten Mortalität verbunden ist. Wird hingegen frühzeitig mit einer sup­portiven parenteralen Ernährung begonnen, verlängert sich die Überlebenszeit, und die Lebensqualität der Patienten steigt deutlich, so das Ergebnis einer Stu­die am Universitätsklinikum Mannheim. Eine solche Ernährungstherapie ist aber kein Grund für einen Krankenhausaufenthalt - eine stationär begonnene Therapie kann ebenso gut ambulant durchgeführt werden.

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Antiemese bei Chemotherapie

Keine pharmakokinetischen Interaktionen von Aprepitant mit intravenös verabreichtem Vinorelbin

 

Haar (Februar 2007) - Ein Therapieschema mit Aprepitant hatte keinen Einfluss auf die Plasmakonzentration von intravenös verabreichtem Vinorelbin. Dies zeigten die Ergebnisse einer offenen Crossover-Studie, in der bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren die Plasmaspiegel des Vincaalkaloids ohne und mit Aprepitant-haltiger Antiemese analysiert wurden.

Der selektive Neurokinin-1-Rezeptorantagonist Aprepitant (EMEND®), der zur Vermeidung von chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen eingesetzt wird*, ist ein moderater Inhibitor und Induktor von CYP3A4. Da über dieses Cytochrom-P450-Isoenzym auch das häufig mit Cisplatin kombinierte Zytostatikum Vinorelbin metabolisiert wird, untersuchte die niederländische Arbeitsgruppe um Walter J. Loos die Plasmaspiegel des Vincaalkaloids auf mögliche Beeinflussungen durch ein Aprepitant-haltiges Kombinationsschema.

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Neupro®: Fortschritte für fortgeschrittene Parkinson-Patienten

Das Parkinson-Pflaster – eine neue Therapie-Option auch in der Spätphase des idiopathischen Morbus Parkinson

 

Frankfurt am Main / Monheim (9. Februar 2007) - Das Ziel einer medikamentösen Therapie des Morbus Parkinson besteht überwiegend darin, den Dopaminmangel im Gehirn auszugleichen. Nachdem sich Neupro® im vergangenen Jahr als Therapie für Parkinson-Patienten im Frühstadium (d.h. ohne L-Dopa) bewährt hat, erweitert es nun die Optionen für Patienten im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Die Europäische Kommission hat die Zulassung zur Anwendung von Neupro in Kombination mit L-Dopa erteilt.

 

Gerade für Patienten, die sich im fortgeschrittenen Stadium der Parkinson-Krankheit befinden, bietet Neupro® sowohl aufgrund des Wirkstoffs Rotigotin als auch durch die innovative Applikation in Form eines Pflaster, große Vorteile. Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium profitieren von der kontinuierlichen transdermalen Wirkstoffzufuhr und der guten Verträglichkeit des non-ergolinen Dopamin-Agonisten. Wie aktuelle Studien zeigten, ist Neupro auch in der Kombination mit L-Dopa wirksam.

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Maßgeschneiderte Parkinson-Therapie im fortgeschrittenen Stadium

Neupro: von der Art der Anwendung profitieren Patienten

 

Frankfurt am Main/Monheim (9. Februar 2007) - Das Parkinson-Pflaster Neupro® ist seit Januar auch für die Behandlung von Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Stadium zugelassen. Entscheidend für die Zulassungs-erweiterung waren nicht nur die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit des non-ergolinen Dopamin-Agonisten Rotigotin in Pflasterform, sondern auch die geringe Interaktion mit L-Dopa und anderen Medikamenten. Neupro® bewährt sich in Deutschland bereits seit März 2006 zur Behandlung von Parkinson-Patienten im frühen Krankheitsstadium.

