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26 | 04 | 2017
Pflege
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Elektrolytverschiebungen bei älteren Menschen

Salzmangel kann im Alter massive Folgen haben

 

Aachen (8. März 2016) - Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, dass es bedingt durch Erkrankungen wie auch deren Behandlung zu Verschiebungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt kommen kann. Ein restriktiver Kochsalzkonsum, wie er oft empfohlen wird, ist deshalb speziell bei älteren Menschen nicht ratsam. Davon abgesehen sollte der Elektrolythaushalt regelmäßig kontrolliert werden, um Elektrolytstörungen schon in der Frühphase zu erkennen und behandeln zu können, betonte Dr. Dag Schütz, Klinikdirektor der Klinik für Geriatrie/Altersmedizin am Evangelischen Krankenhaus Essen-Werden anlässlich der 23. Fortbildungsveranstaltung des Verbandes für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) in Aachen.

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Fixomull Transparent 8x10. Photo und Copyright:BSNmedicalTHERAPIEN. HAND IN HAND.

NEU: Fixomull® transparent - So anschmiegsam wie eine zweite Haut

 

Hamburg (8. März 2016) - Innovative Eigenschaften und sichtbar neue Qualität kennzeichnen das neue Fixomull® transparent: Dem Entwicklungsteam von BSN medical ist es gelungen, eine selbstklebend Fixierung für die großflächige Wundabdeckung mit besonderer Hautverträglichkeit bei gleichzeitiger hervorragender Haftung, Flexibilität und Transparenz zu entwickeln.

Das neue Fixomull® transparent fühlt sich wie eine zweite Haut an und ist dabei wasserfest, keimdicht und atmungsaktiv. Die spezifischen Eigenschaften sind von besonderem Vorteil für die Anwender im Bereich Pflege, Klinik und Arztpraxis sowie für den Patienten.

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Mit BAuA-Leitfaden Stationsorganisation beurteilen und verbessern

Handlungsempfehlungen für stationäre Pflegeeinrichtungen

 

Dresden (8. März 2016) – Der Pflegebedarf in Deutschland wächst und somit steigen vielerorts die Anforderungen an das Pflegepersonal. Gleichzeitig kämpfen viele Pflegeeinrichtungen mit Personalmangel. Doch eine gute Stationsorganisation ermöglicht nicht nur einen runden Betriebsablauf, sondern fördert außerdem Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter. So kann sie ein produktives und angenehmes Arbeitsklima schaffen, das die Pflege als Berufsfeld attraktiver macht. Als Hilfestellung für die Pflegedienstleitung hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) den Leitfaden „Gute Stationsorganisation“ herausgegeben. Mit ihm lässt sich die Stationsorganisation beurteilen und verbessern.

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BAuA-Bericht bringt Entlastung für Pflegepersonal

Forschung: Verfahren zur Stationsorganisation im Krankenhaus entwickelt

 

Dresden (8. März 2016) – Der Bedarf an Pflege und Betreuung steigt in Deutschland an. Doch viele Beschäftigte im Gesundheitswesen haben bereits heute eine hohe Arbeitsdichte. Um das Pflegepersonal im Krankenhaus zu entlasten, hat TU Dresden im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nun ein kriteriengeleitetes Verfahren entwickelt, um die Organisation von Stationen zu bewerten und zu gestalten. Das Verfahren sowie ein entsprechender Leitfaden eignen sich bezüglich ihrer Güte und Handhabbarkeit für die Beurteilung von Arbeitsbedingungen. Der jetzt erschienene Bericht „Stationsorganisation im Krankenhaus“ enthält weitere Informationen. 

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Berufsgruppenübergreifende Vernetzung im Sinne der Patientenversorgung

NetzwerkApotheke Schmerz – ein Fortbildungs- und Kooperationsprojekt der DGS

 

Frankfurt am Main (5. März 2016) – Für viele Patienten mit Schmerzen ist die Apotheke die erste Anlaufstelle, das verschreibungsfreie Medikament eine schnelle Lösung. Problematisch kann die Einnahme verschreibungsfreier Medikamente jedoch bei Patienten sein, die auch andere Medikamente einnehmen. Daher sei eine berufsgruppenübergreifende Vernetzung – besonders zwischen Ärzten und Apothekern – zentral, um die Versorgung von Schmerzpatienten zu verbessern, so das Fazit eines Symposiums im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages. Deshalb hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) das Fortbildungsprojekt NetzwerkApotheke Schmerz ins Leben gerufen.

