Nephrologie

Neue klinische Daten

Benefit von Tolvaptan auch für ADPKD-Patienten in höheren Niereninsuffizienzstadien (CKD 2–4) bestätigt

Berlin (5. November 2018) – Mit dem Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonisten Tolvaptan (JINARC®) ist die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Mit Tolvaptan kann erstmals zielgerichtet in die Pathophysiologie der Krankheit eingegriffen und ihr Fort-schreiten in der Niere verlangsamt werden. Auf einem von Otsuka Pharma unterstützten Symposium im Rahmen der 10. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) in Berlin präsentierten Experten neue Studiendaten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Tolvaptan auch bei Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz (CKD 1–4) und stellten einen neuen Weg vor, um die für Tolvaptan geeigneten Patienten einfach und schnell zu identifizieren. Zudem gaben sie wertvolle Tipps aus ihrer klinischen Erfahrung mit der Therapie.

DGfN

Wie lässt sich eine chronische Nierenkrankheit aufhalten?

Berlin (28. September 2018) - Die chronische Nierenkrankheit ist eine progrediente Erkrankung, sie schreitet fort und verlorene Nierenfunktion lässt sich in aller Regel nicht wiedergewinnen. Allerdings lässt sich das Fortschreiten durch verschiedene Maßnahmen verlangsamen. Eine rechtzeitige Vorstellung beim Nierenexperten (Nephrologen) sorgt dafür, dass die Betroffenen optimal medikamentös versorgt werden, es gibt aber auch einige Dinge, die der Patient selbst machen kann, um die verbliebene Nierenfunktion bestmöglich zu schützen. Aber um gleich mit einem Vorurteil aufzuräumen: Über die Maßen viel Wasser und Tee trinken gehört nicht dazu.

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)

Zielgerichtete Vorbehandlung vor Transplantation statt Immunsuppression nach „Gießkannenprinzip“

Berlin (28. September 2018) – Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) in Berlin stellte Prof. Dr. Martin Zeier, Universität Heidelberg, heute ein neuartiges Verfahren zur spezifischen Beeinflussung des Immunsystems nach (Nieren-) Transplantation vor, das zukünftig die nebenwirkungsreiche Immunsuppression obsolet machen könnte: Das TolerogenixX-Verfahren gewöhnt das Immunsystem des Empfängers vor der Transplantation an das Fremdgewebe und kann so Abstoßungen verhindern. Eine erste klinische Studie konnte bereits die Sicherheit des Verfahrens nachweisen.

Jahreskongress der europäischen Nierenspezialisten: ERA-EDTA 2018

Für Tolvaptan geeignete ADPKD-Patienten schnell und einfach  identifizieren –
und gezielt mit Informationen versorgen

Kopenhagen, Dänemark (26. Mai 2018) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD, auch „Zystennieren“ genannt) ist die vierthäufigste Ursache für terminales Nierenversagen.1 Mit dem Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonisten Tolvaptan (JINARC®) steht mittlerweile eine wirksame Therapie der ADPKD zur Verfügung. Auf einem Symposium von Otsuka Pharmaceutical Europe anlässlich des 55. Kongresses der European Renal Association/European Dialysis and Transplant Association (ERA-EDTA) in Kopenhagen erläuterten Experten zahlreiche praxisrelevante Aspekte der TolvaptanTherapie – und gaben wertvolle Tipps aus ihrer klinischen Erfahrung mit der Substanz. Besonders die schnelle und einfache Identifikation von geeigneten Patienten und deren Information wurden beleuchtet.

Weltnierentag 2018:

Nierenkrankheiten bei Frauen: Besonderheiten und Risiken

Berlin (8. März 2018) - Der Weltnierentag am 08. März 2018 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Nieren- und Frauengesundheit“. Das ist Grund genug, dass sich die die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), der Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V., das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V., die PHV Patienten-Heimversorgung Gemeinnützige Stiftung sowie die Deutsche Nierenstiftung des Themas Schwangerschaft und Niere annehmen. Ziel des jährlichen Aktionstags ist es zudem immer, die Prävention von Nierenkrankheiten in den öffentlichen Fokus zu rücken und auf die vielfältigen Funktionen der Nieren und deren Wichtigkeit aufmerksam zu machen.

DGfN 2017

ADPKD-Therapie mit Tolvaptan: einfache Identifizierung geeigneter Patienten möglich

Mannheim (16. September 2017) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist die vierthäufigste Ursache für terminales Nierenversagen.1 Bis vor Kurzem konnten nur Symptome und Begleiterkrankungen dieser stark lebensbeeinträchtigenden, chronischen und fortschreitenden Erbkrankheit der Nieren behandelt werden. Mit Tolvaptan (JINARC®) steht seit August 2015 erstmals in Europa eine Therapiemöglichkeit der ADPKD zur Verfügung. Der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist kann die Krankheitsprogression verlangsamen und ein Nieren-versagen hinauszögern.2,3 Über die seither gewonnenen Erfahrungen mit der Tolvaptan-Therapie und die Möglichkeiten einer einfachen, praktikablen Identifizierung der für Tolvaptan geeigneten Patienten berichteten Experten auf einem Symposium von Otsuka Pharma GmbH anlässlich der 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN). JINARC® ist indiziert bei erwachsenen Patienten mit ADPKD im Niereninsuffizienzstadium (CKD) 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für rasche Krankheitsprogression.2