Neupro® bietet Ärzten aufgrund der speziellen Pharmakokinetik seines Wirkstoffs Rotigotin und der innovativen Applikationsform als transdermales Pflaster auch große Vorteile zur Behandlung von Patienten im fortgeschrittenen Stadium von Morbus Parkinson. Die Therapie von Patienten im fortgeschrittenen Stadium stellt an den behandelnden Arzt viel komplexere Anforderungen als die Behandlung von neu diagnostizierten Parkinson-Patienten. So reicht bei Patienten im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung häufig die Therapie mit Dopamin-Agonisten allein nicht aus und muss z.B. mit L-Dopa unterstützt werden. Bei der Langzeittherapie mit L-Dopa können jedoch starke Nebenwirkungen wie Dyskinesien auftreten. Auch das so genannte Wearing-Off-Syndrom, bei dem das Medikament am Ende des Dosisintervalls seine Wirkung nicht mehr entfaltet, wurde verstärkt beobachtet. Daher empfiehlt die DPG (Deutsche Parkinson Gesellschaft), besonders bei Patienten unter 70 Jahren den Einsatz von L-Dopa so lange wie möglich hinauszuzögern und die Dosis so gering wie möglich zu halten.

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Meilenstein in der PAH-Therapie

Erster selektiver Endothelin-A-Rezeptorantagonist verbessert die Belastbarkeit und Prognose der Patienten

 

München (2. Februar 2007) - Die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ist eine schwerwiegende Krankheit, in deren Verlauf sich die kardiopulmonale Hämodynamik und die körperliche Belastbarkeit der Patienten progredient verschlechtern. Mit Sitaxentan (Thelin®), einem selektiven Endothelin-A-(ETA)-Rezeptorantagonisten, steht nun eine neuartige und gut verträgliche Therapieoption zur Verfügung, die die PAH wirksam bekämpft. In der Dosis von 100 mg/d erhöht Sitaxentan die körperliche Leistungsfähigkeit, verbessert die Hämodynamik und den pulmonalen Gefäßwiderstand sowie den NYHA-Funktionsstatus. Von der neuen Behandlungsmöglichkeit profitieren in besonderem Maße PAH-Patienten mit Kollagenosen.

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Neue Option zur Rauchentwöhnung:

Champix® (Vareniclin) ab März 2007 verfügbar

 

Frankfurt/Karlsruhe (17. Januar 2007) – Ab März 2007 steht Ärzten und ausstiegswilligen Rauchern eine neue Therapieoption zu Verfügung: Champix® (Vareniclin) von Pfizer. Das verschreibungspflichtige Medikament wurde speziell zur Rauchentwöhnung entwickelt und enthält kein Nikotin. Im Vergleich zu Bupropion und Plazebo hat sich bei Champix® eine überlegene Kurz- und Langzeiteffektivität gezeigt.

 

Rauchen ist nach wie vor der Hauptrisikofaktor für eine Vielzahl von Krankheiten. Mehr als 40 Prozent der Raucher (1) möchten nach eigenen Angaben von ihrer Sucht loskommen. Neben der körperlichen Abhängigkeit ist Nikotinsucht jedoch durch eine starke psychische Komponente gekennzeichnet. Deshalb sind Versuche, den Rauchausstieg mit Willenskraft, dem so genannten „kalten Entzug“ alleine zu bewältigen häufig nicht erfolgreich. Nach einem Jahr sind mit dieser Methode nur circa drei bis fünf Prozent der Raucher immer noch abstinent. Deutlich steigern lassen sich die Erfolgschancen von ausstiegsmotivierten Rauchern durch das Zusammenspiel von ärztlicher Unterstützung, verhaltens-therapeutischen Ansätzen und den Einsatz von Medikamenten.

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Aufklären, Dokumentieren, Informieren:

Entlassungsmanagement entlang des neuen Algorithmus

 

Von Prof. Dr. Mathias Plauth, Städtisches Klinikum Dessau

 

Mehr Qualität, weniger Aufwand: Der neue Algorithmus ermöglicht eine standardisierte Entlassung von Patienten in die ambulante Ernährungstherapie. Photo: BaxterBerlin (7. Dezember 2006) - Das ständige Sinken der Verweildauern und die frühe Entlassung aus der stationären Behandlung – oft als "blutige Entlassung" karikiert – erfordern eine wirksame und effiziente Zusammenarbeit von Behandlern im stationären und im ambulanten Bereich. Damit stationäre und ambulante Behandlung des Patienten tatsächlich "Hand in Hand" gehen, müssen essentielle Informationen an dieser Schnittstelle der Entlassung zeitnah, vollständig und verbindlich übergeben werden.

