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26 | 04 | 2017
Nephrologie
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Mehr Pflegeaufwand, weniger Mittel

Der nephrologische Pflegeberuf in der „Kostenfalle“

 

Kerstin Gerpheide

 

Wiesbaden (8. April 2013) - Die Reduzierung der Wochenpauschale trifft das Pflegepersonal in den Dialyseeinrichtungen zum zweiten Mal unmittelbar. Schon die Einführung der Wochenpauschale 2002 führte zu personellen Veränderungen bei der direkten Versorgung von Dialysepatienten. Waren früher überwiegend 2 jährig weitergebildete nephrologische Fachpflegekräfte² und examinierte Pflegekräfte für die pflegerische Versorgung und Betreuung der Menschen mit chronischer Niereninsuffizienz und der angeordneten Durchführung der Nierenersatztherapie verantwortlich, so waren die Dialyseanbieter seit 2002 gezwungen mit dem Fortbildungscurriculum „Dialyse“ für Arzthelferinnen, preiswerteres Personal in den Einrichtungen auszubilden und einzusetzen. Die Wochenpauschale jetzt nochmals stufenweise, ohne finanzielle Not der Kostenträger, abzusenken, gefährdet die „noch“ gute Versorgungsqualität und die Patienten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Personalschlüssel mit durchschnittlich 1:6 (eine Pflegekraft betreut 6-10 Dialysepatienten) schon jetzt niedriger als im Vergleich zu anderen europäischen Ländern (z.B. Schweiz, Skandinavien haben einen Schlüssel von 1:4).

 

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Podiumsdiskussion zum Krisenmanagement während der EHEC-HUS-Epidemie

Es gibt noch Raum für Verbesserung

 

Berlin (10. September 2011) - Auf Einladung der DGfN fand am 10.09.2011 vor der offiziellen Eröffnungsveranstaltung des Nephrologiekongresses in Berlin eine Podiumsdiskussion statt. Darin werteten Daniel Bahr, Bundesminister für Gesundheit, Prof. Karl Lauterbach, Gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Prof. Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts, Dr. Ute Teichert-Barthel, Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, sowie Prof. Reinhard Brunkhorst, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, und Prof. Ulrich Frei, Kongresspräsident des Nephrologiekongresses und Ärztlicher Direktor der Charité Berlin, das Krisenmanagement der Gesundheitsbehörden und der medizinischen Fachgesellschaft während der EHEC-HUS-Epidemie aus.

 

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Die Rote Säule. Photo: Deutsche Nierenstiftung„Die Rote Säule“ – eine Kampagne der Deutschen Nierenstiftung zur Prävention chronischer Nierenkrankheiten

 

München (18. Juni 2010) - „Die Rote Säule“ ist eine Präventionskampagne, die von der Deutschen Nierenstiftung initiiert und durchgeführt wird. Die zugrunde liegende Idee der Kampagne ist es, die Leistungsfähigkeit der Nieren zu illustrieren. „Die Rote Säule“ ist ein Symbol dieser enormen Leistungsfähigkeit: Die beiden Nieren reinigen im Laufe eines jeden Tages ca. 1.800 Liter Blut und versorgen es mit Botenstoffen – das ist ebenso viel, wie in eine herkömmliche Litfaßsäule passt. Eine Seminargruppe der Media Design Hochschule München hat die Kampagnenidee der Litfaßsäule entwickelt.

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Schadet nicht nur der Strandfigur

Gewichtszunahme evtl. ein Risikofaktor für Niereninsuffizienz?

 

Heidelberg (24. Juni 2008) - Gemäß einer koreanischen Studie, die in der September-Ausgabe des wissenschaftlich hochrenommierten „Journal of the American Society of Nephrology“ (JASN) erscheinen wird, ist nicht nur Fettleibigkeit, sondern bereits eine „tolerierbare“ Gewichtszunahme (> 0,75 kg/Jahr) ein Risikofaktor für eine chronische Nierenerkrankung.

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