Hyperkaliämie – das Damoklesschwert bei kardio-renalen Patienten: Risiken und therapeutische Herausforderungen 

  • Die Behandlung kardio-renaler Patienten erfordert effektive Medikamente, um die Krankheits-Progression aufzuhalten und die Prognose zu verbessern; allerdings führen diese Therapeutika häufig zu einer Hyperkaliämie, die ihrerseits mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergeht.1-4
  • Es besteht ein großer, ungedeckter Bedarf an verträglichen neuen Behandlungsstrategien für Patienten mit Hyperkaliämie.1,5
  • Der kaliumbindende Wirkstoff Patiromer bietet eine neuartige potenzielle Therapieoption für eine effektive Kontrolle der Kaliumspiegel. 5,6

Mannheim (16. September 2017)Patienten mit Herz- und Niereninsuffizienz haben ein erhöhtes Risiko für potenziell lebensbedrohliche Hyperkaliämien. Dieses wird weiter verschärft, wenn sie leitliniengemäß eine Therapie mit Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAASi) erhalten. Die Hyperkaliämie erhöht das Risiko für Notfalleinweisungen, Hospitalisierungen und Tod.1 Deshalb werden RAASi häufig in der Dosis reduziert oder abgesetzt; damit wird in Kauf genommen, dass deren kardio- und nephroprotektive Wirkung verloren geht – mit ebenfalls potenziell lebensbedrohlichen Folgen.4 Auf einem von Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma veranstalteten Symposium im Rahmen der 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) diskutierten international anerkannte Experten mögliche Strategien im Umgang mit diesem Dilemma aus nephrologischer und kardiologischer Sicht. Bislang verfügbare Optionen zum mittel- bis langfristigen Kaliummanagement sind in ihrem Einsatz limitiert – nicht zuletzt aufgrund teils schwerwiegender Nebenwirkungen.1,5 Einen Ausweg können die Kaliumbinder Patiromer und ZS-9 als potenzielle neue Therapieoptionen bieten.5-7

Parsabiv® (Etelcalcetid) bei Dialysepatienten

sHPT-Therapie 2.0

München (23. Juni 2017) – Der sekundäre Hyperparathyreoidismus (sHPT) ist eine ernst zu nehmende Stoffwechselstörung, die bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit häufig progredient verläuft und mit erheblichen klinischen Folgen wie Gefäß- und Knochenerkrankungen verbunden ist.1 An die Therapie des sHPT werden hohe Anforderungen gestellt, da es nicht nur gilt, die pathologisch erhöhte Parathormonkonzentration (PTH) im Serum abzusenken, sondern auch, die risikoassoziierten Begleitparameter Serumcalcium und Serumphosphat in Balance zu halten. Calcimimetika, die bei dialysepflichtigen Patienten eingesetzt werden, können diesen Therapieanforderungen gerecht werden.

Verständlich und kompakt – neues Informationsblatt von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung

„Nierenkrebs – was für Sie wichtig ist“

Berlin (22. September 2016) - Jährlich erkranken in Deutschland etwa 16000 Menschen an Nierenkrebs. Davon werden etwa drei Viertel so früh entdeckt, dass der Krebs in der Regel gut heilbar ist. Wenn der Krebs noch nicht in entfernte Lymphknoten oder Organe gestreut hat, empfehlen die Experten eine Operation. Ist eine Heilung nicht wahrscheinlich, so können Medikamente, Operation oder Bestrahlung das Krebswachstum zeitweise aufhalten.

Ein Jahr praktische Erfahrung mit der ersten nierenspezifisch wirkenden Therapie der ADPKD

JINARC® (Tolvaptan) bei Zystennieren

Berlin (12. September 2016) – Der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist JINARC® (Tolvaptan) steht seit einem Jahr in Europa für die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) zur Verfügung. Über ihre praktischen Erfahrungen mit dieser ersten in Europa zugelassenen zielgerichteten Behandlungsmöglichkeit der sogenannten Zystennieren berichteten Experten auf dem von Otsuka unterstützten Symposium im Rahmen der 8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN). Mit Tolvaptan kann die Krankheitsprogression verlangsamt und ein Nierenversagen hinausgezögert werden.1,2 JINARC® ist indiziert bei erwachsenen ADPKD-Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) im Stadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.1

Chancen und Limitationen

Digitale Versorgungskonzepte in der Nephrologie

Berlin (12. September 2016) - Die Digitalisierung aller Lebensbereiche findet aktuell für alle Menschen in Industrienationen hautnah und fassbar statt. Nahezu jeder Mensch verwendet heute Smartphones. Zahlreiche Vorgänge der Kommunikation, aber auch der Geschäftstätigkeit, erfolgen mit digitaler Unterstützung. Es ist deshalb kein Wunder, dass dies auch die Gesundheitsbranche im Gesamten und die Nephrologie im Besonderen erfasst.