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25 | 05 | 2017
Pflege
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Menschen mit Multipler Sklerose (MS) werden in ihrem Alltag mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Einfache Aufgaben wie Schnürsenkel binden können bei Gefühlsstörungen in den Händen Probleme bereiten. Photo und Copyright: Pressebild: Genzyme GmbH/MS-BegleiterNeue Initiative von Sanofi Genzyme

„The World vs. MS“ – Gemeinsam stark gegen die Herausforderungen, denen sich Menschen mit Multipler Sklerose (MS) täglich stellen müssen

Neu-Isenburg (18. Mai 2016) – In Deutschland sind Schätzungen zufolge 200.000 Menschen an Multipler Sklerose erkrankt.1 Die Erkrankung verläuft von Patient zu Patient verschieden und kann sich individuell unterschiedlich auf den Alltag der Betroffenen auswirken. So zeigt eine aktuelle Umfrage unter Menschen mit Multipler Sklerose, dass sich die Leistungsfähigkeit – im Vergleich zu vor zwei Jahren – bei jedem zweiten Befragten verschlechtert hat. Daneben kann sich die MS auch negativ auf das emotionale Wohlbefinden auswirken, wie über die Hälfte der Teilnehmer beklagt. In Abhängigkeit der Symptome können verschiedene Herausforderungen, wie zum Beispiel Gedächtnis- und Empfindungsstörungen oder starke Erschöpfung den Alltag erschweren. Die neue Initiative „The World vs. MS“ von Sanofi Genzyme möchte diese Herausforderungen aufdecken und ein Konzept entwickeln, um sie gemeinsam zu lösen. Sie verfolgt das Ziel, Veränderungen voranzutreiben und Menschen mit MS eine Stimme zu geben. „The World vs. MS“ – drei Schritte zur Lösung.

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Ein Jahr Toujeo®

Insulin glargin U300 für Menschen mit Diabetes Typ 1 und 2

Frankfurt am Main (17. Mai 2016) - Seit einem Jahr steht in Deutschland Insulin glargin U300 (300 E/ml, Toujeo®) zur Behandlung von Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes zur Verfügung. Von der Therapie mit diesem Basalinsulin profitieren Patienten mit Typ-2-Diabetes neben einer effektiven Blutzuckereinstellung außerdem mit einem im Vergleich zu Insulin glargin U100 (100 E/ml, Lantus®) geringeren Risiko für Hypoglykämien.1 Einen weiteren Vorteil sieht Diabetesberaterin Eva-Maria Feidt, Oberkirchen: „Der verbesserte Insulinpen Solostar®, mit dem Insulin glargin U300 verabreicht wird, ist zuverlässig, präzise und anwenderfreundlich2-4 und erleichtert die Ein- und Umstellung unserer Patienten auf das Basalinsulin.“*

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Blutzucker-Messgeräte-Hersteller geht gerichtlich gegen Prüflabor vor

Unterdrückung unliebsamer Testergebnisse?

Berlin (13. Mai 2016 ) – Ein Hersteller von Blutzucker-Messgeräten hat dem Institut für Diabetes-Technologie Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH an der Universität Ulm (IDT) per einstweiliger Verfügung untersagt, Testergebnisse seiner Produkte unter Nennung des Herstellernamens, des Produktes oder des Vertriebsweges auf dem Diabetes Kongress 2016 zu veröffentlichen. Hintergrund der Auseinandersetzung: Die Testung einer Charge von Blutzuckerstreifen durch das IDT hatte ergeben, dass die Messungenauigkeit der Produkte dieses Herstellers erheblich war und die Sicherheit der Diabetespatienten gefährden könnte. Besonders pikant: Die Messstreifen wurden in einem führenden Discounter vertrieben. „Hier geht es unserer Auffassung nach um Geld und Marktmacht versus Sicherheit der Patienten und Freiheit der Wissenschaft“, erklärt Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Fachgesellschaft fordert den Hersteller auf, umgehend eine Rückrufaktion der bemängelten Charge einzuleiten.