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Chronische Wunde. Photo und Copyright: Paul Hartmann AGFußamputationen bei Diabetikern vermeiden

BVMed fordert Behandlungsvergütung, "die auf den Erhalt der Füße ausgerichtet ist"

 

Berlin (7. März 2016) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat Verbesserungen bei der Vermeidung von Fußamputationen bei Diabetikern angemahnt. Die im BVMed organisierten Hersteller moderner Wundauflagen unterstützen die Forderung der Diabetologen nach einer auf den Erhalt der Füße ausgerichteten Behandlungsvergütung. "Bei Diabetikern könnten dadurch viele Fußamputationen vermieden werden", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

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Stiftung für Patientensicherheit

«Raum des Horrors» – die Aufmerksamkeit für Patientensicherheits-Risiken trainieren

 

Zürich, Schweiz (7. März 2016) - Es ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für Verbesserungen in der Patientensicherheit, dass die klinisch tätigen Fachpersonen in der Lage sind, Gefahren für Patienten im Alltag schnell zu erkennen. Um solche Fähigkeiten zu entwickeln, ist theoretisches Wissen über häufige Sicherheitsprobleme notwendig. Das Üben und Anwenden in praxisnahen Situationen ist jedoch mindestens ebenso wichtig, um den selbstständigen Blick der Fachpersonen auf Risiken für Patienten zu schulen. Farnan und Kollegen berichten über eine einfache und unaufwendige Methode, um den eigenständigen Blick für Patientensicherheits-Risiken im Alltag zu schulen. Solche «Räume des Horrors» lassen sich auch ohne Simulationszentrum relativ leicht einrichten, um das Situationsbewusstsein (situational awareness) für Gefahren zu verbessern.

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DBfK

Zukunft der Pflege erfordert breit angelegte Kompetenz und Aufwertung der Pflegeberufe

 

Berlin (7. März 2016) - Der heute veröffentlichte Pflege-Report 2016 von AOK und WIdO zeigt die Dimension der Herausforderung, die sich mit zunehmender Alterung der Bevölkerung und steigenden Zahlen von Pflegebedürftigkeit stellt. Vor diesem Hintergrund bekräftigt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) erneut seine Forderung nach breit angelegter generalistischer Pflegeausbildung verbunden mit einer deutlichen Aufwertung der Pflegeberufe im Gesundheitssystem.

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Diabetes Mediendialog 2016

Die Zukunft der Diabetesversorgung wird digital

Hohenkammer (4. März 2016) - Digitalisierung ist ein Megatrend, der auch die Medizin und die Versorgung von Menschen mit Diabetes massiv verändern wird. Welche Chancen und auch Risiken in dieser Entwicklung stecken, wurde von Experten auf dem Diabetes Mediendialog 2016 diskutiert. So können heute schon Blutzuckermessgeräte digital ausgelesen oder per Apps Gesundheitsdaten versendet werden. Damit diese neuen Technologien für alle nutzbar sind, jedoch der Datenschutz nicht auf der Strecke bleibt, kümmert sich die Politik darum, entsprechende Strukturen zu schaffen. Auch die Diabetologen bereiten sich auf diese Umwälzung in der Versorgung vor. Bereits heute spart die elektronische Dokumentation von Diabetesdaten (z. B. mit Accu-Check® Smart Pix) Ärzten Zeit, die sie für ihre Patienten verwenden können. Auch Kinder mit Diabetes profitieren, wenn mit Hilfe digitaler Lösungen Hürden für die Betreuung in Schule und Kindergarten abgebaut werden.

