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31 | 03 | 2017
Orthopädie
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Endoprothetik: 'Weißbuch Gelenkersatz' analysiert Entwicklung der Eingriffszahlen - 'In Deutschland wird keineswegs zu viel operiert'. Stabile Fallzahlen, hohe Indikationstreue, lange Standzeiten, weniger Infektionen: Die Behandlungsqualität von Hüft- und Kniegelenkersatz-Operationen hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Erstmalig hat das IGES-Institut im jetzt vorgelegten 'Weißbuch Gelenkersatz' Zahlen zur Versorgungssituation veröffentlicht. 'Betrachtet man die Entwicklung der Eingriffszahlen und der von den Operateuren gestellten Indikationen, zeigt sich, dass in Deutschland keineswegs zu viel operiert wird', so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Endoprothetik: "Weißbuch Gelenkersatz" analysiert Entwicklung der Eingriffszahlen

In Deutschland wird keineswegs zu viel operiert

Berlin (1. September 2016) - Stabile Fallzahlen, hohe Indikationstreue, lange Standzeiten, weniger Infektionen: Die Behandlungsqualität von Hüft- und Kniegelenkersatz-Operationen hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Erstmalig hat das IGES-Institut im jetzt vorgelegten "Weißbuch Gelenkersatz" Zahlen zur Versorgungssituation veröffentlicht. "Betrachtet man die Entwicklung der Eingriffszahlen und der von den Operateuren gestellten Indikationen, zeigt sich, dass in Deutschland keineswegs zu viel operiert wird", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

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Faire Vergleiche bei Arthroskopien am Kniegelenk durch Krankenkassendaten

Wie gut war die Knie-OP?

Göttingen (22. August 2016) - Das AQUA-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Verfahren, mit dem die Behandlungs­qualität von Arthroskopien am Kniegelenk besser beurteilt werden kann. Mithilfe der sog. Risikoadjustierung fließt eine Reihe von Faktoren in die Qualitätsbeurteilung mit ein, die auf das Behandlungsergebnis Einfluss nehmen können. Dies sind neben Alter und Geschlecht unter anderem Vor- bzw. Begleiterkrankungen oder der Schweregrad des Eingriffs. Damit lassen sich bessere und insbesondere gerechtere Qualitätsvergleiche zwischen den Operateuren herstellen. Der Bericht wurde auf der Internetseite des AQUA-Instituts veröffentlicht.

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Durch den Mund an die Wirbelsäule

Spezial-OP rettet jungen Mann nach Zugunglück

Freiburg (1. August 2016) - Durch den Mund an die Wirbelsäule: Mit einer ungewöhnlichen Operation bewahrten Unfallchirurgen und Gesichtschirurgen des Universitätsklinikums Freiburg einen jungen Mann vor einer Querschnittslähmung.

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BfArM

Metallkorrosion bei modularen Verbindungen zwischen Konusadapter (CoCr-Legierung) und Schaft (Ti-Legierung)

Bonn (22. Juli 2016) - Dem BfArM liegen derzeit mehrere Meldungen vor, bei denen jeweils eine Revisionsoperation aufgrund von Metallkorrosion der modularen Verbindung zwischen Konusadapter (CoCr-Legierung) und Schaft (Ti-Legierung) durchgeführt werden musste. Einer der betroffenen Patienten hatte sich zwei Jahre zuvor einer Operation zur Entfernung eines Pseudotumors unterziehen müssen. Betroffen sind derzeit Hüftimplantatsysteme von drei verschiedenen Herstellern.

