Pflege

Patientenrechte: BVMed: Patientenrechte müssen unabhängig von der Erkrankung für alle Patienten gelten. Menschen, die Hilfsmittel benötigen, dürfen hinsichtlich ihrer Patientenrechte nicht schlechter gestellt werden als Menschen mit einer Krebserkrankung. Das fordert der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, angesichts der vorgesehenen Regelungen zu Ausschreibungen im Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AMVSG). Photo und Copyright:BVMedPatientenrechte

BVMed: Patientenrechte müssen unabhängig von der Erkrankung für alle Patienten gelten

Berlin (1. November 2016) - Menschen, die Hilfsmittel benötigen, dürfen hinsichtlich ihrer Patientenrechte nicht schlechter gestellt werden als Menschen mit einer Krebserkrankung. Das fordert der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, angesichts der vorgesehenen Regelungen zu Ausschreibungen im Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AMVSG).

Je länger die Behandlung mit Opioiden dauert, desto größer ist die Suchtgefahr

Neue Schmerzmittel entdecken

Frankfurt am Main (1. November 2016) - Bei vielen chronischen Krankheiten helfen nur starke Opioide. Je länger die Behandlung dauert, desto größer ist die Suchtgefahr. Forscher simulierten am Computer die Schmerzmittelandockstellen im menschlichen Körper und fanden eine schmerzstillende Substanz, die wahrscheinlich nicht zur Sucht führt.

Logo_ZuckerfussDiabetische Neuropathie

„Aktiv gegen den Zuckerfuß“ startet in München

Böblingen/München (26. Oktober 2016) – Der Zuckerfuß (diabetische Neuropathie) ist eine der häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes, die schwerwiegende Folgen haben kann. Mehr Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild und die therapeutischen Möglichkeiten sowie regelmäßige Fußuntersuchungen sind entscheidende Faktoren, um erfolgreich gegen den Zuckerfuß vorzugehen, so das Fazit von Dr. med. Arthur Grünerbel, Diabetologe aus München, anlässlich der Presseveranstaltung zum Auftakt der Aktion „Aktiv gegen den Zuckerfuß“ von Wörwag Pharma.

Studie der Deutschen Leberstiftung

Heilung der akuten Hepatitis C in nur sechs Wochen

Hannover (31. Oktober 2016) - Die Hepatitis C, eine Leberentzündung aufgrund der Infektion mit dem Hepatitis C-Virus, kann schwerwiegende Folgen wie Leberzellkrebs oder Leberzirrhose haben. Deshalb ist die Behandlung wichtig. In den letzten Jahren wurden neue Medikamente zur Behandlung entwickelt und eingesetzt. Für die Therapie der chronischen Hepatitis C liegen bereits viele Daten vor. Eine jetzt in der Zeitschrift „The Lancet Infectious Diseases“ publizierte Studie der Deutschen Leberstiftung hat erstmals gezeigt, dass mit den neuen Medikamenten auch eine akute Hepatitis C ausheilen kann – und zwar sogar schneller als die chronische Hepatitis C, die aktuell für acht bis zwölf Wochen behandelt werden muss.

Abb.: Pfleger Lukas Großmann legt bei einem Patienten eines der kabellosen Messgeräte an, mit denen die Vitalfunktionen erfasst werden können. Photo und Copyright: Uniklinik DresdenErste Normalstationen des Uniklinikums Dresden mit innovativem Frühwarnsystem ausgestattet

                                    • Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie nutzt neue Lösung zur Überwachung der Vitalfunktionen von nicht intensivmedizinisch versorgten Patienten

Dresden (25. Oktober 2016) - Die lebenswichtigen Funktionen von Patienten der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (VTG) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden werden entsprechend dem individuellen Risikoprofil der Patienten elektronisch überwacht, auch wenn sie keiner intensivmedizinischen Versorgung bedürfen. Der Einsatz eines innovativen Überwachungssystems auf den Normalstationen der VTG rundet die von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie klinikumsweit etablierten Maßnahmen zur optimalen Patientensicherheit ab. Als Vorreiter in Deutschland hat das Klinikum vor vier Jahren spezielle Kriterien festgelegt, nach denen das innerklinische Notfallteam bereits bei frühen Anzeichen einer möglichen gesundheitlichen Krise alarmiert wird. Damit lässt sich die Zahl von Herzstillständen während eines Krankenhausaufenthaltes deutlich senken.