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2016

„Opioid-Abhängigkeit bei Schmerzpatienten ist ein überschätztes Problem“

 

  • Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin setzt sich für den rationalen Einsatz stark wirksamer Schmerzmedikamente bei nicht-tumorbedingten Schmerzen ein

 

Frankfurt am Main (3. März 2016) – Der Einsatz von Opioiden bei nicht-tumorbedingten Schmerzen wird immer wieder kontrovers diskutiert. Der Grund: Ärzte und Patienten befürchten eine Abhängigkeit von diesen stark wirksamen Schmerzmedikamenten im Sinne von Sucht. Beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag diskutierten Experten über die Wahrscheinlichkeit einer Opioid-Abhängigkeit mit dem Ergebnis: Das Risiko einer Abhängigkeit ist in der Praxis bedeutend weniger relevant als befürchtet. Viel wichtiger sei es, Patienten mit starken Schmerzen wirksame Therapien nicht vorzuenthalten.

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Satellitensymposium im Rahmen des 26. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege Bremen: Glauben war gestern, Messen ist heute: Schmerz, Agitation und Delir – interagierende Herausforderungen. Mit Publikation der neuen deutschen S3-Leitlinie „Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin“ (DAS-Leitlinie)1 wurde in Deutschland ein entscheidender Wandel im Management intensiv-medizinisch betreuter Patienten eingeleitet: Die häufig praktizierte tiefe Sedierung, ein ungezieltes Monitoring und eine zu späte Mobilisierung sollen der Zielvorgabe eines wachen und aufmerksamen, schmerz-, angst- und delirfreien Patienten weichen, der an seiner Behandlung und Genesung aktiv teilnehmen kann. Wie wichtig in diesem Zusammenhang ein effektives Monitoring ist und wie die Leitlinie in der Praxis umgesetzt werden kann, stellte die Steuerungsgruppe der Fortbildungsinitiative „Wie die Leitlinie ans Bett kommt“ während des Satellitensymposiums „Glauben war gestern, Messen ist heute“ im Rahmen des 26. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege in Bremen vor. Zudem steht für die neuen Forderungen nach einem erfolgreichen Management von Schmerz, Agitation und Delir (PAD-Management) mit Dexmedetomidin ein Wirkstoff zur Verfügung, der diese effektiv unterstützt.Satellitensymposium im Rahmen des 26. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege Bremen

Glauben war gestern, Messen ist heute: Schmerz, Agitation und Delir – interagierende Herausforderungen

Hamburg (3. März 2016) – Mit Publikation der neuen deutschen S3-Leitlinie „Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin“ (DAS-Leitlinie)1 wurde in Deutschland ein entscheidender Wandel im Management intensiv-medizinisch betreuter Patienten eingeleitet: Die häufig praktizierte tiefe Sedierung, ein ungezieltes Monitoring und eine zu späte Mobilisierung sollen der Zielvorgabe eines wachen und aufmerksamen, schmerz-, angst- und delirfreien Patienten weichen, der an seiner Behandlung und Genesung aktiv teilnehmen kann. Wie wichtig in diesem Zusammenhang ein effektives Monitoring ist und wie die Leitlinie in der Praxis umgesetzt werden kann, stellte die Steuerungsgruppe der Fortbildungsinitiative „Wie die Leitlinie ans Bett kommt“ während des Satellitensymposiums „Glauben war gestern, Messen ist heute“ im Rahmen des 26. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege in Bremen vor. Zudem steht für die neuen Forderungen nach einem erfolgreichen Management von Schmerz, Agitation und Delir (PAD-Management) mit Dexmedetomidin ein Wirkstoff zur Verfügung, der diese effektiv unterstützt.

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FlyerDGF

Positionspapier und Weiterbildungsempfehlung für die außerklinische Intensivpflege

Berlin (2. März 2016) - Die Entwicklungen in Notfall- und Intensivmedizin führen dazu, dass heute mehr Menschen schwerste Erkrankungen und Unfälle überleben als noch vor Jahren. Manche dieser Patienten bleiben auch nach dem Krankenhausaufenthalt medizinisch-technisch auf intensive Unterstützung angewiesen. Der Bedarf an spezieller Krankenbeobachtung und fachlich versierter Intensivpflege steigt – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Klinik.

