Pflege

Abb.1: 3D-Modell der intelligenten und adaptiven Matratze. © Foto Ergo-TecAssistierte Pflege von morgen

Intelligente Matratze zur Verhinderung von Druckgeschwüren bei immobilen Patienten

Erlangen (9. November 2016) - Rund 400.000 Menschen leiden jährlich in Deutschland unter schmerzhaften Druckgeschwüren der Haut, sogenannten Dekubitus-Wunden. Diese treten meist bei bettlägerigen und immobilen Patienten auf, die nicht häufig genug umgelagert oder mobilisiert werden können. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickelte mit fünf Partnern eine Mat-ratze, die Dekubitus verhindern und behandeln kann. Vom 14. bis 17. November stellt das Fraunhofer IIS einen Prototypen auf der Medica in Düsseldorf vor.

Abb.: Beim Besuch eines Erlebnisparks konnten Kinder und Jugendliche aus Süddeutschland mit einer seltenen, erblichen Stoffwechselstörung einen unbeschwerten Tag genießen – für die Organisation und die passende Verpflegung sorgten Mitarbeiter von Nutricia. Photo und Copyright: Nutricia GmbH25-jähriges Jubiläum

Nutricia feiert Geburtstag mit sozialem Engagement

Erlangen (9. November 2016) – In diesem Jahr feiert die auf medizinische Ernährung spezialisierte Nutricia GmbH ihr 25-jähriges Bestehen am deutschen Markt. Dies hat das Unternehmen zum Anlass genommen, sich mit 25 sozialen Aktionen, die die Mitarbeiter organisiert und durchgeführt haben, bei seinen Patienten zu bedanken und sich damit für sozial benachteiligte Menschen einzusetzen.

Ursachen ungeplanter Verlegungen auf die IPS

"Patchwork" im Monitoring

Zürich, Schweiz (7. November 2016) - Die ungeplante Verlegung von Patientinnen und Patienten von allgemeinen Bettenstationen auf die Intensivstation (IPS) ist ein ernstes unerwünschtes Ereignis und mit einer hohen Mortalität verbunden. Ein wesentliches Ziel ist es daher, Patienten, deren Allgemeinzustand sich während des Spitalaufenthalts verschlechtert, so früh wie möglich zu detektieren und durch eine frühzeitig eingeleitete Therapie, Notverlegungen auf die IPS zu vermeiden. Die Ursachen, die einer verspäteten Erkennung und der folgenden ungeplanten Verlegung auf die IPS zugrunde liegen, sind jedoch noch nicht intensiv erforscht.

Abb. (oben): Sina Coldewey leitet neue Nachwuchsgruppe 'Translational Septomics' und arbeitet als Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Uniklinikum Jena. Foto: Michael Szabó/ UKJTranslational Septomics

Sepsisforschung im Labor und auf der Intensivstation

Jena (8. November 2016) - Trotz verbesserter intensivmedizinischer Behandlungsmöglichkeiten sterben mehr als ein Drittel der Sepsispatienten an der Erkrankung, die im Volksmund häufig „Blutvergiftung“ genannt wird. Eine Sepsis entsteht, wenn die körpereigene Abwehrreaktion gegen eine Infektion das eigene Gewebe und die Organe schädigt. Auch nach überstandener Sepsis erholen sich die Organfunktionen oft nicht vollständig, so dass die Lebensqualität der Patienten eingeschränkt ist. Die molekularen Mechanismen dieser Organfunktionsstörung sind noch nicht vollständig verstanden, und ihre Bedeutung für die Langzeitprognose der Sepsispatienten kaum erforscht.

bvmedBilderweltHomecare. Photo und Copyright: BVMedModerne Wundversorgung

Patienteninformation zur Wundversorgung online

  • BVMed informiert über Leistungsansprüche der Patienten und bedarfsgerechte Versorgungsangebote

Berlin (7. November 2016) - In Deutschland leiden etwa 890.000 Menschen an komplexen Wunden mit einem chronischen Verlauf. Experten weisen darauf hin, dass eine intensivere Patienteninformation und -aufklärung dazu beiträgt, die Situation der Betroffenen zu verbessern. Die im BVMed organisierten Hersteller moderner Wundauflagen haben das Thema aufgegriffen und bieten einen aktuellen Überblick zu Therapieangeboten und Leistungsansprüchen der Patienten.