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Sensormatte im Bettlaken

Stress-Sensor für Schwerkranke soll für schnelle Hilfe sorgen

Freiburg (13. Mai 2016) - Menschen mit stark ausgeprägter Demenz oder andere schwer kranke Patienten können in Stresssituationen oft nicht gezielt Hilfe rufen. Um solche Belastungssituationen früh zu erkennen, entwickelt das Forschungskonsortium „iSenDi“ ein System, das bei bettlägerigen Patienten den sogenannten Distress in Form von Schmerz-, Atemnot- oder Angstattacken erkennen und Alarm schlagen soll. Die Entwicklung dieses Systems unter Leitung der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Freiburg wird seit April 2016 für drei Jahre durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,96 Millionen Euro gefördert.

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SCENIHR

Urogynäkologische Anwendung chirurgischer Netzimplantate

 

Bonn (13. Mai 2016) - Das europäische Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR) hat im Dezember 2015 eine wissenschaftliche Stellungnahme zur Sicherheit chirurgischer Netzimplantate in der urogynäkologischen Chirurgie veröffentlicht. Darin werden insbesondere Risiken im Zusammenhang mit der chirurgischen Behandlung der Belastungsinkontinenz (stress urinary incontinence, SUI) sowie von Prolapserkrankungen der Beckenregion (pelvic organ prolaps, POP) diskutiert. Weitere Schwerpunkte sind operative Zugangswege und die Auswahl geeigneter Netztypen bzw. -materialien.

 

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Abb.: Wissenschaftlerinnen der Uni Hildesheim untersuchen die Dinge im Pflegealltag, etwa diese Einmalhandschuhe, aktuell eingesetzt in einem Altenpflegeheim in Deutschland. Foto: Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité/Christoph Weber Dinge im Pflegealltag / Ort des Lebens: Forschung im Pflegeheim

Einmalhandschuh, Bettpfanne, Lifter

Hildesheim (12. Mai 2016) - Einmalhandschuhe, Bettpfanne, Hebelifter – diese Dinge gehören zum Alltag von Lucia Artner. Die Wissenschaftlerin der Universität Hildesheim untersucht, welche Bedeutung Objekte im Pflegealltag einnehmen. Um dies herauszufinden, geht die Kulturanthropologin in Pflegeheime und beobachtet: Was passiert mit den Dingen, wer nutzt sie wie? „Ein Pflegeheim ist nicht nur ein Ort der Pflege, sondern auch Wohnraum.“ In den Zimmern liegen Familienfotografien, Kosmetika und Briefe neben sterilen Einmalhandschuhen und Wattestäbchen, die das Kauen anregen sollen. Was machen solche Gegenstände, wenn sie so prägnant sind im Lebensraum? „Sie wandeln das private Zimmer der Bewohner in einen Raum der Pflege.“

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Abbildung: Bei schleichender Multipler Sklerose sind Steh- und Gehfähigkeit meist eingeschränkt. Photo und Copyright: UKW/Berthold Steinhilber Multiple Sklerose

Arznei könnte bei Patienten das Risiko für Darmkrebs erhöhen

Würzburg (12. Mai 2016) - Das bei aggressiven Formen der Multiplen Sklerose (MS) verabreichte Medikament Mitoxantron könnte mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs einhergehen, so die Ergebnisse einer Studie von Forschern des Universitätsklinikum Würzburg (UKW), die in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift „Neurology“ veröffentlicht wurde. In der Studie wurden unter der Leitung des Würzburger Mediziners und MS-Experten Privatdozent Dr. Mathias Buttmann retrospektiv 676 MS Patienten untersucht, die Mitoxantron zur Behandlung ihrer MS Erkrankung zwischen 1994 und 2007 verabreicht bekamen. Mitoxantron unterdrückt das Immunsystem und wurde zunächst als chemotherapeutisches Präparat für bestimmte Krebsformen entwickelt.

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Für ein schnelles, effektives und schmerzarmes mechanisches Debridement bei oberflächlichen Wunden ist die L&R Monofilamentfaser-Kompresse Debrisoft besonders geeignet. Photo und Copyright: Lohmann & Rauscher International GmbH und Co. KG L&R Symposium beim 26. Europäischen Wundkongress, Bremen

Multiprofessionell dem Biofilm begegnen

Bremen (11. Mai 2016) – Die Entfernung von wundheilungsgefährdenden Biofilmen und das erfolgreiche Management infektgefährdeter Wunden standen im Fokus des Symposiums „Moderne Wundversorgung – Herausforderungen und Lösungen“, das im Rahmen des Europäischen Wundkongresses der EWMA, ICW und WundD-A-CH am 11. Mai in Bremen stattfand.1 Bei der von Lohmann & Rauscher (L&R) initiierten Veranstaltung unterstrichen Experten die Bedeutung der Vernetzung ärztlicher und pflegerischer Kompetenzen und demonstrierten an Beispielen die Umsetzung von Wundversorgungskonzepten in der Praxis. Das Debridement ist ein wichtiger Startpunkt für die Wundtherapie; einen besonderen Stellenwert hat die L&R Monofilamentfaser-Kompresse Debrisoft® – eine effektive und schmerzarme Option zur mechanischen Entfernung von Biofilmen und Belägen – sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich.

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Repräsentative Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP)

Falsche Hautpflege bereitet Probleme

Berlin (9. Mai 2016) - Eine repräsentative Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zeigt, dass die richtige Hautpflege in der häuslichen Versorgung eine große Herausforderung darstellt: Pflegekräfte drohen im Produkt-Dschungel die Orientierung zu verlieren – Empfehlungen werden oft nicht umgesetzt.

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Innovation für die Diabetologische Schwerpunktpraxis

Mit TheraKey® Diabetes in die digitale Zukunft

Berlin (5. Mai 2016) - Die Arztpraxis der Zukunft ist digital: Schon heute ist die Recherche nach Gesundheitsinformationen im Internet selbstverständlich und der Wunsch von Patienten nach digitalen Gesundheitsdienstleistungen nimmt stetig zu. Darin waren sich die Experten eines Symposiums der BERLIN-CHEMIE AG auf dem diesjährigen Diabetes Kongress in Berlin einig. Eine positive und konstruktive Auseinandersetzung der Ärzte mit dem Thema Digitalisierung sei daher dringend notwendig, um auch in Zukunft die optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Anhand des innovativen Kommunikationskonzeptes TheraKey® zeigten die Referenten, wie Diabetesteams mit digitalen Werkzeugen wertvolle Unterstützung für den Praxisalltag erhalten können. Solche Tools würden nicht nur zunehmend von Patienten nachgefragt, sondern könnten die Kommunikation mit Patienten erleichtern, die Patientenzufriedenheit steigern und die Adhärenz verbessern.