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Hüftimplantate

Metallabrieb schädigt knochenbildende Zellen

  • Freisetzung von Ionen aus Implantaten mit Metall-Metall-Gleitpaarung

Berlin (21. Juni 2016) - Implantate, bei denen sowohl Kugelkopf als auch Gelenkpfanne aus Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierungen bestehen, sogenannte Metall-Metall-Gleitpaarungen, können im menschlichen Körper unter Belastung Metallionen freisetzen. Rückbildungen des Knochens, Osteolysen genannt, sind beobachtet worden. Einige Implantathersteller haben Produkte dieser Art bereits vom Markt genommen. Ärzte und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des DRK Klinikums Westend konnten jetzt nachweisen, dass eine Freisetzung von Chrom und Kobalt zum implantatnahen Knochenverlust beiträgt. Wie im aktuellen Fachmagazin Biomaterials* veröffentlicht ist, schädigen Metallionen die Vorläufer knochenaufbauender Zellen.

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Bei chronischer Infektion fördern Immunzellen und nicht Bakterie n den Knochenabbau am Implantat

Warum sich künstliche Gelenke lockern

Heidelberg (26. April 2016) - Für ihre wegweisenden Arbeiten zu Entzündungsprozessen an Gelenkprothesen ist Dr. Ulrike Dapunt von der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg nun mit dem Anita und Friedrich Reutner Preis der Medizinischen Fakultät Heidelberg ausgezeichnet worden. Etwa ein bis zwei Prozent der Gelenkprothesen lockern sich frühzeitig nach der Implantation, häufig hervorgerufen von einer hartnäckigen bakteriellen Infektion. Aber nicht die Aktivität der Bakterien oder deren Absonderungen schädigen direkt den Knochen. Vielmehr fördern körpereigene Immunzellen im Laufe der chronischen Entzündung dessen Abbau, wie Dr. Dapunt in ihren Forschungsprojekten entdeckte. Neu ist auch die Erkenntnis, wie die Immunzellen die in einer schleimigen Schutzschicht verborgenen Eindringlinge überhaupt erkennen. Die Wissenschaftlerin identifizierte erstmals ein Protein aus diesem sogenannten Biofilm, das die Immunantwort auslöst. Derzeit erforscht sie die molekularen Signalwege, über die Immunzellen das Biofilm-Protein wahrnehmen, und prüft, ob eine gezielte Blockade eine Lockerung des Implantats verhindern kann.

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Kongress der Europäischen Schmerzföderation

Evidenzbasierte Medikamenten-Kombination gegen Schmerzen vor der OP verkürzt Klinikaufenthalt

 

Wien, Österreich (4. September 2015) - Orthopädie-Patienten einer dänischen Universitätsklinik können nach einer Operation im Schnitt um einen Tag früher als bisher aus dem Spital entlassen werden, weil sie eine neue, evidenzbasierte Kombination von Schmerzmedikamenten vor der Operation erhalten. Das reduziert die Kosten bei gleichzeitiger Verbesserung der Behandlung, sagte die Anästhesistin Dr. Jytte Møller beim Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC in Wien. 

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Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2015, Berlin 20.-23.10.2015:

Kliniken entlassen Patienten immer früher in die Reha

 

Berlin (5. August 2015) - Fallpauschalen liefern falsche Anreize. Akut-Kliniken verlegen ihre Patienten nach einer Operation aus Kostengründen immer früher in Rehabilitations-Kliniken. Diese versorgen die Neuankömmlinge mit Schmerzmitteln und Antibiotika und übernehmen mit dem Wundmanagement zunehmend Aufgaben analog zum Krankenhaus. In Einzelfällen werden Patienten in Abstimmung zwischen Operateur und Reha-Mediziner auch wieder zurück in die Klinik geschickt, wenn Komplikationen den Reha-Erfolg gefährden.

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Orthopäden und Unfallchirurgen gegen Besteuerung von Knochentransplantaten

Keine Geschäfte mit Organspenden!

