Home Parkinson
24 | 02 | 2017
Pflege
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Parkinson
PDF Drucken

Abb.: Gesunde Hefezellen (oben) und kranke Hefezellen (unten) mit Ansammlungen von α-Synuklein-Aggregaten (grün). Die Mitochondrien (rot), verantwortlich für die Zellatmung, liegen in den kranken Zellen stark fragmentiert vor, wenn der protektive Faktor Yhb1 fehlt (unten), wie die fluo-reszenzmikroskopische Analyse zeigt. Quelle: Braus / CNMPB.Von Hefezellen lernen

Neue Ansätze für die Therapie von Parkinson

Göttingen (6. September 2016) - Hefezellen gehören zu den ältesten Kulturbegleitern des Menschen für die Herstellung von Brot, Bier oder Wein. Doch Hefezellen können auch helfen, etwas Neues über komplexe menschliche Krankheiten zu lernen. Göttinger Grundlagenforscher nutzten Hefezellen als Referenzzellen für das Studium zellulärer Mechanismen bei Morbus Parkinson – und haben neue Erkenntnisse über krankmachende Prozesse gewonnen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Parkinson-Krankheit: Neue Leitlinie für Diagnostik und Therapie veröffentlicht

Berlin (6. April 2016) – Rechtzeitig vor dem Welt-Parkinson-Tag am 11. April veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) nach vierjähriger Arbeit heute die vollständig überarbeitete und erweiterte S3-Leitlinie „Idiopathisches Parkinson-Syndrom“ (IPS). Systematisch entwickelt, wissenschaftlich begründet und praxisorientiert stellt sie einen bedeutenden Fortschritt für die rund 200.000 Patienten dar, die in Deutschland von der neurodegenerativen Krankheit betroffen sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Kaffee gegen Parkinson?

 

Göttingen (17. März 2016) - Wissenschaftler des Exzellenzclusters CNMPB an der Universitätsmedizin Göttingen und des Instituts für Molekulare Medizin in Lissabon, Portugal, beschreiben schützenden Effekt von Coffein-ähnlichen Substanzen auf Nervenzellen im Parkinson Modell. Publiziert in der Fachzeitschrift „Cerebral Cortex“. Aktuelle Therapien bei Morbus Parkinson konzentrieren sich aus-schließlich auf die Linderung der Symptome, wie die für diese Erkrankung typischen motorischen Begleiterscheinungen. Eine ursächliche Behandlungsmethode gibt es nach wie vor nicht. Auffällig kurze Schritte, schlurfender Gang, erstarrte Mimik oder Zittern der Hände machen die Parkinson Krankheit in einem frühen Stadium sichtbar.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Morbus Parkinson

Patienten können von früherem Behandlungsbeginn profitieren

 

Düsseldorf (24. September 2015) - Erhaltung der Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität zählen laut den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) zu den relevanten Therapiezielen [1]. Doch schon in der frühen Erkrankungsphase können die Alltagsfähigkeiten wesentlich beeinträchtigt sein, erläuterte Prof. Dr. med. Heinz Reichmann, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden, beim 88. Jahreskongress der DGN. Er plädierte für einen früheren Behandlungsbeginn und verwies auf die Vorteile der Therapie mit langwirksamen Dopaminagonisten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Safinamid (Xadago) bei Parkinson

Kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen

 

  • Relevante Studiendaten unberücksichtigt
  • Analysen fehlen u.a. zu schwerwiegenden Nebenwirkungen bei der Vergleichstherapie und zu Langzeitdaten

 

Köln (17. August 2015) - Safinamid (Handelsname Xadago) steht seit Februar 2015 als Zusatztherapie zur Behandlung von mittleren bis späten Stadien der Parkinson-Krankheit bei Erwachsenen zur Verfügung. Der Monoaminoxidase (MAO-B)-Hemmer soll in Kombination mit Levodopa und gegebenenfalls weiteren Parkinsonmitteln dem Dopaminmangel im Gehirn entgegenwirken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Parkinson-Krankheit und Risiko Straßenverkehr

Wer darf noch ein Auto steuern?

 

Berlin (28. Juli 2015) - Das Autofahren ist für viele Menschen mit Morbus Parkinson ein wichtiges Stück ihrer Unabhängigkeit. Allerdings führt die Erkrankung zu körperlichen, psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen, die das Autofahren gefährlich machen können – für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Wer darf also noch fahren, wer nicht mehr? Vor allem Männer hängen an ihrem Führerschein. Erster Ansprechpartner ist immer der behandelnde Arzt. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hin. „Über die Fahreignung wird immer im Einzelfall entschieden. Es gibt keine allgemein gültigen Richtlinien“, sagt Privatdozent Dr. Carsten Buhmann, Ärztlicher Leiter des Bereichs Neurologie am Ambulanzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Der Neurologe hat aber festgestellt: Nach einer Tiefen Hirnstimulation (THS) fahren Parkinsonpatienten im Fahrsimulator besser Auto.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neuartiger Hirnschrittmacher

Therapie verbessert Lebensqualität bei Morbus Parkinson

 