Dies ist besonders einleuchtend für komplexe Behandlungsformen, wie zum Beispiel die parenterale Ernährung, also die künstliche Ernährung mittels Infusion der Nährlösungen in die Blutbahn. Diese kann auch ambulant zu Hause durchgeführt werden und ist als heimparenterale Ernährung (Heim-PE) oder englisch home parenteral nutrition (HPN) nun seit über 30 Jahren verfüg­bar. Unter dauerhafter Heim-PE konnten viele Menschen nicht nur weiterleben, sondern voll im Leben als Berufstätige integriert werden; sogar Schwanger­schaften mit Geburt gesunder Kinder wurden damit möglich.

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Neuer Algorithmus Entlassungsmanagement:

PC-Unterstützung für mehr Qualität

 

Einfach Excel-basiert: Die PC-Anwendung Sentex unterstützt Klinikärzte bei der Generierung von Entlassformularen und trägt so dazu bei, den administrativen Aufwand auf ein Minimum zu reduzieren.Berlin (7. Dezember 2006) - Für die Entlassung von Patienten in die ambulante ernährungs-medizinische Versorgung gibt es jetzt einen neuen Algorithmus. Dieser ermöglicht eine grundlegende Prozess-Optimierung und dadurch auch eine beschleunigte Abwicklung. Herzstück ist eine Excel-basierte PC-Anwendung (Sentex), mit der Formulare einfach und schnell ausgefüllt, gespeichert, geändert und gedruckt werden können. Bestehend aus einem Handbuch und einer CD, wurde er auf Initiative der Baxter Deutschland GmbH entwickelt und ist ab Januar 2007 kostenfrei erhältlich. Nachdem bereits vor zwei Jahren der Algorithmus Ernährungstherapie vorgelegt wurde, setzen die Autoren damit ihr Engagement für eine Standardisie­rung der Ernährungstherapie fort.

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Onkologische Patientenbetreuung am Lebensende am Beispiel von Home Care Berlin e.V.

 

Von Dr. med. Claudia Schelenz,

Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Onkologische Schwerpunktpraxis Berlin Mitte, Vorstandsvorsitzende von Home Care Berlin e.V.

 

Berlin (5. Dezember 2006) - Bei der Versorgung schwerstkranker Krebspatienten ist die Erhaltung der Lebensqualität das wichtigste Anliegen. Hierzu zählt neben der Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen auch ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Dies gilt gerade auch dann, wenn die Patienten bei den Verrichtungen des täglichen Lebens zunehmend auf die Hilfe anderer Personen angewiesen sind und medizinische und pflegerische Unterstützung benötigen.

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Antiemetische Therapie ‑ gestern, heute, morgen

 

Von Prof. Dr. med. Petra Feyer,
Vivantes Klinikum Neukölln Klinik für Strahlentherapie, Radioonkologie und Nuklearmedizin

 

Berlin (5. Dezember 2006) - Supportive Maßnahmen sind wesentlicher Bestandteil der Behandlungskonzepte in der Tumortherapie. Krankheitsspezifische onkologische Therapien sollten immer durch eine symptomorientierte Begleittherapie unterstützt oder ergänzt werden. Mögliche Nebenwirkungen der Therapieverfahren sollten prophylaktisch vermieden, gemildert oder behandelt werden. Ohne Supportivtherapie sind Chemotherapie, intensivierte Chemotherapie, Immuntherapie oder Antikörpertherapie sowie auch Strahlentherapie nicht möglich. Eine optimale Supportivtherapie ist vielmehr Voraussetzung für diese Behandlungsformen.

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sanofi aventis sponsort zum siebten Mal den Förderpreis der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker"

 

Berlin / Frankfurt am Main (1. Dezember 2006) - sanofi-aventis stiftet in diesem Jahr zum siebten Mal den Förderpreis der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker" (DHD) in Höhe von 10.000 Euro. Den Preis erhielt Dr. med. Peter Zimmer vom Institut für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der Technischen Universität München für die Evaluationsstudie des „DiSko" (Wie Diabetiker zum Sport kommen) ‑ Projekts. Der Förderpreis wurde im Rahmen der Jahrestagung der Stiftung DHD in Berlin überreicht.