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Schlaf fördert das Gedächtnis, aber nicht die Kreativität beim Lösen von Problemen

Kreativität kommt nicht im Schlaf

 

  • Studie gibt Hinweis auf grundlegende Funktion des Schlafs

 

Freiburg (1. März 2016) - Wer schläft, stärkt dabei zwar das Gedächtnis, nicht aber das kreative Denken. Das zeigen Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg in einer Studie, die am 1. März 2016 im Fachjournal Sleep veröffentlicht wurde. Sie untersuchten bei Probanden, ob im Schlaf Erinnerungen nur gefestigt oder auch mit anderen Gedächtnisinhalten neu vernetzt werden. Letzteres gilt als Voraussetzung für kreatives Denken. Im Experiment zeigten Probanden mit Nachtschlaf zwar das beste Erinnerungsvermögen. Erstaunlicherweise war aber die Gruppe mit Schlafentzug sogar etwas kreativer als die ‚Schläfer‘. Die Studie widerlegt damit die Annahme, dass kreative Prozesse im Schlaf besonders intensiv ablaufen. Das spricht dafür, dass Gedächtnisfestigung und Neuorganisation von Erinnerungen unabhängige Prozesse sind, bei denen die Gedächtnisstärkung im Schlaf Vorrang hat.

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Anpassung der Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes

Insulinglulisin in der Kombination

 

Frankfurt am Main (29. Februar 2016) - „Erreichen Menschen mit Typ-2-Diabetes unter einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) keine zufriedenstellende Blutzuckerkontrolle mehr, ist eine Intensivierung der Therapie nötig. Ein praktikables Vorgehen ist die Einleitung einer BOTplus, bei der das Basalinsulin um ein Mahlzeiteninsulin wie Insulinglulisin zur Hauptmahlzeit ergänzt wird“, erklärte Dr. Thorsten Siegmund, München.* Insulinglulisin (Apidra®) reduziert schnell sowie effektiv die postprandiale Hyperglykämie und flutet auch bei adipösen Patienten rascher an als Insulin lispro.1,2,3

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DIVI macht mobil

Angehörigentipps zur Patientenversorgung auf der Intensivstation und Gründung des Deutschen Delir-Netzwerks

Berlin (24. Februar 2016) – Jeder fünfte Patient erkrankt nach einem operativen Eingriff an Delir und Verwirrtheit. Manche sind unruhig, andere haben Halluzinationen, einige werden aggressiv. Der überwiegende Teil fällt sogar in ein so genanntes hypoaktives Delir. Sie wirken ruhig und entspannt, dabei leiden auch sie. Für die Betroffenen ist es eine schwierige Situation, für das medizinische Personal eine große Herausforderung. Das Gute daran: Diese Veränderungen sind zwar unangenehm und lästig, aber meist vorübergehend. „Wir müssen mit gezielten Maßnahmen herausfinden, wie es dem einzelnen Patienten wirklich geht, um dann gezielt helfen zu können“, sagt Susanne Krotsetis, Mitglied der DIVI. „Mit der richtigen Strategie von Maßnahmenbündeln ist das glücklicherweise heute auch gut möglich.“

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Aufatmen bei kleinen Diabetespatienten und Eltern

Mehr Freiheit dank Flash Glucose Monitoring

 

Hannover (23. Februar 2016) - Die Diagnose Typ-1-Diabetes trifft jedes Jahr rund 3.200 bis 3.700 Kinder unter 19 Jahren.1 Danach ist nichts mehr wie vorher. Zum anfänglichen Schock mischt sich bei den Eltern meist Wut, Überforderung und Verzweiflung. Es fällt schwer zu akzeptieren, dass nächtliches Wecken zur Blutzuckerkontrolle, Insulinspritzen sowie vielfaches Fingerpieksen die Freiheit des eigenen Kindes für immer einschränken werden. Das Resultat sind ständige Sorgen und der Verlust von Normalität – bei Kindern und Eltern. Die gute Nachricht: Nun ist Schluss mit dem routinehaften Fingerpieksen*a,b zum Messen des Blutzuckers. Das revolutionäre FreeStyle Libre kann jetzt von Kindern ab vier Jahren genutzt werden.*c Der einfache und diskrete Messvorgang durch einen schmerzlosen Scan*a,b,d eines Sensors am Oberarm erleichtert Kindern und Eltern den alltäglichen Umgang mit der Krankheit. Informationen über das Glukoseprofil der Kleinen sind hiermit sofort und überall verfügbar.*f