Köln (29. Mai 2015) - Die Therapie des Morbus Parkinson besteht aktuell vor allem aus Medikamenten. Diese ist sie bei vielen Patienten nicht ausreichend und die Lebensqualität verschlechtert sich zunehmend. Eine neue Studie in sechs europäischen Zentren unter Führung des Neurologen Prof. Dr. Lars Timmermann von der Uniklinik Köln berichtet nun erstmalig über Ergebnisse eines neuartigen Hirnschrittmachers: Die behandelten Parkinson-Patienten zeigten eine erhebliche Verbesserung ihrer Beweglichkeit und Lebensqualität, brauchten weniger Medikamente und hatten weniger Probleme im Alltag. Die Ergebnisse wurden heute in Lancet Neurology veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Parkinson-Patientin lebt mit einem Schrittmacher im Gehirn

„Mir wurde ein zweites Leben geschenkt!“

 

Hamburg (14. April 2015) - Die unheilbare Nervenkrankheit zwingt Petra A. schon Anfang 40 in die Frührente. Es geht ihr immer schlechter, fast verhungert sie. Doch eine Operation – und die aufopfernde Pflege ihrer Eltern – holen sie zurück ins Leben.

Sie springt vom Stuhl auf, schnappt sich den Besen und fegt energisch die Küche. „Von einer Sekunde auf die andere war ich wieder ganz da in meinem Leben und hab‘ mich nur gewundert, dass ich schon 45 bin“, erinnert sich die heute 46-jährige Petra A. aus der Nähe von Oldenburg. Die fünf Jahre davor – wie ein schwarzes Loch, keine Erinnerung, kein Bewusstsein mehr. Sie ist gerade mal 33, arbeitet als Verwaltungsfachangestellte in der Gemeindeverwaltung. Wie aus heiterem Himmel kann sie nicht mehr richtig schreiben. Eine fast einjährige Odyssee von Arzt zu Arzt beginnt, eine qualvolle Zeit der Ungewissheit, der Ängste – und dutzender von Untersuchungen. Der Parkinson verschlechtert sich, das für ihn so typische „Zahnrad-Phänomen“ macht fließende Bewegungen für die sportlich-schlanke, junge Frau unmöglich. Erst in der Medizinischen Hochschule Hannover führt die diagnostische Spurensuche zum Erfolg: „Idiopathischer Parkinson“.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Mehr Präzision – weniger Nebenwirkungen

Neurophysiologen wollen Hirnschrittmacher bei Parkinson gezielter einsetzen

 

Tübingen (19. März 2015) – Die Tiefe Hirnstimulation (THS) durch elektrische Impulse eines Schrittmachers ist ein bewährtes Mittel gegen Bewegungsstörungen bei Parkinson. Neurophysiologen haben nun gezeigt, wie sie die THS entscheidend verbessern können. Anstelle einer gleichmäßigen Dauerstimulation sollen die Impulse nur noch dann abgegeben werden, wenn die kranken Nervenzellen auch tatsächlich aktiv sind. Auf der Pressekonferenz zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (DGKN) am 19. März 2015 in Tübingen berichteten Experten über die ersten Ergebnisse und künftige Möglichkeiten adaptiver Hirnschrittmacher.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Funktionsweise der erfolgreichen Therapiemethode für Parkinsonpatienten

Neue Erkenntnisse zur Tiefen Hirnstimulation

 

Tübingen (18. März 2015) - Tübinger Neurowissenschaftler kommen in einer neuen Studie der noch unvollständig verstandenen Funktionsweise der Tiefen Hirnstimulation (Deep Brain Stimulation – DBS) auf die Spur. DBS wird seit den 90er Jahren vor allem bei Parkinson-Patienten als eine der erfolgreichsten Behandlungsmöglichkeiten eingesetzt. Dabei werden Patienten Elektroden implantiert, die einen tiefliegenden Hirnbereich erreichen. Zur Therapie können elektrische Impulse verabreicht werden, die bei den meisten Patienten deutlich die Parkinson-Symptome Tremor (Zittern) und Rigor (Steifigkeit) vermindern und die Lebensqualität verbessern. Allein in Deutschland verfügen inzwischen mehr als 6.000 Patienten über einen solchen „Hirnschrittmacher“, die Operation wird zudem mehrere hundert Male im Jahr durchgeführt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Exergame-Training „Light Race“ mit der XBOX Kinect, Quelle: Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) / Fotograf: Ingo RappersNeuer Reha-Ansatz hilft bei Parkinson und im Alter

Mit der Spielkonsole wieder standhaft

 

Tübingen (17. Februar 2015) – Videospiele mit Bewegungssteuerung sind ein neuer Therapieansatz zur Sturzprävention bei Menschen mit Parkinson. Mit drei Trainingseinheiten pro Woche sollen diese Fitness-Spiele, sogenannten Exergames, Bewegungsabläufe verbessern und die Freude am Rehabilitations-Training erhöhen. Experten sehen in den Spielen eine flexible und motivierende Ergänzung zur klassischen Physiotherapie. Über Möglichkeiten und Grenzen der Videospiele informierte Dr. med. Matthis Synofzik auf einer Pressekonferenz, die im Rahmen der 59. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) in Tübingen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Körperliche Aktivität schützt die Nerven