 

Berlin (19. März 2015) - Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) fordert vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) die Korrektur des Umsatzsteueranwendungserlasses, der seit 1.1.2015 menschliche Knochenspenden nicht mehr als Organspenden ansieht. Die neue Auslegung des Organbegriffes durch das BMF führt zukünftig zur Besteuerung von sogenannten allogenen menschlichen Knochen. „Wir sehen keinen Sinn darin, Knochenspenden von Organspenden abzukoppeln. Auch Knochen sind Organe des menschlichen Körpers, mit einer Anbindung an das Nervensystem und an den Blutkreislauf. Menschen spenden aus altruistischen Gründen. Wir halten eine staatliche Einkommenserzielung in Form einer Umsatzsteuer auf Knochenspenden und -transplantate für falsch“, sagt Professor Bernd Kladny, Generalsekretär der DGOU.

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Erste positive Erfahrungen zum Spondylodese-System auf dem DKOU vorgestellt: CD HORIZON® SOLERA® Spinal System mit neuer Sagittal Adjusting Screw (SAS). Am 28. Oktober 2014 gab die Firma Metronic die Markteinführung einer neuen kanülierten Version der Sagittal Adjusting Screw (SAS) für das Spondylodese-System CD HORIZON® SOLERA® Spinal System in Deutschland bekannt. Ein fixer Schraubenkopf mit einem beweglichen Sattel (Stabaufnahme) im Inneren des Kopfes ermöglicht auf der einen Seite eine fixe Position des Schraubenkopfes für die Korrektur-Manöver an der Wirbelsäule, auf der anderen eine flexible Aufnahme für den Stab, sodass Wirbelkörper nach Frakturen effizienter wieder aufgerichtet werden können. Hierbei wird auch das Stabbiegen vereinfacht, da die Verschlussschraube im Rahmen von 13° Winkel verschlossen werden kann. Die neuen Schrauben eröffnen durch ihre Kanülierung außerdem die Möglichkeit, minimal-invasiv perkutan Wirbelkörper zu stabilisieren und zu reponieren. Dr. med. Björn Hussmann, Unfallchirurg am Universitätsklinikum Essen, berichtete auf dem DKOU-Kongress über seine ersten Erfahrungen mit der neuen SAS. Photo: MedtronicErste positive Erfahrungen zum Spondylodese-System auf dem DKOU vorgestellt

CD HORIZON® SOLERA® Spinal System mit neuer Sagittal Adjusting Screw (SAS)

 

Meerbusch (28. Oktober 2014) - Am 28. Oktober 2014 gab die Firma Metronic die Markteinführung einer neuen kanülierten Version der Sagittal Adjusting Screw (SAS) für das Spondylodese-System CD HORIZON® SOLERA® Spinal System in Deutschland bekannt. Ein fixer Schraubenkopf mit einem beweglichen Sattel (Stabaufnahme) im Inneren des Kopfes ermöglicht auf der einen Seite eine fixe Position des Schraubenkopfes für die Korrektur-Manöver an der Wirbelsäule, auf der anderen eine flexible Aufnahme für den Stab, sodass Wirbelkörper nach Frakturen effizienter wieder aufgerichtet werden können. Hierbei wird auch das Stabbiegen vereinfacht, da die Verschlussschraube im Rahmen von 13° Winkel verschlossen werden kann. Die neuen Schrauben eröffnen durch ihre Kanülierung außerdem die Möglichkeit, minimal-invasiv perkutan Wirbelkörper zu stabilisieren und zu reponieren. Dr. med. Björn Hussmann, Unfallchirurg am Universitätsklinikum Essen, berichtete auf dem DKOU-Kongress über seine ersten Erfahrungen mit der neuen SAS.

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medi_logo_zone_fuer_webDeutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie

medi auf dem DKOU Kongress 2014

 

Berlin (28. Oktober 2014) - Treffen Sie medi auf dem DKOU Kongress 2014. medi freut sich auf alle Messebesucher und Medienvertreter in Halle 4.2, Stand-Nr. 43 auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie von Dienstag, 28. Oktober bis Freitag, 31. Oktober 2014, Messegelände Berlin, Jafféstraße, Eingang Süd. medi präsentiert Neues und Bewährtes für die erfolgreiche orthopädische Therapie.

 

 

 

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