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G-BA setzt Verordnungseinschränkung für Glinide in Kraft

 

Berlin (18. Februar 2016) – Glinide zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 („Zuckerkrankheit“) können nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entschied am Donnerstag in Berlin, die bereits im Jahr 2010 beschlossene, zunächst jedoch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beanstandete Verordnungseinschränkung durch Veröffentlichung des Beschlusses im Bundesanzeiger zum 1. Juli 2016 in Kraft zu setzen.

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Veränderung des Bewegungsverhaltens

Rastlosigkeit bei Alzheimer

 

Düsseldorf (10. Februar 2016) - Die Alzheimer-Krankheit kann zu einer Veränderung des Bewegungsverhaltens führen: Ein Teil der Patienten verliert ihre körperliche Aktivität, andere Patienten erleben eine Rastlosigkeit, die ein ständiges Umherwandern mit sich bringt. Auch Änderungen im Tag-Nacht-Rhythmus können auftreten. Von den Angehörigen werden diese Veränderungen als sehr belastend empfunden.

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Mit PRISCUS-Medikamenten um 38 Prozent höheres Risiko für Einweisung

Wegen Medikamenten ins Krankenhaus

 

Göttingen (9. Februar 2016) - Ältere Menschen müssen häufig eine Reihe von Medikamenten zu sich nehmen. Die sog. PRISCUS-Liste weist Medikamente aus, die für ältere Menschen, aufgrund des höheren Risikos unerwünschter Arzneimittelwirkungen, für potenziell ungeeignet gehalten werden. Die Bedeutung der PRISCUS-Liste ist aber noch immer umstritten. In der renommierten Online-Fachzeitschrift PLOS ONE wurde nun eine Studie veröffentlicht, in der mögliche Zusammenhänge zwischen der Einnahme von nicht altersgerechten (PRISCUS-) Medikamenten und Krankenhauseinweisungen untersucht wurden. Die Messpunkte waren das erstmalige Abholen eines Medikaments in der Apotheke und die Einweisung in ein Krankenhaus bis zu sechs Monate danach.

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9. ATTD-Kongress in Mailand

Hand in Hand für bessere Therapieergebnisse: eHealth-Lösungen für Personalisiertes Diabetes Management

 

Mailand, Italien (3. Februar 2016) - Die moderne Diabetestherapie hat sich im Verlauf der vergangenen Jahre nachhaltig weiterentwickelt: Zum einen können neuartige mobile und digitale Lösungen das tägliche Diabetes Management unterstützen. Zum anderen wurden innovative Konzepte für den Umgang mit chronischen Krankheiten entwickelt (Personalisiertes Diabetes Management, PDM), die neue Möglichkeiten innerhalb der Therapie eröffnen. Anlässlich der 9. ATTD-Tagung (Advanced Technologies & Treatments for Diabetes) in Mailand, Italien, vom 03.-06.02.2016, stellte Roche Diabetes Care die neuesten Studienresultate zu internetbasierten Diabetes Management Lösungen wie das         Accu-Chek® Connect System vor, die es Menschen mit Diabetes ermöglichen, weniger an ihre tägliche Diabetestherapie denken zu müssen.

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G-BA:

MP für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 aktualisiert

 

Berlin (21. Januar 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 in allen wesentlichen Punkten aktualisiert. Einen entsprechenden Beschluss fasste der G-BA am Donnerstag in Berlin. Derzeit werden rund 4 Millionen Versicherte nach den Vorgaben des DMP Diabetes mellitus Typ 2 betreut.

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Abb. 1: Ulcus cruris venosum – der Patient als Wundtherapeut in eigener Sache: Effektive Behandlung mit dem medi Wundtherapie-Konzept. Photo und Copyright: medi bayreuthUlcus cruris venosum – der Patient als Wundtherapeut in eigener Sache

Effektive Behandlung mit dem medi Wundtherapie-Konzept

 

Bayreuth (4. Januar 2016) - Jetzt bietet medi exklusiv ein Wundkonzept, das Akutphase und Rezidivprophylaxe in der Behandlung chronischer Wunden verbindet. Die Kombination aus effektiver Wundreinigung und elastischen sowie unelastischen Kompressionsversorgungen hat die Förderung der Patienten-Adhärenz zum Ziel.

 

Der Vorteil: Das medi Wund-Therapiekonzept steht für eine kürzere Therapiedauer sowie wirtschaftlichen Material- und Personaleinsatz in der Ulcus-Therapie.1 Der Patient führt alle Therapieschritte selbständig durch und wird so zum Therapeuten in eigener Sache.

 

Das sind die drei Säulen des effektiven Therapiekonzeptes mit hohem Adhärenz-Faktor:

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TEVAneueroscience_LogoZug um Zug die Herausforderungen der MS meistern

Neue Copaxone®-Dosierung für ein individuelles Therapiemanagement

 

Berlin (14. Dezember 2015) - Während des Teva-Pressegesprächs im Rahmen der diesjährigen NEUROCLUSTER-Veranstaltung gingen Prof. Dr. Sven Schippling (Zürich) und Prof. Dr. Thomas Berger (Innsbruck) auf die derzeitigen Möglichkeiten einer noch individuelleren Multiple Sklerose-Therapie ein: Eine strategische Herangehensweise ist hierbei essentiell. Da der Krankheitsverlauf nur schwer vorhersehbar ist, sollte so früh wie möglich mit der Therapie begonnen werden. „Daten von CIS-Patienten (Clinical Isolated Syndrome) haben gezeigt, dass beim frühen Einsatz von Glatirameracetat die Reduzierung des Hirnvolumens um 28 %1 verringert werden konnte“, erklärte Prof. Schippling. Copaxone® (Glatirameracetat) ist seit langem ein wichtiger Baustein in der MS-Basistherapie und bietet in der neuen Formulierung 40 mg bei dreimal wöchentlicher Gabe (GA40) weiterhin ein verlässliches und wirksames Therapeutikum. „Injectables bieten vielfältige Vorteile im modernen Therapiemanagement und werden auch zukünftig ihren Stellenwert behalten. Insbesondere Glatirameracetat sollte hierbei als ‚moderne und strategische Schachfigur‘ berücksichtigt werden, die – auch in der Langzeitanwendung – die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern kann“, so Prof. Berger.

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Ocrelizumab. Photo: Roche PharmaB-Zell-Therapie bei Multipler Sklerose

Überzeugende Wirksamkeit: Erste Phase-III-Daten zu Ocrelizumab bei der Behandlung von RRMS und PPMS

 

Düsseldorf  (8. Dezember 2015) - Der neue humanisierte monoklonale Antikörper Ocrelizumab zeigt in entscheidenden Phase-III-Studien positive Resultate. Erstmals steht mit Ocrelizumab ein Prüfmedikament zur Verfügung, das das Fortschreiten der Behinderung sowohl bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RRMS) als auch bei Patienten mit primär progredienter MS (PPMS) signifikant reduzieren kann. Dies belegen die kürzlich vorgestellten Ergebnisse des umfassenden ORCHESTRA-Studienprogramms. Bei schubförmiger MS war der sich gezielt gegen CD20-positive B-Zellen richtende neue Wirkstoff dem Interferon beta-1a (IFN ß-1a) überlegen und zwar sowohl hinsichtlich jährlicher Schubrate, Fortschreiten der Behinderungsprogression als auch hinsichtlich anderer wichtiger Kriterien, wie z. B. chronisch entzündlicher Hirnläsionen. Als erstes Prüfmedikament überhaupt zeigte der neue Wirkstoff darüber hinaus eine signifikante Wirksamkeit bei PPMS. „Diese Ergebnisse können einen wichtigen Fortschritt in der Behandlung von MS darstellen“, berichtet Univ.-Prof. Dr. Heinz Wiendl, Münster, im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG.

