Pflege

DBfK

Mehr Ausbildung: ja – wenn an den Rahmenbedingungen gearbeitet wird

Berlin (28. Januar 2019) - „Wir legen los – ab morgen!“ Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey gab zusammen mit Bundesgesundheitsminister  Jens Spahn und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil heute in Berlin den Startschuss für die „Ausbildungsoffensive Pflege“. Im großen Kreis von Akteuren – darunter der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) - wurden die Kernelemente des auf vier Jahre angelegten Projekts der Konzertierten Aktion Pflege erarbeitet.

DiaTec 2019

Digitalisierung und Telemedizin bieten große Chancen für Prävention und Therapie von Diabetes

Berlin (25. Januar 2019) - Wie können digitale Lösungen optimal dazu beitragen, die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Diabetes zu verbessern? Um Behandlern und Patienten den Alltag wirklich zu erleichtern, muss eine digitale Infrastruktur mit entsprechenden Prozessen verknüpft werden. Digitale Tools und telemedizinische Lösungen rücken zudem auch im Bereich der Prävention vermehrt in den Blickpunkt. Welche Zukunftschancen sich aus Telemedizin und Digitalisierung für Prävention und Therapie von Diabetes bieten, diskutierten Experten in einem Symposium von Roche Diabetes Care Deutschland im Rahmen der DiaTec 2019 in Berlin.

RCTs und Real-World-Studien unterstreichen günstiges Hypoglykämieprofil  von Insulin glargin 300 E/ml

Typ-2-Diabetes: Weniger Hypoglykämien mit Toujeo®

Frankfurt am Main (21. Januar 2019) - Im Jahr 2018 wurde eine ganze Reihe relevanter klinischer Daten zu Insulin glargin 300 Einheiten pro Milliliter (E/ml, Toujeo®) publiziert – darunter der erste direkte Vergleich mit Insulin degludec. Dr. Tobias Wiesner, Leipzig, präsentierte die BRIGHT-Studie, die erste randomisierte, kontrollierte Head-to-Head-Studie, die Insulin glargin 300 E/ml mit Insulin degludec verglich: Die randomisierte, kontrollierte Studie zeigte, dass bei insulinnaiven Patienten mit Typ-2-Diabetes unter beiden Basalinsulinen eine vergleichbare Blutzuckersenkung erreicht wurde, die jedoch unter Insulin glargin 300 E/ml in der Titrationsphase (Woche 0 bis 12) mit weniger hypoglykämischen Ereignissen assoziiert war als unter Insulin degludec.1 Positive Ergebnisse erbrachten auch die nicht-interventionellen Studien Toujeo-1, TOP-2 und Toujeo-Neo T2DM, die Insulin glargin 300 E/ml im Praxisalltag in Deutschland untersuchten.2,3,4

Sche1ssyp klDiabetes

Kampagne gegen den SCHE1SSTYP

München (22. Januar 2019) - Mit einer ungewöhnlichen Kampagne in mehreren deutschen Städten wird zurzeit für Diabetes Typ 1 sensibilisiert. Das Ziel der dahinterstehenden Forscher ist es, Risikopatienten zu identifizieren – und bei ihnen zu verhindern, dass die Krankheit überhaupt erst ausbricht. Timmy hat es. „TIMMY IST T1MMY“. Auch Tina gehört dazu: „TINA IST T1NA“. Sie beide haben den „SCHE1SSTYP“: Diabetes Typ 1. Die Plakat-Kampagne, die derzeit mit insgesamt 1500 Plakaten in mehreren deutschen Großstädten ausgerollt wird, erregt sofort Aufmerksamkeit. Genau das ist auch beabsichtigt.

Wirkung von natürlichem Braunalgenextrakt bei experimentellem Lungenhochdruck

Braunalgenextrakt als neuer therapeutischer Ansatz bei Lungenhochdruck

Gießen (14. Januar 2019) - Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie, PH) ist eine schwere Krankheit der Lunge und des Herzens – und sie ist nicht heilbar. Zwar können Medikamente das Leiden Betroffener lindern, dennoch nimmt die Erkrankung in der Regel einen fortschreitenden und lebensbedrohlichen Verlauf, sodass letztlich eine Lungentransplantation erforderlich ist. „Charakteristisch für die pulmonale Hypertonie ist der krankhaft erhöhte Blutdruck im Lungenkreislauf, der zu Atemnot und verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit führt“, erklärt der Gießener Lungenforscher Prof. Dr. Ralph Schermuly, Zentrum für Innere Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Er forscht mit seinem Team am Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL, Hauptsitz an der JLU) an neuen Therapien gegen Lungenhochdruck. Der unheilvolle Kreislauf bei dieser Krankheit: Damit die Lunge gut durchblutet wird, muss das rechte Herz stark pumpen, was langfristig zu mehr Muskelmasse des rechten Herzens und schließlich zu einer Herzmuskelschwäche führt.