Pflege

Die neue Therapie-Generation Maviret® (Glecaprevir/Pibrentasvir, G/P) von AbbVie

Don´t look back: Auf dem Weg in ein Leben ohne Hepatitis C

Wiesbaden (18. August 2017) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2030 Hepatitis C weltweit zu besiegen.1 Hintergrund dieser Vision sind die enormen Fortschritte in der Hepatitis-C-Therapie durch die Einführung von DAA-Kombinationstherapien (direct acting antivirals, DAA) seit 2014. Diese können heute bereits viele Patienten von Hepatitis C heilen. Neue innovative DAA-Kombinationstherapien haben nun den Anspruch, die Therapie zu vereinfachen und breiter einsetzbar zu machen.2 Mit diesem Ziel hat AbbVie die neue Therapie-Generation Maviret® (Glecaprevir/Pibrentasvir; G/P) zur Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C entwickelt. Das kürzlich zugelassene Therapieregime steht als pangenotypische 8-Wochen-Therapie zur Behandlung therapienaiver* Hepatitis-C-Patienten ohne Zirrhose für alle Genotypen (GT1-6) zur Verfügung. Diese Patientengruppe macht heutzutage den Großteil der Patienten in Deutschland aus. Die Einnahme erfolgt einmal täglich und ist komplett Ribavirin-frei.3,4 Im Rahmen des Launch-Pressegesprächs zur Markteinführung von Maviret verdeutlichten Prof. Dr. Heiner Wedemeyer, Hannover und Prof. Dr. Christoph Sarrazin, Wiesbaden, gemeinsam mit Dr. Bettina König, AbbVie Deutschland, wie die neue Hepatitis-C-Therapie von AbbVie bestehende Herausforderungen der Hepatitis-C-Therapie beantwortet und es nun für Ärzte und Patienten heißt: "Don´t look back".

Frauen sterben kostengünstiger als Männer

Kulturelle Differenzen sorgen für Kostenunterschiede am Lebensende

 

Bern, Schweiz (3. August 2017) - Im letzten Lebensjahr verursachen Männer im Schnitt mehr Gesundheits-kosten als Frauen. Zu sterben ist in der französischen und italienischen Schweiz teurer als in der deutschen Schweiz. Das zeigt eine Analyse von Krankenkassendaten im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Lebensende" (NFP 67).
 

Krankenhäuser können in die Pflicht genommen werden: Keime kennen keine Sonntagsruhe. Photo und Copyright: HYSYSTKrankenhäuser können in die Pflicht genommen werden

Keime kennen keine Sonntagsruhe

Düsseldorf (14. Juli 2017) - Die desinfizierende Reinigung der Patientenzimmer findet in vielen Kliniken offenbar von Montag bis Freitag statt. So werden nach einer Umfrage der Gesellschaft für Krankenhaushygiene am Sonntag 52 Prozent der Patientenzimmer nicht gereinigt, in 38 Prozent findet nur eine Sichtreinigung statt. Auch am Mittwochnachmittag und samstags lässt die Reinigung im patientennahen Umfeld zu wünschen übrig. „Die in der aktuellen Apothekenumschau zitierte Umfrage stammt zwar aus dem Jahr 2013, aber in vielen Kliniken ist das exakt die Situation, die wir vorfinden“, bestätigt Thomas Meyer, Geschäftsführer des Krankenhausberatungsunternehmens HYSYST.

Abbvie

Maviret® erhält Zulassung zur pangenotypischen 8-Wochen-Therapie der chronischen Hepatitis C

 

  • Mit Maviret (Glecaprevir/Pibrentasvir; G/P) steht ab sofort für den Großteil aller Hepatitis-C-Patienten, unabhängig vom Genotyp, eine einmal tägliche 8-Wochen-Therapie zur Verfügung 1,2
  • Das beschleunigte Zulassungsverfahren unterstreicht die Innovationskraft dieser Wirkstoffkombination
  • In den Zulassungsstudien erreichten bis zu 100 % der untersuchten therapienaiven* Patienten ohne Zirrhose der Genotypen 1–6 nach 8-wöchiger Behandlung mit Maviret eine SVR12 (sustained virologic response 12 Wochen nach Therapieende)2,3

 

 

Wiesbaden (31. Juli 2017) – Die Europäische Kommission hat Maviret® (Glecaprevir/Pibrentasvir; G/P) als pangenotypische Therapie zur Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C zugelassen. Maviret kann damit als einmal tägliche, pangenotypische 8-Wochen-Therapie zur Behandlung therapienaiver*, nicht-zirrhotischer Hepatitis-C-Patienten aller Genotypen (GT1–6) ohne Ribavirin eingesetzt werden.2 Diese bilden die größte Behandlungsgruppe unter den HCV-Infizierten.1 Maviret kombiniert zwei neu entwickelte antiviral wirksame Substanzen (direct-acting antiviral agents, DAAs) – den NS3/4A-Protease-Inhibitor Glecaprevir (100 mg) und den NS5A-Inhibitor Pibrentasvir (40 mg) – mit einem gut belegten Sicherheitsprofil.3,4 Die Wirksamkeit ist unabhängig von Viruslast und Baseline-Resistenzen.2 Die Innovationskraft dieser Wirkstoffkombination wird durch die beschleunigte Zulassung – in einem der bislang schnellsten zentralen Zulassungsverfahren in der Europäischen Union (EU) – unterstrichen. Maviret ist ab sofort auf dem deutschen Markt verfügbar.

Wegen Stress

Mehr als die Hälfte aller Pflegekräfte haben körperliche Beschwerden

  • Hohes Stresslevel an normalem Arbeitstag für jede fünfte Krankenschwester
  • Mehr als die Hälfte der Teilnehmer an Asklepios Umfrage leidet unter körperlichen Symptomen
  • Stress kommt von Bürokratie/Dokumentation, Arbeitsverdichtung und zu wenig Zeit pro Patient

Hamburg (6. Juli 2017) - Mehr als die Hälfte aller Pflegekräfte in Pflegeheimen, im ambulanten Pflegedienst und in Kliniken leidet aufgrund von Stress häufig oder regelmäßig unter körperlichen Beschwerden, ein Drittel unter psychischen Symptomen. Auslöser von Stress sind zu viel Bürokratie und Dokumentation, Arbeitsverdichtung und zu wenig Zeit pro Patient. Am wenigsten belasten Mobbing und Personalmangel. Das ergab eine online-Befragung von 240 Pflegekräften aus Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten in Deutschland, durchgeführt von DocCheck im Auftrag der Asklepios Kliniken. Während in Kliniken mit 45 Prozent die Arbeitsverdichtung generell am meisten belastet, sind es in Pflegeheimen mit 51 Prozent zu wenig Zeit pro Bewohner und im ambulanten Pflegedienst mit 44 Prozent die Bürokratie und Dokumentation. Das gleiche steht auch für Pflegepersonal privater Kliniken mit 41 Prozent im Vordergrund, damit deutlich stärker als die bekanntermaßen in Deutschland besonders hohe Arbeitsverdichtung (26 Prozent), unter der ihre Kollegen unter öffentlicher (37 Prozent) und konfessioneller (38 Prozent) Trägerschaft am stärksten leiden.