Bewegungsmuffel erkranken häufiger an Parkinson

 

Berlin (11. Februar 2015) – Körperliche Aktivität ist gut für die Gesundheit, senkt das Risiko für Schlaganfall und Demenz – kann aber noch viel mehr: Bewegung schützt vor der Parkinson-Krankheit. Wissenschaftler des renommierten Karolinska Instituts in Stockholm fanden heraus, dass tägliche moderate körperliche Aktivität das Risiko für Parkinson verringert. Am deutlichsten ist dieser Effekt bei den Männern. „Wir haben nun starke Gründe anzunehmen, dass körperliche Aktivität die Wahrscheinlichkeit für eine Parkinsonerkrankung senkt – ähnlich wie das für die Alzheimerkrankheit schon bekannt ist“, erklärt Prof. Dr. Günther Deuschl von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gastrointestinale Störungen bei Morbus Parkinson

Herausforderung für Klinik und Praxis in der individualisierten Therapie

 

München (17. Januar 2015) - Gastrointestinale (GI) Störungen zählen zu den häufigsten nicht-motorischen Symptomen bei Morbus Parkinson und können den Alltag der Patienten erheblich belasten. Dennoch werden GI-Symptome bislang weder konsequent überprüft noch therapiert, erläuterte der Essener Professor Dr. med. Dirk Woitalla. Aus seiner Sicht ist hier erhöhte Aufmerksamkeit gefragt: „Die klinischen Auswirkungen von GI-Störungen haben erheblichen Einfluss auf Verlauf, Therapie und Management des Morbus Parkinson.“ Im Rahmen eines Pressegesprächs in München wies er darauf hin, dass insbesondere die Wirkung oral verabreichter Dopaminergika bei GI-Störungen verringert sein kann. Anhand konkreter Fallbeispiele aus seiner Düsseldorfer Praxis zeigte Dr. med. Michael Lorrain, welche Vorteile eine GI-unabhängige dopaminerge Stimulation für die Patienten haben kann. In einer Online-Befragung unter Leitung von Dr. med. Peter Themann, Hetzdorf, äußerten sich Betroffene und Angehörige zur Problematik von GI-Störungen und den Einfluss auf die Lebensqualität.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Parkinson

Weltweit größte Meta-Analyse identifiziert sechs neue Risikofaktoren

 

Tübingen (25. September 2014) - Tübinger Neurowissenschaftler haben gemeinsam mit internationalen Kollegen sechs bisher unbekannte genetische Risikofaktoren für die Parkinson-Erkrankung identifiziert. Die Basis der in „Nature Genetics“ veröffentlichten weltweit größten Meta-Analyse bildeten sieben Millionen genetische Variationen auf dem gesamten menschlichen Chromosomensatz. Dafür untersuchten die Forscher DNA-Proben von 19.061 Parkinson-Patienten und 100.833 gesunden Personen europäischer Abstammung. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Risiko, an Parkinson zu erkranken, bei Vorhandensein mehrerer ungünstiger Genvarianten bis auf ein Dreifaches erhöhen kann.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DGN-Kongress 2014: Rasagilin verlässlicher Therapiepartner im Krankheitsverlauf

Individuelle Konzepte in der Parkinson-Therapie: Bedeutung von MAO-B-Hemmern

 

München (17. September 2014) - Wie kann der individuelle Verlauf einer Parkinson-Erkrankung mehr Berücksichtigung auf dem Weg zur „personalisierten“ Pharmakotherapie finden? Welche Rolle können Monoaminooxidase (MAO)-B-Hemmer, wie zum Beispiel Rasagilin (Azilect®), hierbei spielen? Anhand von aktuellen Studiendaten und Falldarstellungen gingen Prof. Dr. Lars Timmermann, Köln, und Prof. Dr. Jens Volkmann, Würzburg, diesen Fragen im Rahmen des 87. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) nach. MAO-B-Hemmer erlauben im Vergleich mit L-Dopa und Dopamin-Agonisten einen langfristig klinisch sinnvollen und für den Patienten gut verträglichen Start der Parkinson-Medikation, so das Fazit der Experten. Zudem könne am Beispiel von Rasagilin gezeigt werden, dass MAO-B-Hemmer auch im weiteren Therapieverlauf effektive und unkomplizierte Kombinationspartner sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Clarium_Packshot_60_200_Retardtabletten.jpgMorbus Parkinson: Der Patient im Fokus

Mehr Tagesfrische, mehr Lebensqualität

 

München (17. September 2014) - Parkinsonpatienten, vor allem wenn sie noch berufstätig sind oder im Rentenalter einen aktiven Lebensstil pflegen, ist der Erhalt der Tagesfrische (Vigilanz) besonders wichtig. Mit Piribedil (Clarium®) steht ein Dopaminagonist zur Verfügung, der sich nicht nur positiv auf die Motorik, sondern auch auf die Tagesfrische auswirken kann. Dies trägt erheblich zur Lebensqualität der Betroffenen bei.(1)

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345WeiterEnde »

Seite 1 von 5
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson