Pflege

Dexdor-Symposium DIVI 2016. Photo und Copyright: Tom MillerSatellitensymposium im Rahmen des 16. Kongresses der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin

Deutschland scort!
Erkennen von Schmerz, Agitation und Delir – interaktiv

Hamburg (1. Dezember 2016) - Therapie und Betreuung von Intensivpatienten bedürfen hoher Aufmerksamkeit und großer Sorgfalt seitens der Ärzte und des Pflegepersonals. Vor allem der Einsatz valider Scoring-Instrumente sollte – nicht zuletzt seit Publikation der amerikanischen PAD-Guidelines und der neuen deutschen S3-Leitlinie „Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin“ (DAS-Leitlinie)1 – konsequent umgesetzt werden. In der Praxis wird jedoch immer noch zu viel und zu tief sediert, ungezielt monitoriert und zu spät mobilisiert. Während des Satellitensymposiums „Deutschland scort! Erkennen von Schmerz, Agitation und Delir – interaktiv“ im Rahmen des 16. Kongresses der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin bot Orion Pharma den über 450 Teilnehmern die Möglichkeit, sich nicht nur theoretisch über den leitliniengerechten Umgang mit Schmerz, Agitation und Delir (PAD-Management) zu informieren.

Hepatitis C- und HIV-Prophylaxe

Mikrowelle schützt vor Virusübertragung im Drogenmilieu

Hannover (29. November 2016) - Die Übertragung von Hepatits C- und HI-Viren zwischen Drogenabhängigen, die sich Heroin injizieren, ist ein globales Gesundheitsproblem. Beispielsweise infizieren sich inzwischen über 80 Prozent der neuen Hepatitis C-Patienten durch den Austausch kontaminierter Drogenbestecke untereinander. Wissenschaftler des TWINCORE haben eine einfach anzuwendende, zuverlässige Methode entwickelt, mit der sie das Risiko der Virusübertragung durch Drogenbestecke minimieren können: Mikrowellenbestrahlung. Die Methode wurde kürzlich in Scientific Reports veröffentlicht.

Diabetes-Aufklärungskampagne „Deutschland misst!“: Fast jeder fünfte Teilnehmer ist gefährdet. Rund 50.000 Teilnehmer sind dem Aufruf von „Deutschland misst!“ gefolgt und haben online mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test (www.2mio.de) ihr persönliches Risiko, in den nächsten 5 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, ermittelt. Die Auswertung der repräsentativen Stichprobe* ist eindeutig: Rund 19% der Teilnehmer liegen mit einem Ergebnis über 55 Punkten im gelben bis tiefroten Bereich, was mindestens einem erhöhten Risiko entspricht; jeder zehnte lag sogar über der kritischen Marke von 63 Punkten, was auf ein hohes oder sehr hohes Risiko hindeutet.Diabetes-Aufklärungskampagne „Deutschland misst!“

Fast jeder fünfte Teilnehmer ist gefährdet

 

Berlin (29. November 2016) – Rund 50.000 Teilnehmer sind dem Aufruf von „Deutschland misst!“ gefolgt und haben online mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test (www.2mio.de) ihr persönliches Risiko, in den nächsten 5 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, ermittelt. Die Auswertung der repräsentativen Stichprobe* ist eindeutig: Rund 19% der Teilnehmer liegen mit einem Ergebnis über 55 Punkten im gelben bis tiefroten Bereich, was mindestens einem erhöhten Risiko entspricht; jeder zehnte lag sogar über der kritischen Marke von 63 Punkten, was auf ein hohes oder sehr hohes Risiko hindeutet. 
 

DBfK

Wer gesundpflegen soll, muss gesunderhalten werden!

Berlin (29. November 2016) - Mit den heute veröffentlichten Daten des BKK Gesundheitsreport 2016 „Gesundheit und Arbeit“ wird deutlich, wie stark sich die anhaltend belastenden Arbeitsbedingungen in der Pflege für die Beschäftigten auswirken. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat seit Jahren davor gewarnt, offenbar vergeblich. „Alle Jahre wieder alarmierende Zahlen. Alle kennen die Trends, alle wissen um die Probleme, aber niemand packt bisher die Ursachen wirklich an“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. „Dass AltenpflegerInnen mit weitem Abstand die meisten Fehltage wegen psychischer Störungen aufweisen – das 37-fache der Berufsgruppe mit den wenigsten Fehltagen dieser Krankheitsart - ist dramatisch. Dicht dahinter folgen die Beschäftigten der Gesundheits- und Krankenpflege in diesem Ranking.

Bundesverband Geriatrie

Facharzt für Geriatrie gefordert

Berlin (28. November 2016) - Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Geriatrie haben Experten aus 331 Fachabteilungen bzw. Einrichtungen für Altersmedizin über die Weiterentwicklung der fachspezifischen Versorgungsstrukturen und die gesundheitspolitischen Beschlüsse der Bundesregierung beraten. In diesem Kontext wurde auch das neue Weißbuch Geriatrie vorgestellt. Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Frau Barbara Klepsch, hob in ihrem Grußwort die Bedeutung der medizinischen Versorgung betagter und hochbetagter Patienten hervor.