Home Parkinson Sifrol® Retard bei Morbus Parkinson: Therapievorteile durch Einmalgabe
25 | 10 | 2014
Pflege
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
PDF Drucken E-Mail

Sifrol® Retard bei Morbus Parkinson:

Therapievorteile durch Einmalgabe

Berlin (21. Juni 2010) - Knapp ein Jahr nach der Einführung der neu entwickelten Darreichungsform Sifrol® Retard (Pramipexol Retard) werten Parkinson-Experten aus Klinik und Praxis die Einmalgabe als Fortschritt in der medikamentösen Therapie.* Denn um die Compliance von Parkinson-Patienten zu unterstützen und die Behandlungsergebnisse langfristig zu optimieren, sollte die Therapie nach ihrer Ansicht so unkompliziert wie möglich sein. Pramipexol Retard muss statt dreimal nur einmal täglich eingenommen werden.1

Laut Prof. Heinz Reichmann, Dresden, ergeben sich durch die Einmalgabe von Sifrol Retard® wesentliche Therapievorteile – eine reduzierte Tablettenlast und eine verbesserte Compliance der Patienten. Bei einer kontinuierlichen Wirkstoff-Freigabe über 24 Stunden zeige die Retardform zudem weniger Fluktuationen im Plasmakonzentrationsverlauf als eine dreimal tägliche Gabe des unretardierten Pramipexol.2 Gleichmäßigere Wirkspiegel, die durch eine kontinuierliche Freisetzung über 24 Stunden erzielt werden, könnten dazu beitragen, Wirkverluste über den Tagesverlauf zu vermeiden. Als therapeutische Konsequenz, so Reichmann, erhoffe man sich eine bessere motorische Symptomkontrolle im Tagesverlauf, weniger nächtliche oder morgendliche Beschwerden wie Akinese und die Vermeidung langfristiger motorischer Spätkomplikationen.


Ad-hoc-Umstellung über Nacht

Mit der neuen Darreichungsform können Parkinson-Patienten über Nacht von einer dreimal täglichen Einnahme auf eine einmal tägliche Pramipexol-Gabe umgestellt werden. Wie eine Umstellungsstudie gezeigt hat, war bei 84,5 Prozent der Patienten eine ad hoc-Umstellung erfolgreich; bei 82,8 Prozent der erfolgreich umgestellten Patienten war keine Dosisanpassung erforderlich.3 Ergebnisse klinischer Studien bei Patienten im Früh- als auch im Spätstadium der Parkinsonerkrankung bestätigen zudem die zuverlässige Wirksamkeit und Verträglichkeit von Pramipexol-Retard. Im Frühstadium der Erkrankung ist die retardierte Darreichungsform ebenso wirksam und verträglich wie der bisher dreimal tägliche Standard Pramipexol.4 Auch bei bereits länger bestehender Krankheit und zunehmender Ausprägung motorischer Fluktuationen unter L-Dopa zeigt sich eine signifikante Reduktion der UPDRS (Unified Parkinson Disease Rating Scale) II und III-Scores sowie eine deutliche Verminderung der Off-Zeiten.5


Einfaches Therapieregime für die Praxis

Nur zwei von zehn Parkinson-Patienten halten sich an das verordnete Einnahmeschema.6 „Die eigenständige Veränderung der Dosis kann dazu führen, dass die Parkinsonsymptomatik bestehen bleibt oder dass sich motorische Fluktuationen, Hypokinesien, Akinesen, Dystonien, Freezing und On-Off-Symptome entwickeln", erläuterte Dr. Joachim Rings, Leverkusen. Studien haben gezeigt, dass die Compliance umso besser ist, je einfacher das Dosierungsschema. Im Vergleich zur drei- oder viermal täglichen Einnahme eines Medikaments fördert die einmal tägliche Gabe daher deutlich die Compliance.6 Die positiven Auswirkungen des unkomplizierten Therapieregimes mit Pramipexol Retard lassen sich auch anhand der Praxiserfahrungen von Dr. Rings und Dr. Werner Hofmann, Aschaffenburg, aufzeigen. Laut Erfahrungen der beiden Neurologen profitieren nicht nur Patienten mit hoher Tablettenlast, komplexen Therapieschemata oder geringer Therapietreue von Pramipexol Retard. Auch bei Parkinson-Patienten mit kognitiven Einbußen und Depressionen lasse sich das Risiko fehlerhafter oder vergessener Tabletteneinnahmen durch die Einmalgabe reduzieren. Patienten mit fluktuierenden Wirkstoffspiegeln könnten von der kontinuierlicheren Wirkstoff-Freisetzung und den gleichmäßigeren Plasmaspiegeln der Retardform profitieren.

 

Anmerkung

* Quelle: Pressegespräch Boehringer Ingelheim "Sifrol® Retard in der Praxis – Erfahrungen mit der Um- und Neueinstellung", 21. Juni 2010, 10-11.30 Uhr, im Rahmen des Congress of the European Neurological Society, Berlin

 

Referenzen

  1. Chwieduk CM et al, CNS Drug 2010
  2. Jenner P. et al, Clin Ther. 2009
  3. Rascol O et al. Movement Disord, 2009
  4. Poewe W, et al., Movement Disord, 2009
  5. Schapira AHW et al. Movement Disord, 2009
  6. Grosset KA et al, Mov Disord 2005

 

Weitere Informationen

www.boehringer-ingelheim.de
www.mediakademie.de
www.youtube.com/user/parkinsonsmatters

 


Quelle: Pressekonferenz der Firma Boehringer Ingelheim Pharma im Rahmen des „Congress of the European Neurological Society" zum Thema „Sifrol® Retard in der Praxis – Erfahrungen mit der Um- und Neueinstellung" am 21.06.2010 in Berlin (Signum PR health communication) (tB).

 
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson