Hirntumor

Blick in den hochmodernen OP-Saal der Neurochirurgie. Photo: Universitätsklinikum ErlangenKombination von computerassistierten Operationen, Magnetresonanz-Bildgebung und  Tumor-Fluoreszenz-Visualisierung

Neue Studie zu OP-Technik bei Hirntumorpatienten

 

Erlangen (4. April 2013) - Patienten, die einen Hirntumor zum Beispiel in der Nähe des Sprach-, Seh- oder Hörzentrums haben, können computerassistiert mit größerem Erfolg operiert werden. Das ergab jetzt eine internationale Vergleichsstudie der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) des Universitätsklinikums Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

 

Abb.: Herstellung von Zellprodukten in der Reinraumanlage des Fraunhofer IZI, Photo: Fraunhofer IZIInnovatives Therapieverfahren zur Behandlung von Hirntumoren

 

Leipzig (23. Mai 2011) - Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI entwickelt mit dem amerikanischen Unternehmen Northwest Biotherapeutics Inc. Herstellungsprozesse, um in Europa ein innovatives Therapieverfahren zur Behandlung von Glioblastomen (Hirntumore) zu etablieren. Northwest Biotherapeutics entwickelte eine autologe (körpereigene) Immuntherapie DCVax® gegen verschiedene Krebsarten. In den USA führt das Unternehmen bereits klinische Studien für die Behandlung von Glioblastomen und anderen Krebsarten durch. Derartige Immuntherapien generieren nach jahrelanger Forschungs- und Entwicklungszeit nun erste klinische Erfolge. DCVax® gehört zu den führenden Technologien, wenn es um neue Behandlungsansätze bei Tumorer-krankungen geht.