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RKI: Internationaler Tag der Händehygiene. Der von der Weltgesundheitsorganisation 2009 initiierte „Inter­na­ti­o­nale Tag der Hände­hygiene“ am 5.5. (als Symbol für zwei­mal fünf Finger) soll all­jähr­lich die Auf­merk­sam­keit des medi­zi­ni­schen Perso­nals auf die Hände­hygiene lenken. Die Hände­hygiene um­fasst dabei neben der in der WHO-Kam­pag­ne besonders hervor­ge­ho­be­nen Hände­des­infek­tion auch die Aspekte der Reinigung (Waschung) der Hände, den Haut­schutz und die Haut­pflege sowie mecha­nische Barriere­maß­nahmen (Hand­schuhe). Die Effek­ti­vi­tät der Hände­des­infek­tion wird neben der Aus­führung (Menge,[Einreibe-]Technik, Zeit­dauer) und der Compliance (Durch­führung zu einer relevanten Gele­gen­heit) durch die Wirk­sam­keit des ein­ge­setzten Des­infek­tions­mittels und den Haut­pflege­zu­stand bestimmt. Die Zu­sam­men­setzung (Formu­lierung) des Hände­des­infek­tions­mittels aus Wirk- und Hilfs­stoffen bestimmt seine Wirk­sam­keit. Im Epi­de­mi­o­lo­gischen Bulletin 17/2016 werden die wichtigsten Wirk­stoffe alko­ho­lischer Hände­des­in­fek­tions­mittel dar­ge­stellt, um diesen wesent­lichen und häufig nach­ge­fragten Aspekt näher zu beleuchten. RKI

Internationaler Tag der Händehygiene

Berlin (5. Mai 2016) - Der von der Weltgesundheitsorganisation 2009 initiierte „Inter­na­ti­o­nale Tag der Hände­hygiene“ am 5.5. (als Symbol für zwei­mal fünf Finger) soll all­jähr­lich die Auf­merk­sam­keit des medi­zi­ni­schen Perso­nals auf die Hände­hygiene lenken. Die Hände­hygiene um­fasst dabei neben der in der WHO-Kam­pag­ne besonders hervor­ge­ho­be­nen Hände­des­infek­tion auch die Aspekte der Reinigung (Waschung) der Hände, den Haut­schutz und die Haut­pflege sowie mecha­nische Barriere­maß­nahmen (Hand­schuhe). Die Effek­ti­vi­tät der Hände­des­infek­tion wird neben der Aus­führung (Menge,[Einreibe-]Technik, Zeit­dauer) und der Compliance (Durch­führung zu einer relevanten Gele­gen­heit) durch die Wirk­sam­keit des ein­ge­setzten Des­infek­tions­mittels und den Haut­pflege­zu­stand bestimmt. Die Zu­sam­men­setzung (Formu­lierung) des Hände­des­infek­tions­mittels aus Wirk- und Hilfs­stoffen bestimmt seine Wirk­sam­keit. Im Epi­de­mi­o­lo­gischen Bulletin 17/2016 werden die wichtigsten Wirk­stoffe alko­ho­lischer Hände­des­in­fek­tions­mittel dar­ge­stellt, um diesen wesent­lichen und häufig nach­ge­fragten Aspekt näher zu beleuchten.

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Beschwerden der diabetischen Neuropathie lindern – Nerven und Gefäße schützen

Böblingen (4. Mai 2016) - In der Behandlung der diabetischen Neuropathie hat sich der Wirkstoff Benfotiamin bewährt. Die vitaminähnliche Substanz kann Neuropathie-Symptome wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in Füßen oder Händen nachweislich lindern und ist dabei sehr gut verträglich.1,2

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Diabetische Neuropathie

Frühzeitigerkennen – effektiv behandeln!

Berlin (4. Mai 2016) – Quälende Schmerzen, Missempfindungen,schmerzlose Fußulzera, Amputationensowie eine erhöhte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität–das sind die schwerwiegenden Folgen der diabetischen Neuropathie, die Therapeuten in der Praxis vor eine große Herausforderung stellen. Wie können Patienten besser vor diesem Leid bewahrt werden?Obwohl die frühzeitige Diagnose entscheidende Weichen fürden Therapieerfolgstellt, bleibt die Nervenschädigung häufig lange Zeit unerkannt.Überneue Wege in der Früherkennung der diabetischen Neuropathie,aktuelle epidemiologische Daten und therapeutische Strategien berichtetenrenommierte Expertenauf einer Pressekonferenz anlässlich der 51. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am4. Mai 2016in Berlin.