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Über 1900 Teilnehmer fanden vom 3. – 5. Dezember den Weg nach Mainz, um an der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) teilzunehmen. Das Kongressthema „Die schlaflose Gesellschaft“ beschäftigte nicht nur die Fachbesucher, die sich interdisziplinär aus Neurologen, Psychologen, Psychiatern, Internisten, Kinder- und Jugendärzten, HNO-Ärzten, Hausärzten, Arbeits- und Verkehrsmedizinern sowie Naturwissenschaftlern zusammensetzten. Ein breites Medienecho und ein gut besuchtes Patientenforum stehen dafür, dass auch die Öffentlichkeit sich von diesem Thema stark angesprochen fühlte. Der thematische Schwerpunkt des Kongresses beschäftigte sich mit der Frage, inwieweit die 24-Stunden-Non-Stop-Gesellschaft negative Auswirkungen auf Schlaf und Gesundheit ausübt und andererseits Schlaf und Schlafstörungen die Gesellschaft beeinflussen. Gesunder und ausreichender Schlaf fördert hingegen das Leistungsvermögen, die Aufmerksamkeit sowie Lern- und Gedächtnisprozesse. Weiterhin wird unser emotionales Befinden gefördert und über positive Auswirkungen auf die Gesundheit die Lebenserwartung erhöht. Photo und Copyright: DGSM e.V.DGSM-Jahrestagung 2015 in Mainz

Die schlaflose Gesellschaft

 

Mainz (5. Dezember 2015) - Über 1900 Teilnehmer fanden vom 3. – 5. Dezember den Weg nach Mainz, um an der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) teilzunehmen. Das Kongressthema „Die schlaflose Gesellschaft“ beschäftigte nicht nur die Fachbesucher, die sich interdisziplinär aus Neurologen, Psychologen, Psychiatern, Internisten, Kinder- und Jugendärzten, HNO-Ärzten, Hausärzten, Arbeits- und Verkehrsmedizinern sowie Naturwissenschaftlern zusammensetzten. Ein breites Medienecho und ein gut besuchtes Patientenforum stehen dafür, dass auch die Öffentlichkeit sich von diesem Thema stark angesprochen fühlte. Der thematische Schwerpunkt des Kongresses beschäftigte sich mit der Frage, inwieweit die 24-Stunden-Non-Stop-Gesellschaft negative Auswirkungen auf Schlaf und Gesundheit ausübt und andererseits Schlaf und Schlafstörungen die Gesellschaft beeinflussen. Gesunder und ausreichender Schlaf fördert hingegen das Leistungsvermögen, die Aufmerksamkeit sowie Lern- und Gedächtnisprozesse. Weiterhin wird unser emotionales Befinden gefördert und über positive Auswirkungen auf die Gesundheit die Lebenserwartung erhöht.

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BeAM – Patienten mit prandialem Insulinbedarf identifizieren

 

Berlin (4. Dezember 2015) – „Ein hoher BeAM-Wert* bei Menschen mit Typ-2- Diabetes, die mit einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) behandelt werden, weist auf eine prandiale Hyperglykämie hin und kann als Indikator für den frühzeitigen und bedarfsgerechten Beginn einer BOTplus genutzt werden“, erklärte Dr. Stephan Kress, Landau.** Mit der Addition von Insulinglulisin (Apidra®) kann bei BOT-Patienten mit hohem BeAM-Wert eine sichere und effektive Reduktion des HbA1c sowie der postprandialen Blutzuckerwerte erreicht werden.1

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dexdor_logoOrion Pharma Satelliten Symposium auf dem DIVI 2015 in Leipzig

Neue S3-Leitlinie und PAD-Guidelines im Praxischeck – der wache und kooperative Patient ist jetzt

 