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Forderungen an die Diabetologie:

Mehr Aufklärung und frühzeitige Insulintherapie

 

Berlin / Frankfurt am Main (1. Dezember 2006) ‑ Das Ziel jeder Diabetestherapie ist ein HbA1c-Wert unter 7 Prozent, eine Nüchternblutglukose unter 110 mg/dl sowie niedrige postprandiale Blutzuckerwerte unter 135 mg/dl. Dabei wird eine normnahe Blutzuckereinstellung angestrebt, um vor allem das Risiko kardiovaskulärer Folgeerkrankungen zu vermeiden. Diese neu festgelegten Therapieziele können nur erreicht werden, wenn das Behandlungskonzept für Typ-2-Diabetes optimiert wird, forderten die Experten auf der Pressekonferenz „Starke Partner in der Diabetologie: Highlights 2006". Voraussetzung hierfür ist die kontinuierliche Aufklärung und Schulung der Patienten. Dazu gehören neben der Umstellung der Lebensführung ein Stufenplan und verbesserte Dosierungsstrategien für die medikamentöse Therapie. Sobald eine gute Blutzuckereinstellung mit oralen Antidiabetika nicht mehr erreicht wird, sollte frühzeitig mit einer Insulintherapie begonnen werden. Die klinische Praxis und zahlreiche Studien bestätigen den Nutzen und die Vorteile des langwirksamen Insulinanalogons Lantus® (Insulin glargin) und des kurzwirksamen Analogons Apidra® (Insulinglulisin). Beide Insuline stehen für eine gute Stoffwechselkontrolle mit geringem Hypoglykämierisiko sowie für hohe Therapieflexibilität und zufriedenheit.

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Neues Screeninginstrument für Patienten mit Parkinson-Demenz

PANDA – einfach, objektiv, zeitökonomisch

 

Frankfurt am Main (29. November 2006) - Motorische Symptome stehen zwar auf den ersten Blick im Vordergrund der Par­kinson-Erkrankung, doch bilden sie häufig nur eine Facette ab. Knapp jeder zweite Parkinson-Kranke (ca. 40 Prozent) entwickelt im Ver­lauf der Erkrankung eine Demenz.[i] Bislang blieb diese neuropsychiatrische Beglei­terscheinung der Parkinson-Krankheit oft unentdeckt. Mangels geeigneter Testverfahren gelang es im Rahmen der Routineuntersuchungen oft nicht, diese charakteristischen, für die Alltags­kompetenz der Betroffe­nen sehr relevanten Defizite zu erfassen. Am häufigsten zeigen sich die kog­nitiven Störungen bei den Parkinson-Patienten im Bereich von Auf­merksamkeit, Exekutivfunktionen (u. a. kognitive Flexibilität, Planen und Strategiebildung), Gedächtnis und visuell-räumlichen Fähig­keiten.

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Wird der Stellenwert der Parkinson-Demenz unterschätzt?


Prof. Dr. med. Rudolf F. Töpper

 

Frankfurt am Main (29. November 2006) - In den letzten Jahren wird den nicht-motorischen Störungen bei Parkinson-Pa­tienten ver­mehrt Aufmerksamkeit geschenkt, da diese erheblich zur Einschrän­kung deren Lebensqualität beitragen. Neben vegetativen Störungen (z. B. ortho­statische Hypotension und Blasenstörun­gen) und Schlaf­störungen sind es vor allem neuropsychiatrische Symptome, die viele Patienten beeinträchtigen. Ebenso wie für die motorischen Symptome gibt es inzwischen Evidenz-basierte Therapierichtlinien für die Behandlung der nicht-motorischen Symptome.

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Parkinson-Demenz:

Diagnostische und therapeutische Herausforderungen in der Praxis

 

Von Dr. med. Ilona Csoti

 

Frankfurt am Main (29. November 2006) - Zwei von fünf Parkinson-Patienten entwickeln im Verlauf ihrer Grunderkrankung eine Demenz. Und obwohl der damit verbundene Leidensdruck meist sogar grö­ßer ist als jener der motorischen Symptome, standen bislang keine spezifischen Therapieoptionen zur Verfügung. Mit der EXPRESS-Studie gelang erstmals bei einem großen Patientenkollektiv der Nachweis, dass der Cholinesterase­hemmer Rivastigmin (Exelon®) zu einer signifikanten Besserung der kognitiven Funktio­nen und auch des Verhaltens bei Patienten mit Parkinson-Demenz (PDD) führt.