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DPP-4-Hemmer Sitagliptin

Wenn Metformin allein nicht mehr ausreicht

Berlin (4. Mai 2016) - Velmetia® – die Fixkombination Sitagliptin plus Metformin der Berlin-Chemie AG –ist seit vielen Jahren eine leistungsstarke Behandlungsoption für Patienten mit Typ-2-Diabetes. Auf die Diagnose Typ-2-Diabetes folgt als leitliniengerechte Basistherapie die Empfehlung einer therapeutischen Lebensstilmodifikation, und bei Nichterreichen des individuell vereinbarten HbA1c-Ziels in der Regel zunächst die Gabe von Metformin [1]. Wenn diese medikamentöse Behandlung nicht mehr ausreicht, gilt es individuell für den Patienten abzuwägen, welche zusätzlichen Optionen in Frage kommen [1].

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DPP-4-Hemmer Sitagliptin: An mehreren Stellschrauben drehen

  • Die inkretinbasierten Antidiabetika Xelevia®und Velmetia®der Berlin-Chemie AG nehmen pathologische Mechanismen des Typ-2-Diabetes gezielt ins Visier

Berlin (4. Mai 2016) - Diabetes mellitus Typ 2 wird heute nicht mehr nur als reine Störung der Insulinsekretion betrachtet. Wesentlich sind außerdem eine bei vielen Patienten bestehende Insulinresistenz sowie eine erhöhte Freisetzung von Zucker aus der Leber. Ursächlich beteiligt an der verstärkten endogenen Glukoseneubildung sowie -freisetzung ist ein Überangebot an Glukagon. Typ-2-Diabetes ist somit mit einer komplexen, progredienten Dysfunktion der pankreatischen Inselzellen assoziiert. Therapeutisch erscheint es daher sinnvoll, diese pathologischen Störungen beim Typ-2-Diabetes möglichst früh im Krankheitsgeschehen zu adressieren [1].

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Sitagliptin (Xelevia®) bietet eine etablierte Therapieoption für geeignete Patienten mit Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes: Inkretinbasierte Therapie - Sitagliptin: Vielseitig kombinierbar

Berlin (4. Mai 2016) - Sitagliptin ist ein orales Antidiabetikum, das über die Hemmung der Dipeptidylpeptidase 4 (DPP-4 Enzym) wirkt [1]. Das Enzym DPP-4 ist für den Abbau der körpereigenen Inkretine verantwortlich, die blutzuckerabhängig die Insulinfreisetzung steigern und die Glukagonsekretion senken [2]. Die DPP-4-Inhibition erhöht die Konzentration der aktiven Inkretinhormone [1,2]. Auf diese Weise kann die Blutzuckerkontrolle verbessert werden [3]. Sitagliptin (z.B. von BERLIN-CHEMIE AG: Xelevia®) bietet seit mehreren Jahren eine große Vielfalt an Therapieoptionen für den Einsatz bei Patienten mit Typ-2-Diabetes. Das Zulassungsspektrum umfasst: Zusätzlich zu Diät und Bewegung als Monotherapie (bei Metformin-Unverträglichkeit oder -Kontraindikation); in Kombination mit Metformin oder Sulfonylharnstoff* oder einem Glitazon; als Dreifach-Kombination mit Metformin und einem Sulfonylharnstoff* oder mit Metformin und einem Glitazon, wenn Diät und Bewegung zusammen mit diesen Wirkstoffen den Blutzucker nicht ausreichend senken können [1]. Ferner ist Sitagliptin zusätzlich zu Insulin* (mit/ohne Metformin) zugelassen, wenn Diät und Bewegung sowie eine stabile Insulindosis den Blutzucker nicht ausreichend senken [1].