Leipzig (3. Dezember 2015) - Setzen die neuen S3 Leitlinien (DAS-Leitlinie) Maßstäbe? Wie unterscheiden Sie sich von der vorherigen Version? Was sind die Unterschiede zu den amerikanischen PAD-Guidelines? – Sicher die wichtigsten Fragen, zu der überarbeiteten S3-Leitlinie Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin. Und genau diesen gingen die Referenten Professor Dr. Peter Tonner, Bremen, Dr. Thomas Böker-Blum, Lachen (Schweiz) und Dr. Rebecca von Haken, Heidelberg, im Rahmen des Satelliten Symposiums von Orion Pharma auf dem DIVI 2015 in Leipzig auf den Grund. Auch Umsetzung im Klinikalltag spielte eine wichtige Rolle sowie der Einsatz von modernen Sedativa wie Dexmedetomidin (dexdor®) zur leitliniengerechten Behandlung von Intensivpatienten.

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Arzneimittelinteraktionen in der Schmerztherapie – ein vielfach unterschätztes Problem

 

Aachen, Berlin, Limburg/Lahn (3. Dezember 2015) - Wie vielseitig das Thema Arzneimittelinteraktion ist, zeigte sich bei einem gemeinsamen Symposium der drei forschenden Pharmaunternehmen Grünenthal, Mundipharma und Pfizer im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2015 in Mannheim, das bereits zum vierten Mal in Folge stattfand. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen den Schmerz“ diskutierten Experten aus Praxis, Pflege und Krankenhaus über die Auswirkungen auf Schmerzpatienten, die täglich eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente einnehmen.

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logo_initiative_schmerzlosVier von fünf Jugendlichen erleben Kopfschmerzen

GENERATION KOPFSCHMERZ?

 

München (2. Dezember 2015) – Die Münchener Untersuchung zu Kopfschmerzen bei Gymnasiasten hat gezeigt, dass über 80 % der 12- bis 19-Jährigen innerhalb eines halben Jahres unter Kopfschmerzen leiden (MUKIS-Studie; mukis.dmkg.de) (1). Über die alarmierende Häufigkeit und mögliche Auswege sprachen namhafte Mediziner zusammen mit Vertretern der Presse auf Einladung der Initiative Schmerzlos im PresseClub München. Im Rahmen der Veranstaltung wurde Dr. med. Dipl.-Psych. Mirjam Landgraf (München) als neue Trägerin des Stipendiums der Initiative Schmerzlos für die Weiterbildung in Spezieller Schmerztherapie für Kinder- und Jugendärzte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München (LMU) vorgestellt. Das Stipendium ist mit 25.000 Euro dotiert.

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BVMed initiiert "Wunddialog"

Wundexperten fordern ein Deutsches Wundregister, um Datenlage und Versorgungsstrukturen zu verbessern

 

Berlin (2. Dezember 2015) - "Chronische Wunden gehören in spezialisierte Hände!" Dazu gehören interdisziplinäre Wundzentren oder Wundnetze. Das war eine der Kernbotschaften des ersten "Wunddialogs", den der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, gemeinsam mit Versorgungsnetzwerken, Krankenkassen, Ärztevertretern und den Herstellern von Wundversorgungsprodukten am 1. Dezember 2015 in Berlin durchführte. Die präsentierten Fallbeispiele zeigten, dass gut ausgebildete Experten und vernetzte Strukturen teilweise schon regional vorhanden sind. Man müsse aber die problematischen Wundpatienten besser in diese Versorgungsstrukturen bekommen. Ein Hebel dabei seien geänderte Vergütungsstrukturen, um falsche Anreize im System zu beseitigen.

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Bild 1: Dank seiner konvexen Wölbung mit integrierten FlexLines bietet SenSura® Mio Konvex einen neuen Grad an Flexibilität, Komfort und Sicherheit. Photo und Copyright: ColoplastNeu: SenSura® Mio Konvex

Konvex ohne Kompromisse

 

Hamburg (30. November 2015) - Coloplast stellt die erste anpassungsfähige konvexe Stomaversorgung vor, die sich jeder Körperform und jeder Bewegung sicher anpasst. Der neue SenSura® Mio Konvex wurde mit einzigartigen integrierten FlexLines entworfen, die eine sichere Versorgung auch bei unebenen bzw. nach innen gewölbten Stomata gewährleisten und somit das Risiko von Leckagen reduzieren.

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