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Eindrucksvolle Studiendaten belegen Wirksamkeit von MabThera® in der Therapie der rheumatoiden Arthritis

 

Berlin (24. November 2006). - Die Kombinationstherapie von Rituximab (MabThera®) mit dem Basistherapeutikum Methotrexat (MTX) ist in der Re-Therapie mindestens genauso wirksam wie in der Erstbehandlung. Insbesondere profitieren Patienten, die möglichst früh mit Rituximab behandelt werden. Die anlässlich der diesjährigen Jahrestagung des American College of Rheumatology (ACR) in Washington präsentierten Resultate basieren auf den Ergebnissen der Zulassungsstudie REFLEX (Randomised Evaluation oF Long-term Efficacy of RituXimab in RA) sowie darauf aufbauenden Subgruppenanalysen und Erweiterungsstudien. Dabei standen Untersuchungen zur Wirksamkeit des innovativen Wirkstoffes im Mittelpunkt.

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Nebenwirkungen der Bisphosphonat-Therapie

 

Von Prof. Dr. med. Ingo J. Diel,
Institut für gynäkologische Onkologie, CGG‑Klinik GmbH, Mannheim

 

München (15. November 2006) - Bisphosphonate (BP) werden heutzutage vielfältig eingesetzt. Insbesondere bei der Osteoporose und anderen metabolischen Knochenerkrankungen werden die Osteoklastenhemmer genutzt. Unverzichtbar sind sie inzwischen bei der Behandlung von Knochenmetastasen und beim Multiplen Myelom. Ziele der Bisphosphonat‑Therapie sind Reduktion des Knochenschmerzes, Verbesserung der Lebensqualität und Reduktion skelettaler Komplikationen (z.B. Frakturen).

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Effektive Therapie von Durchbruchschmerzen

 

Von Dr. med. Thomas Nolte,
Schmerz‑ und Palliativzentrum Wiesbaden, Zentrum für ambulante Palliativversorgung,
PalliativNetz Wiesbaden Taunus, Hospiz Advena Wiesbaden Kinderhospiz Bärenherz, Wiesbaden

 

München (15. November 2006) - Schmerzen bei Patienten mit Tumorkrankheiten sind ein sehr häufiges Phänomen. Im Finalstadium leiden immerhin 90 % der Patienten unter Schmerzen. Trotz aller Fortschritte in der Versorgung sind immer noch über 50% der Patienten mit Tumorschmerzen schmerztherapeutisch und palliativmedizinisch unterversorgt.

Besonders gravierend wirkt sich dies bei Patienten mit Durchbruchschmerzen aus. Dabei handelt es sich um Schmerzen, die in unregelmäßigen und nicht vorhersehbaren Zeitabständen auftreten. In der Regel setzen sie sehr schnell ein, sind sehr heftig und dauern etwa 30 Minuten an. Immerhin 80 % der Tumorschmerzpatienten sind neben ihren Dauerschmerzen davon zusätzlich betroffen.

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DIVI 2006

Fast-track für alle: Erster Algorithmus veröffentlicht

 

Hamburg (8. November 2006) - Heute wurde im Rahmen des DIVI der erste Algorithmus für die Fast-track Rehabilitation vorgestellt. Damit wird nun eine der viel versprechendsten Entwicklungen in der operativen Medizin einer breiten Anwendung zugänglich gemacht. Vorreiter der Fast-track Rehabilitation in Deutschland aus Chirurgie, Anästhesie und Pflege haben auf Initiative von Baxter einen praxisorientierten Leitfaden entwickelt. Der Behandlungspfad wird Schritt für Schritt am Beispiel der elektiven Kolonchirurgie erläutert; die Fast-track Prinzipien können auf andere Operationen übertragen werden. Der Algorithmus ist ab sofort kostenfrei erhältlich.

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