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DBfK Südost

Weg mit den Hürden im Pflegealltag

  • Aktion beim DBfK-Kongress zum Tag der Pflegenden am 10. Mai 2016 in Erlangen
  • Patienten- und Pflegebeauftragter Karl-Josef Laumann spricht über die aktuelle Pflegepolitik

München (4. Mai 2016) - Ständiges Einspringen, kurzfristige Übernahme von Schichten, keine freies und planbares Wochenende mehr, von Erholungspausen kann keine Rede sein: Pflegende aus ganz Bayern kommen am 10. Mai 2016 zum Kongress zum Tag der Pflegenden in Erlangen zusammen, um auf die prekären Arbeitsverhältnisse in vielen Einrichtungen hinzuweisen. Sie wollen den Druck auf die Politik erhöhen, fordern ihr gesetzliches Recht auf Frei ein und wenden sich mit der öffentlichkeitswirksamen Aktion „Weg mit den Hürden im Pflegealltag“ an den Patienten- und Pflegebeauftragten Karl-Josef Laumann, der in einem symbolischen Akt mit der Schere den Pflegeberuf von ihren Zusatzbelastungen befreien soll. Beim DBfK-Kongress zum Tag der Pflegenden stehen aktuelle pflegerische und berufspolitische Themen auf der Agenda, unter anderem geht es auch um die aktuelle Debatte zur Reform der Pflegeausbildung.

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DBfK Nordost

Tarifvertrag zur Personalausstattung in der Pflege ist ein Meilenstein

Berlin (4. Mai 2016) - Nach jahrelangen Tarifauseinandersetzungen konnten sich ver.di und Charité auf einen Tarifvertrag einigen, den es so in Deutschland noch nicht gegeben hat. Er wurde vor dem Wochenende, am Freitag Nachmittag, vom Ärztlichen Direktor Ulrich Frei und der ver.di-Verhandlungsführerin Meike Jäger unterzeichnet.

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Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome

Basel, Schweiz (3. Mai 2016) - Körperliche Aktivität kann bestimmte Symptome der Multiplen Sklerose positiv beeinflussen: Patientinnen, die Yoga und Aquafit betreiben, leiden weniger unter Müdigkeit, Depressivität und Hautkribbeln, wie Forschende der Universität und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel mit iranischen Kollegen nachweisen.

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Welthändehygienetag am 5. Mai 2016

Hygiene schützt! Erregersteckbriefe der BZgA informieren

Köln (2. Mai 2016) - Regelmäßiges und gründliches Händewaschen schützt vor Infektionen. Daran erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Welthändehygienetag. Der jährliche Aufruf der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 5. Mai richtet sich in erster Linie an Personen, die in Gesundheitsberufen tätig sind. Doch jeder kann dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko für sich und andere zu senken.

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BVMed: Kritik an neuen Krankenkassen-Ausschreibungen von komplexen Hilfsmittel-Versorgungen. Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, sieht beim Thema Hilfsmittel-Ausschreibungen einen dringenden politischen Handlungsbedarf, da von Krankenkassen mittlerweile auch dienstleistungsintensive und komplexe Bereiche wie die Stomaversorgung oder die Versorgung mit Antidekubitus-Hilfsmitteln ausgeschrieben werden. 'Wir befürchten ein weiteres Absinken des Versorgungsniveaus', so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Die Politik müsse vor dem Hintergrund der jüngsten Bekanntgaben von Hilfsmittelausschreibungen handeln, damit eine angemessene Patientenversorgung nicht unter dem Spardiktat der ausschreibenden Krankenkassen leidet. Photo und Copyright: BVMedBVMed

Kritik an neuen Krankenkassen-Ausschreibungen von komplexen Hilfsmittel-Versorgungen

Berlin (2. Mai 2016) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, sieht beim Thema Hilfsmittel-Ausschreibungen einen dringenden politischen Handlungsbedarf, da von Krankenkassen mittlerweile auch dienstleistungsintensive und komplexe Bereiche wie die Stomaversorgung oder die Versorgung mit Antidekubitus-Hilfsmitteln ausgeschrieben werden. "Wir befürchten ein weiteres Absinken des Versorgungsniveaus", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Die Politik müsse vor dem Hintergrund der jüngsten Bekanntgaben von Hilfsmittelausschreibungen handeln, damit eine angemessene Patientenversorgung nicht unter dem Spardiktat der ausschreibenden Krankenkassen leidet.

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3M Littmann Stethoskop 3200. Photo und Copyright: 3M CompanyVon Laënnec erfunden, von Littmann optimiert

200 Jahre Stethoskop: Vom Hörrohr zum Hightech-Instrument

Neuss (28. April 2016) - Seit es vor 200 Jahren erfunden wurde, gilt das Stethoskop als eines der wichtigsten Diagnose-Instrumente. Das ist in erster Linie David Littmann zu verdanken: Seine Entwicklung des doppelseitigen Bruststücks hat die Möglichkeiten der Auskultation wesentlich erweitert. Deren Befund ist für die meisten Mediziner auch durch bildgebende Verfahren nicht zu ersetzen.

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Patienten mit Lungenhochdruck

Bewegungstraining kräftigt geschwächtes Herz

Heidelberg (27. April 2016) - Trainingsstudie bei Lungenhochdruck mit Forschungspreis der René-Baumgart Stiftung ausgezeichnet. Studie zeigt: Bereits nach 15 Wochen verbessert ein individuell angepasstes Bewegungsprogramm die Sauerstoffaufnahme und die Herzkraft. Invasive Messungen mittels Katheter zeigen erstmals direkten Effekt auf die Herzleistung. Wissenschaftler der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg veröffentlichten Studienergebnisse im European Heart Journal.

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Wegweisende Erkenntnisse im Atemwegs- und Beatmungsmanagement von Schlaganfallpatienten

Jena (27. April 2016) - Wann ist der beste Zeitpunkt, eine Tracheotomie (umgangssprachlich „Luftröhrenschnitt“) bei schwer erkrankten Schlaganfallpatienten durchführen? Wie sollten Patienten während einer endovaskulären Schlaganfalltherapie – also der Entfernung des Blutgerinnsels mittels Katheter – beatmet und sediert werden? Fragen, die für Schlaganfallpatienten in Deutschland und die behandelnden Ärzte eine hohe Relevanz haben. Antworten liefert jetzt PD Dr. med. Julian Bösel, Oberarzt an der Neurologischen Klinik der Universität Heidelberg. Gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe erforscht er das Atemwegs- und Beatmungsmanagement von Patienten mit schweren ischämischen oder hämorrhagischen Schlaganfällen.

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DBfK

Zurück zur Patientenorientierung!

Berlin (27. April 2016) - Krankenhausversorgung muss sich an den Bedürfnissen kranker Menschen ausrichten, ihr Ergebnis am Nutzen aus Patientensicht messen lassen. Das fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) aus Anlass der morgen beginnenden DBfK-Fortbildungstage für Pflegeberufe im Operationsdienst in Berlin.

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Der Patient im Fokus

Therapieentscheidung bei oraler Antikoagulation

Mannheim (27. April 2016) - Die Vorteile einer engmaschigen Therapiekontrolle bei Vitamin‑K‑Antagonisten (VKA) wurden auf dem 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) im Rahmen des Symposiums „Spannungsfeld Antikoagulation: Innovation versus Praxiserfahrung" diskutiert. Im Gegensatz zur Therapie mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) kann bei VKA ein hohes Maß an Transparenz erreicht und bei Bedarf die Dosierung individuell angepasst werden. Die Auswahl des adäquaten Antikoagulans ist immer patientenindividuell zu treffen und von einer Vielzahl von Faktoren abhängig, so der Tenor der Veranstaltung.

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Forschungsprogramm Mensch-Technik-Interaktion. Photo: Bundesministerium für Bildung und ForschungAktuelle Umfrage

Service-Roboter statt Pflegeheim ?

