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Bauchspeicheldrüse
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Nutzen lässt sich mangels Studien derzeit nicht beurteilen

Vorbericht zu PET und PET/CT bei Bauchspeicheldrüsenkrebs veröffentlicht

 

Köln (1. Juli 2013) - Der Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) allein oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) für Patientinnen und Patienten mit einem Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 1. Juli 2013 veröffentlicht. Danach ist es mangels Studien nicht möglich, belastbare Schlussfolgerungen zum patientenrelevanten Nutzen der PET oder der PET/CT zu ziehen. Bis zum 29. Juli 2013 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

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Tarceva® beim metastasierten Pankreaskarzinom

Bewährte Kombination seit fünf Jahren 

 

München (24. April 2012) - Seit 2007 ist Erlotinib (Tarceva®) der erste und bisher einzige zugelassene Kombinations-partner für Gemcitabin in der Behandlung des metastasierten Pankreaskarzinoms. Die Zulassungsstudie hat gezeigt, dass diese Kombination die Überlebenszeit der Patienten signifikant verbessern kann [1]. Im Rahmen der Pressekonferenz „Erfolgreiche Behandlung gastro-enterologischer Tumore dank zielgerichteter Therapien“ der Roche Pharma AG präsentierten Prof. Dr. Michael Geißler, Essligen, und Prof. Dr. Volker Heinemann, München, die Erkenntnisse aus fünf Jahren Kombinations-therapie sowie einen Ausblick zum zukünftigen Stellenwert von Tarceva.

 

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Neue Kurzinformation zur „Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse“

 

Berlin (30. September 2011) - Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat eine neue Kurzinformation veröffentlicht, die sich an Menschen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs und an ihre Angehörigen richtet. Sie will Betroffene darin unterstützen, die Erkrankung zu verstehen und Hinweise und Hilfen zum Umgang mit ihr geben. Grundlage für die Information bildet die evidenzbasierte Patientenleitlinie „Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse“.

 

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Abb.: Dr. Doreen Naumburger richtet das Experiment am Hochleistungslaser DRACO des FZD ein. Photo: OncoRayNeue Laser-Technologie für die Strahlentherapie der Zukunft

 

Dresden (11. August 2010) - Gegenwärtig entstehen weltweit neue Therapiezentren für die Strahlentherapie mit Ionen. Diese zerstören Krebszellen, das umgebende gesunde Gewebe wird dabei besser geschont als mit herkömmlichen Techniken. Beschleunigte Wasserstoff- und Kohlenstoff-Ionen werden vor allem gegen inoperable Tumore in strahlenempfindlichen Organen wie Hirn oder Rückenmark eingesetzt. Forscher vom FZD und vom Dresdner Zentrum OncoRay entwickeln hierfür gemeinsam eine neue Technologie: die benötigten Ionenstrahlen stammen nicht von einem normalen Beschleuniger, sondern werden von einem kompakten Laser erzeugt. Ihre ersten Ergebnisse einer Zellbestrahlung mit Ionen erscheinen nun im „New Journal of Physics“.

 

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Neoadjuvante Therapie bei Pankreaskrebs

Aktuelle Studie zeigt positive Effekte präoperativer Maßnahmen bei zuvor nicht operablen Tumoren

 

Patienten mit nicht operablen Pankreastumoren profitieren von einer präoperativen, so genannten neoadjuvanten Chemotherapie und/oder Strahlentherapie

 

Berlin (1. Juni 2010) - Mediziner des Klinikums rechts der Isar der TU München werteten für die aktuelle Studie Preoperative/Neoadjuvant Therapy in Pancreatic Cancer: A Systematic Review and Meta-analysis of Response and Resection Percentages 111 bestehende Einzelstudien der Jahre 1980 bis 2009 aus, die sich mit den Auswirkungen neoadjuvanter, also präoperativer Therapien zum Pankreaskarzinom beschäftigen. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick: 

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Neoadjuvante Therapie

Sinnvolle Option bei nicht operablen Pankreaskarzinomen

 

München (26. April 2010) - Wissenschaftler des Klinikums rechts der Isar der TU München konnten in einer aktuellen Studie zeigen, dass Patienten, deren Pankreaskarzinom zunächst nicht operabel ist, in vielen Fällen von einer neoadjuvanten Therapie profitieren. Werden sie erst nach Chemotherapie und/oder Strahlentherapie operiert, ist ihre Überlebensrate ähnlich hoch wie die der sofort operierten Patienten. Die Forschungsergebnisse der Mediziner um PD Dr. Jörg Kleeff und Dr. Sonja Gillen von der Chirurgischen Klinik des Klinikums (Direktor Prof. Helmut Friess) sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift PLoS Medicine veröffentlicht.

 

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Leitlinien und Versorgungsrealität

Therapiemöglichkeiten beim Pankreaskarzinom

 

Berlin (25. Februar 2010) - Empfehlungen zu Diagnose und Therapie des exokrinen Pankreaskarzinoms sind im Jahr 2007 in einer S3-Leitlinie publiziert worden [1]. Eine Umfrage zeigte jedoch, dass die aktuelle Versorgungssituation der Patienten noch verbessert werden kann. Erlotinib (Tarceva®), das als einzige neue Substanz in den letzten Jahren für die Behandlung des metastasierten Pankreaskarzinoms zugelassen worden ist, wird in der Leitlinie in Kombination mit Gemcitabin zur Erstlinientherapie beim metastasierten Pankreaskarzinom empfohlen. Von der Therapie profitieren vor allem die Patienten, bei denen sich eine Hautreaktion („Rash“) entwickelt. Für ein gutes Therapieergebnis ist deshalb auch ein optimales „Rash-Management“ wichtig.

 

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Erlotinib beim Pankreaskarzinom

Hautausschlag: Prädiktiver Marker für ein längeres Überleben

 

Köln (25. Juni 2009) - Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom, die bei einer Behandlung mit dem Tyrosinkinasehemmer Erlotinib (Tarceva®) einen Hautausschlag entwickeln, leben im Median signifikant länger als Patienten ohne Hautausschlag. Dies bestätigt eine beim ASCO-Kongress 2009 vorgestellte Analyse der AViTA-Studie.

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Metastasiertes Pankreaskarzinom:

Deutliche Überlebensverlängerung durch Erlotinib bei Auftreten von Hautausschlag

 

Grenzach-Wyhlen (6. Februar 2009) - Die auf dem Symposium für Gastrointestinale Karzinome (ASCO GI) vorgestellte internationale Phase-III-Studie AViTA hat gezeigt: Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom, die unter der Therapie mit Gemcitabin plus Erlotinib einen Hautausschlag („rash“) entwickeln, leben signifikant länger als Patienten, die keinen Ausschlag entwickeln. Die Überlebens-verlängerung konnte auch für Patienten mit nur leichtem Hautausschlag (Grad 1) nachgewiesen werden. Damit unterstreicht diese Studie die bisherige Empfehlung, Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom mit der Kombination Gemcitabin plus Erlotinib anzubehandeln und diese Behandlung fortzusetzen, wenn nach 4-8 Wochen ein Hautausschlag auftritt.

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Bauchspeicheldrüsenkrebs:

Analyse der Frühstadien zur besseren Früherkennung

 

Abb.: Vorläuferläsionen des Pankreaskarzinoms (200x): Tubuläre Komplexe (TC) und PanIN-Läsionen (Pfeile), die als Vorläufer des Pankreaskarzinoms betrachtet werden, liegen häufig nebeneinander im Pankreasgewebe. Bildquelle: AG PD Dr. Esposito. Neustadt a. d. Donau (20. Januar 2009) - Bauchspeicheldrüsentumoren werden nahezu ausschließlich in Spätstadien erkannt. Um eine Behandlung rechtzeitig und erfolgreich einleiten zu können, ist eine Diagnose in möglichst frühen Stadien mit so genannten Vorläuferläsionen unabdingbar. Unsere Arbeitsgruppen an der Technischen Universität München und am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg nutzen jetzt verschiedene Mausmodelle, um grundlegende Erkenntnisse über die anfänglichen Vorgänge bei der Entstehung dieser aggressiven Tumoren zu gewinnen. Mit diesen Untersuchungen sollen neue Möglichkeiten für die Früherkennung und für ein rationaleres therapeutisches Eingreifen als bisher eröffnet werden.

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„Pankreaskarzinom. Erkennen – Begreifen – Behandeln“

Ambitioniertes Filmprojekt für Ärzte bietet neue Hilfestellungen

 

Köln (7. Oktober 2008) - Ab sofort bietet der neuartige Arzt-Informationsfilm „Pankreaskarzinom. Erkennen – Begreifen – Behandeln“ mit Begleitbroschüre Unterstützung für onkologisch tätige Mediziner. Denn die Diagnose Pankreaskarzinom ist nicht nur für Patienten eine niederschmetternde Nachricht, auch für Ärzte ist sie eine besondere Herausforderung. Der Krebs ist häufig schon weit fortgeschritten und eine Heilung nur selten möglich. Wie teile ich diese Diagnose möglichst schonend mit? Welche Therapieoptionen gibt es heute? Wie kann ich als Arzt mit meinen eigenen Ressourcen sorgsam umgehen?

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