Berlin (25. April 2016) - Service-Roboter oder Pflegeheim? Die Antwort der Deutschen ist eindeutig: 83 Prozent der Bundesbürger können sich vorstellen, einen Service-Roboter zuhause zu nutzen - wenn sie dadurch im Alter länger in den eigenen vier Wänden wohnen könnten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) anlässlich der Hannover Messe durchgeführt hat. Mehr als die Hälfte aller Befragten (56 Prozent) können sich demnach schon jetzt vorstellen, einen Service-Roboter für den eigenen Haushalt zu kaufen. Auch wenn bislang nur jeder vierte Bundesbürger Kontakt mit einem Roboter hatte, sind 76 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass Service-Roboter in Zukunft eine immer wichtigere Rolle in ihrem Alltag spielen werden. Die Forschung an Service-Robotern für den Einsatz in Haushalt, Pflege und Gesundheit halten daher 80 Prozent der Befragten für wichtig oder sogar sehr wichtig.

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Initiative Schmerzlos. Photo Christopher Futcher iStock.com5. Dreiländertagung – Kopfschmerzsymposium der DMKG, ÖKSG und SKG

„Kopfschmerzen bei Jugendlichen – der Herausforderung begegnen“

Tutzing (22. April 2016) – Im Fokus des Symposiums „Kopfschmerzen bei Jugendlichen – der Herausforderung begegnen“ auf der 5. Dreiländertagung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG) und der Schweizerischen Kopfwehgesellschaft (SKG) in der Evangelischen Akademie in Tutzing standen seltene idiopathische Kopfschmerzerkrankungen im Kindes- und Jugendalter sowie Optionen zur altersgerechten Therapie. Das Symposium wurde von der Initiative Schmerzlos zum richtigen Umgang mit Schmerzen bei Jugendlichen, einer Aufklärungskampagne von RB (Reckitt Benckiser), unterstützt.

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Deutsche Gesellschaft für Geriatrie

S3-­Leitlinie zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit erschienen

München (21. April 2016) - Wenn Schmerzen in den Beinen zum Stehenbleiben zwingen: Rund 4,5 Millionen Deutsche leiden an Durchblutungsstörungen in den Extremitäten, der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) ist nun eine neue S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge erschienen, auch mit Blick auf erweiterte Therapiemöglichkeiten katheterinterventioneller Verfahren. Insgesamt 23 Fachgesellschaften waren beteiligt – auch die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Denn gerade bei geriatrischen Patienten ist die Behandlung schwierig, da Symptome oft spät erkennbar sind.

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Multimedikation

Fremdsprachige Patienteninformationen erschienen

Berlin (21. April 2016) - Richtig eingesetzt helfen Medikamente, Krankheiten vorzubeugen, Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu heilen. Wer aber wegen vieler Beschwerden dauerhaft behandelt wird, muss oft eine Menge Tabletten schlucken. In der Fachsprache heißt die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente Multimedikation oder Polypharmazie. In der Kurzinformation "Nehme ich zu viele Medikamente ein?" erfahren Leser, wie es zu Multimedikation kommt und welche Risiken damit verbunden sind.

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base1_Studie. Photo: MPIB/K.GroßKernergebnisse der Berliner Altersstudie II

Die Phänomene des Alterns

Berlin (20. April 2016) - Kernergebnisse der Berliner Altersstudie II veröffentlicht: Wie altern wir heute und wie gelingt es vielen Menschen, auch im Alter fit und gesund zu bleiben? Diese Fragen erforscht seit 2009 die Berliner Altersstudie II (BASE-II). Bis heute wurden mehr als 1.600 ältere und 600 jüngere Menschen von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen untersucht, darunter Psychologen, Mediziner, Ernährungs- und Sozialwissenschaftler sowie Genetiker. Wesentliche Ergebnisse liegen nun gesammelt in einem Sonderheft der Fachzeitschrift „Gerontology“ vor.

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